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Friedrich Nietzsche

Friedrich Nietzsche Zitate: 146 berühmte Zitate von Friedrich Nietzsche

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Die Mutter der Ausschweifung ist nicht die Freude, sondern die Freudlosi
Die Mutter der Ausschweifung ist nicht die Freude, sondern die Freudlosigkeit. (Friedrich Nietzsche)
»Die Erkenntnis um ihrer selbst willen« - das ist der letzte Fallstrick,
»Die Erkenntnis um ihrer selbst willen« - das ist der letzte Fallstrick, den die Moral legt: damit verwickelt man sich noch einmal völlig in sie. (Friedrich Nietzsche)
Etwas Kurz-Gesagtes kann die Frucht und Ernte von vielem Lang-Gedachten
Etwas Kurz-Gesagtes kann die Frucht und Ernte von vielem Lang-Gedachten sein. (Friedrich Nietzsche)
Macht wollen sie und zuerst das Brecheisen der Macht, viel Geld - diese
Macht wollen sie und zuerst das Brecheisen der Macht, viel Geld - diese Unvermögenden! (Friedrich Nietzsche)
Menschen, welche man nicht leiden kann, sucht man sich zu verdächtigen.
Menschen, welche man nicht leiden kann, sucht man sich zu verdächtigen. (Friedrich Nietzsche)
Neid und Eifersucht sind die Schamteile der menschlichen Seele. (Friedri
Neid und Eifersucht sind die Schamteile der menschlichen Seele. (Friedrich Nietzsche)
Ein labyrinthischer Mensch sucht niemals die Wahrheit, sondern einzig se
Ein labyrinthischer Mensch sucht niemals die Wahrheit, sondern einzig seine Ariadne - was er uns auch sagen möge. (Friedrich Nietzsche)
Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Ste
Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch. (Friedrich Nietzsche)
Man soll nicht in Kirchen gehn, wenn man reine Luft atmen will. (Friedri
Man soll nicht in Kirchen gehn, wenn man reine Luft atmen will. (Friedrich Nietzsche)
Indem wir fortwährend uns üben, es mit allerlei Mitmenschen auszuhalten,
Indem wir fortwährend uns üben, es mit allerlei Mitmenschen auszuhalten, üben wir uns unbewußt darin, uns selber auszuhalten: was eigentlich die unbegreiflichste Leistung des Menschen ist. (Friedrich Nietzsche)
Dante: oder die Hyäne, die in Gräbern dichtet. (Friedrich Nietzsche)
Dante: oder die Hyäne, die in Gräbern dichtet. (Friedrich Nietzsche)
Gegen die Männerkrankheit der Selbstverachtung hilft es am sichersten, v
Gegen die Männerkrankheit der Selbstverachtung hilft es am sichersten, von einem klugen Weibe geliebt zu werden. (Friedrich Nietzsche)
Blas dich nicht auf: sonst bringet dich zum Platzen schon ein kleiner St
Blas dich nicht auf: sonst bringet dich zum Platzen schon ein kleiner Stich. (Friedrich Nietzsche)
Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet. Wie trösten wi
Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet. Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder? (Friedrich Nietzsche)
Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse. (Fr
Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse. (Friedrich Nietzsche)
Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gl
Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden. (Friedrich Nietzsche)
Wahrlich, der Sonne gleich liebe ich das Leben und alle tiefen Meere. Un
Wahrlich, der Sonne gleich liebe ich das Leben und alle tiefen Meere. Und dies heißt mir Erkenntnis: alles Tiefe soll hinauf - zu meiner Höhe! (Friedrich Nietzsche)
Fast überall wo es Glück giebt, giebt es Freude am Unsinn. (Friedrich Ni
Fast überall wo es Glück giebt, giebt es Freude am Unsinn. (Friedrich Nietzsche)
In der Flamme der Eifersucht wendet man gleich dem Skorpione den vergift
In der Flamme der Eifersucht wendet man gleich dem Skorpione den vergifteten Stachel gegen sich selber - doch ohne den Erfolg des Skorpions. (Friedrich Nietzsche)
Wenn der Mensch vor Lachen wiehert, übertrifft er alle Tiere durch seine
Wenn der Mensch vor Lachen wiehert, übertrifft er alle Tiere durch seine Gemeinheit. (Friedrich Nietzsche)
Man wird am besten für seine Tugenden bestraft. (Friedrich Nietzsche)
Man wird am besten für seine Tugenden bestraft. (Friedrich Nietzsche)
Der Witz ist das Epigramm auf den Tod eines Gefühls. (Friedrich Nietzsch
Der Witz ist das Epigramm auf den Tod eines Gefühls. (Friedrich Nietzsche)
Der Gewissensbiss ist, wie der Biss des Hundes gegen einen Stein, eine D
Der Gewissensbiss ist, wie der Biss des Hundes gegen einen Stein, eine Dummheit. (Friedrich Nietzsche)
Emerson hat jene gütige und geistreiche Heiterkeit, welche allen Ernst e
Emerson hat jene gütige und geistreiche Heiterkeit, welche allen Ernst entmutigt. (Friedrich Nietzsche)
Der Weise als Astronom. - Solange du noch die Sterne fühlst als ein »Übe
Der Weise als Astronom. - Solange du noch die Sterne fühlst als ein »Über-dir«, fehlt dir noch der Blick des Erkennenden. (Friedrich Nietzsche)
Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der
Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der Liebe selber. (Friedrich Nietzsche)
Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Friedri
Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Friedrich Nietzsche)
Gegen das Kleine stachlicht zu sein, dünkt mich eine Weisheit für Igel.
Gegen das Kleine stachlicht zu sein, dünkt mich eine Weisheit für Igel. (Friedrich Nietzsche)
Das Christentum gab dem Eros Gift zu trinken - er starb zwar nicht daran
Das Christentum gab dem Eros Gift zu trinken - er starb zwar nicht daran, aber entartete, zum Laster. (Friedrich Nietzsche)
Grad und Art der Geschlechtlichkeit eines Menschen reicht bis in den let
Grad und Art der Geschlechtlichkeit eines Menschen reicht bis in den letzten Gipfel seines Geistes hinauf. (Friedrich Nietzsche)
Die Neigung, sich herabzusetzen, sich bestehlen, belügen und ausbeuten z
Die Neigung, sich herabzusetzen, sich bestehlen, belügen und ausbeuten zu lassen, könnte die Scham eines Gottes unter Menschen sein. (Friedrich Nietzsche)
Habt ihr Mut, oh meine Brüder? Seid ihr herzhaft? (Friedrich Nietzsche)
Habt ihr Mut, oh meine Brüder? Seid ihr herzhaft? (Friedrich Nietzsche)
Die Zeit für kleine Politik ist vorbei: schon das nächste Jahrhundert br
Die Zeit für kleine Politik ist vorbei: schon das nächste Jahrhundert bringt den Kampf um die Erd-Herrschaft, - den Zwang zur großen Politik. (Friedrich Nietzsche)
Es gibt gar keine moralischen Phänomene, sondern nur eine moralische Aus
Es gibt gar keine moralischen Phänomene, sondern nur eine moralische Ausdeutung von Phänomenen. (Friedrich Nietzsche)
Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Sei
Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Seil über einem Abgrunde. (Friedrich Nietzsche)
Es steht niemandem frei, Christ zu werden: man wird nicht zum Christentu
Es steht niemandem frei, Christ zu werden: man wird nicht zum Christentum »bekehrt«, - man muss krank genug dazu sein. (Friedrich Nietzsche)
Wer auf dem Scheiterhaufen noch frohlockt, triumphiert nicht über den Sc
Wer auf dem Scheiterhaufen noch frohlockt, triumphiert nicht über den Schmerz, sondern darüber, keinen Schmerz zu fühlen, wo er ihn erwartete. Ein Gleichnis. (Friedrich Nietzsche)
Nichts teilen wir so gern an andere mit, als das Siegel der Verschwiegen
Nichts teilen wir so gern an andere mit, als das Siegel der Verschwiegenheit - samt dem, was darunter ist. (Friedrich Nietzsche)
Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave. (Fri
Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave. (Friedrich Nietzsche)
Freilich thut, um dergestalt das Lesen als Kunst zu üben, Eins vor Allem
Freilich thut, um dergestalt das Lesen als Kunst zu üben, Eins vor Allem noth, was heutzutage gerade am Besten verlernt worden ist – und darum hat es noch Zeit bis zur »Lesbarkeit« meiner Schriften –, zu dem man beinahe Kuh und jedenfalls nicht »moderner Mensch« sein muss: das Wiederkäuen... (Friedrich Nietzsche)
Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und
Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: »Ich, der Staat, bin das Volk.« (Friedrich Nietzsche)
Dass ihr verachtetet, ihr höheren Menschen, das macht mich hoffen. Die g
Dass ihr verachtetet, ihr höheren Menschen, das macht mich hoffen. Die großen Verachtenden nämlich sind die großen Verehrenden. (Friedrich Nietzsche)
Ohne die blinden Schüler ist noch nie der Einfluss eines Mannes und sein
Ohne die blinden Schüler ist noch nie der Einfluss eines Mannes und seines Werkes groß geworden. Einer Erkenntnis zum Siege verhelfen heißt oft nur: sie so mit der Dummheit verschwistern, dass das Schwergewicht der letzteren auch den Sieg für die erstere erzwingt. (Friedrich Nietzsche)
Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, w
Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt, - ich habe Buchstaben, um auch Blinde sehend zu machen… Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die Eine große innerlichste Verdorbenheit, den Einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist, - i...
Nicht ihre Menschenliebe, sondern die Ohnmacht ihrer Menschenliebe hinde
Nicht ihre Menschenliebe, sondern die Ohnmacht ihrer Menschenliebe hindert die Christen von heute, uns - zu verbrennen. (Friedrich Nietzsche)
Im Grunde haben alle Civilisationen jene tiefe Angst vor dem „großen Men
Im Grunde haben alle Civilisationen jene tiefe Angst vor dem „großen Menschen“, welche allein die Chinesen sich eingestanden haben, mit dem Sprichwort „der große Mensch ist ein öffentliches Unglück. (Friedrich Nietzsche)
Erziehung: wesentlich das Mittel, die Ausnahme zu ruiniren zu Gunsten de
Erziehung: wesentlich das Mittel, die Ausnahme zu ruiniren zu Gunsten der Regel. Bildung: wesentlich das Mittel, den Geschmack gegen die Ausnahme zu richten zu Gunsten des Mittleren. (Friedrich Nietzsche)
Nein, das Ziel der Menschheit kann nicht am Ende liegen, sondern nur in
Nein, das Ziel der Menschheit kann nicht am Ende liegen, sondern nur in ihren höchsten Exemplaren. (Friedrich Nietzsche)
Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächt
Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter. (Friedrich Nietzsche)
Der Asket macht aus der Tugend eine Not. (Friedrich Nietzsche)
Der Asket macht aus der Tugend eine Not. (Friedrich Nietzsche)
In dreierlei Hinsicht gehört die Historie dem Lebendigen: sie gehört ihm
In dreierlei Hinsicht gehört die Historie dem Lebendigen: sie gehört ihm als dem Thätigen und Strebenden, ihm als dem Bewahrenden und Verehrenden, ihm als dem Leidenden und der Befreiung Bedürftigen. Dieser Dreiheit von Beziehungen entspricht eine Dreiheit von Arten der Historie: sofern es erlaubt ist eine monumentalische, eine antiquarische und...
Es kennzeichnet die Deutschen, dass bei ihnen die Frage »was ist deutsch
Es kennzeichnet die Deutschen, dass bei ihnen die Frage »was ist deutsch?« niemals ausstirbt. (Friedrich Nietzsche)
Ein Staatsmann zertheilt die Menschheit in zwei Gattungen, erstens Werkz
Ein Staatsmann zertheilt die Menschheit in zwei Gattungen, erstens Werkzeuge, zweitens Feinde. Eigentlich giebt es also für ihn nur Eine Gattung von Menschen: Feinde. (Friedrich Nietzsche)
Damit, dass man nach den Anfängen sucht, wird man Krebs. Der Historiker
Damit, dass man nach den Anfängen sucht, wird man Krebs. Der Historiker sieht rückwärts, endlich glaubt er auch rückwärts. (Friedrich Nietzsche)
Unrecht liegt niemals in ungleichen Rechten, es liegt im Anspruch auf »g
Unrecht liegt niemals in ungleichen Rechten, es liegt im Anspruch auf »gleiche« Rechte. (Friedrich Nietzsche)
In irgendeinem abgelegenen Winkel des in zahllosen Sonnensystemen flimme
In irgendeinem abgelegenen Winkel des in zahllosen Sonnensystemen flimmernd ausgegossenen Weltalls gab es einmal ein Gestirn, auf dem kluge Tiere das Erkennen erfanden. Es war die hochmütigste und verlogenste Minute der »Weltgeschichte«: aber doch nur eine Minute. Nach wenigen Atemzügen der Natur erstarrte das Gestirn, und die klugen Tiere musst...
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. (Friedrich Nietzsche)
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. (Friedrich Nietzsche)
Und hüte dich auch vor den Anfällen deiner Liebe! Zu schnell streckt der
Und hüte dich auch vor den Anfällen deiner Liebe! Zu schnell streckt der Einsame dem die Hand entgegen, der ihm begegnet. (Friedrich Nietzsche)
Die Lehre von der Freiheit des Willens ist eine Erfindung herrschender S
Die Lehre von der Freiheit des Willens ist eine Erfindung herrschender Stände. (Friedrich Nietzsche)
Alle Vorurteile kommen aus den Eingeweiden. (Friedrich Nietzsche)
Alle Vorurteile kommen aus den Eingeweiden. (Friedrich Nietzsche)
»Glaube« heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist. (Friedrich Nietzsche)
»Glaube« heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist. (Friedrich Nietzsche)
Hat man sein warum? des Lebens, so verträgt man sich fast mit jedem wie?
Hat man sein warum? des Lebens, so verträgt man sich fast mit jedem wie? - Der Mensch strebt nicht nach Glück; nur der Engländer tut das. (Friedrich Nietzsche)
Aus drei Anekdoten ist es möglich, das Bild eines Menschen zu geben. (Fr
Aus drei Anekdoten ist es möglich, das Bild eines Menschen zu geben. (Friedrich Nietzsche)
Wagners Kunst ist krank. Die Probleme, die er auf die Bühne bringt - lau
Wagners Kunst ist krank. Die Probleme, die er auf die Bühne bringt - lauter Hysteriker-Probleme -, das Convulsivische seines Affekts, seine überreizte Sensibilität, sein Geschmack, der nach immer schärferen Würzen verlangte, seine Instabilität, die er zu Prinzipien verkleidete, nicht am wenigsten die Wahl seiner Helden und Heldinnen, diese als p...
Beiläufig gesagt: das ganze Problem der Juden ist nur innerhalb der nati
Beiläufig gesagt: das ganze Problem der Juden ist nur innerhalb der nationalen Staaten vorhanden, insofern hier überall ihre Thatkräftigkeit und höhere Intelligenz, ihr in langer Leidensschule von Geschlecht zu Geschlecht angehäuftes Geist- und Willenscapital, in einem neid- und hassenserweckenden Maasse zum Uebergewicht kommen muss, so dass die...
Wie? ist der Mensch nur ein Fehlgriff Gottes? Oder Gott nur ein Fehlgrif
Wie? ist der Mensch nur ein Fehlgriff Gottes? Oder Gott nur ein Fehlgriff des Menschen? (Friedrich Nietzsche)
Schopenhauer, der letzte Deutsche, der in Betracht kommt (der ein europä
Schopenhauer, der letzte Deutsche, der in Betracht kommt (der ein europäisches Ereigniss gleich Goethe, gleich Hegel, gleich Heinrich Heine ist, und nicht bloß ein lokales, ein "nationales"), ist für einen Psychologen ein Fall ersten Ranges: nämlich als bösartig genialer Versuch, zu Gunsten einer nihilistischen Gesammt-Abwerthung des Lebens gera...
Wer das Hohe eines Menschen nicht sehen will, blickt um so schärfer nach
Wer das Hohe eines Menschen nicht sehen will, blickt um so schärfer nach dem, was niedrig und Vordergrund an ihm ist — und verräth sich selbst damit. (Friedrich Nietzsche)
Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer
Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein. (Friedrich Nietzsche)
Was mich nicht umbringt, macht mich stärker. (Friedrich Nietzsche)
Was mich nicht umbringt, macht mich stärker. (Friedrich Nietzsche)
Was? du suchst? du möchtest dich verzehnfachen, verhundertfachen? du suc
Was? du suchst? du möchtest dich verzehnfachen, verhundertfachen? du suchst Anhänger? - Suche Nullen! (Friedrich Nietzsche)
Wenn das Haus brennt, vergisst man sogar das Mittagessen. - Ja: aber man
Wenn das Haus brennt, vergisst man sogar das Mittagessen. - Ja: aber man holt es auf der Asche nach. (Friedrich Nietzsche)
Weh spricht: Vergeh! // Doch alle Lust will Ewigkeit, // will tiefe, tie
Weh spricht: Vergeh! // Doch alle Lust will Ewigkeit, // will tiefe, tiefe Ewigkeit. (Friedrich Nietzsche)
Wer sich tief weiß, bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen
Wer sich tief weiß, bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen möchte, bemüht sich um Dunkelheit. (Friedrich Nietzsche)
Aus den Leidenschaften wachsen die Meinungen; die Trägheit des Geistes l
Aus den Leidenschaften wachsen die Meinungen; die Trägheit des Geistes lässt diese zu Ueberzeugungen erstarren. (Friedrich Nietzsche)
Auch der vernünftigste Mensch bedarf von Zeit zu Zeit wieder der Natur,
Auch der vernünftigste Mensch bedarf von Zeit zu Zeit wieder der Natur, das heißt seiner unlogischen Grundstellung zu allen Dingen. (Friedrich Nietzsche)
Soll das Band nicht reißen, - mußt du erst drauf beißen. (Friedrich Niet
Soll das Band nicht reißen, - mußt du erst drauf beißen. (Friedrich Nietzsche)
Wenn es Götter gäbe, wie hielte ich's aus, kein Gott zu sein! Also gibt
Wenn es Götter gäbe, wie hielte ich's aus, kein Gott zu sein! Also gibt es keine Götter. (Friedrich Nietzsche)
Weg mit den bis zum Überdruss verbrauchten Wörtern Optimismus und Pessim
Weg mit den bis zum Überdruss verbrauchten Wörtern Optimismus und Pessimismus! Denn der Anlass, sie zu gebrauchen, fehlt von Tag zu Tage mehr: nur die Schwätzer haben sie jetzt noch so unumgänglich nötig. (Friedrich Nietzsche)
Auch große Geister haben nur ihre fünf Finger breite Erfahrung, - gleich
Auch große Geister haben nur ihre fünf Finger breite Erfahrung, - gleich daneben hört ihr Nachdenken auf: und es beginnt ihr unendlicher leerer Raum und ihre Dummheit. (Friedrich Nietzsche)
Die Massen scheinen mir nur in dreierlei Hinsicht einen Blick zu verdien
Die Massen scheinen mir nur in dreierlei Hinsicht einen Blick zu verdienen: einmal als verschwimmende Copien der grossen Männer, auf schlechtem Papier und mit abgenutzten Platten hergestellt, sodann als Widerstand gegen die Grossen und endlich als Werkzeuge der Grossen; im Uebrigen hole sie der Teufel und die Statistik! (Friedrich Nietzsche)
»Nichts ist wahr, alles ist erlaubt« sprach ich mir zu. (Friedrich Nietz
»Nichts ist wahr, alles ist erlaubt« sprach ich mir zu. (Friedrich Nietzsche)
Das Königthum repräsentirt den Glauben an Einen ganz Überlegenen, einen
Das Königthum repräsentirt den Glauben an Einen ganz Überlegenen, einen Führer Retter Halbgott. Die Aristokratie repräsentirt den Glauben an eine Elite-Menschheit und höhere Kaste. Die Demokratie repräsentiert den Unglauben an große Menschen und an Elite-Gesellschaft: „Jeder ist jedem gleich.” „Im Grunde sind wir allesamt eigennütziges Vieh und ...
Lieber Herr Professor, zuletzt wäre ich sehr viel lieber Basler Professo
Lieber Herr Professor, zuletzt wäre ich sehr viel lieber Basler Professor als Gott; aber ich habe es nicht gewagt, meinen Privat-Egoismus so weit zu treiben, um seinetwegen die Schaffung der Welt zu unterlassen. Sie sehen, man muß Opfer bringen, wie und wo man lebt. (Friedrich Nietzsche)
Wenn der Entschluss einmal gefasst ist, das Ohr auch für den besten Gege
Wenn der Entschluss einmal gefasst ist, das Ohr auch für den besten Gegengrund zu schließen: Zeichen des starken Charakters. Also ein gelegentlicher Wille zur Dummheit. (Friedrich Nietzsche)
Ich fand die ganze liebe deutsche Bestie gegen mich anspringend - ich bi
Ich fand die ganze liebe deutsche Bestie gegen mich anspringend - ich bin ihr nämlich durchaus nicht mehr »moralisch genug.« (Friedrich Nietzsche)
In dieser Woche habe ich dreimal die Matthäuspassion gehört, jedesmal mi
In dieser Woche habe ich dreimal die Matthäuspassion gehört, jedesmal mit demselben Gefühl der unermesslichen Verwunderung. Wer das Christentum völlig verlernt hat, der hört es hier wirklich wie ein Evangelium; es ist dies die Musik der Verneinung des Willens, ohne Erinnerung an die Askesis. (Friedrich Nietzsche)
Ich bringe den Krieg. (Friedrich Nietzsche)
Ich bringe den Krieg. (Friedrich Nietzsche)
Es ist nicht nötig, nicht einmal erwünscht, Partei für mich zu nehmen: i
Es ist nicht nötig, nicht einmal erwünscht, Partei für mich zu nehmen: im Gegenteil, eine Dosis Neugierde, wie vor einem fremden Gewächs, mit einem ironischen Widerstande, schiene mir eine unvergleichlich intelligentere Stellung zu mir. (Friedrich Nietzsche)
Der Mensch entdeckt zuletzt nicht die Welt, sondern seine Tastorgane und
Der Mensch entdeckt zuletzt nicht die Welt, sondern seine Tastorgane und Fühlhörner und deren Gesetze - aber ist deren Existenz nicht schon ein genügender Beweis für die Realität? Ich denke, der Spiegel beweist die Dinge. (Friedrich Nietzsche)
Die Romantiker ermangeln des Instinktes: die Kunstwahngebilde reizen sie
Die Romantiker ermangeln des Instinktes: die Kunstwahngebilde reizen sie nicht zur That, sie verharren im Reizungszustande. (Friedrich Nietzsche)
»Emanzipation des Weibes« – das ist der Instinkthaß des mißratenen, das
»Emanzipation des Weibes« – das ist der Instinkthaß des mißratenen, das heißt gebäruntüchtigen Weibes gegen das wohlgeratene. (Friedrich Nietzsche)
Ich selbst bin immer noch Pole genug, um gegen Chopin den Rest der Musik
Ich selbst bin immer noch Pole genug, um gegen Chopin den Rest der Musik hinzugeben. (Friedrich Nietzsche)
Die Kirche hat deutsche Kaiser auf Grund ihrer Laster in Bann getan: als
Die Kirche hat deutsche Kaiser auf Grund ihrer Laster in Bann getan: als ob ein Mönch oder Priester über das mitreden dürfte, was ein Friedrich der Zweite von sich fordern darf. Ein Don Juan wird in die Hölle geschickt: das ist sehr naiv. Hat man bemerkt, dass im Himmel alle interessanten Menschen fehlen? (Friedrich Nietzsche)
Unsere Meinungen: die Haut, die wir uns umlegen, in der wir gesehen werd
Unsere Meinungen: die Haut, die wir uns umlegen, in der wir gesehen werden wollen, oder in der wir uns sehen wollen; das Äußerlichste, der Schuppenpanzer um die Gedanken eines Menschen. So scheint es. Andererseits ist die Haut ein Erzeugnis wir wissen nicht welcher Kräfte und Triebe, eine Art Ablagerung, fortwährend sich stückweise lösend und ne...
Mit ihm verglichen, war mir selbst Beethoven ein halbbarbarisches Wesen,
Mit ihm verglichen, war mir selbst Beethoven ein halbbarbarisches Wesen, dessen große Seele schlecht erzogen wurde, so dass sie das Erhabene vom Abenteuerlichen, das Schlichte vom Geringen und Abgeschmackten nie recht zu unterscheiden gelernt hat. (Friedrich Nietzsche)
Die gewöhnlichste Lüge ist die, mit der man sich selbst belügt; das Belü
Die gewöhnlichste Lüge ist die, mit der man sich selbst belügt; das Belügen andrer ist relativ der Ausnahmefall. (Friedrich Nietzsche)
Das Weib war der zweite Fehlgriff Gottes […] - das weiß jeder Priester.
Das Weib war der zweite Fehlgriff Gottes […] - das weiß jeder Priester. (Friedrich Nietzsche)
Das Wort schon »Christentum« ist ein Missverständnis -, im Grunde gab es
Das Wort schon »Christentum« ist ein Missverständnis -, im Grunde gab es nur einen Christen, und der starb am Kreuz. (Friedrich Nietzsche)
Der getretene Wurm krümmt sich. So ist es klug. Er verringert damit die
Der getretene Wurm krümmt sich. So ist es klug. Er verringert damit die Wahrscheinlichkeit, von neuem getreten zu werden. In der Sprache der Moral: Demut. (Friedrich Nietzsche)
Der Aphorismus, die Sentenz, in denen ich als der Erste unter Deutschen
Der Aphorismus, die Sentenz, in denen ich als der Erste unter Deutschen Meister bin, sind die Formen der »Ewigkeit«; mein Ehrgeiz ist, in zehn Sätzen zu sagen, was jeder andre in einem Buche sagt - was jeder andre in einem Buche nicht sagt. (Friedrich Nietzsche)
Jesus ist das Gegenstück eines Genies: Er ist ein Idiot. (Friedrich Niet
Jesus ist das Gegenstück eines Genies: Er ist ein Idiot. (Friedrich Nietzsche)
Ich misstraue allen Systematikern und gehe ihnen aus dem Weg. Der Wille
Ich misstraue allen Systematikern und gehe ihnen aus dem Weg. Der Wille zum System ist ein Mangel an Rechtschaffenheit. (Friedrich Nietzsche)
Ich fürchte, wir werden Gott nicht los, weil wir noch an die Grammatik g
Ich fürchte, wir werden Gott nicht los, weil wir noch an die Grammatik glauben […]. (Friedrich Nietzsche)
Reife des Mannes: das heißt den Ernst wiedergefunden haben, den man als
Reife des Mannes: das heißt den Ernst wiedergefunden haben, den man als Kind hatte, beim Spiel. (Friedrich Nietzsche)
Damit es Kunst giebt, damit es irgend ein ästhetisches Thun und Schauen
Damit es Kunst giebt, damit es irgend ein ästhetisches Thun und Schauen giebt, dazu ist eine physiologische Vorbedingung unumgänglich: der Rausch. (Friedrich Nietzsche)
Ist das Leben nicht hundert Mal zu kurz, sich in ihm — zu langweilen? (F
Ist das Leben nicht hundert Mal zu kurz, sich in ihm — zu langweilen? (Friedrich Nietzsche)
Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche
Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt. (Friedrich Nietzsche)
Trachte ich denn nach Glücke? Ich trachte nach meinem Werke! (Friedrich
Trachte ich denn nach Glücke? Ich trachte nach meinem Werke! (Friedrich Nietzsche)
Und wer unter Menschen nicht verschmachten will, muss lernen, aus allen
Und wer unter Menschen nicht verschmachten will, muss lernen, aus allen Gläsern zu trinken; und wer unter Menschen rein bleiben will, muss verstehn, sich auch mit schmutzigem Wasser zu waschen. (Friedrich Nietzsche)
Und alle Götter lachten damals und wackelten auf ihren Stühlen und riefe
Und alle Götter lachten damals und wackelten auf ihren Stühlen und riefen: »Ist das nicht eben Göttlichkeit, dass es Götter, aber keinen Gott giebt?« Wer Ohren hat, der höre. (Friedrich Nietzsche)
Nicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf! Dazu helfe dir d
Nicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf! Dazu helfe dir der Garten der Ehe! (Friedrich Nietzsche)
Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man. (Friedrich Nietzsche)
Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man. (Friedrich Nietzsche)
Ihr habt mir zu grausame Augen und blickt lüstern nach Leidenden. Hat si
Ihr habt mir zu grausame Augen und blickt lüstern nach Leidenden. Hat sich nicht nur eure Wollust verkleidet und heißt sich Mitleiden? (Friedrich Nietzsche)
Nicht, wenn die Wahrheit schmutzig ist, sondern wenn sie seicht ist, ste
Nicht, wenn die Wahrheit schmutzig ist, sondern wenn sie seicht ist, steigt der Erkennende ungern in ihr Wasser. (Friedrich Nietzsche)
Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas seltenes - aber bei Gruppen, Parteie
Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas seltenes - aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel. (Friedrich Nietzsche)
Gedanken sind die Schatten unserer Empfindungen - immer dunkler, leerer,
Gedanken sind die Schatten unserer Empfindungen - immer dunkler, leerer, einfacher als diese. (Friedrich Nietzsche)
Die mystischen Erklärungen gelten für tief; die Wahrheit ist, dass sie n
Die mystischen Erklärungen gelten für tief; die Wahrheit ist, dass sie noch nicht einmal oberflächlich sind. (Friedrich Nietzsche)
Die Leugner des Zufalls. - Kein Sieger glaubt an den Zufall. (Friedrich
Die Leugner des Zufalls. - Kein Sieger glaubt an den Zufall. (Friedrich Nietzsche)
Gewissensbisse erziehn zum Beißen. (Friedrich Nietzsche)
Gewissensbisse erziehn zum Beißen. (Friedrich Nietzsche)
Gedanken, die mit Taubenfüßen kommen, lenken die Welt. (Friedrich Nietzs
Gedanken, die mit Taubenfüßen kommen, lenken die Welt. (Friedrich Nietzsche)
Es ist wahr: Wir lieben das Leben, nicht, weil wir ans Leben, sondern an
Es ist wahr: Wir lieben das Leben, nicht, weil wir ans Leben, sondern ans Lieben gewöhnt sind. Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber auch immer etwas Vernunft im Wahnsinn. (Friedrich Nietzsche)
Es gibt einen alten Wahn, der heißt Gut und Böse. Um Wahrsager und Stern
Es gibt einen alten Wahn, der heißt Gut und Böse. Um Wahrsager und Sterndeuter drehte sich bisher das Rad dieses Wahns. (Friedrich Nietzsche)
Ein wenig Weisheit ist schon möglich; aber diese selige Sicherheit fand
Ein wenig Weisheit ist schon möglich; aber diese selige Sicherheit fand ich an allen Dingen: dass sie lieber noch auf den Füßen des Zufalls - tanzen. (Friedrich Nietzsche)
Der Mensch ist schwer zu entdecken und sich selber noch am schwersten; o
Der Mensch ist schwer zu entdecken und sich selber noch am schwersten; oft lügt der Geist über die Seele. (Friedrich Nietzsche)
Ihr habt den Weg vom Wurme zum Menschen gemacht, und vieles ist in euch
Ihr habt den Weg vom Wurme zum Menschen gemacht, und vieles ist in euch noch Wurm. (Friedrich Nietzsche)
Die beiden gegnerischen Parteien, die socialistische und die nationale -
Die beiden gegnerischen Parteien, die socialistische und die nationale - oder wie die Namen in den verschiedenen Ländern Europa's lauten mögen - sind einander würdig: Neid und Faulheit sind die bewegenden Mächte in ihnen beiden. (Friedrich Nietzsche)
Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist: beim Erwachen daran zu
Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist: beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht wenigstens einem Menschen eine Freude machen könne. (Friedrich Nietzsche)
Tief denkende Menschen kommen sich im Verkehr mit anderen als Komödiante
Tief denkende Menschen kommen sich im Verkehr mit anderen als Komödianten vor, weil sie sich da, um verstanden zu werden, immer erst eine Oberfläche anheucheln müssen. (Friedrich Nietzsche)
Im Kampf mit der Dummheit werden die billigsten und sanftesten Menschen
Im Kampf mit der Dummheit werden die billigsten und sanftesten Menschen zuletzt brutal. (Friedrich Nietzsche)
Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenig
Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel. (Friedrich Nietzsche)
Die Forderung, geliebt zu werden, ist die größte der Anmaßungen. (Friedr
Die Forderung, geliebt zu werden, ist die größte der Anmaßungen. (Friedrich Nietzsche)
Dicht neben dem Wehe der Welt, und oft auf seinem vulkanischen Boden, ha
Dicht neben dem Wehe der Welt, und oft auf seinem vulkanischen Boden, hat der Mensch seine kleinen Gärten des Glücks angelegt. (Friedrich Nietzsche)
Den Stil verbessern - das heißt den Gedanken verbessern, und gar nichts
Den Stil verbessern - das heißt den Gedanken verbessern, und gar nichts weiter! - Wer dies nicht sofort zugibt, ist auch nie davon zu überzeugen! (Friedrich Nietzsche)
Das Halbwissen ist siegreicher, als das Ganzwissen: es kennt die Dinge e
Das Halbwissen ist siegreicher, als das Ganzwissen: es kennt die Dinge einfacher, als sie sind, und macht daher seine Meinung fasslicher und überzeugender. (Friedrich Nietzsche)
Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Wiese.
Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Wiese. (Friedrich Nietzsche)
Copien. — Nicht selten begegnet man Copien bedeutender Menschen; und den
Copien. — Nicht selten begegnet man Copien bedeutender Menschen; und den Meisten gefallen, wie bei Gemälden, so auch hier, die Copien besser als die Originale. (Friedrich Nietzsche)
Die Tätigen rollen, wie der Stein rollt, gemäß der Dummheit der Mechanik
Die Tätigen rollen, wie der Stein rollt, gemäß der Dummheit der Mechanik. (Friedrich Nietzsche)
Die Scham existiert überall, wo es ein »Mysterium« gibt. (Friedrich Niet
Die Scham existiert überall, wo es ein »Mysterium« gibt. (Friedrich Nietzsche)
Exstirpation des deutschen Geistes zugunsten des »deutschen Reiches«. (F
Exstirpation des deutschen Geistes zugunsten des »deutschen Reiches«. (Friedrich Nietzsche)
ch beschwöre euch, meine Brüder, bleibt der Erde treu und glaubt Denen n
ch beschwöre euch, meine Brüder, bleibt der Erde treu und glaubt Denen nicht, welche euch von überirdischen Hoffnungen reden! Giftmischer sind es, ob sie es wissen oder nicht. Verächter des Lebens sind es, Absterbende und selber Vergiftete, deren die Erde müde ist: so mögen sie dahinfahren! (Friedrich Nietzsche)
Meister und Schüler - Zur Humanität eines Meisters gehört, seine Schüler
Meister und Schüler - Zur Humanität eines Meisters gehört, seine Schüler vor sich zu warnen. (Friedrich Nietzsche)
Hütet euch auch vor den Gelehrten! Die hassen euch: denn sie sind unfruc
Hütet euch auch vor den Gelehrten! Die hassen euch: denn sie sind unfruchtbar! Sie haben kalte vertrocknete Augen, vor ihnen liegt jeder Vogel entfedert. (Friedrich Nietzsche)
Man muss der Menschheit überlegen sein durch Kraft, durch Höhe der Seele
Man muss der Menschheit überlegen sein durch Kraft, durch Höhe der Seele, - durch Verachtung... (Friedrich Nietzsche)
Geschichte handelt fast nur von […] schlechten Menschen, die später gutg
Geschichte handelt fast nur von […] schlechten Menschen, die später gutgesprochen worden sind. (Friedrich Nietzsche)
Ein Deutscher ist großer Dinge fähig, aber es ist unwahrscheinlich, dass
Ein Deutscher ist großer Dinge fähig, aber es ist unwahrscheinlich, dass er sie tut: Denn er gehorcht, wo er kann, wie dies einem an sich trägen Geiste wohl tut. (Friedrich Nietzsche)



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