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Zufällige Sprüche
Geduld birgt verborgene Schätze der Seele in sich. (Publilius Syrus)
Für euch sind zwei Dinge // Von köstlichem Glanz: // Das leuchtende Gold // Und ein glänzender Schwanz. // Drum wißt euch, ihr Weiber, // Am Gold zu ergetzen // Um mehr als das Gold // Noch die Schwänze zu schätzen! (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Kunst ist der Übergang aus der Natur zur Bildung, und aus der Bildung zur Natur. (Friedrich Hölderlin)
Das Schicksal ist erfinderischer als der Mensch. (Karl Emil Franzos)
Für die Welt arbeiten. (Karl Marx)
Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, // Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. (Friedrich Schiller)
Der Anfang und das Ende aller Philosophie ist – (Friedrich Wilhelm Joseph Schelling)
Gemeinsames, einheitliches Ziel ist die Säuberung der russischen Erde von allem Ungeziefer. (Lenin)
Ach der unseelige Ehrgeiz, er ist ein Gift für alle Freuden. (Heinrich von Kleist)
Hass wurzelt in der Furcht, und die Liebe ist das einzige Mittel gegen Haß und Furcht. (Martin Luther King)
Grenzenlose Tautologien und Wiederholungen bilden den Körper dieses heiligen Buches, das uns, so oft wir auch darangehen, immer von neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen setzt und am Ende Verehrung abnötigt […] Der Stil des Korans ist seinem Inhalt und Zweck gemäß streng, groß, furchtbar, stellenweise wahrhaft erhaben; so treibt ein Keil den anderen, und darf sich über die große Wirksamkeit des Buches niemand verwundern. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ich kann dir versichern: Ich stellte diese Christen oft auf die Probe. Ich fragte sie aus, um zu sehen, ob sie irgendeine Vorstellung vom großen Ali, dem schönsten aller Menschen, hätten. Ich fand, sie hatten nie davon sprechen hören. (Charles de Montesquieu)
Wo wir unfähig sind, die Gesetze der Notwendigkeit zu erkennen, da glauben wir frei zu sein. (Ludwig Börne)
Wer leidet, leidet allein. (Fernando Pessoa)
Ich aber, ich singe für mich allein, singe nur vor den Zypressen hier. (Synesios von Kyrene)
Bin ich noch in meinem Haus? (Gerhart Hauptmann)
Der Trieb der menschlichen Natur, das Interesse, das dem Staate zu Grunde liegt, ist überall dasselbe. (Heinrich von Treitschke)
Was tadelt Gott denn also die Sünder wegen der Handlungen, da doch schon vom ersten Ursprung der Welt an vorgesehen war, daß sie sie ausführen müßten? (Immanuel Kant)
Im Grunde meines Herzens bin ich ja ein Gegenstromschwimmer. (Falco)
Die Geduld ist imstande, auch den verwildertsten und frechsten Menschen so umzustimmen, dass er lenksam und für edlere Regungen wieder empfänglich wird. (Johannes Chrysostomos)
Das also war des Pudels Kern! (Johann Wolfgang von Goethe)
Es ist erfreulich, wenn gleiches sich zu gleichem gesellt, aber es ist göttlich, wenn ein grosser Mensch die Kleineren zu sich aufzieht. (Friedrich Hölderlin)
Das Pech und die Natur halten unsere Rechnung immer im Gleichgewicht, nie erzeigt sie uns eine Wohltat, dass nicht gleich ein Übel käme. (Niccolò Machiavelli)
Die Fratze des Parteigeists ist mir mehr zuwider als irgendeine andere Karikatur. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es ist gar nichts… es ist gar nichts… (Franz Ferdinand von Österreich)
Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen. (Albert Einstein)
Ein Volk lebt, webt, steht und vergeht mit seiner Sprache. Die Sprache ist die Seelenwanderung des Volksthums. Mit dem Untergange der Sprachen sind die Völker verschollen. (Friedrich Ludwig Jahn)
Das Stück war ein großer Erfolg. Nur das Publikum ist durchgefallen. (Oscar Wilde)
Niemandem und jedem zu glauben ist beides ein Laster. (Publilius Syrus)
Denn ich glaube immer noch mehr an die Wahrheit der frühern Empfindung als an die der spätern Betrachtung. (Sophie Tieck)
Auf alles, was der Mensch vernimmt, muss er seine ungeteilte Aufmerksamkeit oder sein Ich richten. (Novalis)
Was ihn bewegt, bewegt; was ihm gefällt, gefällt. // Sein glücklicher Geschmack ist der Geschmack der Welt. (Gotthold Ephraim Lessing)
Vermeinde Gründe jeglicher Art. Sie sind immer gewöhnlich, oft überzeugend. (Oscar Wilde)
Aufklärung in einzelnen Subjekten durch Erziehung zu gründen, ist also gar leicht; man muß nur früh anfangen, die jungen Köpfe zu dieser Reflexion zu gewöhnen. Ein Zeitalter aber aufzuklären, ist sehr langwierig; denn es finden sich viel äußere Hindernisse, welche jene Erziehungsart teils verbieten, teils erschweren. (Immanuel Kant)
Verwandte Seelen verstehen sich ganz! (Johann Gaudenz von Salis-Seewis)
Sein Denken formen - das allein ist Glück. (Georg Kaiser)
Es gibt Menschen, denen jedes Lob Tadel ist, das nicht das größte ist. (Jean Paul)
Was soll nicht alles (Max Stirner)
Unsere Kultur gleicht nicht etwa einem Schiff, das vor Altersschwäche leck und träge geworden ist, sondern einem mächtig getakelten, kräftigen und schnellen Fahrzeug, von dem man aber leider nicht weiß, ob es nicht mit Volldampf auf eine Klippe oder einen Malstrom zutreibt. Ja, es bewegt sich auf eine Art, die vermuten läßt, daß das Steuer überhaupt keinem Kommando mehr gehorcht, so daß die Schwenkungen des Schiffes bestimmt werden von einer schlecht gestauten Fracht, die blindlings hin und her...
Kritiker sind gute Freunde, die uns auf Fehler hinweisen. (Benjamin Franklin)
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