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Kinder müssen wir werden, wenn wir das Beste erreichen wollen. (Philipp Otto Runge)
Und am Ufer steh' ich lange Tage, das Land der Griechen mit der Seele suchend. (Johann Wolfgang von Goethe)
Nur rastlos betätigt sich der Mann. (Johann Wolfgang von Goethe)
Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland (Jeremias Gotthelf)
Das Lachen ist der Regenbogen, der dunklem Grund des Sturmes entsteigt. (Anastasius Grün)
Bücher und Dirnen kann man ins Bett nehmen. (Walter Benjamin)
Ein Hauptzug aller Pädagogik: Unbemerkt führen. (Christian Morgenstern)
Mit Führer zu reisen ist ein Segen, ohne einen zu reisen ist das Gegenteil. (Mark Twain)
Kurz ist der Abschied für die lange Freundschaft. (Friedrich Schiller)
Es ist Zeit, daß jetzt etwas getan wird. Derjenige allerdings, der etwas zu tun wagt, muß sich bewußt sein, daß er wohl als Verräter in die deutsche Geschichte eingehen wird. Unterläßt er jedoch die Tat, dann wäre er ein Verräter vor seinem eigenen Gewissen. (Claus Schenk Graf von Stauffenberg)
Ich kann die Gestapo jedermann aufs beste empfehlen. (Sigmund Freud)
Der Kommunismus ist für uns nicht ein Zustand, der hergestellt werden soll, ein Ideal, wonach die Wirklichkeit sich zu richten haben [wird]. Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt. (Karl Marx)
Im normalen Leben wird einem oft gar nicht bewußt, daß der Mensch überhaupt unendlich mehr viel mehr empfängt, als er gibt, und daß Dankbarkeit das Leben erst reich macht. (Dietrich Bonhoeffer)
Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an, // Das halte fest mit deinem ganzen Herzen. // Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft; // Dort in der fremden Welt stehst du allein, // Ein schwankes Rohr, das jeder Sturm zerknickt. (Friedrich Schiller)
Wie selten auch wahre Liebe ist, so ist wahre Freundschaft doch noch seltener. (François de La Rochefoucauld)
Das ist das Ungeheure in der Liebe, meine Teure, daß der Wille unendlich ist und die Ausführung beschränkt; daß das Verlangen grenzenlos ist, und die Tat ein Sklav' der Beschränkung (William Shakespeare)
Schön ist wüst, und wüst ist schön. Wirbelt durch Nebel und Wolkenhöhn! (William Shakespeare)
Frieden für unsere Zeit! (Neville Chamberlain)
Ich möchte meiner Heimat ein Geschenk machen, Pierre. Ich möchte das Element Polonium nennen. (Marie Curie)
Die meisten Meinungen kommen zustande, indem man vergißt, wo man sie gehört oder gelesen hat. (Moritz Heimann)
Vielen wird er ohne Zweifel etwas großspurig und aufgeblasen vorkommen, wir aber ziehen vor, ihn einfach nur britisch zu finden. (Oscar Wilde)
Großzügigkeit ist das Wesen der Freundschaft. (Oscar Wilde)
Den Stil verbessern - das heißt den Gedanken verbessern, und gar nichts weiter! - Wer dies nicht sofort zugibt, ist auch nie davon zu überzeugen! (Friedrich Nietzsche)
Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Wiese. (Friedrich Nietzsche)
Exstirpation des deutschen Geistes zugunsten des »deutschen Reiches«. (Friedrich Nietzsche)
Über viele Jahre unter großen Kosten reiste ich durch viele Länder, sah die hohen Berge, die Ozeane. Nur was ich nicht sah, war der glitzernde Tautropfen im Gras gleich vor meiner Tür. (Rabindranath Tagore)
Der ewige Friede ist ein Traum, und nicht einmal ein schöner, und der Krieg ist ein Glied in Gottes Weltordnung. In ihm entfalten sich die edelsten Tugenden des Menschen, Mut und Entsagung, Pflichttreue und Opferwilligkeit mit Einsetzung des Lebens. Ohne den Krieg würde die Welt im Materialismus versumpfen. (Helmuth Karl Bernhard von Moltke)
Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein. Unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden. (Aydan Özoguz)
Wo Zorn nimt überhand, da steigt ein Nebel auff, // Der den Verstand verblend und wehrt ihm seinen Lauff. (Friedrich von Logau)
Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, // Er mäht das Korn, wenn's Gott gebot; // Schon wetzt er die Sense, // Daß schneidend sie glänze, // Bald wird er dich schneiden, // Du mußt es nur leiden; // Mußt in den Erntekranz hinein, // Hüte dich schöns Blümelein! (Clemens Brentano)
So winzig sind der Frauen Seelen, dass mancher annimmt, dass sie gänzlich fehlen. (Samuel Butler d.Ä.)
Schach(spiel): Zu ernsthaft für ein Spiel, zu seicht als Wissenschaft. (Gustave Flaubert)
War einst ein Anarchisterich, // der hatt den Attentatterich // Er schmiß mit Bomben um sich rum; // es knallte nur so: bum bum bum. // Einst kam der Anarchisterich // an einen Schloßhof fürstelich, // und unterm Rock verborgen fein // trug er ein Bombombombelein. (Erich Mühsam)
Das Beste im Leben ist, Verständnis für alles Schöne zu haben. (Menandros)
Der Umgang mit Altersgenossen ist angenehmer, der mit Älteren sicherer. (Ambrosius von Mailand)
Das Buch, das in der Welt am ersten verboten zu werden verdiente, wäre ein Katalogus von verbotenen Büchern. (Georg Christoph Lichtenberg)
»Die Erkenntnis um ihrer selbst willen« - das ist der letzte Fallstrick, den die Moral legt: damit verwickelt man sich noch einmal völlig in sie. (Friedrich Nietzsche)
Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg. (Kurt Tucholsky)
Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil (Jesaja)
Das Genie bleibt sich in allen Dingen gleich. (Honoré de Balzac)
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