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Zufällige Sprüche
Der Künstler ist einmal zum Märtirer des geselligen Lebens erkohren, und wohl dem der seine Bestimmung erfüllt. (Carl Maria von Weber)
Gott ähneln, aber dem gekreuzigten Gott. (Simone Weil)
Wem der große Wurf gelungen, // eines Freundes Freund zu sein, // Wer ein holdes Weib errungen, // Mische seine Jubel ein! (Friedrich Schiller)
Viel Obst ist ungesund; wir keuen alle dran, // Was eines Apfels Kost für Leid uns angethan. (Friedrich von Logau)
Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen. (Lukian von Samosata)
Eine nur schwache Flamme verlöscht der Sturm, hat sie schon um sich gegriffen, facht er sie nur stärker an. (Sophie Mereau)
Der Mann, dem du zürnest, muss deines Zornes wert sein. (Friedrich Maximilian Klinger)
Sie sitzen schon, mit hohen Augenbraunen // Gelassen da und möchten gern erstaunen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es ist gefährlich, recht zu haben, wenn die Regierung unrecht hat. (Voltaire)
In Lavatern ist nichts von dem sanften Sonnenlicht des Tizian, sondern über alles dampft er einen heiligen Nebel her und blitzt mit Hexenmehl und Kolophonium, und donnert auf der Baßgeige. (Georg Christoph Lichtenberg)
Überlege oft, was du über jemanden sagst und wem du es sagst. (Horaz)
Die Schöpfung ist nicht das Werk von einem Augenblicke. (Immanuel Kant)
Komm, leb mit mir und liebe mich; // ich will die Wonne lehren dich, // die Wiesen, Berge, Wald gewähren, // die Schönheit der Natur dich lehren. " - ' (Christopher Marlowe)
Es gibt gar keine moralischen Phänomene, sondern nur eine moralische Ausdeutung von Phänomenen. (Friedrich Nietzsche)
Die Wohltätigkeit befriedigt in erster Linie die Wohltäter. (Joseph Roth)
Wir wollen nicht bloß den freien Austritt aus einer anerkannten Kirche, sondern wollen auch, daß der Ausgetretene sich einer Gemeinschaft anschließen und darin diejenigen Ansichten bethätigen kann, die seinem eigenen Glauben, seiner eigenen Ueberzeugung entsprechen. Unser Programm geht dahin: gleiches Recht für alle Bekenntnisse, nicht bloß für die Bekenntnisse der anerkannten Religionsgemeinschaften. (Sehr gut! links.) Wir wollen nicht, daß die Erlangung von Rechten abhängig wird von einer Aner...
Sinne und Leidenschaften reden und verstehen nichts als Bilder. In Bildern besteht der ganze Schatz menschlicher Erkenntnisse und Glückseligkeit. (Johann Georg Hamann)
Ein fetter Bauch bringt keine zarten Empfindungen hervor. (Hieronymus)
Wo keine Götter sind, walten Gespenster, [...] (Novalis)
Je mehr man lernt, nicht mehr in Augenblicken, sondern in Jahren zu leben, desto edler wird man. (Novalis)
Jeder, der eine Laterne oder Leuchte trägt, ist gezwungen, sein Lichtchen unter dem Mantel zu verbergen, aus Furcht, von den Blinden totgeschlagen zu werden, die ihren Stock erheben, sobald sie hören, um sie her sei Licht... (Friedrich Melchior Grimm)
Auf ihrer höchsten Warte und in ihren erhabensten Schöpfungen ist echte Dichtung der Ausdruck und die Begleiterscheinung echter Religion. (Walt Whitman)
Die Denker früherer Zeiten entdeckten, dass je weiter sie vom Mittelpunkt entfernt waren, desto zahlreicher die Verschiedenheit und Unterschiedlichkeiten auftraten, und je mehr sie sich diesem Punkt näherten, desto näher waren sie der Einheit. (Swami Vivekananda)
Was ich nicht loben kann, // Davon sprech ich nicht. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wenn die Gemeinheit Genie hat und der Anstand Talent, ist der Anstand verloren. (Emil Gött)
Nichts ist geschmackloser als die ganze Selbstgefälligkeit und Zufriedenheit, die aus den Gesichtern eines neu vermählten Paares leuchtet. (Charles Lamb)
Wer sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen als sinnlos empfindet, der ist nicht nur unglücklich, sondern auch kaum lebensfähig. (Albert Einstein)
Geschmack ist das Beurteilungsvermögen eines Gegenstandes oder einer Vorstellungsart durch ein Wohlgefallen, oder Mißfallen, ohne alles Interesse. Der Gegenstand eines solchen Wohlgefallens heißt schön. (Immanuel Kant)
Verachtet mir die Meister nicht, // und ehrt mir ihre Kunst! (Richard Wagner)
Schöne Freundin, so ist's mit uns / Weder Ihr ohne mich, noch ich ohne Euch. (Marie de France)
Unbedingter Gehorsam setzt Unwissenheit bei den Gehorchenden voraus. (Charles de Montesquieu)
Unrecht durch Unrecht bekämpft wird noch mächtiger. (Peter Rosegger)
Ja, in unserer gegenwärtigen Zeit erweist Gott seine Gerechtigkeit, nämliche seine Treue zu sich selbst und zu den Menschen: Er verschafft selber die von den Menschen schuldig gebliebene Gerechtigkeit, und das für alle, die einzig und allein auf das vertrauen, was er durch Jesus getan hat. (Paulus von Tarsus)
Unser Vergnügen liegt nur in der Einbildung. (Ludwig Tieck)
Man muß messen, was messbar ist, und messbar machen, was noch nicht meßbar ist (Galileo Galilei)
Die öffentliche Meinung ist eine Buhlerin: Man sucht ihr zu gefallen, ohne sie zu achten. (Jean Antoine Petit-Senn)
Daß bald das neue Jahr beginnt, // Spür ich nicht im Geringsten. // Ich merke nur: Die Zeit verrinnt // Genau so wie zu Pfingsten. (Joachim Ringelnatz)
Laß die Kindheit hinter dir, Freund, erwache! (Jean-Jacques Rousseau)
Wer die Enge seiner Heimat ermessen will, reise. Wer die Enge seiner Zeit ermessen will, studiere Geschichte. (Kurt Tucholsky)
Es gibt Schwärmer ohne Fähigkeit, und dann sind sie wirklich gefährliche Leute. (Georg Christoph Lichtenberg)
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