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Unsere besten Zitate
Und wenn die Geschichte nichts als das Lachen Gottes wäre? Jede Revolution eine seiner Lachsalven? (Miguel de Unamuno)
Enthaltsamkeit rächt sich immer. Bei dem einen erzeugt sie Wimmerln, beim anderen Sexualgesetze. (Karl Kraus)
Gedanken sind zollfrei. Aber man hat doch Scherereien. (Karl Kraus)
Die französischen Kriegerdenkmäler sind nicht weniger schauerlich als die unsern – aber nicht so aggressiv. (Kurt Tucholsky)
Denn das ist Humor: durch die Dinge durchsehen, wie wenn sie aus Glas wären. (Kurt Tucholsky)
Der Herr Staatssekretär hat ein Wort gebraucht, von dem ich wünschte, er hätte es nicht gebraucht: Deutschland wird entweder Hammer oder Amboß sein. Nein, Deutschland wird nie mehr Amboß sein; aber Deutschland hat auch nicht den Beruf, Hammer zu sein: Deutschlands Beruf ist es nicht, auf andere Völker loszuhämmern. Wir wollen es jedem Volksstamm überlassen, in der Façon sich zu entwickeln, nach seinem Gefallen und seinen Verhältnissen entsprechend, und haben nicht den Beruf, auf ein Volk loszuhä...
Unsere größte Angst als einen Zwischenfall ohne Bedeutung ansehen, nicht nur im Leben des Weltalls, sondern in dem unserer eigenen Seele, das ist der Anfang der Weisheit. Sie mitten in der Angst so ansehen ist die vollkommene Weisheit. In dem Augenblick, in dem wir leiden, scheint der menschliche Schmerz unendlich zu sein. Doch weder ist der menschliche Schmerz unendlich, noch ist unser Schmerz mehr wert als eben ein Schmerz, den wir ertragen müssen. (Fernando Pessoa)
alles das, woran ich auf Erden gelitten habe und was mir am Menschen böswillig und gehässig erschien, brüchig und gemein, machtwillig oder eitel, alles das begegnete mir auf meinem Lebenswege stets im Gewande der Ideale. (Theodor Lessing)
Die kommende Revolution ist die Revolution fürs Mutterrecht. Es bleibt gleichgültig, unter welchen Erscheinungsformen und mit welchen Mitteln sie sich vollzieht. (Otto Gross)
Die Welt ist ein Transparent Gottes. (Peter Rosegger)
Über den Wassern deiner Seele schwebt unaufhörlich ein dunkler Vogel: Unruhe. (Christian Morgenstern)
Der Körper, der Übersetzer der Seele (Gottes) ins Sichtbare. (Christian Morgenstern)
Es gibt nichts, das ich Mir nicht vergeben könnte, und nichts, das ich nicht überwinden möchte. (Christian Morgenstern)
Der Welt Schlüssel heißt Demut. Ohne ihn ist alles Klopfen, Horchen, Spähen umsonst. (Christian Morgenstern)
Hütet Euch, jene schwächliche Resignation, von welcher der nächste Schritt zur Gleichgültigkeit führt, zu befördern, oder sie gar hervorrufen zu wollen. (Wilhelm Raabe)
Die Ansprüche, die ein Mensch an andre stellt, stehn gewöhnlich in umgekehrtem Verhätnis zu seinen Leistungen. (Emil Gött)
Gesundheit erkennt man daran, dass das Leben seine Wurzeln gern in das irdische Element senkt und sich dort wohl fühlt. (Sully Prudhomme)
Der allzu starre Sinn zerbricht am ehsten, und der stärkste Stahl, wenn man ihn überhart im Feuer glühte, zersplittert und zerspringt zuallererst. (Sophokles)
Selbstverständlich werden wir Andersgläubige achtungsvoll dulden, ihr Eigentum, ihre Ehre und Freiheit mit den härtesten Zwangsmitteln schützen. (Theodor Herzl)
Heutzutage kann man alles überleben - außer den Tod, und alles verlieren - außer den guten Ruf. (Oscar Wilde)
Früher hatte man die Folter. Heute hat man die Presse. Das ist gewiss ein Fortschritt. (Oscar Wilde)
Es gibt einen alten Wahn, der heißt Gut und Böse. Um Wahrsager und Sterndeuter drehte sich bisher das Rad dieses Wahns. (Friedrich Nietzsche)
Je schwerer sich ein Erdensohn befreit, // Je mächt'ger rührt er unsre Menschlichkeit. (Conrad Ferdinand Meyer)
Die Kunst ist nicht Fälschung der Erfahrung, sondern Erweiterung derselben. (Konrad Fiedler)
Sei bei mir, in Maßen zwar, doch verlasse mich nicht. (Euripides)
Zu leben, das ist Kraft, die voll sich genügt. Ganz ohne sonstigen Sinn, allmächtig genug. (Emily Dickinson)
Ihr glaubt, ihr habt ein Reich geboren, und habt doch nur ein Volk zerstört. (Franz Grillparzer)
Geschwindigkeit ist keine Hexerei! (Johann Nepomuk Nestroy)
Ich bin ein Deutschnationaler und fordere bedingungslosen Gehorsam. (Franz-Josef Strauß)
Große Seelen macht die Liebe größer. (Friedrich Schiller)
Welche Religion ich bekenne? Keine von allen, // Die du mir nennst! „Und warum keine”? Aus Religion. (Friedrich Schiller)
Gegen den Positivismus, welcher bei dem Phänomen stehen bleibt „es giebt nur Thatsachen“, würde ich sagen: nein, gerade Thatsachen giebt es nicht, nur Interpretationen. Wir können kein Factum „an sich“ feststellen: vielleicht ist es ein Unsinn, so etwas zu wollen. „Es ist alles subjektiv“ sagt ihr: aber schon das ist (Friedrich Nietzsche)
Handle, so gut du kannst und so schlecht du mußt, und bleibe dir dabei der Fehlergrenzen deines Handelns bewußt! (Robert Musil)
Trag muntern Herzens deine Last und übe fleißig dich im Lachen. Wenn du an dir nicht Freude hast, die Welt wird dir nicht Freude machen. (Paul Heyse)
Der Tod, das muss ein Wiener sein. (Georg Kreisler)
Postmoderne, das sei das Ende der leitenden Ideen, wie sie die Moderne bestimmt hätten. Das ist die erste Strategie des Vergessenmachens, die uns die Postmoderne abverlangt. (Burghart Schmidt)
Das Leben gilt nichts, wo die Freiheit fällt. (Theodor Körner)
Weder Christ noch Heide erkennt das Wesen Gottes, wie es in sich selbst ist. (Thomas von Aquin)
Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen. (Kurt Tucholsky)
Der Erfolg von Schuften lockt noch mehr Schufte an. (Phaedrus)
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