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Zufällige Sprüche
Die Liebe und die Vorsehung Gottes stimmen ganz und gar überein. (Hildegard von Bingen)
Die Leute gehen ins Feuer, wenn's von einer brennenden Punschbowle kommt! (Georg Büchner)
Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich. (Max Weber)
Aber Gott will auch, daß der Mensch betrachte die vergangenen Zeiten; nicht als Eintagsfliege ohne Zukunft hat Gott den Menschen geschaffen, und wer die ihm geordnete Zukunft genießen will, muß sich dazu stärken an der Vergangenheit. (Jeremias Gotthelf)
Nicht jeder erbitterte Kleinbürger könnte ein Hitler werden, aber ein Stückchen Hitler steckt in jedem von ihnen. (Leo Trotzki)
Ich kann nicht mehr wollen, aber jemand will für mich und ich gehorche. (Guy de Maupassant)
Deine Weißheit sei die Weisheit der grauen Haare, aber dein Herz - dein Herz sey das Herz der unschuldigen Kindheit. (Friedrich Schiller)
Nie die Geheimnisse der Höheren wissen. Man glaubt, Kirschen mit ihnen zu essen, wird aber nur die Steine erhalten. Vielen gereichte es zum Verderben, dass sie Vertraute waren: Sie gleichen einem Löffel aus Brot und laufen nachher dieselbe Gefahr wie dieser. (Baltasar Gracián y Morales)
Wer nicht ein wenig Leid zu ertragen weiß, muss damit rechnen, viel zu leiden." – (Jean-Jacques Rousseau)
Es gibt nichts Ungerechteres als einen unerfahrenen Menschen, der nichts für recht hält, was er nicht selbst getan hat. (Terenz)
Was ich lehren will, ist: Von einem nicht offenkundigen Unsinn zu einem offenkundigen übergehen. (Ludwig Wittgenstein)
Die eigentliche heitere Sonne der Poesie ist die irdische Liebe, die Geschlechtsliebe in ihrer tiefsten Bedeutung. (Henrich Steffens)
Doppelt plagt euch, mengt und mischt! Kessel brodelt, Feuer zischt. (William Shakespeare)
Postmoderne, das sei das Ende der leitenden Ideen, wie sie die Moderne bestimmt hätten. Das ist die erste Strategie des Vergessenmachens, die uns die Postmoderne abverlangt. (Burghart Schmidt)
Es war ihm unmöglich, die Wörter nicht in dem Besitz ihrer Bedeutung zu stören. (Georg Christoph Lichtenberg)
Das Wunder ist eine Frage des Trainings. (Carl Einstein)
Nicht allen traue. (Thales von Milet)
Sind einem gegebenen Menschen, unter gegebenen Umständen, zwei Handlungen möglich, oder nur Eine? - Antwort aller Tiefdenkenden: Nur Eine. (Arthur Schopenhauer)
Doch so viel ist gewiss, dass sowohl das Leben an der Seite eines Weibes als auch ohne Weib trübselig ist, und dass, wenn sie auch noch so gut gerät, der süße Kelch viel Bitterkeit enthält. (Johann Amos Comenius)
Man muß messen, was messbar ist, und messbar machen, was noch nicht meßbar ist (Galileo Galilei)
Die Geschichte erzeugt sich selbst. (Novalis)
Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, dass ihr nicht das Leben tötet. (Leopold von Ranke)
Frauen sind oft nur anständig aus Liebe zu ihrem Ruf und ihrer Ruhe. (François de La Rochefoucauld)
Der Asket macht aus der Tugend eine Not. (Friedrich Nietzsche)
Das Reich des Friedens wollen wir zur Erde tragen, // Den Unterdrückten aller Länder Freiheit bringen - // (Ernst Toller)
Dieser Peter schreibt alles nieder, was ihm so durch den Kopf schießt!“ Ja, aber durch den K o p f! (Peter Altenberg)
Sie wollen frei sein, und verstehen nicht, gerecht zu sein. (Emmanuel Joseph Sieyès)
Jedem Tier und jedem Narren haben die Götter seine Verteidigungswaffen gegeben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ein ewig Räthsel bleiben will ich mir, // Ich weiß genug, ich lebe dir! (Friedrich Schiller)
Es geht gut, der Berg ist überschritten. (Friedrich II. (Preußen))
Geburt macht edel, behauptest du! Nur ein Zitat; // Die Tugend adelt mehr als das Geblüt, in der Tat. // Ohne Gelehrsamkeit und edle Taten, // bleibst du schutzlos wie ein Vogel in Not geraten. // Ob dein Vater vom Beruf Arzt oder große Heiliger, // was nutzt? Deine Räude bleibt deine Peiniger. // Nur Den Armseligen ist Beistand von Töten gerecht, // Adel gibt keine Tugend, Adel hat kein Erbrecht. (Nasser Chosrau)
Zu unserer Natur gehört die Bewegung, die vollkommene Ruhe ist der Tod. (Blaise Pascal)
Alberne Leute sagen Dummheiten, gescheite Leute machen sie. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Es gibt im menschlichen Leben nichts anderes, was sozial richtig gedacht sein kann, als dasjenige, welches mit Mutterliebe sozial gedacht ist. (Rudolf Steiner)
Wir können also die allgemeine Kirchengeschichte, sofern sie ein System ausmachen soll, nicht anders, als vom Ursprunge des Christentums anfangen, das, als eine völlige Verlassung des Judentums, worin es entsprang, auf ein ganz neues Prinzip gegründet, eine gänzliche Revolution in Glaubenslehren bewirkte. (Immanuel Kant)
Es spielen sich eher zehne arm als einer reich. (Christoph Lehmann)
[...] alle Widersprüche im Leben und im Menschen sind nur scheinbar, und könnten wir wie ein Gott auf alle heruntersehen und sie alle verstehen, so würden wir unsere Augen von keinem mit Widerwillen wenden. (Sophie Tieck)
Die Philosophie ist, und zwar auch bei gescheiten Leuten, nur ein leeres Wort, das keine Beziehung zur Wirklichkeit hat. (Michel de Montaigne)
Fragen zu stellen lohnt sich immer - wenn es sich auch nicht immer lohnt, sie zu beantworten. (Oscar Wilde)
Wer schwimmen lernen will, muss ein paar Tage üben. Niemand wird am ersten Tag riskeren, im Meer zu schwimmen. Ebenso ist es, wenn du im Meer Brahmans schwimmen willst. Da musst du vorher auch viele erfolglose Versuche machen, bis du schließlich richtig schwimmen kannst. (Ramakrishna)
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