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Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe Zitate: 365 berühmte Zitate von Johann Wolfgang von Goethe

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Das also war des Pudels Kern! (Johann Wolfgang von Goethe)
Das also war des Pudels Kern! (Johann Wolfgang von Goethe)
In diesem Sinne kann man solche Bücher wahrhaft erbaulich nennen, wie es
In diesem Sinne kann man solche Bücher wahrhaft erbaulich nennen, wie es der Roman, moralische Erzählung, Novelle und dergleichen nicht sein sollen: denn von ihnen als sittlichen Kunsterscheinungen verlangt man mit Recht eine innere Konsequenz, die, wir mögen durch noch so viel Labyrinthe durchgeführt werden, doch wieder hervortreten und das Gan...
Sie sitzen schon, mit hohen Augenbraunen // Gelassen da und möchten gern
Sie sitzen schon, mit hohen Augenbraunen // Gelassen da und möchten gern erstaunen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Erinnerung an Abwesende wird durch die Zeit nicht ausgelöscht, aber
Die Erinnerung an Abwesende wird durch die Zeit nicht ausgelöscht, aber doch verdeckt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Völlig fremde und gegeneinander gleichgültige Menschen, wenn sie eine Ze
Völlig fremde und gegeneinander gleichgültige Menschen, wenn sie eine Zeitlang zusammenleben, kehren ihr Inneres wechselseitig heraus, und es muss eine gewisse Vertraulichkeit entstehen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig, // Ätherische Dämmerung milde
Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig, // Ätherische Dämmerung milde zu begrüßen; // Du, Erde, warst auch diese Nacht beständig // Und atmest neu erquickt zu meinen Füßen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Am jüngsten Tag, wenn die Posaunen schallen // Und alles aus ist mit dem
Am jüngsten Tag, wenn die Posaunen schallen // Und alles aus ist mit dem Erdeleben, // Sind wir verpflichtet, Rechenschaft zu geben // Von jedem Wort, das unnütz uns entfallen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Glaubt nicht, dass ich fasele, dass ich dichte; // Seht hin und findet m
Glaubt nicht, dass ich fasele, dass ich dichte; // Seht hin und findet mir andre Gestalt! // Es ist die ganze Kirchengeschichte // Mischmasch von Irrtum und von Gewalt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es wird aber in den Wissenschaften auch zugleich dasjenige als Eigentum
Es wird aber in den Wissenschaften auch zugleich dasjenige als Eigentum angesehen, was man auf Akademien überliefert erhalten und gelernt hat. Kommt nun einer, der etwas Neues bringt, das mit unserm Credo, das wir seit Jahren nachbeten und wiederum anderen überliefern, in Widerspruch steht und es wohl gar zu stürzen droht, so regt man alle Leide...
Der Hass ist ein aktives Missvergnügen, der Neid ein passives; deshalb d
Der Hass ist ein aktives Missvergnügen, der Neid ein passives; deshalb darf man sich nicht wundern, wenn der Neid so schnell in Hass übergeht. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es war die Art zu allen Zeiten, // […] // Irrtum statt Wahrheit zu verbr
Es war die Art zu allen Zeiten, // […] // Irrtum statt Wahrheit zu verbreiten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Man muss nur immer sorgen, erregt zu werden, um gegen die Depression anz
Man muss nur immer sorgen, erregt zu werden, um gegen die Depression anzukämpfen. Das ist auch bei jetziger deprimierender Witterung der beste medizinische Rat. (Johann Wolfgang von Goethe)
Was ist unser höchstes Gesetz? Unser eigener Vorteil. (Johann Wolfgang v
Was ist unser höchstes Gesetz? Unser eigener Vorteil. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Form will so gut verdaut sein als der Stoff; ja, sie verdaut sich vi
Die Form will so gut verdaut sein als der Stoff; ja, sie verdaut sich viel schwerer. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ich hab es öfters rühmen hören, // Ein Komödiant könnt einen Pfarrer leh
Ich hab es öfters rühmen hören, // Ein Komödiant könnt einen Pfarrer lehren. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der Zeitungsschreiber selbst ist wirklich zu beklagen, // Gar öfters wei
Der Zeitungsschreiber selbst ist wirklich zu beklagen, // Gar öfters weiß er nichts, und oft darf er nichts sagen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sonntag waren wir in Pompeji. – Es ist viel Unheil in der Welt geschehen
Sonntag waren wir in Pompeji. – Es ist viel Unheil in der Welt geschehen, aber wenig, das den Nachkommen so viel Freude gemacht hätte (Johann Wolfgang von Goethe)
Jeglichen Schwärmer schlagt mir ans Kreuz im dreißigsten Jahre, // Kennt
Jeglichen Schwärmer schlagt mir ans Kreuz im dreißigsten Jahre, // Kennt er nur einmal die Welt, wird der Betrogne der Schelm. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sich im Respekt zu erhalten // Muss man recht borstig sein. // Alles jag
Sich im Respekt zu erhalten // Muss man recht borstig sein. // Alles jagt man mit Falken, // Nur nicht das wilde Schwein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Aber wie das Erhabene von Dämmerung und Nacht, wo sich die Gestalten ver
Aber wie das Erhabene von Dämmerung und Nacht, wo sich die Gestalten vereinigen, gar leicht erzeugt wird, so wird es dagegen vom Tage verscheucht, der alles sondert und trennt, und so muss es auch durch jede wachsende Bildung vernichtet werden, wenn es nicht glücklich genug ist, sich zu dem Schönen zu flüchten und sich innig mit ihm zu vereinige...
Man darf beide Dichter nicht miteinander vergleichen, ohne den einen dur
Man darf beide Dichter nicht miteinander vergleichen, ohne den einen durch den andern zu vernichten. Byron ist der brennende Dornbusch, der die heilige Zeder des Libanon in Asche legt. Das große Epos des Italieners hat seinen Ruhm durch Jahrhunderte behauptet, aber mit einer einzigen Zeile des Don Juan könnte man das ganze befreite Jerusalem ver...
Der letzte Trunk sei nun, mit ganzer Seele, // Als festlich hoher Gruß,
Der letzte Trunk sei nun, mit ganzer Seele, // Als festlich hoher Gruß, dem Morgen zugebracht! (Johann Wolfgang von Goethe)
Drei Klassen von Narren: Die Männer aus Hochmut, die Mädchen aus Liebe,
Drei Klassen von Narren: Die Männer aus Hochmut, die Mädchen aus Liebe, die Frauen aus Eifersucht. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ich habe daher in reiferen Jahren große Aufmerksamkeit gehegt, inwiefern
Ich habe daher in reiferen Jahren große Aufmerksamkeit gehegt, inwiefern andere mich wohl erkennen möchten, damit ich in und an ihnen, wie an so viel Spiegeln, über mich selbst und über mein Inneres deutlicher werden könnte. (Johann Wolfgang von Goethe)
die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, imm
die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge; sie hat immer Recht, und die Fehler und Irrthümer sind immer des Menschen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ich bin der Geist, der stets verneint! // Und das mit Recht; denn alles,
Ich bin der Geist, der stets verneint! // Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, // Ist wert, daß es zugrunde geht; // Drum besser wär's, daß nichts entstünde. // So ist denn alles, was ihr Sünde, // Zerstörung, kurz das Böse nennt, // Mein eigentliches Element. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genu
Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sucht nur die Menschen zu verwirren, // Sie zu befriedigen ist schwer. (
Sucht nur die Menschen zu verwirren, // Sie zu befriedigen ist schwer. (Johann Wolfgang von Goethe)
Alle Schöpfung ist Werk der Natur. Von Jupiters Throne // Zuckt der allm
Alle Schöpfung ist Werk der Natur. Von Jupiters Throne // Zuckt der allmächtige Strahl, nährt und erschüttert die Welt. (Johann Wolfgang von Goethe)
...denn darin sind die Weiber fein und haben recht; wenn sie zwei Verehr
...denn darin sind die Weiber fein und haben recht; wenn sie zwei Verehrer in gutem Vernehmen mit einander erhalten koennen, ist der Vorteil immer ihr, ... (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Mathematiker sind eine Art Franzosen: Redet man zu ihnen, so überset
Die Mathematiker sind eine Art Franzosen: Redet man zu ihnen, so übersetzen sie es in ihre Sprache, und dann ist es alsobald ganz etwas anderes. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sobald die Tyrannei aufgehoben ist, geht der Konflikt zwischen Aristokra
Sobald die Tyrannei aufgehoben ist, geht der Konflikt zwischen Aristokratie und Demokratie unmittelbar an. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der edle Mensch kann sich in Momenten vernachlässigen, der vornehme nie.
Der edle Mensch kann sich in Momenten vernachlässigen, der vornehme nie. (Johann Wolfgang von Goethe)
Daß die Verse den poetischen Sinn steigerten oder wohl gar hervorlockten
Daß die Verse den poetischen Sinn steigerten oder wohl gar hervorlockten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Männer sollten von Jugend auf Uniform tragen, weil sie sich gewöhnen müs
Männer sollten von Jugend auf Uniform tragen, weil sie sich gewöhnen müssen, zusammen zu handeln, sich unter ihresgleichen zu verlieren, in Masse zu gehorchen und ins Ganze zu arbeiten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Solch ein Gewimmel möcht ich sehn, // Auf freiem Grund mit freiem Volke
Solch ein Gewimmel möcht ich sehn, // Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn. (Johann Wolfgang von Goethe)
Was ich nicht loben kann, // Davon sprech ich nicht. (Johann Wolfgang vo
Was ich nicht loben kann, // Davon sprech ich nicht. (Johann Wolfgang von Goethe)
Was bin ich denn gegen das All? (Johann Wolfgang von Goethe)
Was bin ich denn gegen das All? (Johann Wolfgang von Goethe)
Mein Leipzig lob ich mir! // Es ist ein klein Paris und bildet seine Leu
Mein Leipzig lob ich mir! // Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute. (Johann Wolfgang von Goethe)
Alles, was wir treiben und tun, ist ein Abmüden; wohl dem, der nicht müd
Alles, was wir treiben und tun, ist ein Abmüden; wohl dem, der nicht müde wird! (Johann Wolfgang von Goethe)
Wenn Licht und Finsternis ihr im ganzen verschiedene Stimmungen geben, s
Wenn Licht und Finsternis ihr im ganzen verschiedene Stimmungen geben, so werden schwarze und weiße Bilder, die zu gleicher Zeit ins Auge fallen, diejenigen Zustände nebeneinander bewirken, welche durch Licht und Finsternis in einer Folge hervorgebracht wurden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ich sitze jetzt im Rohre und kann vor Pfeifenschneiden nicht zum Pfeifen
Ich sitze jetzt im Rohre und kann vor Pfeifenschneiden nicht zum Pfeifen kommen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Natur […] allein ist unendlich reich und sie allein bildet den große
Die Natur […] allein ist unendlich reich und sie allein bildet den großen Künstler. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wollte man die Herrlichkeit des Frühlings und seiner Blüten nach dem wen
Wollte man die Herrlichkeit des Frühlings und seiner Blüten nach dem wenigen Obst berechnen, das zuletzt noch von den Bäumen genommen wird, so würde man eine sehr unvollkommene Vorstellung jener lieblichen Jahreszeit haben. (Johann Wolfgang von Goethe)
In diesem Sinne mach ich aufmerksam auf einen Mann, der die große Epoche
In diesem Sinne mach ich aufmerksam auf einen Mann, der die große Epoche reinerer Menschenkenntnis, edler Duldung, zarter Liebe in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zuerst angeregt und verbreitet hat. An diesen Mann, dem ich so viel verdanke, werd ich oft erinnert, auch fällt er mir ein, wenn von Irrtümern und Wahrheiten die Rede ist, ...
Die wahre Geschichte der ersten zehn Jahre meines weimarischen Lebens kö
Die wahre Geschichte der ersten zehn Jahre meines weimarischen Lebens könnte ich nur im Gewande der Fabel oder eines Märchens darstellen, als wirkliche Tatsache würde die Welt es nimmermehr glauben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der Wissenschaftler muss durch sein Handeln immer wieder kund tun, dass
Der Wissenschaftler muss durch sein Handeln immer wieder kund tun, dass er zum humanen Teil der Menschheit gehört. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das ist Italien das ich verließ. [...] Deutsche Redlichkeit suchst du in
Das ist Italien das ich verließ. [...] Deutsche Redlichkeit suchst du in allen Winkeln vergebens;//Leben und Weben ist hier, aber nicht Ordnung und Zucht; // Jeder sorgt nur fuer sich, misstraut dem Andern, ist eitel, // Und die Meister des Staats sorgen nur wieder fuer sich. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wär nicht das Auge sonnenhaft, // die Sonne könnt es nie erblicken. // L
Wär nicht das Auge sonnenhaft, // die Sonne könnt es nie erblicken. // Läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft, // Wie könnt uns Göttliches entzücken? (Johann Wolfgang von Goethe)
Wo viel Licht ist, ist starker Schatten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wo viel Licht ist, ist starker Schatten. (Johann Wolfgang von Goethe)
In dem Abendmahle sollen die irdischen Lippen ein göttliches Wesen verkö
In dem Abendmahle sollen die irdischen Lippen ein göttliches Wesen verkörpert empfangen und unter der Form irdischer Nahrung einer himmlischen teilhaftig werden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ringe, Deutscher, nach römischer Kraft, nach griechischer Schönheit, //
Ringe, Deutscher, nach römischer Kraft, nach griechischer Schönheit, // Beides gelang dir, doch nie glückte der gallische Sprung. (Johann Wolfgang von Goethe)
Indessen bleiben wir allen aufgeregten Wall- und Kreuzfahrern zu Dank ve
Indessen bleiben wir allen aufgeregten Wall- und Kreuzfahrern zu Dank verpflichtet, da wir ihrem religiosem Enthusiasmus, ihrem kräftigen, unermüdlichen Widerstreit gegen östliches Zudringen doch eigentlich Beschützung und Erhaltung der gebildeten europäischen Zustände schuldig geworden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Weisheit ist nur in der Wahrheit. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Weisheit ist nur in der Wahrheit. (Johann Wolfgang von Goethe)
Denn was man schwarz auf weiß besitzt, // Kann man getrost nach Hause tr
Denn was man schwarz auf weiß besitzt, // Kann man getrost nach Hause tragen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen? (Johann Wolfgang von Goethe)
Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen? (Johann Wolfgang von Goethe)
Grenzenlose Tautologien und Wiederholungen bilden den Körper dieses heil
Grenzenlose Tautologien und Wiederholungen bilden den Körper dieses heiligen Buches, das uns, so oft wir auch darangehen, immer von neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen setzt und am Ende Verehrung abnötigt […] Der Stil des Korans ist seinem Inhalt und Zweck gemäß streng, groß, furchtbar, stellenweise wahrhaft erhaben; so treibt ein Ke...
Reichtum und Schnelligkeit ist, was die Welt bewundert und wonach jeder
Reichtum und Schnelligkeit ist, was die Welt bewundert und wonach jeder strebt, Eisenbahnen, Schnellposten, Dampfschiffe und alle mögliche Fazilitäten der Kommunikation sind es, worauf die gebildete Welt ausgeht, sich zu überbieten, zu überbilden und dadurch in der Mittelmäßigkeit zu verharren. (Johann Wolfgang von Goethe)
Alles ist einfacher, als man denken kann, zugleich verschränkter, als zu
Alles ist einfacher, als man denken kann, zugleich verschränkter, als zu begreifen ist. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der Mystizismus ist die Scholastik des Herzens, die Dialektik des Gefühl
Der Mystizismus ist die Scholastik des Herzens, die Dialektik des Gefühls. (Johann Wolfgang von Goethe)
Denn wo Gespenster Platz genommen, // Ist auch der Philosoph willkommen.
Denn wo Gespenster Platz genommen, // Ist auch der Philosoph willkommen. // Damit man seiner Kunst und Gunst sich freue, // Erschafft er gleich ein Dutzend neue. (Johann Wolfgang von Goethe)
Edel sei der Mensch, hilfreich und gut. (Johann Wolfgang von Goethe)
Edel sei der Mensch, hilfreich und gut. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der ganze Strudel strebt nach oben; // Du glaubst zu schieben, und du wi
Der ganze Strudel strebt nach oben; // Du glaubst zu schieben, und du wirst geschoben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Jugend will lieber angeregt als unterrichtet sein. (Johann Wolfgang
Die Jugend will lieber angeregt als unterrichtet sein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Alles Vergängliche // Ist nur ein Gleichnis // Das Unzulängliche, // Hie
Alles Vergängliche // Ist nur ein Gleichnis // Das Unzulängliche, // Hier wirds Ereignis; // Das Unbeschreibliche, // Hier ist es getan; // Das Ewig-Weibliche // Zieht uns hinan. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sie werden die einfache, treue Rechtlichkeit deutscher Zustände nicht ve
Sie werden die einfache, treue Rechtlichkeit deutscher Zustände nicht verschmähen, und mir verzeihen, wenn ich nach meiner Art und Denkweise, nach Herankommen und Stellung, kein anmutigeres Bild finde, als wie sie uns der deutsche Mittelstand in seinen reinen Häuslichkeiten sehen lässt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, // Es müsse sich d
Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, // Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Leider suchten alle nordischen Kirchenverzierer ihre Größe nur in der mu
Leider suchten alle nordischen Kirchenverzierer ihre Größe nur in der multiplizierten Kleinheit. Wenige verstanden diesen kleinlichen Formen unter sich ein Verhältnis zu geben; und dadurch wurden solche Ungeheuer wie der Dom zu Mailand, wo man einen ganzen Marmorberg mit ungeheuren Kosten versetzt und in die elendesten Formen gezwungen hat, ja n...
Über Rosen lässt sich dichten, // In die Äpfel muss man beißen. (Johann
Über Rosen lässt sich dichten, // In die Äpfel muss man beißen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Pflicht sei tätig, wo die Liebe verstummt. (Johann Wolfgang von Goet
Die Pflicht sei tätig, wo die Liebe verstummt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Helmstedt selbst liegt ganz freundlich, der Sand ist dort, wo ein gering
Helmstedt selbst liegt ganz freundlich, der Sand ist dort, wo ein geringes Wasser fließt, durch Gärten und sonst anmutige Umgebung gebändigt. Wer nicht gerade den Begriff einer lebhaften deutschen Akademie mitbringt, der wird angenehm überrascht sein, in einer solchen Lage eine ältere, beschränkte Studienanstalt zu finden, wo auf dem Fundament e...
Es ist immer erbaulich, sich zu überzeugen: dass im hohen Alter die vers
Es ist immer erbaulich, sich zu überzeugen: dass im hohen Alter die verständige Vernunft, oder, wenn man will, der vernünftige Verstand sich als Stellvertreter der Sinne legitimieren darf. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ein großer Aufwand, schmählich! ist vertan. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ein großer Aufwand, schmählich! ist vertan. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sie hatte geweint, und wenn weiche Personen dadurch meist an Anmut verli
Sie hatte geweint, und wenn weiche Personen dadurch meist an Anmut verlieren, so gewinnen diejenigen dadurch unendlich, die wir gewöhnlich als stark und gefaßt kennen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wie im Auge mit fliegenden Mücken, // So ists mit Sorgen ganz genau, //
Wie im Auge mit fliegenden Mücken, // So ists mit Sorgen ganz genau, // Wenn wir in die schöne Welt hinein blicken, // Da schwebt ein Spinnweben-Grau. (Johann Wolfgang von Goethe)
Hoffnung ist die zweite Seele der Unglücklichen. (Johann Wolfgang von Go
Hoffnung ist die zweite Seele der Unglücklichen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Tierfabel gehört eigentlich dem Geiste, dem Gemüt, den sittlichen Kr
Die Tierfabel gehört eigentlich dem Geiste, dem Gemüt, den sittlichen Kräften, indessen sie uns eine gewisse derbe Sinnlichkeit vorspiegelt. Den verschiedenen Charakteren, die sich im Tierreich aussprechen, borgt sie Intelligenz, die den Menschen auszeichnet, mit allen ihren Vorteilen: dem Bewußtsein, dem Entschluß, der Folge, und wir finden es ...
Auch jetzt im Augenblick sollte jeder Gebildete Sternes Werke wieder zur
Auch jetzt im Augenblick sollte jeder Gebildete Sternes Werke wieder zur Hand nehmen, damit auch das 19. Jahrhundert erführe, was wir ihrem schuldig sind, und einsähe, was wir ihm schuldig werden können. (Johann Wolfgang von Goethe)
Denn höher vermag sich // niemand zu heben, als wenn er vergibt. (Johann
Denn höher vermag sich // niemand zu heben, als wenn er vergibt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das,
Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der Skizzist spricht aber unmittelbar zum Geiste, besticht und entzückt
Der Skizzist spricht aber unmittelbar zum Geiste, besticht und entzückt dadurch jeden Unerfahrnen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Aber die Sonne duldet kein Weißes, // Überall regt sich Bildung und Stre
Aber die Sonne duldet kein Weißes, // Überall regt sich Bildung und Streben, // Alles will sie mit Farben beleben; // Doch an Blumen fehlts im Revier, // Sie nimmt geputzte Menschen dafür. (Johann Wolfgang von Goethe)
Uns ist ganz kannibalisch wohl, // Als wie fünfhundert Säuen! (Johann Wo
Uns ist ganz kannibalisch wohl, // Als wie fünfhundert Säuen! (Johann Wolfgang von Goethe)
Derjenige, der sich mit Einsicht für beschränkt erklärt, ist der Vollkom
Derjenige, der sich mit Einsicht für beschränkt erklärt, ist der Vollkommenheit am nächsten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das wahre Glück ist die Genügsamkeit. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das wahre Glück ist die Genügsamkeit. (Johann Wolfgang von Goethe)
Shakespeare reicht uns im Gegenteil die volle reife Traube vom Stock, wi
Shakespeare reicht uns im Gegenteil die volle reife Traube vom Stock, wir mögen sie nun beliebig Beere für Beere genießen, sie auspressen, keltern, als Most, als gegornen Wein kosten oder schlürfen, auf jede Weise sind wir erquickt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wer lange lebt, hat viel erfahren, // Nichts Neues kann für ihn auf dies
Wer lange lebt, hat viel erfahren, // Nichts Neues kann für ihn auf dieser Welt geschehn. (Johann Wolfgang von Goethe)
Gottes ist der Orient! // Gottes ist der Occident! Nord- und südliches G
Gottes ist der Orient! // Gottes ist der Occident! Nord- und südliches Gelände // Ruht im Frieden seiner Hände! (Johann Wolfgang von Goethe)
So bleibt die eigentliche Religion ein Inneres, ja Individuelles, denn s
So bleibt die eigentliche Religion ein Inneres, ja Individuelles, denn sie hat ganz allein mit dem Gewissen zu tun, dieses soll erregt, soll beschwichtigt werden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Man soll tun, was man kann, einzelne Menschen vom Untergang zu retten. (
Man soll tun, was man kann, einzelne Menschen vom Untergang zu retten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Hypothesen sind Wiegenlieder, womit der Lehrer seine Schüler einlullt. (
Hypothesen sind Wiegenlieder, womit der Lehrer seine Schüler einlullt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen... (Johann Wolfgang von Goet
Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen... (Johann Wolfgang von Goethe)
Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist. (Johann Wolfgang von Goethe
Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist. (Johann Wolfgang von Goethe)
Jede Gattung Menschen, die Uniform trägt, imponiert dem großen Haufen un
Jede Gattung Menschen, die Uniform trägt, imponiert dem großen Haufen und weiß sich ihres Vorzugs meistens sehr gut zu bedienen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Paulus hat Dinge geschrieben, die die ganze christliche Kirche in corpor
Paulus hat Dinge geschrieben, die die ganze christliche Kirche in corpore bis auf den heutigen Tag nicht versteht. (Johann Wolfgang von Goethe)
Auf diesem beweglichen Erdball ist doch nur in der wahren Liebe, der Woh
Auf diesem beweglichen Erdball ist doch nur in der wahren Liebe, der Wohltätigkeit und den Wissenschaften die einzige Freude und Ruhe. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ist denn die Wahrheit ein Zwiebel, von dem man die Häute nur abschält? /
Ist denn die Wahrheit ein Zwiebel, von dem man die Häute nur abschält? // Was ihr hinein nicht gelegt, ziehet ihr nimmer heraus. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die meisten verarbeiten den größten Teil der Zeit, um zu leben, und das
Die meisten verarbeiten den größten Teil der Zeit, um zu leben, und das bisschen, das ihnen von Freiheit übrig bleibt, ängstigt sie so, dass sie alle Mittel aufsuchen, um es los zu werden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Armut ist die größte Plage, Reichtum ist das höchste Gut. (Johann Wolfga
Armut ist die größte Plage, Reichtum ist das höchste Gut. (Johann Wolfgang von Goethe)
Edel sei der Mensch, / Hülfreich und gut! / Denn das allein / Unterschei
Edel sei der Mensch, / Hülfreich und gut! / Denn das allein / Unterscheidet ihn / Von allen Wesen, / Die wir kennen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das Studium der Rechtswissenschaft ist das herrlichste. (Johann Wolfgang
Das Studium der Rechtswissenschaft ist das herrlichste. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wer nie sein Brod mit Thränen as, // Wer nie die kummervollen Nächte //
Wer nie sein Brod mit Thränen as, // Wer nie die kummervollen Nächte // Auf seinem Bette weinend sas, // Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte. (Johann Wolfgang von Goethe)
Alles Lebendige bildet eine Atmosphäre um sich her. (Johann Wolfgang von
Alles Lebendige bildet eine Atmosphäre um sich her. (Johann Wolfgang von Goethe)
Denn hat, wie in der Liebe geschieht, ein Mann sein Inneres aufgeschloss
Denn hat, wie in der Liebe geschieht, ein Mann sein Inneres aufgeschlossen und sich hingegeben, so ist das ein Geschenk, das er nicht zurücknehmen kann, und es würde unmöglich sein, ein ehemals geliebtes Wesen zu beschädigen oder ungeschützt zu lassen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das Naive als natürlich ist mit dem Wirklichen verschwistert. Das Wirkli
Das Naive als natürlich ist mit dem Wirklichen verschwistert. Das Wirkliche ohne sittlichen Bezug nennen wir gemein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Nur klugtätige Menschen, die ihre Kräfte kennen und sie mit Maß und Gesc
Nur klugtätige Menschen, die ihre Kräfte kennen und sie mit Maß und Gescheitigkeit benutzen, werden es im Weltwesen weit bringen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Nach einem selbstgesteckten Ziel // Mit holdem Irren hinzuschweifen, //
Nach einem selbstgesteckten Ziel // Mit holdem Irren hinzuschweifen, // Das, alte Herrn, ist eure Pflicht. (Johann Wolfgang von Goethe)
Als wenn ich auf den Maskenball käme // Und gleich die Larve vom Angesic
Als wenn ich auf den Maskenball käme // Und gleich die Larve vom Angesicht nähme. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es ist ein Glück für die Welt, dass die wenigen Menschen zu Beobachtern
Es ist ein Glück für die Welt, dass die wenigen Menschen zu Beobachtern geboren sind. (Johann Wolfgang von Goethe)
Jedem redlichen Bemühn // Sei Beharrlichkeit verliehn! (Johann Wolfgang
Jedem redlichen Bemühn // Sei Beharrlichkeit verliehn! (Johann Wolfgang von Goethe)
Ein garstig Lied! Pfui! ein politisch Lied!// Ein leidig Lied! (Johann W
Ein garstig Lied! Pfui! ein politisch Lied!// Ein leidig Lied! (Johann Wolfgang von Goethe)
Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen, und die Gesinnungen ändern s
Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen, und die Gesinnungen ändern sich gewiß in einem Lande, wo Elefanten und Tiger zu Hause sind. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Eigenliebe lässt uns sowohl unsre Tugenden als unsre Fehler viel bed
Die Eigenliebe lässt uns sowohl unsre Tugenden als unsre Fehler viel bedeutender, als sie sind, erscheinen. (Johann Wolfgang von Goethe)
O was ist der Mensch, dass er über sich klagen darf! (Johann Wolfgang vo
O was ist der Mensch, dass er über sich klagen darf! (Johann Wolfgang von Goethe)
Und ich habe […] gefunden, dass Missverständnisse und Trägheit vielleich
Und ich habe […] gefunden, dass Missverständnisse und Trägheit vielleicht mehr Irrungen in der Welt machen als List und Bosheit. Wenigstens sind die beiden letzteren gewiß seltener. (Johann Wolfgang von Goethe)
Alle Seelen und Formen von dem, was einst war und künftig sein wird, sch
Alle Seelen und Formen von dem, was einst war und künftig sein wird, schweift in dem endlosen Raum ihres Aufenthaltes wolkenartig hin und her, und umgeben die Mütter, und der Magier muss also in ihr Reich gehen, wenn er durch die Macht seiner Kunst über die Form eines Wesens Gewalt haben und ein früheres Geschöpf zu einem Scheinleben hervorrufen...
Das Gleiche läßt uns in Ruhe; aber der Widerspruch ist es, der uns produ
Das Gleiche läßt uns in Ruhe; aber der Widerspruch ist es, der uns productiv macht. (Johann Wolfgang von Goethe)
Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum. (Johan
Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht; // wer sich nicht selbst be
Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht; // wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht. (Johann Wolfgang von Goethe)
[...] an den Novellen des Cervantes [habe ich] einen wahren Schatz gefun
[...] an den Novellen des Cervantes [habe ich] einen wahren Schatz gefunden, sowohl der Unterhaltung als der Belehrung. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Menschen werden an sich und andern irre, weil sie die Mittel als Zwe
Die Menschen werden an sich und andern irre, weil sie die Mittel als Zweck behandeln. (Johann Wolfgang von Goethe)
Denn der Fall kommt öfter vor, als man denkt, dass eine Nation Saft und
Denn der Fall kommt öfter vor, als man denkt, dass eine Nation Saft und Kraft aus einem Werke aussaugt und in ihr eigenes inneres Leben dergestalt aufnimmt, dass sie daran keine weitere Freude haben, sich daraus keine Nahrung weiter zueignen kann. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sünd und Schande // Bleibt nicht verborgen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sünd und Schande // Bleibt nicht verborgen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das gefährlichste aller Bücher in weltgeschichtlicher Hinsicht, wenn dur
Das gefährlichste aller Bücher in weltgeschichtlicher Hinsicht, wenn durchaus einmal von Gefährlichkeit die Rede sein sollte, ist doch wohl unstreitig die Bibel, weil wohl kein anderes Buch so viel Gutes und Böses im Menschengeschlecht zur Entwicklung gebracht hat. (Johann Wolfgang von Goethe)
Da fing mein Leben an, als ich dich liebte. (Johann Wolfgang von Goethe)
Da fing mein Leben an, als ich dich liebte. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der mittelmäßigste Roman ist immer noch besser als die mittelmäßigen Les
Der mittelmäßigste Roman ist immer noch besser als die mittelmäßigen Leser, ja der schlechteste partizipiert etwas von der Vortrefflichkeit des ganzen Genres. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben. (Johann Wolfgang von
Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Denn was nicht gesellig gesungen werden kann, ist wirklich kein Gesang,
Denn was nicht gesellig gesungen werden kann, ist wirklich kein Gesang, wie ein Monolog kein Drama. (Johann Wolfgang von Goethe)
Im Auslegen seid frisch und munter! Legt ihr's nicht aus, so legt was un
Im Auslegen seid frisch und munter! Legt ihr's nicht aus, so legt was unter. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es ist ganz einerlei, ob man das Wahre oder das Falsche sagt: Beidem wir
Es ist ganz einerlei, ob man das Wahre oder das Falsche sagt: Beidem wird widersprochen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Welch Schauspiel! aber ach! ein Schauspiel nur! (Johann Wolfgang von Goe
Welch Schauspiel! aber ach! ein Schauspiel nur! (Johann Wolfgang von Goethe)
Ein weiser Mann sollte das Wort Narr nicht so oft gebrauchen, besonders
Ein weiser Mann sollte das Wort Narr nicht so oft gebrauchen, besonders da ihm selbst der Hochmut so lästig ist. (Johann Wolfgang von Goethe)
Freilich ist's auch kein Vorteil für die Herde, wenn der Schäfer ein Sch
Freilich ist's auch kein Vorteil für die Herde, wenn der Schäfer ein Schaf ist. (Johann Wolfgang von Goethe)
Hegel hat in den Berliner Jahrbüchern eine Rezension über Hamann geschri
Hegel hat in den Berliner Jahrbüchern eine Rezension über Hamann geschrieben, die ich in diesen Tagen lese und wieder lese und die ich sehr loben muss. Hegels Urteile als Kritiker sind immer gut gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah! (Johann W
Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah! (Johann Wolfgang von Goethe)
Wenn der Ritter seine Schöne nicht für die schönste und einzige hielte,
Wenn der Ritter seine Schöne nicht für die schönste und einzige hielte, würde er Drachen und Ungeheuer um ihretwillen bekämpfen? (Johann Wolfgang von Goethe)
Fehlt es dem protestantischen Kultus im ganzen an Fülle, so untersuche m
Fehlt es dem protestantischen Kultus im ganzen an Fülle, so untersuche man das einzelne, und man wird finden, der Protestant hat zu wenig Sakramente, ja er hat nur eins, bei dem er sich tätig erweist, das Abendmahl: denn die Taufe sieht er nur an andern vollbringen, und es wird ihm nicht wohl dabei. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der Alte schlummert wie das Kind, // Und wie wir eben Menschen sind, //
Der Alte schlummert wie das Kind, // Und wie wir eben Menschen sind, // Wir schlafen sämtlich auf Vulkanen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ein einziges Glied, das in einer großen Kette bricht, vernichtet das Gan
Ein einziges Glied, das in einer großen Kette bricht, vernichtet das Ganze. (Johann Wolfgang von Goethe)
Nun so wäre denn endlich die Untersuchung in die Geheimnisse der Mathema
Nun so wäre denn endlich die Untersuchung in die Geheimnisse der Mathematik gehüllt, damit doch ja niemand so leicht wage, sich diesem Heiligtum zu nähern. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Zeiten der Vergangenheit // Sind uns ein Buch mit sieben Siegeln. (J
Die Zeiten der Vergangenheit // Sind uns ein Buch mit sieben Siegeln. (Johann Wolfgang von Goethe)
Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her imm
Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Encyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. (Johann Wolfgang...
Was hilft all das Kreuzigen und Segnen der Liebe, wenn sie nicht tätig w
Was hilft all das Kreuzigen und Segnen der Liebe, wenn sie nicht tätig wird. (Johann Wolfgang von Goethe)
Nun gedenke ich eine kleine Reise mit Geheimerath Wolf und August nach H
Nun gedenke ich eine kleine Reise mit Geheimerath Wolf und August nach Helmstädt zu machen, um da selbst den wunderlichen Doctor Beyreis zu besuchen. Er ist schon so alt, daß man sich eilen muß, um ihn und seine Besitzung noch zusammenzufinden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, hat auch Religion; wer jene beiden n
Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, hat auch Religion; wer jene beiden nicht besitzt, der habe Religion. (Johann Wolfgang von Goethe)
Jedem Tier und jedem Narren haben die Götter seine Verteidigungswaffen g
Jedem Tier und jedem Narren haben die Götter seine Verteidigungswaffen gegeben. (Johann Wolfgang von Goethe)
In jedem Kleide werd ich wohl die Pein // Des engen Erdelebens fühlen. /
In jedem Kleide werd ich wohl die Pein // Des engen Erdelebens fühlen. // Ich bin zu alt, um nur zu spielen, // Zu jung, um ohne Wunsch zu sein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Denn was ist eine Novelle anders als eine sich ereignete unerhörte Begeb
Denn was ist eine Novelle anders als eine sich ereignete unerhörte Begebenheit. Dies ist der eigentliche Begriff, und so vieles, was in Deutschland unter dem Titel Novelle geht, ist gar keine Novelle, sondern bloß Erzählung oder was Sie sonst wollen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche // Durch des Frühlings holden bele
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche // Durch des Frühlings holden belebenden Blick. (Johann Wolfgang von Goethe)
Dem Tüchtigen ist diese Welt nicht stumm. (Johann Wolfgang von Goethe)
Dem Tüchtigen ist diese Welt nicht stumm. (Johann Wolfgang von Goethe)
Habe nun, ach! Philosophie, // Juristerei und Medizin, // Und leider auc
Habe nun, ach! Philosophie, // Juristerei und Medizin, // Und leider auch Theologie! // Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. // Da steh ich nun, ich armer Tor! // Und bin so klug als wie zuvor. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das reizt nicht mehr, und was nicht reizt, ist tot. (Johann Wolfgang von
Das reizt nicht mehr, und was nicht reizt, ist tot. (Johann Wolfgang von Goethe)
Den lieb ich, der Unmögliches begehrt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Den lieb ich, der Unmögliches begehrt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ehe wir nun weiterschreiten// Halte still und sieh dich um:// Denn gesch
Ehe wir nun weiterschreiten// Halte still und sieh dich um:// Denn geschwätzig sind die Zeiten// Und sie sind auch wieder stumm. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das Menschenpack fürchtet sich vor nichts mehr als vor dem Verstande; vo
Das Menschenpack fürchtet sich vor nichts mehr als vor dem Verstande; vor der Dummheit sollten sie sich fürchten, wenn sie begriffen was fürchterlich ist; Aber jener ist unbequem und man muss ihn beiseite schaffen, diese ist nur verderblich, und das kann man abwarten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Nur durch geregelte Übung könnte man vorwärts kommen. (Johann Wolfgang v
Nur durch geregelte Übung könnte man vorwärts kommen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Schädliche Wahrheit, ich ziehe sie vor dem nützlichen Irrtum. // Wahrhei
Schädliche Wahrheit, ich ziehe sie vor dem nützlichen Irrtum. // Wahrheit heilet den Schmerz, den sie vielleicht uns erregt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Diesem Amboss vergleich' ich das Land, den Hammer dem Herrscher, // Und
Diesem Amboss vergleich' ich das Land, den Hammer dem Herrscher, // Und dem Volke das Blech, das in der Mitte sich krümmt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die schlechteste Gesellschaft läßt dich fühlen, // Dass du ein Mensch mi
Die schlechteste Gesellschaft läßt dich fühlen, // Dass du ein Mensch mit Menschen bist. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Kirche hat einen guten Magen, // Hat ganze Länder aufgefressen // Un
Die Kirche hat einen guten Magen, // Hat ganze Länder aufgefressen // Und doch noch nie sich übergessen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wenn sich lau die Lüfte füllen // Um den grün umschränkten Plan, // Süße
Wenn sich lau die Lüfte füllen // Um den grün umschränkten Plan, // Süße Düfte, Nebelhüllen // Senkt die Dämmerung heran. // Lispelt leise süßen Frieden, // Wiegt das Herz in Kindesruh; // Und den Augen dieses Müden // Schließt des Tages Pforte zu. (Johann Wolfgang von Goethe)
Unsre Taten selbst, so gut als unsre Leiden, // Sie hemmen unsres Lebens
Unsre Taten selbst, so gut als unsre Leiden, // Sie hemmen unsres Lebens Gang. (Johann Wolfgang von Goethe)
»In dem, was ich selber zu tun und zu treiben hatte«, fuhr Goethe fort, 
»In dem, was ich selber zu tun und zu treiben hatte«, fuhr Goethe fort, »habe ich mich immer als Royalist behauptet. Die anderen habe ich schwatzen lassen, und ich habe getan, was ich für gut fand. Ich übersah meine Sache und wußte, wohin ich wollte.« (Johann Wolfgang von Goethe)
Die jetzige Generation entdeckt immer, was die alte schon vergessen hat.
Die jetzige Generation entdeckt immer, was die alte schon vergessen hat. (Johann Wolfgang von Goethe)
Laß dich nur in keiner Zeit // Zum Widerspruch verleiten, // Weise falle
Laß dich nur in keiner Zeit // Zum Widerspruch verleiten, // Weise fallen in Unwissenheit, // Wenn sie mit Unwissenden streiten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wie über die Menschen, so auch über die Denkmäler lässt sich die Zeit ih
Wie über die Menschen, so auch über die Denkmäler lässt sich die Zeit ihr Recht nicht nehmen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ich, der ich immer gehört hatte, auf die Ohrfeige eines Mädchens gehöre
Ich, der ich immer gehört hatte, auf die Ohrfeige eines Mädchens gehöre ein derber Kuss. (Johann Wolfgang von Goethe)
Denn wer den Schatz, das Schöne, heben will, // Bedarf der höchsten Kuns
Denn wer den Schatz, das Schöne, heben will, // Bedarf der höchsten Kunst: Magie der Weisen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Schreibe nur, wie du reden würdest, und so wirst du einen guten Brief sc
Schreibe nur, wie du reden würdest, und so wirst du einen guten Brief schreiben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wo fehlt's nicht irgendwo auf dieser Welt? // Dem dies, dem das, hier ab
Wo fehlt's nicht irgendwo auf dieser Welt? // Dem dies, dem das, hier aber fehlt das Geld. (Johann Wolfgang von Goethe)
Man spricht vergebens viel, um zu versagen; Der andre hört von allem nur
Man spricht vergebens viel, um zu versagen; Der andre hört von allem nur das Nein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Stünd ich, Natur, vor dir ein Mann allein, // Da wär's der Mühe wert, ei
Stünd ich, Natur, vor dir ein Mann allein, // Da wär's der Mühe wert, ein Mensch zu sein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Schicksal des Menschen, wie gleichst du dem Wind! (Johann Wolfgang von G
Schicksal des Menschen, wie gleichst du dem Wind! (Johann Wolfgang von Goethe)
Unendlich ist das Werk, das zu vollführen// Die Seele dringt. (Johann Wo
Unendlich ist das Werk, das zu vollführen// Die Seele dringt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ach, was ich weiß, kann jeder wissen - mein Herz habe ich allein. (Johan
Ach, was ich weiß, kann jeder wissen - mein Herz habe ich allein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Mir wird von alledem so dumm, // als ging mir ein Mühlrad im Kopf herum.
Mir wird von alledem so dumm, // als ging mir ein Mühlrad im Kopf herum. (Johann Wolfgang von Goethe)
Denn eben wo Begriffe fehlen, // Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sic
Denn eben wo Begriffe fehlen, // Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Und der Parteigeist, der meistens Kollegen trennt, macht dem Friedfertig
Und der Parteigeist, der meistens Kollegen trennt, macht dem Friedfertigsten das Leben am sauersten und füllt die Lustörter der Wissenschaften mit Hader und Zank. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ich singe wie der Vogel singt, der in der Zweigen wohnet. (Johann Wolfga
Ich singe wie der Vogel singt, der in der Zweigen wohnet. (Johann Wolfgang von Goethe)
Allwissend bin ich nicht; doch viel ist mir bewusst. (Johann Wolfgang vo
Allwissend bin ich nicht; doch viel ist mir bewusst. (Johann Wolfgang von Goethe)
Anstatt verständig zu belehren und ruhig einzuwirken, streut man willkür
Anstatt verständig zu belehren und ruhig einzuwirken, streut man willkürlich Samen und Unkraut zugleich nach allen Seiten, kein Mittelpunkt, auf den hingeschaut werde, ist mehr gegeben, jeder Einzelne tritt als Lehrer und Führer hervor und gibt seine vollkommene Torheit für ein vollendetes Ganze[!]. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das Instrument sollte nur die Stimme begleiten, denn Melodien, Gänge und
Das Instrument sollte nur die Stimme begleiten, denn Melodien, Gänge und Läufe ohne Worte und Sinn scheinen mir Schmetterlingen oder schönen bunten Vögeln ähnlich zu sein, die in der Luft vor unsern Augen herumschweben, die wir allenfalls haschen und uns zueignen möchten, da sich der Gesang dagegen wie ein Genius gen Himmel hebt und das bessere ...
Von Verdiensten, die wir zu schätzen wissen, haben wir den Keim in uns.
Von Verdiensten, die wir zu schätzen wissen, haben wir den Keim in uns. (Johann Wolfgang von Goethe)
Blut ist ein ganz besondrer Saft. (Johann Wolfgang von Goethe)
Blut ist ein ganz besondrer Saft. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der rezitierende Schauspieler dagegen muss durch Übung nach und nach zu
Der rezitierende Schauspieler dagegen muss durch Übung nach und nach zu einer gewissen Einheit seiner selbst gelangen und sich ohne Wissen und eigentliches Wollen, soweit seine Natur verstattet, hervorbilden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der Purist. // Sinnreich bist du, die Sprache von fremden Wörtern zu säu
Der Purist. // Sinnreich bist du, die Sprache von fremden Wörtern zu säubern, // nun so sage doch, Freund, wie man Pedant uns verdeutscht. (Johann Wolfgang von Goethe)
Will der Neid sich doch zerreißen, // Lass ihn seinen Hunger speisen. (J
Will der Neid sich doch zerreißen, // Lass ihn seinen Hunger speisen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Dagegen wenn wir mit all unserer Schwachheit und Mühseligkeit nur gerade
Dagegen wenn wir mit all unserer Schwachheit und Mühseligkeit nur gerade fortarbeiten, so finden wir gar oft, dass wir mit unserem Schlendern und Lavieren es weiter bringen, als andere mit ihrem Segeln und Rudern - und - das ist doch ein wahres Gefühl seiner selbst, wenn man anderen gleich oder gar vorläuft. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wie anders tragen uns die Geistesfreuden, // Von Buch zu Buch, von Blatt
Wie anders tragen uns die Geistesfreuden, // Von Buch zu Buch, von Blatt zu Blatt! // Da werden Winternächte hold und schön, // Ein selig Leben wärmet alle Glieder, // Und ach! entrollst du gar ein würdig Pergamen (Johann Wolfgang von Goethe)
Das Gewebe dieser Welt ist aus Notwendigkeit und Zufall gebildet; die Ve
Das Gewebe dieser Welt ist aus Notwendigkeit und Zufall gebildet; die Vernunft des Menschen stellt sich zwischen beide und weiß sie zu beherrschen; sie behandelt das Notwendige als den Grund ihres Daseins; das Zufällige weiß sie zu lenken, zu leiten und zu nutzen, und nur, indem sie fest und unerschütterlich steht, verdient der Mensch, ein Gott ...
Die menschliche Gestalt kann nicht bloß durch das Beschauen ihrer Oberfl
Die menschliche Gestalt kann nicht bloß durch das Beschauen ihrer Oberfläche begriffen werden, man muss ihr Inneres entblößen, ihre Teile sondern, die Verbindungen derselben bemerken, die Verschiedenheiten kennen, sich von Wirkung und Gegenwirkung unterrichten, das Verborgene, Ruhende, das Fundament der Erscheinung sich einprägen, wenn man dasje...
Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaf
Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst etwas abarbeitet, ist immer ein Tor. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es ist eine Wollust, einen großen Mann zu sehn. (Johann Wolfgang von Goe
Es ist eine Wollust, einen großen Mann zu sehn. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das Klassische nenne ich das Gesunde und das Romantische das Kranke. (Jo
Das Klassische nenne ich das Gesunde und das Romantische das Kranke. (Johann Wolfgang von Goethe)
Halte das Bild der Würdigen fest! Wie leuchtende Sterne // Teilte sie au
Halte das Bild der Würdigen fest! Wie leuchtende Sterne // Teilte sie aus die Natur durch den unendlichen Raum. (Johann Wolfgang von Goethe)
Widerspruch und Schmeichelei machen beide ein schlechtes Gespräch. (Joha
Widerspruch und Schmeichelei machen beide ein schlechtes Gespräch. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der Roman ist eine subjektive Epopee, in welcher der Verfasser sich die
Der Roman ist eine subjektive Epopee, in welcher der Verfasser sich die Erlaubnis ausbittet, die Welt nach seiner Weise zu behandeln. Es fragt sich also nur, ob er eine Weise habe, das andere wird sich schon finden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Er nennt's Vernunft und braucht's allein, // nur tierischer als jedes Ti
Er nennt's Vernunft und braucht's allein, // nur tierischer als jedes Tier zu sein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Was auch als Wahrheit oder Fabel // In tausend Büchern dir erscheint, //
Was auch als Wahrheit oder Fabel // In tausend Büchern dir erscheint, // Das alles ist ein Turm zu Babel, // Wenn es die Liebe nicht vereint. (Johann Wolfgang von Goethe)
Macht's einander nur nicht sauer, // Hier sind wir gleich, Baron und Bau
Macht's einander nur nicht sauer, // Hier sind wir gleich, Baron und Bauer. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ihr bleibt bei meinem Worte kalt, // Euch guten Kindern lass ich's gehen
Ihr bleibt bei meinem Worte kalt, // Euch guten Kindern lass ich's gehen; // Bedenkt: der Teufel, der ist alt, // So werdet alt, ihn zu verstehen! (Johann Wolfgang von Goethe)
Gatten, die sich vertragen wollen, // Lernen's von uns beiden! // Wenn s
Gatten, die sich vertragen wollen, // Lernen's von uns beiden! // Wenn sich zweie lieben sollen, // Braucht man sie nur zu scheiden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Nun sag, wie hast du's mit der Religion? (Johann Wolfgang von Goethe)
Nun sag, wie hast du's mit der Religion? (Johann Wolfgang von Goethe)
Des Menschen Tätigkeit kann allzuleicht erschlaffen, // Er liebt sich ba
Des Menschen Tätigkeit kann allzuleicht erschlaffen, // Er liebt sich bald die unbedingte Ruh; // Drum geb ich gern ihm den Gesellen zu, // Der reizt und wirkt und muß als Teufel schaffen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Handeln ist leicht, denken schwer; nach dem Gedanken handeln unbequem. (
Handeln ist leicht, denken schwer; nach dem Gedanken handeln unbequem. (Johann Wolfgang von Goethe)
Alle Empiriker streben nach der Idee und können sie in der Mannigfaltigk
Alle Empiriker streben nach der Idee und können sie in der Mannigfaltigkeit nicht entdecken; alle Theoretiker suchen sie im Mannigfaltigen und können sie darinne nicht auffinden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Rosen, ihr blendenden, // Balsam versendenden! // Flatternde, schwebende
Rosen, ihr blendenden, // Balsam versendenden! // Flatternde, schwebende, // Heimlich belebende, // Zweiglein beflügelte, // Knospen entsiegelte, // Eilet zu blühn! (Johann Wolfgang von Goethe)
Macht doch den zweiten Fensterladen auf, damit mehr Licht hereinkomme. (
Macht doch den zweiten Fensterladen auf, damit mehr Licht hereinkomme. (Johann Wolfgang von Goethe)
Besonders lernt die Weiber führen; // Es ist ihr ewig Weh und Ach // So
Besonders lernt die Weiber führen; // Es ist ihr ewig Weh und Ach // So tausendfach // Aus e i n e m Punkte zu kurieren. (Johann Wolfgang von Goethe)
Werdet ihr in jeder Lampe Brennen // Fromm den Abglanz höhern Lichts erk
Werdet ihr in jeder Lampe Brennen // Fromm den Abglanz höhern Lichts erkennen, // Soll euch nie ein Missgeschick verwehren, // Gottes Thron am Morgen zu verehren. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Menschen lieben die Dämmerung mehr als den hellen Tag, und eben in d
Die Menschen lieben die Dämmerung mehr als den hellen Tag, und eben in der Dämmerung erscheinen die Gespenster. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der Schauspieler, Musikus, Maler, Dichter, ja der Gelehrte selbst ersche
Der Schauspieler, Musikus, Maler, Dichter, ja der Gelehrte selbst erscheinen mit ihren wunderlichen, halbideellen halbsinnlichen Wesen jener ganzen Masse der aus dem Reellen entsprungenen und an das Reelle gebundenen Weltmenschen wie eine Art von Narren, wo nicht gar wie Halbverbrecher, wie Menschen, die an einer levis notae macula laborieren. (...
Auch der Aufschub hat seine Freuden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Auch der Aufschub hat seine Freuden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Daher denn auch der Mathematiker seine Formelsprache so hoch steigert, u
Daher denn auch der Mathematiker seine Formelsprache so hoch steigert, uns, insofern es möglich, in der meßbaren und zählbaren Welt die unmeßbare mitzubegreifen. Nun erscheint ihm alles greifbar, faßlich und mechanisch, und er kommt in den Verdacht eines heimlichen Atheismus, indem er ja das Unmeßbarste, welches wir Gott nennen, zugleich mitzuer...
Wenn man es genau betrachtet, so wird jede, auch nur die geringste Fähig
Wenn man es genau betrachtet, so wird jede, auch nur die geringste Fähigkeit uns angeboren. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sich mitzuteilen ist Natur; Mitgeteiltes aufzunehmen, wie es gegeben wir
Sich mitzuteilen ist Natur; Mitgeteiltes aufzunehmen, wie es gegeben wird, ist Bildung. (Johann Wolfgang von Goethe)
So lern auch diese Zweige [Lorbeer] tragen, die // Das Schönste sind, wa
So lern auch diese Zweige [Lorbeer] tragen, die // Das Schönste sind, was wir dir geben können. // Wem einmal würdig sie das Haupt berührt, // Dem schweben sie auf ewig um die Stirne. (Johann Wolfgang von Goethe)
In einem wohleingerichteten Staate soll das Recht selbst nicht auf unrec
In einem wohleingerichteten Staate soll das Recht selbst nicht auf unrechte Weise geschehn. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wenn ein deutscher Literator seine Nation vormals beherrschen wollte, so
Wenn ein deutscher Literator seine Nation vormals beherrschen wollte, so musste er ihr nur glauben machen, es sei einer da, der sie beherrschen wolle. Da waren sie gleich so verschüchtert, dass sie sich, von wem es auch wäre, gern beherrschen ließen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Krieg, Handel und Piraterie, // Dreieinig sind sie, nicht zu trennen. (J
Krieg, Handel und Piraterie, // Dreieinig sind sie, nicht zu trennen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Buchhändler sind alle des Teufels, für sie muß es eine eigene Hölle
Die Buchhändler sind alle des Teufels, für sie muß es eine eigene Hölle geben (Johann Wolfgang von Goethe)
Bedenkt, Ihr habet weiches Holz zu spalten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Bedenkt, Ihr habet weiches Holz zu spalten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der saubern Herren Pfuscherei // Ist, merk ich, schon bei Euch Maxime. (
Der saubern Herren Pfuscherei // Ist, merk ich, schon bei Euch Maxime. (Johann Wolfgang von Goethe)
Dem Hunde, wenn er gut gezogen, wird selbst ein weiser Mann gewogen. (Jo
Dem Hunde, wenn er gut gezogen, wird selbst ein weiser Mann gewogen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Menge schätzt nur den Widerschein des Verdienstes. (Johann Wolfgang
Die Menge schätzt nur den Widerschein des Verdienstes. (Johann Wolfgang von Goethe)
Glückliches Kind! Das kein Übel kennt, als wenn die Suppe lang ausbleibt
Glückliches Kind! Das kein Übel kennt, als wenn die Suppe lang ausbleibt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Dass doch die Jugend immer zwischen den Extremen schwankt! (Johann Wolfg
Dass doch die Jugend immer zwischen den Extremen schwankt! (Johann Wolfgang von Goethe)
Jugend ist Trunkenheit ohne Wein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Jugend ist Trunkenheit ohne Wein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das Rauchen macht dumm; es macht unfähig zum Denken und Dichten. Es ist
Das Rauchen macht dumm; es macht unfähig zum Denken und Dichten. Es ist auch nur für Müßiggänger, für Menschen die Langeweile haben [..] Zum Rauchen gehört auch das Biertrinken, damit der erhitzte Gaumen wieder abgekühlt werde. [..] Wenn es so fortgehen sollte, wie es den Anschein hat, so wird man nach zwei oder drei Menschen-Alter schon sehen, ...
Ihr Mann ist tot und lässt Sie grüßen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ihr Mann ist tot und lässt Sie grüßen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ein merkwürdiges Beispiel, wie die Nachwelt irgendeinem Vorfahren die Eh
Ein merkwürdiges Beispiel, wie die Nachwelt irgendeinem Vorfahren die Ehre zu rauben geneigt ist, sehen wir an den Bemühungen, die man sich gab, Christoph Colomb die Ehre der Entdeckung der neuen Welt zu entreißen. […] aber es gehörte dem doch zuletzt ein Mann dazu, der das alles zusammenfaßte, um Fabel und Nachricht, Wahn und Überlieferung in W...
Einst hatt ich einen schönen Traum; // Da sah ich einen Apfelbaum, // Zw
Einst hatt ich einen schönen Traum; // Da sah ich einen Apfelbaum, // Zwei schöne Äpfel glänzten dran, // Sie reizten mich, ich stieg hinan. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, // Es findet uns nur no
Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, // Es findet uns nur noch als wahre Kinder. (Johann Wolfgang von Goethe)
Um Guts zu tun, braucht's keiner Überlegung. (Johann Wolfgang von Goethe
Um Guts zu tun, braucht's keiner Überlegung. (Johann Wolfgang von Goethe)
Dass ich erkenne, was die Welt // Im Innersten zusammenhält. (Johann Wol
Dass ich erkenne, was die Welt // Im Innersten zusammenhält. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind (Johann Wolfgang von Goethe)
Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind (Johann Wolfgang von Goethe)
Der Menschheit ganzer Jammer faßt mich an. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der Menschheit ganzer Jammer faßt mich an. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. (Johann Wolfgan
Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Masse könnt ihr nur durch Masse zwingen, // Ein jeder sucht sich end
Die Masse könnt ihr nur durch Masse zwingen, // Ein jeder sucht sich endlich selbst was aus. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Pfosten sind, die Bretter aufgeschlagen, // Und jedermann erwartet s
Die Pfosten sind, die Bretter aufgeschlagen, // Und jedermann erwartet sich ein Fest. (Johann Wolfgang von Goethe)
Den Teufel spürt das Völkchen nie, // und wenn er sie beim Kragen hätte.
Den Teufel spürt das Völkchen nie, // und wenn er sie beim Kragen hätte. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ein Kerl, der spekuliert, // Ist wie ein Tier, auf dürrer Heide // Von e
Ein Kerl, der spekuliert, // Ist wie ein Tier, auf dürrer Heide // Von einem bösen Geist im Kreis herumgeführt, // Und ringsumher liegt schöne grüne Weide. (Johann Wolfgang von Goethe)
(Ich bin) Ein Teil von jener Kraft, // Die stets das Böse will und stets
(Ich bin) Ein Teil von jener Kraft, // Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es irrt der Mensch, solang er strebt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es irrt der Mensch, solang er strebt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es lebe, wer sich tapfer hält! (Johann Wolfgang von Goethe)
Es lebe, wer sich tapfer hält! (Johann Wolfgang von Goethe)
Du kannst! So wolle nur! (Johann Wolfgang von Goethe)
Du kannst! So wolle nur! (Johann Wolfgang von Goethe)
Ich bin von je der Ordnung Freund gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ich bin von je der Ordnung Freund gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, // Meinen Arm und Geleit Ihr anzu
Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, // Meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen? (Johann Wolfgang von Goethe)
Natürlich, wenn ein Gott sich erst sechs Tage plagt, // Und selbst am En
Natürlich, wenn ein Gott sich erst sechs Tage plagt, // Und selbst am Ende bravo sagt, // Da muss es was Gescheites werden. (Johann Wolfgang von Goethe)
O sprich mir nicht von jener bunten Menge, // Bei deren Anblick uns der
O sprich mir nicht von jener bunten Menge, // Bei deren Anblick uns der Geist entflieht. (Johann Wolfgang von Goethe)
Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, // Die eine will sich von der
Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, // Die eine will sich von der andern trennen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Sorge, sie schleicht sich durchs Schlüsselloch ein. (Johann Wolfgang
Die Sorge, sie schleicht sich durchs Schlüsselloch ein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Tat ist alles, nichts der Ruhm. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Tat ist alles, nichts der Ruhm. (Johann Wolfgang von Goethe)
Gehorche willig der Gewalt ! // Und bist du kühn und hältst du Stich (st
Gehorche willig der Gewalt ! // Und bist du kühn und hältst du Stich (stand), // So wage Haus und Hof und - dich. (Johann Wolfgang von Goethe)
Hoch ist der Doppelgewinn zu schätzen: // Barmherzig sein, und sich zugl
Hoch ist der Doppelgewinn zu schätzen: // Barmherzig sein, und sich zugleich ergetzen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Bin männlichen Geschlechts, der Geiz! (Johann Wolfgang von Goethe)
Bin männlichen Geschlechts, der Geiz! (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Welle beugt sich jedem Winde gern. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Welle beugt sich jedem Winde gern. (Johann Wolfgang von Goethe)
Glück macht Mut (Johann Wolfgang von Goethe)
Glück macht Mut (Johann Wolfgang von Goethe)
Ihr glücklichen Augen, // Was je ihr gesehn, // Es sei wie es wolle, //
Ihr glücklichen Augen, // Was je ihr gesehn, // Es sei wie es wolle, // Es war doch so schön! (Johann Wolfgang von Goethe)
Mein Fußtritt, Kind! hat Größres zu bedeuten. // Zu Gleichem Gleiches, w
Mein Fußtritt, Kind! hat Größres zu bedeuten. // Zu Gleichem Gleiches, was auch einer litt; // Fuß heilet Fuß, so ist's mit allen Gliedern. (Johann Wolfgang von Goethe)
Rechnung für Rechnung ist berichtigt, // Die Wucherklauen sind beschwich
Rechnung für Rechnung ist berichtigt, // Die Wucherklauen sind beschwichtigt, // Los bin ich solcher Höllenpein; // Im Himmel kann's nicht heitrer sein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wer kann was Dummes, wer was Kluges denken, // Das nicht die Vorwelt sch
Wer kann was Dummes, wer was Kluges denken, // Das nicht die Vorwelt schon gedacht? (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Wissenschaften zerstören sich auf doppelte Weise selbst: Durch die B
Die Wissenschaften zerstören sich auf doppelte Weise selbst: Durch die Breite, in die sie gehen, und durch die Tiefe, in die sie sich versenken. (Johann Wolfgang von Goethe)
Bekanntschaften, wenn sie sich auch gleichgültig ankündigen, haben oft d
Bekanntschaften, wenn sie sich auch gleichgültig ankündigen, haben oft die wichtigsten Folgen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Den besten Unterricht zieht man aus vollständiger Umgebung. (Johann Wolf
Den besten Unterricht zieht man aus vollständiger Umgebung. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Wissenschaften so gut als die Künste bestehen in einem überlieferbar
Die Wissenschaften so gut als die Künste bestehen in einem überlieferbaren (realen), erlernbaren Teil und in einem unüberlieferbaren (idealen), unlernbaren Teil. (Johann Wolfgang von Goethe)
Dem Reinen ist alles rein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Dem Reinen ist alles rein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sieht man ein Übel, so wirkt man unmittelbar darauf, d.h. man kuriert un
Sieht man ein Übel, so wirkt man unmittelbar darauf, d.h. man kuriert unmittelbar aufs Symptom los. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Menschen, da sie zum Notwendigen nicht hinreichen, bemühen sich ums
Die Menschen, da sie zum Notwendigen nicht hinreichen, bemühen sich ums Unnütze. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es kann doch kein Deutscher einen Schuh zuschnallen, der es nicht von ei
Es kann doch kein Deutscher einen Schuh zuschnallen, der es nicht von einer fremden Nation gelernt hat. (Johann Wolfgang von Goethe)
Und wenn ich dich lieb habe, was geht's dich an? (Johann Wolfgang von Go
Und wenn ich dich lieb habe, was geht's dich an? (Johann Wolfgang von Goethe)
Uns rührt die Erzählung jeder guten Tat, uns rührt das Anschauen jedes h
Uns rührt die Erzählung jeder guten Tat, uns rührt das Anschauen jedes harmonischen Gegenstandes, wir fühlen dabei, dass wir nicht ganz in der Fremde sind, wir wähnen einer Heimat näher zu sein, nach der unser Bestes, Innerstes ungeduldig hinstrebt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Verschwiegenheit fordern, ist nicht das Mittel, sie zu erlangen. (Johann
Verschwiegenheit fordern, ist nicht das Mittel, sie zu erlangen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfa
Das ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforsc
Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche ruhig zu verehren. (Johann Wolfgang von Goethe)
Den Stoff sieht jedermann vor sich, den Gehalt findet nur der, der etwas
Den Stoff sieht jedermann vor sich, den Gehalt findet nur der, der etwas dazu zu tun hat, und die Form ist ein Geheimnis den Meisten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es ist mir in den Wissenschaften gegangen wie einem, der früh aufsteht,
Es ist mir in den Wissenschaften gegangen wie einem, der früh aufsteht, in der Dämmerung die Morgenröte, sodann aber die Sonne ungeduldig erwartet und doch, wie sie hervortritt, geblendet wird. (Johann Wolfgang von Goethe)
Mystik deutet auf die Geheimnisse der Natur und Vernunft und sucht sie d
Mystik deutet auf die Geheimnisse der Natur und Vernunft und sucht sie durch Wort und Bild zu lösen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Für Sorgen sorgt das liebe Leben // Und Sorgenbrecher sind die Reben. (J
Für Sorgen sorgt das liebe Leben // Und Sorgenbrecher sind die Reben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein; sie m
Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein; sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Denn das Leben ist die Liebe // Und des Lebens Leben Geist (Johann Wolfg
Denn das Leben ist die Liebe // Und des Lebens Leben Geist (Johann Wolfgang von Goethe)
Mir willst du zum Gotte machen, // solch ein Jammerbild am Holze! (Johan
Mir willst du zum Gotte machen, // solch ein Jammerbild am Holze! (Johann Wolfgang von Goethe)
Närrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist!
Närrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist! // Wenn Islam »Gott ergeben« heißt, // In Islam leben und sterben wir alle. (Johann Wolfgang von Goethe)
In einer Stadt wie Frankfurt befindet man sich in einer wunderlichen Lag
In einer Stadt wie Frankfurt befindet man sich in einer wunderlichen Lage, immer sich kreuzende Fremde deuten nach allen Weltgegenden hin und erwecken Reiselust. (Johann Wolfgang von Goethe)
Denn so ist die Liebe beschaffen, daß sie allein recht zu haben glaubt u
Denn so ist die Liebe beschaffen, daß sie allein recht zu haben glaubt und alle anderen Rechte vor ihr verschwinden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Nun ging mir eine neue Welt auf. Ich näherte mich den Gebirgen, die sich
Nun ging mir eine neue Welt auf. Ich näherte mich den Gebirgen, die sich nach und nach entwickelten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das weibliche Geschlecht hegt ein eignes, inneres, unwandelbares Interes
Das weibliche Geschlecht hegt ein eignes, inneres, unwandelbares Interesse, von dem sie nichts in der Welt abtrünnig macht, im äußern geselligen Verhältnis hingegen lassen sie sich gern und leicht durch den Mann bestimmen, der sie eben beschäftigt, und so durch Abweisen wie durch Empfänglichkeit, durch Beharren und Nachgiebigkeit führen sie eige...
Der Haß ist parteiisch, aber die Liebe ist es noch mehr. (Johann Wolfgan
Der Haß ist parteiisch, aber die Liebe ist es noch mehr. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der sinnliche Mensch lacht oft, wo nichts zu lachen ist. Was ihn auch an
Der sinnliche Mensch lacht oft, wo nichts zu lachen ist. Was ihn auch anregt, sein inneres Behagen kommt zum Vorschein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein. (J
Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Den deutschen Mannen gereicht´s zum Ruhm, // Dass sie gehasst das Christ
Den deutschen Mannen gereicht´s zum Ruhm, // Dass sie gehasst das Christentum, // Bis Herrn Carolus leidigem Degen // Die edlen Sachsen unterlegen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Nur allein der Mensch / Vermag das Unmögliche: / Er unterscheidet, / Wäh
Nur allein der Mensch / Vermag das Unmögliche: / Er unterscheidet, / Wählet und richtet; / Er kann dem Augenblick / Dauer verleihen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Welt ist ein Gefängnis. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Welt ist ein Gefängnis. (Johann Wolfgang von Goethe)
Armut, Keuschheit und Gehorsam, - drei Gelübde, deren jedes, einzeln bet
Armut, Keuschheit und Gehorsam, - drei Gelübde, deren jedes, einzeln betrachtet, der Natur das unausstehlichste scheint, so unerträglich sind sie alle. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der Großmütige gleicht einem Mann, der mit seinem Abendbrot Fische fütte
Der Großmütige gleicht einem Mann, der mit seinem Abendbrot Fische fütterte, aus Unachtsamkeit in den Teich fiel und ersoff. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das Auge hat sein Dasein dem Licht zu danken. Aus gleichgültigen tierisc
Das Auge hat sein Dasein dem Licht zu danken. Aus gleichgültigen tierischen Hilfsorganen ruft sich das Licht ein Organ hervor, das seinesgleichen werde, und so bildet sich das Auge am Lichte fürs Licht, damit das innere Licht dem äusseren entgegentrete. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das Auge ist das letzte, höchste Resultat des Lichtes auf den organische
Das Auge ist das letzte, höchste Resultat des Lichtes auf den organischen Körper. Das Auge als ein Geschöpf des Lichtes, leistet alles, was das Licht selbst leisten kann. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Farben sind Taten des Lichts, Taten und Leiden. (Johann Wolfgang von
Die Farben sind Taten des Lichts, Taten und Leiden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es ist äußerst schwer, fremde Meinungen zu referieren, besonders wenn si
Es ist äußerst schwer, fremde Meinungen zu referieren, besonders wenn sie sich nachbarlich annähern, kreuzen und decken. (Johann Wolfgang von Goethe)
Aber ich werde der Letzte nicht sein, den es bitter gereute, // Frauenra
Aber ich werde der Letzte nicht sein, den es bitter gereute, // Frauenrat befolget zu haben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Betrachten wir genau, so ist es vielleicht die jugendliche Anschauung de
Betrachten wir genau, so ist es vielleicht die jugendliche Anschauung des Meeres, die dem Engländer, dem Spanier so große Vorzüge über den mittelländischen Dichter gibt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Denn wer lange bedenkt, der wählt nicht immer das Beste. (Johann Wolfgan
Denn wer lange bedenkt, der wählt nicht immer das Beste. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der Dichter soll uns seine Personen in ihren Handlungen darstellen, der
Der Dichter soll uns seine Personen in ihren Handlungen darstellen, der Gesprächschreiber darf sich ja wohl kürzer fassen und sich und seinen Lesern durch eine allgemeine Schilderung geschwind über die Exposition weghelfen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der Mensch erfährt, er sei auch, wer er mag, // ein letztes Glück und ei
Der Mensch erfährt, er sei auch, wer er mag, // ein letztes Glück und einen letzten Tag. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die ich rief, die Geister, / Werd' ich nun nicht los. (Johann Wolfgang v
Die ich rief, die Geister, / Werd' ich nun nicht los. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Geistesaugen haben mit den Augen des Leibes in stetem lebendigem Bun
Die Geistesaugen haben mit den Augen des Leibes in stetem lebendigem Bunde zu wirken. (Johann Wolfgang von Goethe)
Er war nunmehr der Länder satt // Wo man so viele Kreuze hat // Und man
Er war nunmehr der Länder satt // Wo man so viele Kreuze hat // Und man für lauter Creuz und Krist // Ihn eben und sein Kreuz vergisst. (Johann Wolfgang von Goethe)
Eine Anwandlung, landschaftliche Skizzen zu zeichnen, wies ich nicht ab;
Eine Anwandlung, landschaftliche Skizzen zu zeichnen, wies ich nicht ab; bei Spaziergängen im Frühling, besonders nahe bei Jena, faßt ich irgend einen Gegenstand auf, der sich zum Bild qualifizieren wollte, und suchte ihn zu Hause alsdann zu Papier zu bringen. Gleichermaßen ward meine Einbildungskraft durch Erzählungen leicht erregt, so daß ich ...
Eine Welt zwar bist du, o Rom, doch ohne die Liebe wäre die Welt nicht d
Eine Welt zwar bist du, o Rom, doch ohne die Liebe wäre die Welt nicht die Welt, wäre denn Rom auch nicht Rom. (Johann Wolfgang von Goethe)
Felsen sollten nicht Felsen und Wüsten nicht Wüsten bleiben, // Drum sti
Felsen sollten nicht Felsen und Wüsten nicht Wüsten bleiben, // Drum stieg Amor herab, sieh, und es lebte die Welt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ist das Geschäft vollbracht, kommt Zeit zum Schmuck. (Johann Wolfgang vo
Ist das Geschäft vollbracht, kommt Zeit zum Schmuck. (Johann Wolfgang von Goethe)
Im eignen Auge schaue mit Lust, // Was Plato von Anbeginn gewusst; // De
Im eignen Auge schaue mit Lust, // Was Plato von Anbeginn gewusst; // Denn das ist der Natur Gehalt, // Dass außen gilt, was innen galt. (Johann Wolfgang von Goethe)
In der Jugend ist ihm ein froher Gefährte der Leichtsinn, // Der die Gef
In der Jugend ist ihm ein froher Gefährte der Leichtsinn, // Der die Gefahr ihm verbirgt und heilsam geschwinde die Spuren // Tilget des schmerzlichen Übels, sobald es nur irgend vorbeizog. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es bildet ein Talent sich in der Stille, ein Charakter in dem Strom der
Es bildet ein Talent sich in der Stille, ein Charakter in dem Strom der Welt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ja, mit dem besten Willen leisten wir // So wenig, weil uns tausend Will
Ja, mit dem besten Willen leisten wir // So wenig, weil uns tausend Willen kreuzen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Lachen, Weinen, Lust und Schmerz sind Geschwisterkinder. (Johann Wolfgan
Lachen, Weinen, Lust und Schmerz sind Geschwisterkinder. (Johann Wolfgang von Goethe)
Man lebt nur Einmal in der Welt, hat nur Einmal diese Kräfte, diese Auss
Man lebt nur Einmal in der Welt, hat nur Einmal diese Kräfte, diese Aussichten, und wer sie nicht zum besten braucht, wer sich nicht so weit treibt als möglich, ist ein Tor. (Johann Wolfgang von Goethe)
Kind, ich bedaure dich, du bist nicht mehr zu retten, // Da du dein Elen
Kind, ich bedaure dich, du bist nicht mehr zu retten, // Da du dein Elend liebst; du klirrst mit deinen Ketten // Und überredest dich, es sei Musik. (Johann Wolfgang von Goethe)
Leidend lernt ich viel. (Johann Wolfgang von Goethe)
Leidend lernt ich viel. (Johann Wolfgang von Goethe)
Um es in der Aussprache zur Vollkommenheit zu bringen, soll der Anfänger
Um es in der Aussprache zur Vollkommenheit zu bringen, soll der Anfänger alles sehr langsam, die Silben, und besonders die Endsilben, stark und deutlich aussprechen, damit die Silben, welche geschwind gesprochen werden müssen, nicht unverständlich werden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wo die Geselligkeit Unterhaltung findet, ist sie zu Hause. (Johann Wolfg
Wo die Geselligkeit Unterhaltung findet, ist sie zu Hause. (Johann Wolfgang von Goethe)
Mehr Licht! (Johann Wolfgang von Goethe)
Mehr Licht! (Johann Wolfgang von Goethe)
Es erben sich Gesetz und Rechte // Wie eine ew'ge Krankheit fort; // Sie
Es erben sich Gesetz und Rechte // Wie eine ew'ge Krankheit fort; // Sie schleppen von Geschlecht sich zum Geschlechte // und rücken sacht von Ort zu Ort. // Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage; // Weh dir, dass du ein Enkel bist! // Vom Rechte, das mit uns geboren ist, // Von dem ist leider! nie die Frage. (Johann Wolfgang von Goethe)
Greift nur hinein ins volle Menschenleben! // Ein jeder lebt's, nicht vi
Greift nur hinein ins volle Menschenleben! // Ein jeder lebt's, nicht vielen ist's bekannt, // Und wo Ihr's packt, da ist's interessant. (Johann Wolfgang von Goethe)
... die Abwesenden sind wie die Toten fern und ohne Gewalt, deswegen man
... die Abwesenden sind wie die Toten fern und ohne Gewalt, deswegen man auch Gutes von ihnen reden soll. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das Rauchen, macht dumm; es macht unfähig zum Denken und Dichten. Es ist
Das Rauchen, macht dumm; es macht unfähig zum Denken und Dichten. Es ist auch nur für Müßiggänger, für Menschen die Langeweile haben [..] Zum Rauchen gehört auch das Biertrinken, damit der erhitzte Gaumen wieder abgekühlt werde. [..] Wenn es so fortgehen sollte, wie es den Anschein hat, so wird man nach zwei oder drei Menschen-Alter schon sehen,...
Man sieht nur, was man weiß. (Johann Wolfgang von Goethe)
Man sieht nur, was man weiß. (Johann Wolfgang von Goethe)
Mir, der ich selten selbst geschrieben was ich zum Druck beförderte, und
Mir, der ich selten selbst geschrieben was ich zum Druck beförderte, und, weil ich diktirte, mich dazu verschiedener Hände bedienen mußte, war die konsequente Rechtschreibung immer ziemlich gleichgültig. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wir heißen euch hoffen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wir heißen euch hoffen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ernstlich beschaue man den Misanthrop und frage sich, ob jemals ein Dich
Ernstlich beschaue man den Misanthrop und frage sich, ob jemals ein Dichter sein Inneres vollkommener und liebenswürdiger dargestellt habe? Wir möchten gern Inhalt und Behandlung dieses Stückes tragisch nennen, einen solchen Eindruck hat es wenigstens jederzeit bei uns zurückgelassen, weil dasjenige vor Blick und Geist gebracht wird, was uns oft...
Im Anfang war die Tat! (Johann Wolfgang von Goethe)
Im Anfang war die Tat! (Johann Wolfgang von Goethe)
O wär ich nie geboren! (Johann Wolfgang von Goethe)
O wär ich nie geboren! (Johann Wolfgang von Goethe)
Bei den Anstalten zu einem Feste vergisst man oft den einzuladen, dem zu
Bei den Anstalten zu einem Feste vergisst man oft den einzuladen, dem zu Ehren es angestellt wird. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Hoffnung hilft uns leben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Hoffnung hilft uns leben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sobald man spricht, beginnt man schon zu irren. (Johann Wolfgang von Goe
Sobald man spricht, beginnt man schon zu irren. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Irrtümer meiner Gegner sind seit einem Jahrhundert zu allgemein verb
Die Irrtümer meiner Gegner sind seit einem Jahrhundert zu allgemein verbreitet, als dass ich auf meinem einsamen Wege hoffen könnte noch diesen oder jenen Gefährten zu finden. Ich werde allein bleiben! Ich komme mir oft vor wie ein Mann in einem Schiffbruch, der ein Brett ergreift, das nur einen einzigen zu tragen im Stande ist. Dieser eine rett...
Auf dem Glück der Fabel beruht freilich alles, man ist wegen des Hauptau
Auf dem Glück der Fabel beruht freilich alles, man ist wegen des Hauptaufwandes sicher, die meisten Leser und Zuschauer nehmen denn doch nichts weiter mit davon, und dem Dichter bleibt doch das ganze Verdienst einer lebendigen Ausführung. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sonst, der Mensch auf sich allein gestellt, suchte er Hilfe bei anderen:
Sonst, der Mensch auf sich allein gestellt, suchte er Hilfe bei anderen: in Burgen, Schlössern, bei Freunden. Jetzt, in der öffentlichsten Kommunikation hilflos, und nur durch sein Inneres zu trösten und zu helfen. (Johann Wolfgang von Goethe)
So, in ewiger Dämmerung und Einsamkeit beharrend, sind die Mütter schaff
So, in ewiger Dämmerung und Einsamkeit beharrend, sind die Mütter schaffende Wesen, sie sind das schaffende und erhaltende Prinzip, von dem alles ausgeht, was auf der Oberfläche der Erde Gestalt und Leben hat. Was zu atmen aufhört, geht als geistige Natur zu ihnen zurück, und sie bewahren es, bis es wieder Gelegenheit findet, in ein neues Dasein...
Aristokratisch gesinnt ist mancher Gelehrte, denn gleich ist's, // Ob ma
Aristokratisch gesinnt ist mancher Gelehrte, denn gleich ist's, // Ob man auf Helm und Schild oder auf Meinungen ruht. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wir blicken so gern in die Zukunft, weil wir das Ungefähre, was sich in
Wir blicken so gern in die Zukunft, weil wir das Ungefähre, was sich in ihr hin und her bewegt, durch stille Wünsche so gern zu unsern Gunsten heranleiten möchten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wäre die Schweiz flach wie ein Pfannkuchen, wäre sie größer als Preußen.
Wäre die Schweiz flach wie ein Pfannkuchen, wäre sie größer als Preußen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Amerika, du hast es besser // Als unser Continent, das alte, // Hast kei
Amerika, du hast es besser // Als unser Continent, das alte, // Hast keine verfallene Schlösser // Und keine Basalte. (Johann Wolfgang von Goethe)
Allerlieblichste Trochäen // Aus der Zeile zu vertreiben // Und schwerfä
Allerlieblichste Trochäen // Aus der Zeile zu vertreiben // Und schwerfälligste Spondeen // An die Stelle zu verleiben, // Bis zuletzt ein Vers entsteht, // Wird mich immerfort verdrießen. // Laß die Reime lieblich fließen, // Laß mich des Gesangs genießen // Und des Blicks, der mich versteht! (Johann Wolfgang von Goethe)
Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen. (Johann
Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Aber er war aus der Stille, der Dämmerung, der Dunkelheit, welche ganz a
Aber er war aus der Stille, der Dämmerung, der Dunkelheit, welche ganz allein die reinen Produktionen begünstigen kann. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wer nicht von dreitausend Jahren // Sich weiß Rechenschaft zu geben, //
Wer nicht von dreitausend Jahren // Sich weiß Rechenschaft zu geben, // Bleib im Dunkeln unerfahren, // Mag von Tag zu Tage leben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wer das Geld bringt, kann die Ware nach seinem Sinne verlangen. (Johann
Wer das Geld bringt, kann die Ware nach seinem Sinne verlangen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Aufrichtig zu sein, kann ich versprechen, unparteiisch zu sein, aber nic
Aufrichtig zu sein, kann ich versprechen, unparteiisch zu sein, aber nicht. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wie hässlich neben Schönheit zeigt sich Hässlichkeit. (Johann Wolfgang v
Wie hässlich neben Schönheit zeigt sich Hässlichkeit. (Johann Wolfgang von Goethe)
Was aber ist deine Pflicht? Die Forderung des Tages. (Johann Wolfgang vo
Was aber ist deine Pflicht? Die Forderung des Tages. (Johann Wolfgang von Goethe)
Spricht man ja mit sich selbst nicht immer, wie man denkt. (Johann Wolfg
Spricht man ja mit sich selbst nicht immer, wie man denkt. (Johann Wolfgang von Goethe)
An der Farbe lässt sich die Sinnesweise, an dem Schnitt die Lebensweise
An der Farbe lässt sich die Sinnesweise, an dem Schnitt die Lebensweise des Menschen erkennen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wie sich Verdienst und Glück verketten, // Das fällt den Toren niemals e
Wie sich Verdienst und Glück verketten, // Das fällt den Toren niemals ein; // Wenn sie den Stein der Weisen hätten, // Der Weise mangelte dem Stein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sie streiten sich, [..] um Freiheitsrechte; // Genau besehn, sind's Knec
Sie streiten sich, [..] um Freiheitsrechte; // Genau besehn, sind's Knechte gegen Knechte. (Johann Wolfgang von Goethe)
Auf strenges Ordnen, raschen Fleiß // Erfolgt der allerschönste Preis; /
Auf strenges Ordnen, raschen Fleiß // Erfolgt der allerschönste Preis; // Dass sich das Werk vollende, // Genügt ein Geist für tausend Hände. (Johann Wolfgang von Goethe)
Alt ist das Wort, doch bleibet hoch und wahr der Sinn, // Dass Scham und
Alt ist das Wort, doch bleibet hoch und wahr der Sinn, // Dass Scham und Schönheit nie zusammen, Hand in Hand, // Den Weg verfolgen über der Erde grünen Pfad. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wo fass ich dich, unendliche Natur? // Euch Brüste, wo? Ihr Quellen alle
Wo fass ich dich, unendliche Natur? // Euch Brüste, wo? Ihr Quellen alles Lebens. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wie alles sich zum Ganzen webt, // Eins in dem andern wirkt und lebt! (J
Wie alles sich zum Ganzen webt, // Eins in dem andern wirkt und lebt! (Johann Wolfgang von Goethe)
Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen. (Johann Wolfgang von Goet
Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Werd ich zum Augenblicke sagen: // Verweile doch! Du bist so schön! // D
Werd ich zum Augenblicke sagen: // Verweile doch! Du bist so schön! // Dann magst du mich in Fesseln schlagen, // dann will ich gern zugrunde gehn! (Johann Wolfgang von Goethe)
Sie ist die erste nicht ! (Johann Wolfgang von Goethe)
Sie ist die erste nicht ! (Johann Wolfgang von Goethe)
Allein der Vortrag macht des Redners Glück. (Johann Wolfgang von Goethe)
Allein der Vortrag macht des Redners Glück. (Johann Wolfgang von Goethe)
Was willst du dich das Stroh zu dreschen plagen? (Johann Wolfgang von Go
Was willst du dich das Stroh zu dreschen plagen? (Johann Wolfgang von Goethe)
Was glänzt, ist für den Augenblick geboren; // Das Echte bleibt der Nach
Was glänzt, ist für den Augenblick geboren; // Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren. (Johann Wolfgang von Goethe)



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