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Gute Grundsätze, zum Extrem geführt, verderben alles. (Jacques Bénigne Bossuet)
Nichts entspannt so wie die Unentrinnbarkeit. Deswegen beruhigt uns die Natur und erregt uns die Welt. (Théodore Jouffroy)
Von dem Gedanken, eine schlagkräftige Organisation zu schaffen, bin ich bald wieder abgekommen, weil ein solches Unternehmen nicht zeitgegeben ist. Ich hatte diesen Gedanken im Anfang des Januar 1943 nur ganz flüchtig gefaßt. Ich habe darüber mit niemanden gesprochen und es ist nicht der geringste Versuch zur Bildung einer solchen Organisation unternommen worden. (Hans Scholl)
Zum Leitstern seiner Bestrebungen soll man nicht Bilder der Phantasie nehmen, sondern deutlich gedachte Begriffe. (Arthur Schopenhauer)
Der Mund betet nicht, sondern ist nur des betenden Herzens Dolmetscher. (Julius Wilhelm Zincgref)
Es ist doch eigentlich der Hauptinhalt im Leben: Sehnsucht und wieder Sehnsucht. (Franziska zu Reventlow)
Es ist vom Übel, wenn der Mensch nicht da ist, wohin er gehört. Und ich gehöre nicht in die Stadt. (Paula Modersohn-Becker)
Programme sind aber nicht dazu da, mit dem Mund bekannt und mit der Tat verleugnet zu werden; sie sollen die Richtschnur unseres Handelns sein. (Wilhelm Liebknecht)
Wir können nicht alle Genies sein; die Genies sind die Luxuspersonen der Menschheit. (Bogumil Goltz)
Von Baden wird die Lawine der Reaktion sich in Kurzem weiter wälzen, und was sie zunächst begraben wird, das ist jene Frankfurter Versammlung von Blinden und Verräthern , die zu spät erkennen werden, daß die politische Halbheit das beste Mittel ist, zu verlieren, was man besitzt und nicht zu erlangen, was man erstrebt. Den Strick der Reaktion um den Hals und das Brandmal der Schande auf dem Gesicht werdet ihr [die Frankfurter Nationalversammlung] zu uns herüberschauen, die wir unentehrt und kamp...
Alle Wissenschaften sollen Mathematik werden. Die bisherige Mathematik ist nur die erste und leichteste Äußerung oder Offenbarung des wahrhaft wissenschaftlichen Geistes. (Novalis)
Jedes Übermaß muß gefährlich werden, selbst ein Übermaß von Gemüt. (Wilhelm Raabe)
Nur um der Hoffnungslosen willen ist uns die Hoffnung gegeben. (Walter Benjamin)
Was Marx sagte, war in der Tat gehaltreich, logisch und klar. Aber niemals habe ich einen Menschen gesehen von so verletzender, unerträglicher Arroganz des Auftretens. Keiner Meinung, die von der seinigen wesentlich abwich, gewährte er die Ehre einer einigermaßen respektvollen Erwägung. Jeden, der ihm widersprach, behandelte er mit kaum verhüllter Verachtung. Jedes ihm mißliebige Argument beantwortete er entweder mit beißendem Spott über die bemitleidenswerte Unwissenheit, oder mit ehrenrühriger...
Handlungen, die in unserer Brust kein Echo hervorrufen, können wir nicht beurteilen. (Houston Stewart Chamberlain)
Ein wahrer Dichter muss mich jedes Wesen, das er mir aufstellt, ganz verstehen lassen. (Sophie Tieck)
Mach einen Freund nicht einem Bruder gleich, doch wenn, tu ihm als Erster nicht ein Unrecht an. (Hesiod)
Ich bin ein Gegner der Demokratie, wenn ich mich jetzt zu den Grundfragen meiner politischen Einstellung äußern soll. (Kurt Huber)
Gibt es feindlichere Begriffe auf Erden als Kunst und Zufriedenheit? (Jakob Wassermann)
Der Gelehrte hat an sich selbst immer einen Schatz. (Phaedrus)
Erhör uns, uns Deutsche vom östlichen Rand // Uns Bergvolk lawinenumgrollt // Uns Werker und Wirker im Arbeitsgewand // Uns Winzer und Fiedler vom blauenden Strand, // Heiliger Leopold! (Paula von Preradović)
Was vermag doch der Irrglaube! (Cicero)
Die Natur beherrscht nur wer sich unterwirft. (Francis Bacon)
Ich sehe einen Bart und einen Mantel, aber noch keinen Philosophen. (Aulus Gellius)
Es zeichnet einen gebildeten Geist aus, sich mit jenem Grad an Genauigkeit zufrieden zugeben, den die Natur der Dinge zulässt, und nicht dort Exaktheit zu suchen, wo nur Annäherung möglich ist. (Aristoteles)
Wer tugendhaft lebt und handelt, der legt seinen Adel an den Tag. (Giovanni Boccaccio)
Genie erweckt in uns allein die Frau. (Properz)
Lebt wohl und erinnert euch an meine Lehren. (Epikur)
Denn Amor ist ein gewalttätiger Tyrann... (Lukian von Samosata)
Lieber Gott! (Erasmus von Rotterdam)
Schöne Zeit, wo ich des Glückes// mit dem Freund zu sein genoss,// während zwecklos nur und Töricht// mir die Übrige verfloss! (Hafes)
O Haupt voll Blut und Wunden Voll Schmerz und voller Hohn, O Haupt, zum Spott gebunden Mit einer Dornenkron. (Paul Gerhardt)
Mein Mund soll meines Herzens Bosheit sagen, Sonst wird mein Herz, verschweig' ich sie, zerspringen: Und ehe das geschehe, will ich frei Und über alles Maß die Zunge brauchen. (William Shakespeare)
Wolkenkuckucksheim. (Aristophanes)
Gott ist der Gott der Freude. (Franz von Sales)
Gib mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde (Archimedes)
Der Papst ist ein Bischof wie ein anderer Bischof über sein Bistum und nichts weiter. (Jan Hus)
Das Leben hängt an einem Haare,// d'rum mache Klugheit dir zu Pflicht,// Bis du eig'ner Freund geblieben,// dann kümm're dich das Schicksal nicht. (Hafes)
Kommunismus ist wie Prohibition - eine gute Idee, aber es funktioniert nicht. (Will Rogers)
Die Freunde nennen sich aufrichtig; die Feinde sind es: daher man ihren Tadel zur Selbsterkenntnis benutzen sollte, als eine bittre Arznei (Arthur Schopenhauer)
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