Berühmte Michel de Montaigne Zitate

50 berühmte Zitate von Michel de Montaigne

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Wenn ich mit meiner Katze spiele, wer weiß, ob sie sich nicht noch mehr mit mir die Zeit vertreibt als ich mir mit ihr? (Michel de Montaigne)

Wer die Menschen sterben lehrt, lehrt sie leben. (Michel de Montaigne)

Philosophieren heißt sterben lernen. (Michel de Montaigne)

Was nützen mir die Farben, wenn ich nicht weiß, was ich malen soll? (Michel de Montaigne)

Die tödliche Krankheit des Menschen ist seine Meinung, er wisse. (Michel de Montaigne)

Das einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht. (Michel de Montaigne)

Anmaßung ist unsere eigentliche angeborene Krankheit. (Michel de Montaigne)

Auf den Tod sinnen heißt auf Freiheit sinnen. Wer sterben gelernt hat, versteht das Dienen nicht mehr. (Michel de Montaigne)

Wenn wir Abschied nehmen, wird unsere Neigung zu dem, was wir schätzen, immer noch etwas wärmer. (Michel de Montaigne)

Das Gemeinschaftsgefühl erkaltet leicht, wenn man zu regelmäßig beisammen ist. (Michel de Montaigne)

Die Dummheit ist eine böse Eigenschaft. Aber sie nicht ertragen können, sich darüber aufregen und ärgern, ist eine Krankheit anderer Art, die der Dummheit nichts nachgibt und die gerade so unleidlich ist. (Michel de Montaigne)

Die Natur sollte sich damit begnügen, das Alter elend zu machen, ohne es auch noch lächerlich zu machen. (Michel de Montaigne)

Das eindrucksvollste Zeichen von Weisheit ist beständige Heiterkeit. (Michel de Montaigne)

Politik ist ein weites Feld für Zank und Streit. (Michel de Montaigne)

Es gibt allerhand nichtswürdige und eitele Spitzfindigkeiten, durch welche sich Leute zuweilen beliebt zu machen suchen. (Michel de Montaigne)

Wir trachten nach anderen Lebensformen, weil wir die unsere nicht zu nutzen verstehen. Wir wollen über uns hinaus, weil wir nicht erkennen, was in uns ist. Doch wir mögen auf noch so hohe Stelzen steigen - auch auf ihnen müssen wir mit unseren Beinen gehen. Und auf dem höchsten Thron der Welt sitzen wir nur auf unserem Arsch. (Michel de Montaigne)

Wir werden viel weniger durch das verletzt, was uns geschieht als durch unsere Meinung darüber. (Michel de Montaigne)

Uns etwas verbieten heißt uns danach lüstern machen. (Michel de Montaigne)

Die Lüge ist ein Winkelgang, von dem man durch eine Hintertreppe zur Wahrheit gelangen kann. (Michel de Montaigne)

Mancher will sprechen lernen zu einem Zeitpunkt, wo er lernen sollte, endgültig zu schweigen. (Michel de Montaigne)

Die Speisen, die für ein Kind gesund sind, muss man ihm versüßen, und die, welche ihm schädlich sind, vergällen. (Michel de Montaigne)

Ungereimte Dinge können einem jeden entwischen: das ist ein Unglück, wenn man sich Mühe darum gegeben hat. (Michel de Montaigne)

Man muss die Krankheiten gewähren lassen. (Michel de Montaigne)

Das Gespräch ist, meiner Ansicht nach, die lohnendste und natürlichste Übung unseres Geistes: Keine andere Lebensbetätigung macht mir so viel Freude. (Michel de Montaigne)

Wenn man in mich dringt, zu sagen, warum ich ihn liebte, so fühle ich, dass sich dies nicht aussprechen lässt, ich antworte denn: Weil er er war; weil ich ich war. (Michel de Montaigne)

Der Körper kann große Lasten tragen, wenn man ihn strafft. Mit der Seele ist es ebenso. (Michel de Montaigne)

Man muß uns, glaube ich, nie so viel Verachtung zeigen, wie wir verdienen. (Michel de Montaigne)

Wenn die Leute mir vorwerfen, dass ich zu viel von mir spreche, so werfe ich ihnen vor, dass sie überhaupt nicht mehr über sich selber nachdenken. (Michel de Montaigne)

Die Philosophie ist, und zwar auch bei gescheiten Leuten, nur ein leeres Wort, das keine Beziehung zur Wirklichkeit hat. (Michel de Montaigne)

Das einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht.“
(Original franz.: „C'est de quoi j'ai le plus de peur que la peur. (Michel de Montaigne)

Jedes Ding hat hundert Glieder und hundert Gesichter. (Michel de Montaigne)

Am jetzigen Verfall hat jeder von uns seinen eigenen Anteil. (Michel de Montaigne)

Es liegt etwas Knechtisches in Zwang und Strenge. (Michel de Montaigne)

Es gibt noch eine andere Art von Ruhmsucht. Sie besteht darin, dass wir unseren Wert und unsere Verdienste überschätzen. (Michel de Montaigne)

Man muss der Unehrlichkeit oder Unvorsichtigkeit seines Bedienten immer ein wenig Spielraum lassen. (Michel de Montaigne)

Aus einfältigen, nicht so gar neugierigen Seelen und nicht so gar gelehrten Seelen werden gute Christen, die aus Ehrfurcht und Gehorsam einfältig glauben, und den Gesetzen folgen. (Michel de Montaigne)

Wer nicht wartet, bis er Durst hat, der hat keine rechte Freude an einem guten Trunk. (Michel de Montaigne)

Wir treiben die Sache, von der wir besessen sind und getrieben werden, niemals gut vorwärts. (Michel de Montaigne)

Wir werden viel weniger durch das verletzt, was uns geschieht als durch unsere Meinung darüber.“ „Die Menschen, sagt eine alte griechische Sentenz, werden durch die Meinungen gequält, die sie von Dingen haben, nicht durch die Dinge selbst.“ Michel de Montaigne 14. Ob wir etwas als Wohltat oder Übel empfinden, hängt weitgehend von unserer Einstellung ab.In: Essais. Erste moderne Gesamtübersetzung von Hans Stilett Die Andere Bibliothek, Berlin 2016, 9. Auflage, S. 29 (Michel de Montaigne)

Aus einfältigen, nicht so gar neugierigen Seelen und nicht so gar gelehrten Seelen werden gute Christen, die aus Ehrfurcht und Gehorsam einfältig glauben, und den Gesetzen folgen." ((Üb. von Tietz, (Michel de Montaigne)

Daher kommt es, daß nichts so fest geglaubt wird wie das, worüber man am wenigsten weiß, und daß sich niemand sicherer gibt als jene, die uns etwas vorfabulieren – Alchimisten zum Beispiel, Wahrsager, vereidigte Sterndeuter, Handleser, Ärzte und (Michel de Montaigne)

Unsere Welt besteht aus lauter Geschwätz, und ich habe noch keinen Menschen getroffen, der nicht eher mehr als weniger denn nötig geredet hätte; jedenfalls entschwindet uns hierüber die halbe Lebenszeit. (Michel de Montaigne)

Man berichtete Sokrates, jemand sei von einer Reise ohne jede Beßrung zurückgekommen. „Das glaube ich gern“, entgegnete er, „er hatte sich selbst ja mitgenommen.“" Erstes Buch. 39. (Michel de Montaigne)

Mancher will sprechen lernen zu einem Zeitpunkt, wo er lernen sollte, endgültig zu schweigen." - "Cato der Zensor setzte sich in dem Augenblick daran, griechisch reden zu lernen, da er hätte lernen sollen, für immer zu schweigen. (Michel de Montaigne)

Zwar trieb mich früher ein eitles und kostspieliges Verlangen dazu, mit den Büchern nicht nur meinen Bedarf zu decken, sondern überdies drei von vieren gleichsam als Möbel zu betrachten, die mein Zimmer schmücken und so für mich Eindruck schinden sollten; doch diese Flause habe ich längst abgeschüttelt. (Michel de Montaigne)

Bei dem, was wir gewöhnlich Freunde und Freundschaft nennen, handelt es sich allenfalls um nähere Bekanntschaften, die bei gewissen Anlässen oder um irgendeines Vorteils willen geknüpft wurden und uns nur insoweit verbinden. (Michel de Montaigne)

Unter den Gütern und Vergnügungen unsres Lebens gibt es kein einziges, dem nicht irgendein Mißvergnügen oder Übel beigemischt wäre. (Michel de Montaigne)

Wenn ich nun sogar unter den gemäßigsten [sic!] Ansichten auf Argumente stoße, die nachzuweisen suchen, wie eng die Ähnlichkeit zwischen uns und den Tieren sei, in welchem Ausmaß sie unsere größten Vorzüge teilten und wie berechtigt der Vergleich daher scheine, gebe ich wahrhaftig nicht mehr viel auf unsre Einbildung und entsage bereitwillig der Königsherrschaft, die man uns fälschlicherweise über die andern Geschöpfe zuschreibt. (Michel de Montaigne)

Ich weiß nicht, ob diese Meinung stimmt, aber eines weiß ich aus Erfahrung: daß noch nie ein Gemeinwesen durch Strafen verbessert worden ist.“ 2. Buch 15. (Michel de Montaigne)

Die Menschen, sagt eine alte griechische Sentenz, werden durch die (Michel de Montaigne)

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Am jetzigen Verfall hat jeder von uns seinen eigenen Anteil. (Michel de
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Das Gespräch ist, meiner Ansicht nach, die lohnendste und natürlichste Ü
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Wir werden viel weniger durch das verletzt, was uns geschieht als durch
Das Gemeinschaftsgefühl erkaltet leicht, wenn man zu regelmäßig beisamme
Jedes Ding hat hundert Glieder und hundert Gesichter. (Michel de Montaig
Die Philosophie ist, und zwar auch bei gescheiten Leuten, nur ein leeres
Wenn wir Abschied nehmen, wird unsere Neigung zu dem, was wir schätzen,
Wenn ich mit meiner Katze spiele, wer weiß, ob sie sich nicht noch mehr
Aus einfältigen, nicht so gar neugierigen Seelen und nicht so gar gelehr
Auf den Tod sinnen heißt auf Freiheit sinnen. Wer sterben gelernt hat, v
Wir treiben die Sache, von der wir besessen sind und getrieben werden, n
Wer nicht wartet, bis er Durst hat, der hat keine rechte Freude an einem
Wenn die Leute mir vorwerfen, dass ich zu viel von mir spreche, so werfe
Anmaßung ist unsere eigentliche angeborene Krankheit. (Michel de Montaig
Aus einfältigen, nicht so gar neugierigen Seelen und nicht so gar gelehr
Das einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht.“ (Original franz
Wir werden viel weniger durch das verletzt, was uns geschieht als durch
Bei dem, was wir gewöhnlich Freunde und Freundschaft nennen, handelt es
Daher kommt es, daß nichts so fest geglaubt wird wie das, worüber man am
Die Menschen, sagt eine alte griechische Sentenz, werden durch die (Mich
Ich weiß nicht, ob diese Meinung stimmt, aber eines weiß ich aus Erfahru
Man berichtete Sokrates, jemand sei von einer Reise ohne jede Beßrung zu
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Wenn ich nun sogar unter den gemäßigsten [sic!] Ansichten auf Argumente
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