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Schwester, ich war es, der entdeckt hat, dass die Egel rotes Blut haben […] Es ist wunderbar, wenn man sieht, dass die, die man liebt, noch schlucken können. (Georges Cuvier)
Da liegst du nun im Sonnenglanz, // Schön wie ich je dich sah, // In deiner Berge grünem Kranz, // Mein Stuttgart, wieder da (Karl Gerok)
Markt und Straßen stehn verlassen, // Still erleuchtet jedes Haus, // Sinnend geh’ ich durch die Gassen, // Alles sieht so festlich aus. (Joseph von Eichendorff)
Ich halte dafür, dass Ehre und Geld fast immer sich zusammenfinden; wer die Ehre liebt, verabscheut auch das Geld nicht; wer aber dieses verachtet, macht sich auch wenig aus der Ehre. (Theresa von Ávila)
In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe. (Demokrit)
Wenn sich die Giraffen recken, // Hochlaub sucht die spitze Zunge, // Das ihnen so schmeckt, wie junge // Frühkartoffeln mit Butter mir schmecken. (Joachim Ringelnatz)
Narren verhalten sich zu Ehemännern wie Sardellen zu Heringen: Der Ehemann ist der größte von beiden. (William Shakespeare)
Zwischen Lipp' und Kelchesrand // Schwebt der finstern Mächte Hand! (Johann Friedrich Kind)
Sie wissen nicht, wie ich diese Frau geliebt habe. (Franz Joseph I. von Österreich)
Sie müssen ihr Talent entdecken und benutzen. Sie müssen herausfinden, wo ihre Stärke liegt. Haben Sie den Mut, mit ihrem Kopf zu denken. Das wird ihr Selbstvertrauen und ihre Kräfte verdoppeln. (Marie Curie)
Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, dass er ein Narr ist." (William Shakespeare)
Der größte intellektuelle Reichtum kann neben der größten moralischen Armut bestehen. (Justinus Kerner)
Freunde, der Boden ist arm, wir müssen reichlichen Samen ausstreun, dass uns doch nur mäßige Ernten gedeihn. (Novalis)
Ein ewig Rätsel bleiben will ich mir (Friedrich Schiller)
Ich hasse den Pöbel und distanziere mich von ihm. (Horaz)
Ich vermag nicht einzusehen, wie man Demut ohne Liebe oder Liebe ohne Demut habe oder haben könne. (Theresa von Ávila)
Die Hoffnung ist es, die die Liebe nährt. (Ovid)
Die Liebe zerstört nicht, sie vollendet alles. (Franz von Sales)
Verschwiegenheit ist der Stempel eines fähigen Kopfes. (Baltasar Gracián y Morales)
Was also ist »Zeit«? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich es einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht. (Augustinus von Hippo)
Dem Verstand Allwissenheit zuzuschreiben, ist die gleiche Art von Götzendienst, wie die Anbetung von Stock und Stein. Ich plädiere nicht für eine Abwertung der Vernunft, aber für die gebührende Anerkennung der Instanz in uns, die die Vernunft heiligt. (Mahatma Gandhi)
Den Künstler hemmen ist ein Verbrechen, es heißt keimendes Leben morden! (Egon Schiele)
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Es gab nie einen guten Krieg oder einen schlechten Frieden.
Deine Weißheit sei die Weisheit der grauen Haare, aber dein Herz - dein Herz sey das Herz der unschuldigen Kindheit. (Friedrich Schiller)
Doch große Seelen dulden still. (Friedrich Schiller)
Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. Laßt uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt. (Alfred Delp)
Wenn ein Wahnsinniger mit dem Auto durch die Straßen rast, kann ich als Pastor, der anwesend ist, nicht nur die Überfahrenen trösten oder beerdigen, sondern ich muß dazwischenspringen und ihn stoppen. (Dietrich Bonhoeffer)
Wir sagen nicht: Wählt Thälmann, dann habt ihr Brot und Freiheit. Wir sagen, um Brot und Freiheit müßt ihr kämpfen! (Ernst Thälmann)
Wenn die Kinder klein sind, treten sie uns in den Schoß, und wenn sie groß sind, ins Herz! (Annette von Droste-Hülshoff)
Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Niemand kann frei sein, solange es nicht alle sind. (Erich Mühsam)
Ein bißchen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit. (Richard Dehmel)
Beim Lehren lernen die Menschen. (Seneca d.J.)
Nicht das Bewußtsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewußtsein. (Karl Marx)
Seefahrt tut not, Leben nicht. (Gnaeus Pompeius Magnus)
Sehr kluge und verständige Menschen tun oft im gemeinen Leben Schritte, bei denen wir den Kopf schütteln müssen. (Adolph Freiherr Knigge)
In Prüfungen fragen Narren, worauf Weise keine Antwort haben. (Oscar Wilde)
Krieg — das ist zuerst die Hoffnung, daß es einem besser gehen wird, hierauf die Erwartung, daß es dem anderen schlechter gehen wird, dann die Genugtuung, daß es dem anderen auch nicht besser geht, und hernach die Überraschung, daß es beiden schlechter geht. (Karl Kraus)
Ich glaube, es muß jetzt schon von allen Seiten klar sein: Der Judenstaat ist ein Weltbedürfnis! Und darum wird er entstehen - mit Ihnen, meine Herren, oder gegen Sie! (Theodor Herzl)
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