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Unsere besten Zitate
Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder, und der Herbst beginnt. Rote Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind. (Johann Gaudenz von Salis-Seewis)
Nicht das Sterben, das Überleben ist hart. (Peter Rosegger)
Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Kein Alkohol ist auch keine Lösung. (Campino)
Im allgemeinen freilich haben die Weisen aller Zeiten immer dasselbe gesagt, und die Toren, d.h. die unermessliche Majorität aller Zeiten, haben immer dasselbe, nämlich das Gegenteil getan; und so wird es denn auch ferner bleiben. (Arthur Schopenhauer)
Was den Staat in Religionsdingen allein interessieren darf, ist: wozu die Lehren derselben anzuhalten sind, damit er nützliche Bürger, gute Soldaten, und überhaupt getreue Untertanen habe. (Immanuel Kant)
In der heutigen Gesellschaft, in der auf den individuellen Austausch basierten Industrie, ist die Produktionsanarchie, die Quelle so vieles Elends, gleichzeitig die Ursache alles Fortschritts. (Karl Marx)
Was ich nicht loben kann, // Davon sprech ich nicht. (Johann Wolfgang von Goethe)
Jede Freude ist ein Gewinn und bleibt es, auch wenn er noch so klein ist. (Robert Browning)
Dies ist die wahrste aller Demokratien, die Demokratie des Todes. (Kurt Tucholsky)
Mehr wert ist ein armer und treuer Mann, sofern er Klugheit und Trefflichkeit aufzuweisen hat, und aus seiner Liebe erwächst eine größere Freude als aus der eines Fürsten oder Königs, wenn dieser keine Treue kennt. (Marie de France)
Pflicht ist das, was man von anderen erwartet, nicht, was man selbst tut. (Oscar Wilde)
Der Grund aller Verkehrtheit in Gesinnungen und Meinungen ist Verwechslung des Zwecks mit dem Mittel. (Novalis)
Nur das Genie kann sich erneuern wie eine Schlange; und was die Anmut betrifft, ist es wie in allen, nur das Herz altert nicht. (Honoré de Balzac)
Bei entgegengesetzten sittlichen Lebensanschauungen kann keine Freundschaft bestehen. (Ambrosius von Mailand)
Hast du etwas, so teile mir's mit, und ich zahle, was recht ist; // Bist du etwas, o dann tauschen die Seelen wir aus. (Friedrich Schiller)
Die Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer recht. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Manchmal sieht man kahlgeschorene Köpfe wie Eier. Scheußlich! Sind wir Sträflinge? Wenn die Haare dieser Eierköpfe wieder wachsen, sehen sie aus wie ein Fell. Christliche Pfadfinder haben oft Stehhaare. Freischar junger Nation trägt ein kleines Scheitelchen in einem eigens dazu stehengelassenen Schöpfchen. Aber wir Löwen tragen Mähnen und brüllen gewaltiglich. (Eberhard Koebel)
Der Reiche ist entweder ein Schelm oder eines Schelmen Erbe. (Hieronymus)
Gott mag den allerdurchlauchigsten und gesalbten Schafsköpfen gnädig sein; auf der Erde werden sie hoffentlich keine Gnade mehr finden. (Georg Büchner)
Was du zu Boden wirfst, es ist nicht Holz allein: Kannst du das Blut nicht sehn, das unaufhaltsam quillt aus rauher Rinde, die der Nymphe Leib verhüllt? (Pierre de Ronsard)
Alles in der Gegenwart ist endlich. Und eben dies Endliche ist unendlich in seiner Fluggeschwindigkeit zum Tode. Aber in Gott ist nichts endlich. In Gott ist nichts vergänglich. In Gott kann nichts sein, das zum Tode neigt. (Thomas De Quincey)
Der Mensch war moralisch-tot geboren oder erschaffen worden, so sagt man, und das heißt: Er war vollkommen. Da beschlich der Zweifel seinen Geist, und er ward ein lebendiges, tätiges Wesen. (Friedrich Maximilian Klinger)
Nicht jeder, der von einem Engel erleuchtet wird, erkennt, dass er von einem Engel erleuchtet wird. (Thomas von Aquin)
Ohne Geld ist die Ehre nur eine Krankheit. (Jean Racine)
Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und Du bist unsterblich. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Allein, unter den Augen Gottes, der aus der Höhe herniederschaute, wohnte er in sich selbst. (Gregor I., der Große)
Ihr bleibt bei meinem Worte kalt, // Euch guten Kindern lass ich's gehen; // Bedenkt: der Teufel, der ist alt, // So werdet alt, ihn zu verstehen! (Johann Wolfgang von Goethe)
Es liest // Kein Leser mehr heraus, als er hinein liest. // Dem andern ist dasselbe Buch ein anders. (Otto Ludwig)
Das Schicksal ist erfinderischer als der Mensch. (Karl Emil Franzos)
Aber der Dogmatismus ist gänzlich unfähig, zu erklären, was er zu erklären hat, und dies entscheidet über seine Untauglichkeit. (Johann Gottlieb Fichte)
Man nennt mich einen Narren. Wird Gott, wenn er mich einst zu sich ruft, mich ebenso nennen? (Ludwig II. von Bayern)
Der politische Journalismus ist keine Lebensversicherung: das Risiko erst gibt seinen besten Antrieb. (Carl von Ossietzky)
Etwas anderes ist das Szepter, etwas anderes die Leier. (Erasmus von Rotterdam)
Der Redner regiert den Haufen. (Georg Rollenhagen)
Fauler Verstand, leerer Verstand. (Bernhard von Cluny)
Jedes Volk hat seine eigene Sitte. (Prudentius)
Zum zehntenmal wiederholt, wird es gefallen. (Horaz)
Dem Armen ist nicht mehr gegeben, als gute Hoffnung, übles Leben. (Freidank)
Ich habe keine Religion. (Horaz)
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