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Unsere beliebtesten Zitate
Gleichgültigkeit bringt wenigstens kein Leid, // Und Enthusiasmus wird in feinen Kreisen // Einfach Betrunkenheit der Seele heißen. (George Gordon Byron)
Was ist Demokratie — eine Aristokratie von Lumpengesindel. (George Gordon Byron)
Die Musik wird hier mehr geliebt als zu Ansbach, obgleich diese Residenz eine der besten Kapellen in Deutschland hat. An Feiertagen hört man hier überall Tanz und Spiel in der Stadt. Wöchentlich hat man zwei Konzerte, zu denen sich jeder abonnieren kann. (Johann Michael Füssel)
Eine lange Zeit lernt man darum die Menschen nicht kennen, weil man sie überall für besser hält als sich. (Jean Paul)
Laßt uns Wein und Frauen, Heiterkeit und Gelächter genießen, Predigten und Sodawasser am Tag danach. (George Gordon Byron)
In der Liebe wird der Ernst der Jungfrau bezaubern; in der Ehe, die selber ein langer Ernst ist, möchte leichtes Scherzen und Bescherzen der Welt besser einschlagen. (Jean Paul)
Lass sich doch keine Seele vom Glauben an Gott in ihrer Lebens-Geschichte etwa dadurch abneigen, daß sie zu klein dafür sei in der Menge der Geister und Sonnen. (Jean Paul)
An ungebildeten Leuten ärgert einen Eigennutz nicht. (Jean Paul)
Jede Freude füllt, jeder Schmerz leert dich, aber in jener hat noch Sehnsucht Platz, in diesem noch Zuversicht. (Jean Paul)
In den Dämmerungen regiert das Herz. (Jean Paul)
Unglück kann sich wie ein Skorpion in jede Ecke verkriechen. (Jean Paul)
Mädchen und Gold sind desto weicher, je reiner sie sind. (Jean Paul)
Es gibt Menschen, denen jedes Lob Tadel ist, das nicht das größte ist. (Jean Paul)
Wenn man beim Stiche der Biene oder des Schicksals nicht stillehält, so reißet der Stachel ab und bleibt zurück. (Jean Paul)
Hinter einem voranziehenden Gott würden alle Menschen Götter. Tilgt ihr aber das Ideal aus der Brust, so verschwindet damit Tempel, Opferaltar und alles. (Jean Paul)
Es ist nicht gut, wenn in die Geschichte eines Mannes – und heckte er täglich die neuen Einfälle zu Schocken – das Schicksal selber ein Wortspiel wie ein Nestei gelegt hat; auf diesem Ei sitzt und brütet er sein Leben lang und will etwas herausbringen. (Jean Paul)
Eine neue, auffallende Mode, wenn sie auch höchst lächerlich sein sollte, hat etwas Ansteckendes an sich für junge Leute, die noch nicht über sich selbst und die Welt nachgedacht haben. (Wilhelm Hauff)
Was seid ihr und was sind wir! (Donatien Alphonse François de Sade)
Ein Charakter ist ein Fels, an welchem gestrandete Schiffer landen und anstürmende scheitern. (Jean Paul)
Die weibliche Kleider-Liebe hat samt der Reinlichkeit, welche gleichsam auf der Grenzscheide zwischen Leib und Sittlichkeit wohnt, eine Wand- und Tür-Nachbarin, nämlich Herzens-Reinheit. (Jean Paul)
Einen traurigen Mann erduld' ich, aber kein trauriges Kind. (Jean Paul)
Einzelne Regeln ohne den Geist der Erziehung sind ein Wörterbuch ohne Sprachlehre. (Jean Paul)
Berlin ist mehr ein Welttheil, als eine Stadt, wo sich aus der größeren Menge leichter eine gesellige Einsamkeit erwählen ließe. Da fänden Sie Ihren ruhigsten Hafen in Deutschland. (Jean Paul)
Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsre Freuden, sondern weil unsre Hoffnungen aufhören. (Jean Paul)
Der Dichter gleicht der Saite: Er selber macht sich unsichtbar, wenn er sich schwingt und Wohllaut gibt. (Jean Paul)
Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus welchem wir nicht getrieben werden können. (Jean Paul)
Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens. (Jean Paul)
Es hat mich oft verdrüßlich gemacht, daß ich jeder Vorrede, die ich schreibe, ein Buch anhängen muß (Jean Paul)
Nur sein Auge sah alle die tausend Qualen der Menschen bei ihren Untergängen - Diesen Weltschmerz kann er, so zu sagen, nur aushalten durch den Anblick der Seligkeit, die nachher vergütet. (Jean Paul)
Bet' und Vertrau'! Je größer die Noth, je näher die Rettung! (Johann Heinrich Voß)
Brot ist wichtig, die Freiheit ist wichtiger, am wichtigsten aber die ungebrochene Treue und die unverratene Anbetung. (Alfred Delp)
Nie vergesse der Dichter über der Zukunft, die ihm eigentlich heller vorschimmert, die Forderungen der Gegenwart und also des nur an diese angeschmiedeten Lesers. (Jean Paul)
Der Mensch hat wohl täglich Gelegenheit, in Emmendingen und Gundelfingen, so gut als in Amsterdam Betrachtungen über den Unbestand aller irdischen Dinge anzustellen, wenn er will, und zufrieden zu werden mit seinem Schicksal, wenn auch nicht viel gebratene Tauben für ihn in der Luft herum fliegen. (Johann Peter Hebel)
Z'Friburg in de Stadt, // sufer isch's un glatt, // richi Herre, Geld un Guet, // Jumpfere wie Milch un Bluet, // z'Friburg in de Stadt! (Johann Peter Hebel)
Z'Basel an mim Rhi, // jo dört möchti si! // Weiht nit d'Luft so mild und lau, //und der Himmel isch so blau //an mim liebe Rhi. (Johann Peter Hebel)
... und, wenn es ihm wieder einmal schwer fallen wollte, daß so viele Leute in der Welt so reich seyen, und er so arm, so dachte er nur an den Herrn Kannitverstan in Amsterdam, an sein großes Haus, an sein reiches Schiff, und an sein enges Grab. (Johann Peter Hebel)
Weg mit den Grillen und Sorgen! (Siegfried August Mahlmann)
Die Anschauung ist das Fundament der Erkenntnis. (Johann Heinrich Pestalozzi)
Adoro und suscipe sind die beiden Urworte der menschlichen Freiheit. Das gebeugte Knie und die hingehaltenen leeren Hände sind die beiden Urgebärden des freien Menschen. (Alfred Delp)
Die Geburtsstunde der menschlichen Freiheit ist die Stunde der Begegnung mit Gott. (Alfred Delp)
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