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Zufällige Sprüche
Bleib hie und lerne schweigen, wo sprechen nicht am Ort. (Adelbert von Chamisso)
Ehre, Deutscher, treu und innig // Des Erinnerns werten Schatz, // Denn der Knabe spielte sinnig, // Klopstock, einst auf diesem Platz. (Johann Wolfgang von Goethe)
Je mehr Frauen bestärkt werden, desto besser wird unsere Welt. (Jeff Kinney)
Der Name "die Weiße Rose" ist willkürlich gewählt. Ich ging von der Voraussetzung aus, daß in einer schlagkräftigen Propaganda gewisse feste Begriffe da sein müssen, die an und für sich nichts besagen, einen guten Klang haben, hinter denen aber ein Programm steht. (Hans Scholl)
In jeder großen Trennung liegt ein Keim von Wahnsinn; man muss sich hüten, ihn nachdenklich auszubrüten und zu pflegen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das ist die Situation des Kindes, das in der Umwelt der Erwachsenen lebt: ein Störenfried, der etwas für sich sucht und nichts findet, der eintritt und sogleich fortgewiesen wird. Seine Lage ähnelt der eines Mannes, dem die bürgerlichen Rechte und das Recht auf seine Umwelt aberkannt worden sind: Es ist ein an den Rand der Gesellschaft verwiesenes Wesen, das jedermann ohne Respekt behandeln, beschimpfen und strafen darf, dank einem von der Natur verliehenen Recht: dem Recht des Erwachsenen. (Mar...
Aber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollende und das Amt ausrichte, das ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes. (Paulus von Tarsus)
Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. (Immanuel Kant)
Die Unverschämtheit gewisser Leute ist unausstehlich! (Apuleius)
Des Jahres letzte Stunde // Ertönt mit ernstem Schlag. (Johann Heinrich Voß)
Was vergangen ist, ist vergangen, und du weißt nicht, was die Zukunft dir bringen mag. Aber das Hier und Jetzt, das gehört dir. (Antoine de Saint-Exupéry)
Die Zeitung ist die Konserve der Zeit. (Karl Kraus)
62. Anacharsis sagte: Die Gesetze sind gleich den Spinnweben/ darinnen die kleinen Fliegen hencken bleiben / die großen aber hindurch rissen und darvon flögen. (Christoph Lehmann)
Ein Fremdwort bleibt immer ein Blendling ohne Zeugungskraft; (Friedrich Ludwig Jahn)
Ich hab' mal Gott gefragt, was er mit mir vorhat. - Er hat es mir aber nicht gesagt, sonst wär ich nämlich nicht mehr da. - Er hat mir überhaupt nichts gesagt. - Er hat mich überraschen wollen. - Pfui! (Ödön von Horváth)
Der Mann machte sehr viel Wind. … O nein! wenn es noch Wind gewesen wäre, es war aber mehr ein wehendes Vakuum. (Georg Christoph Lichtenberg)
Dort wo man Bücher verbrennt, // verbrennt man auch am Ende Menschen. (Heinrich Heine)
Vieles, was bei Tisch geschmacklos ist, ist im Bett eine Würze. Und umgekehrt. Die meisten Verbindungen sind darum so unglücklich, weil diese Trennung von Tisch und Bett nicht vorgenommen wird. (Karl Kraus)
Bleibe jeder mir ferne, der meint, ich sei für seine Langeweile gerade gut. (Emil Gött)
Verbreitet Frieden auf Erden. (Mirza Ghulam Ahmad)
Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel heißt, sondern der Mensch schuf, wie ich im »Wesen des Christentums« zeigte, Gott nach seinem Bilde. (Ludwig Feuerbach)
Dulden wir keinen Juden unter uns; denn wie sollten wir ihm den Anteil an der höchsten Kultur vergönnen, deren Ursprung und Herkommen er verleugnet. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die einzige Rettung für die Besiegten [ist] keine Rettung zu erhoffen. (Vergil)
Das Wesen der sozialistischen Gesellschaft besteht darin, daß die große arbeitende Masse aufhört, eine regierte Masse zu sein, vielmehr das ganze politische und wirtschaftliche Leben selbst lebt und in bewußter freier Selbstbestimmung lenkt. (Rosa Luxemburg)
Kurz, hier wie überall, Vorsicht mit überflüssigen teleologischen Principien! (Friedrich Nietzsche)
Es gibt drei Arten von Wissen: Das Wissen an sich, das Wissen um die Lebensart und das Wissen, wie man etwas tut; die beiden letzteren machen im allgemeinen das erste überflüssig. (Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord)
Ach wenn du wärst mein eigen! (Ida von Hahn-Hahn)
Eine Frau, die ihren Körper nicht zum Sprungbrett macht, um den von ihr bevorzugten Mann zum Ziel zu verhelfen, ist eine herzlose, selbstsüchtige Frau. (Honoré de Balzac)
Herr Schriftsteller, sind Sie frei von Ihrem bürgerlichen Verleger? (Lenin)
Wir werden immer gut tun, Vorwürfe, die uns wie nur im Scherz gemacht wurden, getrost als im Ernst gemeint hinzunehmen. (Karl Gutzkow)
Heiraten zwischen gebildeten Männern und Dienstmädchen oder Haushälterinnen nehmen selten ein gutes Ende. (Bogumil Goltz)
Der Mittelweg ist oft doppelt gefährlich. (Christian Dietrich Grabbe)
Einer, der Aphorismen schreiben kann, sollte sich nicht in Aufsätzen zersplittern. (Karl Kraus)
Regierung kann nur von der höchsten Gewalt ausgehen. (Heinrich Friedrich Karl vom Stein)
Wie dem Adler der Himmel offen steht, so ist dem tüchtigen Mann die ganze Welt das Vaterland. (Euripides)
Da er seinem Vater bei der Zeugung nun einmal so mißlungen war, wagte auch später kein Kupferstecher sein Glück an ihm. (Georg Christoph Lichtenberg)
Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode. (William Shakespeare)
Aus einfältigen, nicht so gar neugierigen Seelen und nicht so gar gelehrten Seelen werden gute Christen, die aus Ehrfurcht und Gehorsam einfältig glauben, und den Gesetzen folgen." ((Üb. von Tietz, (Michel de Montaigne)
Also demütigt das moralische Gesetz unvermeidlich jeden Menschen, indem dieser mit demselben den sinnlichen Hang seiner Natur vergleicht. (Immanuel Kant)
Sei bei mir, in Maßen zwar, doch verlasse mich nicht. (Euripides)
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