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Werdet ihr in jeder Lampe Brennen // Fromm den Abglanz höhern Lichts erkennen, // Soll euch nie ein Missgeschick verwehren, // Gottes Thron am Morgen zu verehren. (Johann Wolfgang von Goethe)
Alles, was man über Gott zu wissen braucht oder wissen kann, ist im Leben und im Charakter seines Sohnes offenbart (Ellen G. White)
Man kann auch mit Müllabfällen schreien, und das tat ich, indem ich sie zusammenleimte und -nagelte. Ich nannte es Merz, es war aber mein Gebet über den siegreichen Ausgang des Krieges, denn noch einmal hatte der Frieden wieder gesiegt. Kaputt war sowieso alles, und es galt aus den Scherben Neues zu bauen. Das aber ist Merz. (Kurt Schwitters)
In Manufaktur und Handwerk bedient sich der Arbeiter des Werkzeugs, in der Fabrik dient er der Maschine. (Karl Marx)
Von dem Augenblick an, wo eine Religion bei der Philosophie Hülfe begehrt, ist ihr Untergang unabwendlich." – (Heinrich Heine)
Ich könnte besser einen Bessern missen. (William Shakespeare)
Die heilige Jungfrau Maria bringe Schande über den, der sich vermählt, um zu verweichlichen! (Chrétien de Troyes)
Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als dass sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen. (Jean-Jacques Rousseau)
Das wird selten oder nimmer gut, was man ohn' Rat und Muße tut. (Georg Rollenhagen)
»Meine Liebe und meinen Körper schenke ich Euch, macht aus mir Eure Geliebte!« Jener dankte ihr herzlich dafür. (Marie de France)
Der Streit der Liebenden ist die Erneuerung der Liebe. (Terenz)
Dem, der kennt der Menschen Leid und Not, Ist Sterben ja der Übel größtes nicht. (Antoinette Deshoulières)
Freude wird jedes Mal dein Abendbrot sein, wenn du den Tag nützlich zugebracht hast. (Thomas von Kempen)
Wenn Reformen dauerhaft sein sollen, so müssen sie langsam durchgeführt werden. (Niccolò Machiavelli)
Die beste Würze der Speise ist der Hunger. (Ethelred von Rievaulx)
Aber – ich soll ein echtes, ein wahres Weib sein! Was ist denn das: ein wahres Weib? Muß ich, um ein wahres Weib zu sein, bügeln, nähen, kochen und kleine Kinder waschen? (Hedwig Dohm)
Das allgemeine vorzügliche Kennzeichen der griechischen Meisterstücke ist endlich eine edle Einfalt, und eine stille Grösse, so wohl in der Stellung als im Ausdrucke. [...] Die edle Einfalt und stille Grösse der griechischen Statuen ist zugleich das wahre Kennzeichen der griechischen Schriften aus den besten Zeiten, der Schriften aus Socrates Schule, und diese Eigenschaften sind es, welche die vorzügliche Grösse eines Raphaels machen, zu welcher er durch die Nachahmung der Alten gelangt ist. (Jo...
Ach!, prüft man denn, was man sich wünscht? (Voltaire)
Ich weiß einen, einen höchsten Freund Gottes, der ist alle seine Tage ein Ackermann gewesen, mehr als vierzig Jahre und ist es noch. Und er fragte einst unsern Herrn, ob er wollte, dass er sich dessen begebe und in die Kirche sitzen ginge. Da sprach er: nein, er solle das nicht tun; er solle sein Brot mit seinem Schweiße gewinnen, seinem [Christi] edlen teuren Blut zu Ehren. (Johannes Tauler)
Das ist war Tells Geschoß. (Friedrich Schiller)
Es hebt die Freiheit siegend ihre Fahne. (Friedrich Schiller)
... gewiß ist es fast noch wichtiger, wie der Mensch das Schicksal nimmt, als wie sein Schicksal ist. (Wilhelm von Humboldt)
Mit größerer Majestät hat noch nie ein Verstand stillgestanden. (Georg Christoph Lichtenberg)
Es gibt keinen Zufall in der Regelung der menschlichen Dinge, und Glück ist ein Wort ohne Sinn. (Jacques Bénigne Bossuet)
Ich habe angefangen, ein bisschen vergnügt zu sein, da man mir sagte, das sei gut für die Gesundheit. (Voltaire)
Der oft unüberlegten Hochachtung gegen alte Gesetze, alte Gebräuche und alte Religion hat man alles Übel in der Welt zu danken. (Georg Christoph Lichtenberg)
Es ist die Prohibition die alles wertvoll macht (Mark Twain)
Eine jede Handlung ist recht, die oder nach deren Maxime die Freiheit der Willkür eines jeden mit jedermanns Freiheit nach einem allgemeinen Gesetze zusammen bestehen kann. (Immanuel Kant)
Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt. (Friedrich Schiller)
Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens. (Jean Paul)
Um Guts zu tun, braucht's keiner Überlegung. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Sorge, sie schleicht sich durchs Schlüsselloch ein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Mir willst du zum Gotte machen, // solch ein Jammerbild am Holze! (Johann Wolfgang von Goethe)
Armut, Keuschheit und Gehorsam, - drei Gelübde, deren jedes, einzeln betrachtet, der Natur das unausstehlichste scheint, so unerträglich sind sie alle. (Johann Wolfgang von Goethe)
Und wer des Knäuels zartes Ende hält, // Der schlingt sich wohl durchs Labyrinth der Welt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Er sprach mit jener stillen, impertinenten Zurückhaltung, die noch unerträglicher ist als die vollauteste Aufschneiderei. (Heinrich Heine)
Ein Anfang ist kein Meisterstück, doch guter Anfang halbes Glück. (Anastasius Grün)
Glücklich ist nicht derjenige, den die Leute so nennen, der über das große Geld verfügt, sondern der, dessen Hab und Gut geistiger Natur ist; er ist aufrecht, von erhabener Gesinnung, verachtet, was man allgemein bewundert, kennt keinen, mit dem er tauschen möchte, beurteilt einen Menschen nur nach seinem menschlichen Wert. (Seneca d.J.)
Denn es mag wohl eben keiner von uns beiden etwas Tüchtiges oder Sonderliches wissen; allein dieser doch meint zu wissen, da er nicht weiß, ich aber, wie ich eben nicht weiß, so meine ich es auch nicht. Ich scheine also um dieses wenige doch weiser zu sein als er, daß ich, was ich nicht weiß, auch nicht glaube zu wissen. (Sokrates)
Solange es Scherben gibt, sind wir lebendig. (...) und du weißt es längst: alles Neue fängt mit Scherben an. (Kurt Kluge)
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