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Zufällige Sprüche
Und nichts ist schlimmer als ein Buch anzufangen und es dann nicht mehr zu Ende lesen zu können. (Kurt Tucholsky)
Ein Aphorismus ist der letzte Ring einer langen Gedankenkette (Marie von Ebner-Eschenbach)
In Noahs Arche waren die Betten einfach skandalös. Noah hat die Mode eingeführt und es wird mit unbedeutenden Veränderungen so bleiben bis zur nächsten Flut." (Mark Twain)
Setzen wir Deutschland, so zu sagen, in den Sattel. Reiten wird es schon könnnen. (Otto von Bismarck)
Und dieses ist ja das einzige, das allgemeine Streben aller Naturen, All zu werden, und hierdurch Organ der ewigen Ursache alles Seyns, ihrer innigern Gemeinschaft fähig. (Gotthilf Heinrich von Schubert)
Auch das erotische Kunstwerk hat Heiligkeit. (Egon Schiele)
Der Sieg der proletarischen Revolution in der ganzen Welt ist sicher. Die Gründung der internationalen Räterepublik wird kommen. (Lenin)
Zermalmt das Schimpfliche! (Voltaire)
Wer lange lebt, hat viel erfahren, // Nichts Neues kann für ihn auf dieser Welt geschehn. (Johann Wolfgang von Goethe)
Einen großen Reiz des Alters vergißt man gewöhnlich: nämlich ruhige Resignation. (Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau)
Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, // Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. (Friedrich Schiller)
Das Alter ist der Übel höchstes; denn es beraubt den Menschen aller Genüsse, läßt ihm aber das Verlangen danach, und bringt alle Leiden mit sich. (Giacomo Leopardi)
Es ißt und spricht der Einsichtsvolle // dann nur, wenn er sieht, // daß durch Fasten oder Schweigen // ihm und andern Leid geschieht. (Saadi)
Ich werde niemals die kostbare Perle der persischen Sprache (Dari), vor die Säue werfen. (Nasser Chosrau)
Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime des freien Menschen. (Rudolf Steiner)
Ich glaube, ich würde die Freiheit in allen Zeiten geliebt haben; in der Zeit aber, in der wir leben, fühle ich mich geneigt, sie anzubeten. (Alexis de Tocqueville)
Ich glaube, dass ab und zu ein kleiner Aufstand sein Gutes hat, er ist in der Politik genauso nötig wie ein Gewitter in der Natur. (Thomas Jefferson)
»Aber Du mußt mich auch bezahlen!« sagte die Hexe, »und es ist nicht wenig, was ich verlange!« (Hans Christian Andersen)
Nie hat es einen großen Geist ohne eine Beimischung von Wahnsinn gegeben. (Seneca d.J.)
Wenn Leute, die Werbung machen, genauso viel Geld in die Verbesserung ihres Produkts wie in die Werbung stecken würden, hätten sie Werbung überhaupt nicht nötig. (Will Rogers)
Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede. (Carl von Ossietzky)
Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine de Saint-Exupéry)
Tatsachen, Tatsachen, Tatsachen gaben sich in jedem wesentlichen Anblick der Stadt kund; und Tatsachen, Tatsachen, Tatsachen in jedem nicht wesentlichen.[...] Was man also nicht mit Zahlen beweisen und dartun konnte, daß es auf dem billigsten Markte zu kaufen und auf dem teuersten zu verkaufen war, das hatte keine Existenzberechtigung, das sollte niemals sein, bis zu aller Welt Ende, Amen. (Charles Dickens)
Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt. (Immanuel Kant)
Donner und Doria! (Friedrich Schiller)
Die Sorge für die Kranken muss vor und über allem stehen: Man soll ihnen so dienen, als wären sie wirklich Christus. (Benedikt von Nursia)
da schleiche ich denn ziemlich langsam durch die Welt, mit einem Körper der nirgend hin als ins Grab taugt. (Cornelia Goethe)
Der Volksmund vergangener Jahrhunderte ist unmittelbar nicht mehr auszubeuten, wir können jetzt nur die Sprichwörter sammeln, die in die Literatur übergegangen sind. (Karl Friedrich Wilhelm Wander)
Mit größerer Majestät hat noch nie ein Verstand stillgestanden. (Georg Christoph Lichtenberg)
Ich glaube aufrichtig, wie Sie, dass Bankanstalten gefährlicher sind als stehende Armeen; und dass das Prinzip, unter dem Namen Finanzierung, Geld auf Kosten der Nachwelt auszugeben, großmaßstäblicher Betrug an der Zukunft ist. (Thomas Jefferson)
Nichts theilen wir so gern an Andere mit, als das Siegel der Verschwiegenheit - samt dem, was darunter ist. (Friedrich Nietzsche)
Ein Mann, wenn er ein Mädchen noch so liebt, wird sie niemals ohne eine große Menge von Worten gewinnen. (Mallanaga Vatsyayana)
Verzweiflung tröstet hoffnungslose Liebe, doch des Rivalen Glück erträgt sie nicht. (Richard Brinsley Sheridan)
Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt. (Abraham Lincoln)
Die Tötung des Verbrechers kann sittlich sein – niemals ihre Legitimierung. (Walter Benjamin)
Brutus, auch du? (William Shakespeare)
Form ist Wollust, Friede, himmlisches Genügen, // Doch mich reißt es, Ackerschollen umzupflügen. (Ernst Stadler)
Nationen, die in sich unverträglich sind, gewinnen durch Kriege nach außen Ruhe im Innern. (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)
Wenn es also wahr ist, daß sanftmütigstes rücksichtsvollstes Benehmen Frauen auf die Dauer langweilig und reizlos wird, dann – – – wollen wir ihnen lieber fade und reizlos werden. (Peter Altenberg)
Ach, alles trägt man leicht, ist man nur jung und gesund! (Annette von Droste-Hülshoff)
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