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Unsere besten Zitate
Zu geistiger Offenbarung gehört der Wille, den Geist zu entfalten. (Bettina von Arnim)
Man bekommt Lust, auf allen Vieren zu laufen, wenn man Ihr Werk liest. Da ich aber diese Angewohnheit seit mehr als sechzig Jahren verloren habe, denke ich, daß es mir unglücklicherweise unmöglich ist, sie wiederzuerlangen. (Voltaire)
O wie lieb ist die Arbeit, wenn man dabei an etwas Liebes zu denken hat und sicher ist, am Sonntag mit ihm zusammen zu sein. (Gottfried Keller)
Wohl haben Feinde, die tüchtig und redlich waren, schon ihre Gegner, nachdem sie derselben Herr geworden, zur Besonnenheit gebracht, sie veredelt und ihnen ihre weitere Lebensbahn geebnet. (Xenophon)
Jener ist am glücklichsten und ein sorgloser Besitzer seiner selbst, der das Morgen ohne Beunruhigung erwartet. (Seneca d.J.)
Die Guten hassen es zu sündigen aus Tugendliebe, Du wirst nichts auf Dich kommen lassen aus Furcht vor Strafe. (Horaz)
Nicht größre Schmähung einer Frau man spend't, Als wenn man sie alt oder hässlich nennt. (Ludovico Ariosto)
Zur Welt suchen wir den Entwurf - dieser Entwurf sind wir selbst. (Novalis)
Die Zahl der Kinder zu beschränken oder eines der nachgeborenen Kinder zu töten, ist eine Schandtat. Und mehr vermögen dort gute Sitten als anderswo Gesetze. (Tacitus)
Des Menschen Geist wohnt in den Ohren: Wenn er etwas Gutes höret, so erfüllet er den Leib mit Wohlgefallen; höret er aber das Gegenteil, so brauset er auf. (Xerxes I.)
Mit List ludest Du mir die Gebote auf die mir das Herz unbezwinglich machten (William Shakespeare)
Niemand kann sich also herausreden. Die ganze Menschheit ist vor Gott schuldig! (Paulus von Tarsus)
Ein jeder liebt den goldenen Mittelweg. (Horaz)
Du ersehnst Macht? Den Nachstellungen der Unterworfenen verfallen, wirst du unter Gefahren leben. (Boëthius)
Früher oder später erwartet jeden der Tod. (Properz)
Wenn Schlaf und Wachen ihr Maß überschreiten, sind beide böse.
Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen. (Arthur Schopenhauer)
Es ist offensichtlich, daß der Staat ein Werk der Natur ist und der Mensch von Natur aus ein staatenbildendes Lebewesen. (Aristoteles)
Wir rennen unbekümmert in den Abgrund, nachdem wir irgendetwas vor uns hingestellt haben, das uns hindern soll, ihn zu sehen. (Blaise Pascal)
Ich finde bewundern höflicher als loben. (Marie de Sévigné)
Zum Hassen oder Lieben // Ist alle Welt getrieben, // Es bleibet keine Wahl, // der Teufel ist neutral. (Clemens Brentano)
Trüb ists heut, es schlummern die Gäng' und die Gassen und fast will // Mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit. (Friedrich Hölderlin)
Über nichts denkt der freie Mensch weniger nach als über den Tod. (Baruch de Spinoza)
Was wäre denn dabei, wenn sehr schlimme Gedanken in mein Herz gekommen wären! Wo ist der Palast, wo nicht auch einmal Schändliches eindringt? (William Shakespeare)
Es war einmal ein Mann, den man für einen Narren hielt, // Und der, je mehr er wegwarf, um so mehr behielt. // Der ist es, der sein Gut den Armen spendet, // Denn zehnfach wird's ihm wieder zugewendet. (John Bunyan)
Der christliche Glaube ist eine großartige Kathedrale mit göttlich bebilderten Fenstern. Steht man draußen, sieht man keine himmlische Herrlichkeit, noch kann man sich überhaupt eine vorstellen; steht man in ihr, enthüllt jeder Lichtstrahl eine Harmonie unaussprechlichen Glanzes. (Nathaniel Hawthorne)
Es ist ein großer Fehler, versucht man, unsere besten Gedanken in menschliche Sprache zu bringen. Wenn wir in die höheren Regionen des Gefühlsmäßigen und des geistigen Genusses steigen, sind sie nur durch so erhabene Hieroglyphen wie diese hier rings um uns auszudrücken. (Nathaniel Hawthorne)
Es war ein flüchtiger Blick weit zurück in das arkadische Leben, oder noch weiter zurück in das Goldene Zeitalter, bevor die Menschheit mit Sünde und Kummer beladen und das Vergnügen von jenen Schatten verdunkelt war, die es überhaupt erst plastisch und zum Glück machen. (Nathaniel Hawthorne)
Ich bin ein freier Mann und singe // Mich wohl in keine Fürstengruft. (Georg Herwegh)
Der wahre Leser muss der erweiterte Autor sein. (Novalis)
W ist nichts als Sexualität, M ist sexuell und noch etwas darüber. (Otto Weininger)
Der Feigen waren mehr, denn der Streitbaren, der Dummen mehr, denn der Klugen - Mehrheit setzte durch. (Friedrich Schiller)
Denn der radikalste Zweifel ist der Vater der Erkenntnis. (Max Weber)
Es gibt keine praktische Psychologie, als besonderen Teil der Philosophie über die menschliche Natur. (Immanuel Kant)
Aus solchem aufgezwungenen Frieden müßte neuer Haß zwischen den Völkern und im Verlauf der Geschichte neues Morden erwachsen. (Friedrich Ebert)
Das Feld der Philosophie lässt sich auf folgende Fragen bringen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? (Immanuel Kant)
Ich bin mir meiner selbst bewußt, ist ein Gedanke, der schon ein zweifaches Ich enthält, das Ich als Subjekt, und das Ich als Objekt. (Immanuel Kant)
Rache trägt keine Frucht! Sich selbst ist sie // Die fürchterliche Nahrung. (Friedrich Schiller)
Rasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben; // Es stürzt ihn mitten in der Bahn, // Es reißt ihn fort vom vollen Leben. (Friedrich Schiller)
Eine lange Zeit lernt man darum die Menschen nicht kennen, weil man sie überall für besser hält als sich. (Jean Paul)
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