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wenn sie klein sind treten die kinder uns in den bauch, wenn sie gross sind, ins herz
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aufklärung ist der ausgang des menschen aus seiner selbst verschuldeten unmündigkeit. latein
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es gibt keine absurdität, die so handgreiflich wäre
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einsicht
Zufällige Sprüche
Das wird kein ganzer Kerl, der nie ein Rüpel war. (Otto Julius Bierbaum)
Aus einfältigen, nicht so gar neugierigen Seelen und nicht so gar gelehrten Seelen werden gute Christen, die aus Ehrfurcht und Gehorsam einfältig glauben, und den Gesetzen folgen." ((Üb. von Tietz, (Michel de Montaigne)
Unser Zeitalter ist seinem Wesen nach tragisch, also weigern wir uns, es tragisch zu nehmen. Die Katastrophe ist hereingebrochen, wir stehen vor den Trümmern, wir fangen an, neue kleine Gewohnheiten zu bilden, neue kleine Hoffnungen zu hegen. Es ist ein hartes Stück Arbeit: Kein ebener Weg führt in die Zukunft; wir umgehen die Hindernisse jedoch oder klettern über sie hinweg. Wir müssen leben – einerlei, wie viele Himmel eingestürzt sind. (D. H. Lawrence)
Der Papst ist Papst und du bist ein Schurke, // der sich von anderer Leute Brot und von Lästerei ernährt; // du hast einen Fuß im Bordell und den anderen im Krankenhaus, // du ignoranter und arroganter Krüppel. (Francesco Berni)
Ich bestreite, dass die Frauen etwas von Gefühlen verstehen. Sie nehmen sie stets nur persönlich und relativ wahr. Sie sind die härtesten und grausamsten aller Lebewesen. (Gustave Flaubert)
Es gibt nur ein Mittel, sich wohl zu fühlen: Man muß lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein und nicht immer das verlangen, was gerade fehlt. (Theodor Fontane)
[..] Oh! diese unwürdige rechte Hand, Herr Jesus, empfange meinen Geist. (Thomas Cranmer)
Nur was der Geist geschaffen hat, versteht er. (Wilhelm Dilthey)
An deinen Busen sink ich hin, // Und glaube, daß ich selig bin; (Heinrich Heine)
O Haupt voll Blut und Wunden Voll Schmerz und voller Hohn, O Haupt, zum Spott gebunden Mit einer Dornenkron. (Paul Gerhardt)
Wir erleben es nicht, aber sie werden sehen, dass ich Recht habe: In 50 Jahren sind wir alle Türken. (Ernst Elias Niebergall)
In der Liebe wird der Ernst der Jungfrau bezaubern; in der Ehe, die selber ein langer Ernst ist, möchte leichtes Scherzen und Bescherzen der Welt besser einschlagen. (Jean Paul)
Der Roman ist eine subjektive Epopee, in welcher der Verfasser sich die Erlaubnis ausbittet, die Welt nach seiner Weise zu behandeln. Es fragt sich also nur, ob er eine Weise habe, das andere wird sich schon finden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wer der Meinung ist, dass man für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist. (Benjamin Franklin)
Ein weises Mädchen kennt seine Grenzen, ein kluges Mädchen weiß, dass es keine hat. (Marilyn Monroe)
Eine heilige katholische und ebenso apostolische Kirche zu glauben und festzuhalten, werden wir auf Drängen des Glaubens gezwungen, und diese glauben wir fest und bekennen wir aufrichtig, außerhalb derer weder Heil noch Vergebung der Sünden ist. (Bonifatius VIII.)
Im eigentlichsten Sinne des Wortes gilt es: Kunst ist Liebe. // Kunst ist die zeugerische Naturkraft, - das Leben schaffende, das stets sich erneuernde Leben selbst. (Julius Hart)
Die Philosophie, deren Eigendünkel macht, daß sie sich selbst allen eiteln Fragen bloß stellet, siehet sich bloß oft bei dem Anlasse gewisser Erzählungen in schlimmer Verlegenheit, wenn sie entweder an einigem in demselben ungestraft nicht zweifeln oder manches davon unausgelacht nicht glauben darf. (Immanuel Kant)
Gleichgültigkeit bringt wenigstens kein Leid, // Und Enthusiasmus wird in feinen Kreisen // Einfach Betrunkenheit der Seele heißen. (George Gordon Byron)
Du gleichst dem Geist, den Du begreifst. (Johann Wolfgang von Goethe)
Nach Veränderung rufen alle, die sich langweilen. (Søren Kierkegaard)
Die Grausamkeit der meisten Menschen ist Phantasielosigkeit und ihre Brutalität Ignoranz. (Kurt Tucholsky)
Bist arm und bloß, Philosophie, so sagt der auf verächtlichen Gewinn bedachte Pöbel. (Francesco Petrarca)
Jede menschliche Vollkommenheit ist einem Fehler verwandt, in welchen überzugehn sie droht. (Arthur Schopenhauer)
Erdachtes mag zu denken geben, dooch nur Erlebtes wird beleben. (Paul Heyse)
Kinder erleben nichts so scharf und bitter wie Ungerechtigkeit. (Charles Dickens)
Aus einem Schaden zwei zu machen, wäre ein böses Spiel. (Chrétien de Troyes)
Und wenn die Menschen mit allem lügen und heucheln könnten, Blick und Stimme und Gang der Starken und Reinen können sie nicht erheucheln und nachtäuschen. (Walter Flex)
Es ist demütigend für die menschliche Vernunft, dass sie in ihrem reinen Gebrauch nichts ausrichtet, und sogar noch einer Disziplin bedarf, um ihre Ausschweifungen zu bändigen, und die Blendwerke, die ihr daherkommen, zu verhüten. (Immanuel Kant)
Jeder für sich in dieser Wüste des Egoismus, die man Leben nennt. (Stendhal)
Klug ist, wer stets zur rechten Stunde kommt, doch klüger, wer zu gehn weiß, wann es frommt. (Emanuel Geibel)
In den goldnen ew’gen / Sternen hat mein Anker Halt gefunden; / denn die unermessnen Fernen / hat die Liebe überwunden, / die ihn kühn geworfen hat / in die blüh’nde Sternensaat. (Joseph Hubert Reinkens)
Bevor man etwas brennend begehrt, sollte man das Glück dessen prüfen, der es bereits besitzt. (François de La Rochefoucauld)
Mein Museum ist wie eine Sammlung von Volksliedern. Hören Sie, es singt und klingt. (Oskar Seyffert)
Gieb Flügel dann und einen Hügel Sand, // Den Hügel Sand im lieben Vaterland, // Die Flügel schenk dem abschiedschweren Geist, // Daß er sich leicht der schönen Welt entreißt. (Achim von Arnim)
Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt. (Immanuel Kant)
In der natürlichen Ordnung, in der die Menschen alle gleich sind, ist ihr gemeinsamer Beruf, zuerst und vor allem Mensch zu sein [...]. Bevor die Eltern ihn für einen Beruf bestimmen, beruft die Natur ihn zum menschlichen Leben. (Jean-Jacques Rousseau)
Abschiedsworte müssen kurz sein wie Liebeserklärungen. (Theodor Fontane)
Liebst du das Leben? Dann vergeude keine Zeit, denn daraus besteht das Leben. (Benjamin Franklin)
Wo viel Licht ist, ist starker Schatten. (Johann Wolfgang von Goethe)
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