Berühmte Schweigen Zitate
Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist. (Victor Hugo)
Der Rest ist Schweigen. (William Shakespeare)
Wo Männer schweigen, reden die Gedanken. (Carl Spitteler)
Unser guter Charakter, der so gern für mitfühlend gilt, schweigt oft schon, wenn uns nur der kleinste Vorteil winkt. (François de La Rochefoucauld)
Das ist schön, mit jemandem schweigen zu können. (Kurt Tucholsky)
Mancher will sprechen lernen zu einem Zeitpunkt, wo er lernen sollte, endgültig zu schweigen. (Michel de Montaigne)
Muß ein Mann nicht über eine gewisse Herzenstiefe verfügen, wenn er sich schweigend und im Dunkel aufopfert. (Honoré de Balzac)
Die Frauen sollen in euern Versammlungen schweigen. (Paulus von Tarsus)
Es ist nie schwieriger, gut zu reden als dann, wenn man nur redet aus Angst, zu schweigen. (François de La Rochefoucauld)
Das Volk glaubt nämlich nicht an sich selbst. Und Gott schweigt. Hierin liegt der Grund der universellen Tragödie: Gott schweigt. Und er schweigt, weil er Atheist ist. (Miguel de Unamuno)
Wer schweigt, scheint zuzustimmen. (Bonifatius VIII.)
Einsame Stille! Wie bist du schön! Und wie süß das wäre, solch ein Schweigen ewig zu genießen, im Tod seiner Ruhe bewusst! Ob der Tod die Ruhe bringt? Sie sagen: nein! (Ludwig Ganghofer)
Ihr wart in Straf’ gefallen, mußtet euch, // Wie schwer sie war, der Buße schweigend fügen. (Friedrich Schiller)
Ihr wart in Straf' gefallen, mußtet Euch // Wie schwer sie war, der Buße schweigend fügen. (Friedrich Schiller)
Lerne schweigen, wo: sprechen nicht am Ort. (Adelbert von Chamisso)
Die da viel lieben, die schweigen selig [gerne], die nicht lieben, sind stets Aufpasser [Verräter] der Liebe. (Mechthild von Magdeburg)
Manche Leute verneigen // Sich gern vor Leuten, die ernsten Gesichts // Langdauernd schweigen. (Joachim Ringelnatz)
Wer redlich dient und schweigt, der fordert viel. (Leopold Schefer)
Wer hirnlos sich zeigt, für den dient als Antwort, wenn man schweigt. (Abū l-Qāsem-e Ferdousī)
Wer weise ist, freue sich im schweigsamen Herzen. (Tibull)
Nun, da nichts mehr zu tun war, stand sie schweigend da und wartete. Seltsam ist die Macht der Flamme und des fließenden Wassers. Der Mensch blickt hinein, verliert das Bewusstsein, steht still; er denkt nichts mehr, weiß nichts mehr und entsinnt sich an nichts mehr, aber alles, was er je erlebt, spielt sich gestaltlos und zeitlos vor seinem inneren Auge ab. (Karel Čapek)
Wann schöne Weiber bitten, so heist es schaffen doch; // Da bitten schöne Weiber, in dem sie schweigen noch. (Friedrich von Logau)
Wer schweigt, hat wenig zu sorgen; // Der Mensch bleibt unter der Zunge verborgen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sie bedecken sich im Baden fein züchtig und ehrbarlich und nicht so schimpflich wie die Teutschen. [..] Sie knüpfen aber ein blauleinen Tuch umb die Hüft, das geht zweimal herumb und geht bis auf den Boden hinab; also daß wir Christen in diesem Fall sollten Zucht und Ehrbarkeit von diesen Barbaris lernen. (Salomon Schweigger)
Der Mond ist aufgegangen, // Die goldnen Sternlein prangen // Am Himmel hell und klar. // Der Wald steht schwarz und schweiget, // Und aus den Wiesen steiget // Der weiße Nebel wunderbar. (Matthias Claudius)
Mancher will sprechen lernen zu einem Zeitpunkt, wo er lernen sollte, endgültig zu schweigen." - "Cato der Zensor setzte sich in dem Augenblick daran, griechisch reden zu lernen, da er hätte lernen sollen, für immer zu schweigen. (Michel de Montaigne)
Die Kultursprachen haben die Fähigkeit verloren, den Menschen über das Gröbste hinaus zur Verständigung zu dienen. Es wäre Zeit, wieder schweigen zu lernen. (Fritz Mauthner)
»Einsame Stille! Wie bist du schön! Und wie süß das wäre, solch ein Schweigen ewig zu genießen, im Tod seiner Ruhe bewußt! Ob der Tod die Ruhe bringt? Sie sagen: nein!« (Ludwig Ganghofer)
Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigen. (Ludwig Wittgenstein)
Bleib hie und lerne schweigen, wo sprechen nicht am Ort. (Adelbert von Chamisso)
Es ist gefährlich, zu lange zu schweigen. Die Zunge verwelkt, wenn man sie nicht gebraucht. (Astrid Lindgren)
Die Kunst ist ein Basilisk, der sich selbst vernichtet, wenn er sich im Spiegel sieht, schweigen wir von der Kunst, wenn uns die Kunst lieb ist. (Achim von Arnim)
Besser schweigen und als Narr scheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen. (Abraham Lincoln)
Letzten Endes werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde. (Martin Luther King)
Es gibt schweigsame Menschen, die interessanter sind als die besten Redner. (Benjamin Franklin)
Worte von Glücklichen gesagt, dürftige Melodien. Doch Worte, von Schweigenden gefühlt, sind schön. (Emily Dickinson)
Winternacht
Vor Kälte ist die Luft erstarrt,
Es kracht der Schnee von meinen Tritten,
Es dampft mein Hauch, es klirrt mein Bart;
Nur fort, nur immer fortgeschritten!
Wie feierlich die Gegend schweigt!
Der Mond bescheint die alten Fichten,
Die, sehnsuchtsvoll zum Tod geneigt,
Den Zweig zurück zur Erde richten.
Frost! friere mir ins Herz hinein,
Tief in das heißbewegte, wilde!
Daß einmal Ruh mag drinnen sein,
Wie hier im nächtlichen Gefilde! (Nikolaus Lenau)


















![Die da viel lieben, die schweigen selig [gerne], die nicht lieben, sind stets Aufpasser [Verräter] der Liebe. (Mechthild von Magdeburg)](/sites/default/files/textimage/1/die-da-viel-lieben-die-schweigen-selig-gerne-die-nicht-lieben-sind-stets-aufpasser-verräter-der-lieb.png)









![Sie bedecken sich im Baden fein züchtig und ehrbarlich und nicht so schimpflich wie die Teutschen. [..] Sie knüpfen aber ein blauleinen Tuch umb die Hüft, das geht zweimal herumb und geht bis auf den Boden hinab; also daß wir Christen in diesem Fall sollten Zucht und Ehrbarkeit von diesen Barbaris lernen. (Salomon Schweigger)](/sites/default/files/textimage/1/sie-bedecken-sich-im-baden-fein-züchtig-und-ehrbarlich-und-nicht-so-schimpflich-wie-die-teutschen-si.png)













