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Oft gesucht
Ich habe einen Platz in Gottes Plan
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Wenn einer mit Vergnügen zu Musik in Reih und Glied marschieren kann, dann hat er sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. erklärung
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messen was man messen kann und messbar machen
Zufällige Sprüche
Ich kann mir keinen persönlichen Gott denken, der die Handlungen der einzelnen Geschöpfe direkt beeinflusste oder über seine Kreaturen direkt zu Gericht säße. (Albert Einstein)
Geh aus mein Herz, und suche Freud, in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben. (Paul Gerhardt)
Wer gegen die heutige Tyrannei protestiert wie Luther vor 400 Jahren als Mönch protestierte, hat das Recht, sich auf ihn zu berufen. Auch soll den Evangelischen nicht ihr Heiliger genommen werden, obgleich dieser Heilige von Heiligen nichts wissen wollte. (Hugo Ball)
Was für eine Zeit! Ein Kerl etwa wie ein armer Schauspieler, der sommerabends zu Warnemünde, wenns regnet, im Kurhaus eine »Réunion« gibt, alles aus zweiter Hand, ärmlich, schlecht stilisiert […] und das hat Anhänger -! Wie groß muss die Sehnsucht in den Massen sein, die verlorengegangene Religion zu ersetzen! Welche Zeit -! (Kurt Tucholsky)
Es ist immer gewagt, Menschenkenner zu sich zu Gaste zu laden, und es ist immer lohnend für Menschenkenner, in eines Nachbarn Haus zu treten. Völker wie Personen verkörpern in ihren Wohnräumen ihren Charakter. (Peter Rosegger)
Das ist dein Bruder! - das ist verdolmetscht: Er ist aus eben dem Ofen geschossen, aus dem du geschossen bist - also sei er dir heilig! (Friedrich Schiller)
Wenn Reformen dauerhaft sein sollen, so müssen sie langsam durchgeführt werden. (Niccolò Machiavelli)
Zu Cöln am Rheine kniet ein Weib // Am Rabensteine unter'm Rade, // Und über'm Rade liegt ein Leib, // An dem sich weiden Kräh' und Made; (Annette von Droste-Hülshoff)
Die Art und Weise, in der die menschliche Sinneswahrnehmung sich organisiert - das Medium, in dem sie erfolgt - ist nicht nur natürlich, sondern auch geschichtlich bedingt. (Walter Benjamin)
Einmal ausgesprochen, fliegt ein Wort unwiderruflich davon. (Horaz)
Sage mir, was Du isst, und ich sage Dir, was Du bist. (Jean Anthelme Brillat-Savarin)
Der Fisch, der einmal vom Haken verletzt wurde, vermutet Haken in jedem Brot. (Ovid)
Man nennt viele Künstler, die eigentlich Kunstwerke der Natur sind. (Friedrich Schlegel)
Die Natur schafft oft Vollkommenes, aber zwei Vollkommenheiten zu vereinigen, das ist ihr seltenes Meisterstück. (Ferdinando Galiani)
Wem die Schönheit der Form alles bedeutet, dem scheint nichts anderes von großer Bedeutung. (Oscar Wilde)
Die Zukunft wird nicht gemeistert von denen, die am Vergangenen kleben. (Willy Brandt)
Die schnellen Herrscher sind's, die kurz regieren. (Friedrich Schiller)
Die öffentliche Meinung ist eine Buhlerin: Man sucht ihr zu gefallen, ohne sie zu achten. (Jean Antoine Petit-Senn)
Wem der große Wurf gelungen, // eines Freundes Freund zu sein, // Wer ein holdes Weib errungen, // Mische seine Jubel ein! (Friedrich Schiller)
Edle Gesinnung kommt von hohen Ämtern. (Titus Livius)
Denn ich halte davor, der Dichter soll seine Umrisse auf ein weitläufig gewobenes Zeug aufreißen, damit der Musikus vollkommenen Raum habe, seine Stickerei mit großer Freiheit und mit starken oder feinen Fäden, wie es ihm gutdünkt, auszuführen. Der Operntext soll ein Karton sein, kein fertiges Bild. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das Wissen hat nur dadurch Wert, dass es einen Beitrag liefert zur allseitigen Entfaltung der ganzen Menschennatur. (Rudolf Steiner)
Von Weisheit kündet ein berühmtes Wort: Wem Gott verführt das Herz zum Unheil, der meint das Gute und gerät in Schuld, nur eine Spanne treib er's frei von Unheil. (Sophokles)
Blumen sind die Liebesgedanken der Natur. (Bettina von Arnim)
Nach meiner innigsten Ueberzeugung hat die Raumlehre in unserm Wissen a priori eine ganz andere Stellung wie die reine Grössenlehre; es geht unserer Kentniss von jener durchaus (Carl Friedrich Gauß)
Wofür ein Mensch auch beten mag - er betet um Wunder. (Iwan Sergejewitsch Turgenew)
Das Leben hat es nicht gern und ist einem nicht gnädig und günstig, wenn man es zu ernst nimmt. (Frank Wedekind)
[...] und ich bleibe dabei, daß der Charakter einer Frau sich zeigt nicht, wo die Liebe beginnt, sondern wo sie endet. (Rosa Luxemburg)
Mißtraue jeder Freude, die nicht auch Dankbarkeit ist! (Theodor Haecker)
Man muss die Krankheiten gewähren lassen. (Michel de Montaigne)
Unmöglich kann man eines Menschen Herz, sein Denken und sein Wollen ganz erkennen, eh er in Staat und Ämtern sich erprobt. (Sophokles)
Es hat mich oft verdrüßlich gemacht, daß ich jeder Vorrede, die ich schreibe, ein Buch anhängen muß (Jean Paul)
[...] sieh den Hut dort auf der Stange. (Friedrich Schiller)
Er schärfte den Seinen ein, kühn mit Verleumdungen zu packen und zu beißen, so dass, auch wenn der Gebissene die Wunde behandelt, die Narbe bleibt. (Plutarch)
Eine Vision ohne einen Plan ist nur eine Halluzination. (Will Rogers)
Paulus hat Dinge geschrieben, die die ganze christliche Kirche in corpore bis auf den heutigen Tag nicht versteht. (Johann Wolfgang von Goethe)
Zum Leitstern seiner Bestrebungen soll man nicht Bilder der Phantasie nehmen, sondern deutlich gedachte Begriffe. (Arthur Schopenhauer)
Wenn gute Reden sie begleiten // Dann fließt die Arbeit munter fort. (Friedrich Schiller)
Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille. (Paul Keller)
Das ist das Eigentümliche an Tagebuchblättern, wenn sie echt sind, dass sie keine Ereignisse enthalten. Sobald die Ereignisse ins Leben eingreifen, verlieren sich Freude, Interesse und Zeit für das Tagebuch, und der Mensch findet die spontane Naivität des Kindes oder des Tieres in seiner Wildnis wieder. (Frank Wedekind)
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