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Unsere beliebtesten Zitate
Den leeren Schlauch bläßt der Wind auf, // Den leeren Kopf der Dünkel. (Matthias Claudius)
In der Ehe ist es am sichersten, mit einer kleinen Aversion zu beginnen. (Richard Brinsley Sheridan)
Ach, wie trüb ist mein Sinn, wenn ich in der Fremde bin! (Max von Schenkendorf)
Die liebenswürdigste der Frauen // Wird auch die schönste sein. (August von Kotzebue)
Bescheidenheit ist eine Eigenschaft, die die Frauen an einem Liebhaber mehr loben als lieben. (Richard Brinsley Sheridan)
Überhaupt sehe ich den Schriften, die Sie noch versprochen haben, mit der größten Erwartung entgegen; der Nutzen, den Sie mit den moralischen besonders stiften werden, wird unsäglich seyn, da schon die Grundlegung meines Erachtens das Verdienst hat, die ganze Sittlichkeit zuerst fest gegründet zu haben, und alle, so wohlthätig für unser Geschlecht, von der Speculation ab zur Thätigkeit rufen. (Gottlieb Hufeland)
Darin sind sich die Menschen aller Zeiten ähnlich gewesen, dass sie hartnäckig an sich selbst geglaubt haben. (Friedrich Heinrich Jacobi)
Schönheit - ist nur eine Leibrente, wenn die Schönheit stirbt, so hört die Zahlung auf, und sie stirbt immer jung. (August von Kotzebue)
Aber Liebe zu Gott als Neigung (pathologische Liebe) ist unmöglich; denn er ist kein Gegenstand der Sinne. Eben dieselbe gegen Menschen ist zwar möglich, kann aber nicht geboten werden; denn es steht in keines Menschen Vermögen, jemanden bloß auf Befehl zu lieben. (Immanuel Kant)
Egoisten sind wir alle, der eine mehr, der andere weniger. Der eine läßt seinen Egoismus nackend laufen, der andere hängt ihm ein Mäntelchen um. (August von Kotzebue)
Heirathen und Nähnadeln müssen die Frauenzimmer einfädeln. (August von Kotzebue)
Kluge Sanftmuth sei des Weibes unwiderstehlichste Waffe. (August von Kotzebue)
Es gibt ein anderes, besseres Leben! (August von Kotzebue)
Die Zeichen der Dinge sind Empfindungen, die Zeichen der Begriffe Worte. Das Wort ist die Sache des Begriffes. (Friedrich Heinrich Jacobi)
Sich selbst kennen, heißt darauf merken, dass wir nicht von uns selbst sind, und die Wahrheit nicht in und an uns selbst haben, sondern dass wir sie woandersher empfangen müssen, dass wir sie zu Lehen tragen. (Friedrich Heinrich Jacobi)
Der Staat ist Pflanzschule der Menschenveredlung. (Zacharias Werner)
Die Natur hat es an sich, in ihren gröbsten Hüllen immer das Edelste zu verstecken, und der eigentliche Tod ist ganz gewiss das Non plus ultra der Wollust. (Zacharias Werner)
Ich glaube, dass der Künstler nicht bloß charmanter Gesellschafter oder Lebensphilosoph, sondern Priester des Ewigen sei. (Zacharias Werner)
Jedes Wesen ist, wie das Urwesen, dem es entfloss, Kraft und Zartheit in einem, in der Erscheinung aber spaltet es sich in Mann und Weib. (Zacharias Werner)
Jedes Ich ist Persönlichkeit, folglich geistige Individualität. (Jean Paul)
Ha, es ist was Göttliches um die Kunst, denn die Kunst, mein Herr, ist eigentlich nicht sowohl die Kunst, von der man so viel spricht, sondern sie entsteht vielmehr erst aus dem allen, was man die Kunst heißt! (E. T. A. Hoffmann)
Der Freiheit Kampf, einmal begonnen, // Vom Vater blutend auf den Sohn vererbt, // Wird immer, wenn auch schwer, gewonnen. (George Gordon Byron)
Beethovens Musik bewegt die Hebel des Schauers, der Furcht, des Entsetzens und erweckt jene unendliche Sehnsucht, die das Wesen der Romantik ist. (E. T. A. Hoffmann)
Noch ist Polen nicht verloren, solange wir leben. (Józef Wybicki)
Lerne auch mit dem Zarten umzugehen. (Heinrich von Kleist)
Was ist Demokratie — eine Aristokratie von Lumpengesindel. (George Gordon Byron)
Die Musik wird hier mehr geliebt als zu Ansbach, obgleich diese Residenz eine der besten Kapellen in Deutschland hat. An Feiertagen hört man hier überall Tanz und Spiel in der Stadt. Wöchentlich hat man zwei Konzerte, zu denen sich jeder abonnieren kann. (Johann Michael Füssel)
Eine lange Zeit lernt man darum die Menschen nicht kennen, weil man sie überall für besser hält als sich. (Jean Paul)
Laßt uns Wein und Frauen, Heiterkeit und Gelächter genießen, Predigten und Sodawasser am Tag danach. (George Gordon Byron)
In der Liebe wird der Ernst der Jungfrau bezaubern; in der Ehe, die selber ein langer Ernst ist, möchte leichtes Scherzen und Bescherzen der Welt besser einschlagen. (Jean Paul)
Lass sich doch keine Seele vom Glauben an Gott in ihrer Lebens-Geschichte etwa dadurch abneigen, daß sie zu klein dafür sei in der Menge der Geister und Sonnen. (Jean Paul)
An ungebildeten Leuten ärgert einen Eigennutz nicht. (Jean Paul)
Jede Freude füllt, jeder Schmerz leert dich, aber in jener hat noch Sehnsucht Platz, in diesem noch Zuversicht. (Jean Paul)
In den Dämmerungen regiert das Herz. (Jean Paul)
Unglück kann sich wie ein Skorpion in jede Ecke verkriechen. (Jean Paul)
Mädchen und Gold sind desto weicher, je reiner sie sind. (Jean Paul)
Es gibt Menschen, denen jedes Lob Tadel ist, das nicht das größte ist. (Jean Paul)
Wenn man beim Stiche der Biene oder des Schicksals nicht stillehält, so reißet der Stachel ab und bleibt zurück. (Jean Paul)
Hinter einem voranziehenden Gott würden alle Menschen Götter. Tilgt ihr aber das Ideal aus der Brust, so verschwindet damit Tempel, Opferaltar und alles. (Jean Paul)
Es ist nicht gut, wenn in die Geschichte eines Mannes – und heckte er täglich die neuen Einfälle zu Schocken – das Schicksal selber ein Wortspiel wie ein Nestei gelegt hat; auf diesem Ei sitzt und brütet er sein Leben lang und will etwas herausbringen. (Jean Paul)
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