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Zufällige Sprüche
Das einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht. (Michel de Montaigne)
Es wird von uns verlangt, dass wir uns als die Alleinschuldigen bekennen; ein solches Bekenntnis wäre in meinem Munde eine Lüge. (Ulrich von Brockdorff-Rantzau)
Durch Eintracht wächst das Kleine, durch Zwietracht zerfällt das Große. (Sallust)
Über nichts denkt der freie Mensch weniger nach als über den Tod. (Baruch de Spinoza)
Die Hand, die samstags ihren Besen führt, // Wird sonntags dich am besten karessieren (liebkosen). (Johann Wolfgang von Goethe)
Aus drei Anekdoten ist es möglich, das Bild eines Menschen zu geben. (Friedrich Nietzsche)
Denn welcher Kluge fänd im Vatikan // Nicht seinen Meister? (Johann Wolfgang von Goethe)
Und hüte dich auch vor den Anfällen deiner Liebe! Zu schnell streckt der Einsame dem die Hand entgegen, der ihm begegnet. (Friedrich Nietzsche)
Das Bessere seh ich und lob ich, Schlechterem folget das Herz. (Ovid)
Es lächelt der See, er ladet zum Bade. (Friedrich Schiller)
Es stirbt der Glücklichste wünschend. (Ewald Christian von Kleist)
Gut gemacht ist besser als gut gesagt. (Benjamin Franklin)
Besser ein freier Teufel als ein gebundener Engel. (Peter Hille)
Der Mensch muss sich aber hüten, durch zu viel Arbeit seinen Leib zu töten. (Hildegard von Bingen)
Es gibt nur eine Heilkraft, und das ist die Natur; in Salben und Pillen steckt keine. Höchstens können sie der Heilkraft der Natur einen Wink geben, wo etwas für sie zu tun ist. (Arthur Schopenhauer)
Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren // Sind Schlüssel aller Kreaturen, // Wenn die so singen, oder küssen // Mehr als die Tiefgelehrten wissen // Wenn sich die Welt ins freie Leben, // Und in die Welt wird zurückbegeben, // Wenn dann sich wieder Licht und Schatten // Zu echter Klarheit wieder gatten // Und man in Märchen und Gedichten // Erkennt die wahren Weltgeschichten, // Dann fliegt vor Einem geheimen Wort // Das ganze verkehrte Wesen fort. (Novalis)
Früher war Deutschland auch für mich die Achse, um die sich die Welt drehte, aber damit hat man natürlich keinen richtigen Standpunkt für richtig und falsch. (Ernst Ludwig Kirchner)
Wir begnügen uns nicht mit dem Leben, das wir aus unserem eigenen Sein haben; wir wollen in der Vorstellung der anderen ein imaginäres Leben führen, und darum strengen wir uns an, in Erscheinung zu treten. (Blaise Pascal)
Sie ist ein Pfau in allen Dingen außer der Schönheit. (Oscar Wilde)
Reiche Herzen erleben viel in kurzer Zeit. (Friedrich Spielhagen)
Wie schlecht würde es also um das menschliche Wissen stehn, wenn Schrift und Druck nicht wären! Daher sind die Bibliotheken allein das sichere und bleibende Gedächtnis des menschlichen Geschlechts. (Arthur Schopenhauer)
Was vergangen ist, ist vergangen, und du weißt nicht, was die Zukunft dir bringen mag. Aber das Hier und Jetzt, das gehört dir. (Antoine de Saint-Exupéry)
Und der Parteigeist, der meistens Kollegen trennt, macht dem Friedfertigsten das Leben am sauersten und füllt die Lustörter der Wissenschaften mit Hader und Zank. (Johann Wolfgang von Goethe)
Dreifach ist der Schritt der Zeit: // Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, // Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, // Ewig still steht die Vergangenheit. (Friedrich Schiller)
Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas seltenes - aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel. (Friedrich Nietzsche)
Es ist so leicht, sich behaglichen Genuß zu verschaffen, daß man nur staunen muß, wie selten er zu finden. (Alexander von Villers)
Erkennt der Mensch die Freude, die ihm von einem anderen entgegenkommt, so empfindet er in seinem Herzen ein tiefes Entzücken. (Hildegard von Bingen)
Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit. (George Bernard Shaw)
Wenn es Gott nicht gäbe, so müsste man ihn erfinden. (Voltaire)
Es denkt der Mensch die freie Tat zu tun, umsonst! Er ist das Spielwerk nur der blinden Gewalt, die aus der eignen Wahl ihm schnell die furchtbare Notwendigkeit erschafft. (Friedrich Schiller)
Es ist leichter, die Menschheit als einen Menschen zu kennen. (François de La Rochefoucauld)
Das wird selten oder nimmer gut, // was man ohn' Rat und Muße tut. (Georg Rollenhagen)
Ich will die Wahrheit nur ohne Umschweife gestehen. Ich werde nicht ungeneigt sein, diejenige Sätze vor würkliche Irrtümer und Falschheiten zu halten, welche in meiner Betrachtung unter dieser Gestalt erscheinen; und warum sollte ich mir den Zwang antun, diesen Gedanken in meiner Schrift so ängstlich zu verbergen, um dasjenige zu scheinen, was ich nicht denke, was aber die Welt gerne hätte, daß ich es dächte? (Immanuel Kant)
Alles ist einfacher, als man denken kann, zugleich verschränkter, als zu begreifen ist. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sein Schicksal schafft sich selbst der Mann! (Gottfried Kinkel)
»Glaube« heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist. (Friedrich Nietzsche)
Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten. (Gotthold Ephraim Lessing)
Anführerin bei den Übeltaten aber ist die Frau; in Verbrechen ist sie Künstlerin. (Seneca d.J.)
Das jüdische Volk wagt, einen unversöhnlichen Haß gegen alle Völker zur Schau zu tragen. Es empört sich gegen alle seine Meister, immer abergläubisch, immer gierig nach dem Gute anderer, immer barbarisch, kriechend im Unglück und frech im Glück. (Voltaire)
Wer für sein Lieb' nicht sterben kann, // Ist keines Kusses werth. (Theodor Körner)
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