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In jedem Mikrokosmos liegt der ganze Makrokosmos, und dieser enthält nichts mehr als jener. (Arthur Schopenhauer)
Sonne hat sich müd' gelaufen, spricht: »Nun laß ich's sein!« // Geht zu Bett und schließt die Augen und schläft ruhig ein. (Robert Reinick)
Philosophieren heißt sterben lernen. (Michel de Montaigne)
Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! (Stephanus)
Nichts ist unendlich. (Seneca d.Ä.)
Der Tod berührt uns nicht. (Epikur)
Wem die Stunde schlägt. (John Donne)
Eine bloß empirische Rechtslehre ist (wie der hölzerne Kopf in Phädrus' Fabel) ein Kopf, der schön sein mag, nur schade! daß er kein Gehirn hat. (Immanuel Kant)
Die Menschen sind böse; eine traurige und fortdauernde Erfahrung erübrigt den Beweis; jedoch, der Mensch ist von Natur aus gut, ich glaube es, nachgewiesen zu haben; […] Man bewundere die menschliche Gesellschaft, soviel man will, es wird deshalb nicht weniger wahr sein, dass sie die Menschen notwendiger Weise dazu bringt, sich in dem Maße zu hassen, in dem ihre Interessen sich kreuzen, außerdem sich wechselseitig scheinbare Dienste zu erweisen und in Wirklichkeit sich alle vorstellbaren Übel zu...
Allzu straff gespannt zerspringt der Bogen. (Friedrich Schiller)
Das Feigenblatt des Neides ist sittliche Entrüstung. (Karl Kraus)
Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen - und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch. (Kurt Tucholsky)
Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir. (Wilhelm Dilthey)
Völlig fremde und gegeneinander gleichgültige Menschen, wenn sie eine Zeitlang zusammenleben, kehren ihr Inneres wechselseitig heraus, und es muss eine gewisse Vertraulichkeit entstehen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Religionen Müsen alle Tolleriret werden und Mus der fiscal nuhr das auge darauf haben, das keine der andern abruch Tuhe, den hier mus ein jeder nach Seiner Fasson Selich werden. (Friedrich II. (Preußen))
Beim wunderbaren Gott - das Weib ist schön. (Friedrich Schiller)
Die Weisheit ist nur in der Wahrheit. (Johann Wolfgang von Goethe)
es zeigte sich wieder, daß die Hoffnung und die Freude die besten Ärzte sind. (Wilhelm Raabe)
Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit, - das sind die Stützen der Gesellschaft. (Henrik Ibsen)
Ohne Ruhe geht es nicht, Ruh' ist erste Bürgerpflicht. (August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)
Die Nationen unserer Tage vermögen an der Gleichheit der gesellschaftlichen Bedingungen nichts mehr zu ändern; von ihnen aber hängt es nun ab, ob die Gleichheit sie zur Knechtschaft oder zur Freiheit führt, zu Bildung oder Barbarei, zu Wohlstand oder Elend. (Alexis de Tocqueville)
Man muss sich der Idee erlebend gegenüberstellen können; sonst gerät man unter ihre Knechtschaft. (Rudolf Steiner)
Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wir gleichen den Ziegeln einer Mauer: Jeder von uns hat seinen Platz, wenn er auch in einer so großen Mauer recht klein erscheint. Wenn ein einzelner Ziegel zerfällt oder aus seiner Stelle bricht, dann entstehen Sprünge, und die Mauer beginnt zu wanken. (Robert Baden-Powell)
Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt [-lebhaftes Bravo-] und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt (Otto von Bismarck)
Die Verleumdung, das freche Gespenst, setzt sich auf die edelsten Gräber. (Heinrich Heine)
Was nützen mir die Farben, wenn ich nicht weiß, was ich malen soll? (Michel de Montaigne)
...[Mathilde], in deren ganzem Verhalten sich die einzig wahre Bildung ausspräche, die Herzensbildung. (Theodor Fontane)
Wenn die Gemeinheit Genie hat und der Anstand Talent, ist der Anstand verloren. (Emil Gött)
Aus dem Umstand, dass mittelmäßige Menschen oft arbeitsam sind und die intelligenten oft faul, kann man nicht schließen, dass Arbeit für den Geist eine bessere Disziplin sei als Faulheit. (Marcel Proust)
Tötet mich, o meine Freunde, denn im Tod nur ist mein Leben. (Mansur al-Halladsch)
Wo aber Gefahr ist, wächst // das Rettende auch. (Friedrich Hölderlin)
Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt. (Alfred Delp)
Je weniger Geist, desto weniger Angst. (Søren Kierkegaard)
Proletarier aller Länder, vereinigt euch (Karl Marx)
O wunderschön ist Gottes Erde, // Und werth darauf vergnügt zu sein! // Drum will ich, bis ich Asche werde, // Mich dieser schönen Erde freun! (Ludwig Christoph Heinrich Hölty)
Friedliche Gesinnung. Wünsche: bescheidene Hütte, Strohdach, aber gutes Bett, gutes Essen, Milch und Butter, sehr frisch, vor dem Fenster Blumen, vor der Türe einige schöne Bäume, und wenn der liebe Gott mich ganz glücklich machen will, läßt er mir die Freude erleben, daß an diesen Bäumen etwa sechs bis sieben meiner Feinde aufgehängt werden - Mit gerührtem Herzen werde ich ihnen vor ihrem Tode alle Unbill verzeihen, die sie mir im Leben zugefügt - ja, man muß seinen Feinden verzeihen, aber nich...
Vermeide die Gesellschaft von drei Gruppen von Menschen - nachlässigen Gelehrten, heuchlerischen Koranlesern und dummen, angeblichen Sufis. (Yahya ibn Mu'adh ar-Razi)
Ein Gesicht, dem das Lachen fehlt, ist nicht willkommen. (Martial)
Mein Leipzig lob ich mir! // Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute. (Johann Wolfgang von Goethe)
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