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Oft gesucht
des Lebensungemischte Freude/Ward keinem Irdischen zu Teil
,
Den waa dieser äther ist, weis ich nicht!
,
spruch: man muss noch chaos in sich haben , um einen tanzenden stern zu gebähren.
,
namen sind schall und rauch zitat
,
zitat fontane lernen
,
so lern auch diese zweige (lorbeer) tragen, diedas schönste sind, was wir dir geben können.wem einmal würdig sie das haupt berührt,dem schweben sie auf ewig um die stirn
,
wir stehen im kampf mit der Sprache
Unsere besten Zitate
Das Sein wird in seinem Umfang und inneren Sein vollständig erst als ein Gewordenes erkannt. (Alexander von Humboldt)
Es singen die Wasser im Schlafe noch fort // Vom Tage, // Vom heute gewesenen Tage. (Eduard Mörike)
Alle Lebewesen außer dem Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen. (Samuel Butler d.J.)
Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden. Nicht wegen des Fanatismus der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belehrende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird. (Rosa Luxemburg)
In einer Liebe suchen die meisten ewige Heimat. Andere, sehr wenige aber das ewige Reisen. (Walter Benjamin)
Geben kann man lernen, nehmen muss man können. (Richard von Schaukal)
Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz. (Albert Einstein)
Unser Herz ist eine Harfe, eine Harfe mit zwei Saiten. In der einen jauchzt die Freude, und der Schmerz weint in der zweiten. (Peter Rosegger)
Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Geschichte geht zu Ende, und es erscheinen die Geschichtsschreiber. (Francesco de Sanctis)
Wer jedes Freund seyn will, ist niemands Freund. (Gottlieb Konrad Pfeffel)
Unser Zeitalter ist seinem Wesen nach tragisch, also weigern wir uns, es tragisch zu nehmen. Die Katastrophe ist hereingebrochen, wir stehen vor den Trümmern, wir fangen an, neue kleine Gewohnheiten zu bilden, neue kleine Hoffnungen zu hegen. Es ist ein hartes Stück Arbeit: Kein ebener Weg führt in die Zukunft; wir umgehen die Hindernisse jedoch oder klettern über sie hinweg. Wir müssen leben – einerlei, wie viele Himmel eingestürzt sind. (D. H. Lawrence)
Die Kirchen haben weder das Wissen noch den Glauben, um die Welt zu retten. (Helena Petrovna Blavatsky)
Wirkliche Autoren sind diejenigen, die in einer wirklichen Kunstform etwas geleistet haben, sei es im Epos oder in der Tragödie, sei es in der Komödie oder auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Philosophie, es sind diejenigen, die die Menschen belehrt oder erfreut haben. Die anderen von denen wir gesprochen haben, sind unter den Schriftstellern, was die Hornissen unter den Vögeln sind. (Voltaire)
Je 'entmenschlichter' das Schicksal der Massen, um so erhabener und glorreicher die ihr zugedachte menschheitsbefreienede und welterneudernde Mission. Diese erklärt den Nimbus, der seit einem Jahrhundert in der marxistischen Literatur den Begriff der Masse umstrahlt. (Hendrik de Man)
Die Schmeicheley legt ihre sanften Bande, // Ihr glattes Joch nur eitlen Seelen an. (Friedrich von Hagedorn)
Wir hatten niemand um uns als einen vertrockneten Haushofmeister und eine zu Eis gefrorene Gouvernante. (Frank Wedekind)
Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in gleicher Richtung blickt." – (Antoine de Saint-Exupéry)
Das Wohlgefallen ist eine Vollendung des Wirkens. (Thomas von Aquin)
Das steht doch nicht bei einem selber, wen man lieb gewinnen soll. (Henrik Ibsen)
Der Inbegriff seines Strebens ist, alle zu verachten, alle zu benutzen und von allen Seiten zu seinem Vergnügen beisteuern zu lassen. (Lukian von Samosata)
Vom Schlaf zum Tode ist ein kleiner Weg. (Ludovico Ariosto)
Prophetie oder Offenbarung ist die von Gott den Menschen offenbarte sichere Erkenntnis einer Sache. (Baruch de Spinoza)
Sie haben eine bekannte Physiognomie, ich denke ich kenne sie. (Ernst Elias Niebergall)
Weh dem Lande, wo man nicht mehr singet. (Johann Gottfried Seume)
Sinnlichkeit, Sinnlichkeit bis in die Fingerspitze, gepaart mit Keuschheit, das ist das Einzige, Wahre, Rechte für den Künstler. (Paula Modersohn-Becker)
Er verrenkte, wie er selbst einmal von einem Dramatiker geschrieben hat, seine Halswirbel, um affektierter sein zu können. Er gestikulierte mit Händen und Füßen. Er verstellte seine Stimme und schrie sich heiser. Er schnitt Grimassen und schlug Capriolen und erzielte mit alledem, was er erzielen wollte: er fiel auf. (Siegfried Jacobsohn)
Zum Zwecke der Bewahrung der Reden, der Stimmen und der letzten Worte von sterbenden Familienmitgliedern - wie von großen Männern - wird der Phonograph fraglos die Fotografie ersetzen. (Thomas Alva Edison)
Das Heer der Gestirne macht durch seine beziehende Stellung gegen einen gemeinschaftlichen Plan eben sowohl ein System aus, als die Planeten unseres Sonnenbaues um die Sonne. (Immanuel Kant)
Die eigentliche heitere Sonne der Poesie ist die irdische Liebe, die Geschlechtsliebe in ihrer tiefsten Bedeutung. (Henrich Steffens)
Wer alles werden will, wird nie vollkommen werden. (Karl Wilhelm Ramler)
Wir Prager Studenten, wir sind ein hartes Geschlecht; // Wie haben wir schneidig gefochten, nachdem wir die Nacht durchgezecht! // Noch heute nicht unterzukriegen, begegnen wir Hart auf Hart // und dreschen in jeden Durchzug die dröhnende Hakenquart!. (Karl Hans Strobl)
Wenn mir ein Gedanke kommt, mache ich daraus ein Sonett // und schreibe Venezianisch, so wie ich geboren bin // obwohl ich weiß, dass es mehr als einen Beschränkten gibt // der mich tadelt, da ich mit unverfälschten Worten rede. (Giorgio Baffo)
Ich glaub' und glaub's und glaub', ich glaube richtig. (Ludovico Ariosto)
Nichts Beharrlicheres lebt auf der Welt als ein Liebender. (Properz)
In Gefahr und grosser Noth Bringt der Mittel-Weg den Tod. (Friedrich von Logau)
Es liegt etwas Knechtisches in Zwang und Strenge. (Michel de Montaigne)
Katz, das geb ich dir! (Burkard Waldis)
Das Kind, das da ist geschlagen, das muss wohl weinen und klagen. (Hartmann von Aue)
Es spielen sich eher zehne arm als einer reich. (Christoph Lehmann)
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