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Unsere beliebtesten Zitate
Was dem Auge dar sich stellet, // Sicher glauben wir's zu schaun; // Was dem Ohr sich zugesellet, // Gibt uns nicht ein gleich Vertraun; // Darum deine lieben Worte // Haben oft mir wohlgetan; // Doch ein Blick am rechten Orte, // Übrig lässt er keinen Wahn. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wo ist einer, der sich quälet // Mit der Last, die wir getragen? // Wenn es an Gestalten fehlet, // Ist ein Kreuz geschwind geschlagen. // Pfaffenhelden singen sie, // Frauen wohl empfohlen, // Oberleder bringen sie, // Aber keine Sohlen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wenn ich bedenke, wie man wenig ist, // Und was man ist, das blieb man andern schuldig. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wen ergötzt nicht die Ansicht großer theatralischer Ballette? (Johann Wolfgang von Goethe)
Bist arm und bloß, Philosophie, so sagt der auf verächtlichen Gewinn bedachte Pöbel. (Francesco Petrarca)
Alle Lust der Welt ist kurzer Traum nur. (Francesco Petrarca)
Alles Poetische sollte rhythmisch behandelt werden! Das ist meine Überzeugung, [...] (Johann Wolfgang von Goethe)
So, in ewiger Dämmerung und Einsamkeit beharrend, sind die Mütter schaffende Wesen, sie sind das schaffende und erhaltende Prinzip, von dem alles ausgeht, was auf der Oberfläche der Erde Gestalt und Leben hat. Was zu atmen aufhört, geht als geistige Natur zu ihnen zurück, und sie bewahren es, bis es wieder Gelegenheit findet, in ein neues Dasein zu treten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sobald man in der Wissenschaft einer bestimmten beschränkten Konfession angehört, ist sogleich jede unbefangene treue Auffassung dahin. Der entschiedene Vulkanist wird immer nur durch die Brille des Vulkanisten sehen, so wie der Neptunist und der Bekenner der neuesten Hebungstheorie durch die seinige. (Johann Wolfgang von Goethe)
Aber auch kein stolzer Gebet als um Weisheit, denn diese haben die Götter ein für allemal den Menschen versagt. Klugheit teilen sie aus, dem Stier nach seinen Hörnern und der Katze nach ihren Klauen, sie haben alle Geschöpfe bewaffnet. (Johann Wolfgang von Goethe)
Alles Schöne der Alten ist bloß charakteristisch, und bloß aus dieser Eigentümlichkeit entsteht die Schönheit. (Johann Wolfgang von Goethe)
So wie in der Musik das richtige, genaue und reine Treffen jedes einzelnen Tones der Grund alles weiteren künstlerischen Vortrages ist, so ist auch in der Schauspielkunst der Grund aller höheren Rezitation und Deklamation die reine und vollständige Aussprache jedes einzelnen Worts. (Johann Wolfgang von Goethe)
Aber vermag der Maler wohl auszudrücken: Ich liebe? (Johann Wolfgang von Goethe)
Umsonst geschieht mit Hilfe einer Mehrheit, was sich mit weniger tun lässt. (Wilhelm von Ockham)
Aristokratisch gesinnt ist mancher Gelehrte, denn gleich ist's, // Ob man auf Helm und Schild oder auf Meinungen ruht. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wir blicken so gern in die Zukunft, weil wir das Ungefähre, was sich in ihr hin und her bewegt, durch stille Wünsche so gern zu unsern Gunsten heranleiten möchten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wie schwer ist es, daß der Mensch recht abwäge, was man aufopfern muß gegen das, was zu gewinnen ist, wie schwer, den Zweck zu wollen und die Mittel nicht zu verschmähen! Viele verwechseln gar die Mittel und den Zweck, erfreuen sich an jenen, ohne diesen im Auge zu behalten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wäre die Schweiz flach wie ein Pfannkuchen, wäre sie größer als Preußen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wird einer strebenden Jugend die Geschichte eher lästig als erfreulich, weil sie gern von sich selbst eine neue, ja wohl gar eine Urwelt-Epoche beginnen möchte; so haben die in Bildung und Alter Fortschreitenden gar oft mit lebhaftem Danke zu erkennen, wie mannigfaltiges Gute, Brauchbare und Hülfreiche ihnen von den Vorfahren hinterlassen worden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wollte, Gott hätte mich zum Gärtner oder zum Laboranten gemacht! Ich könnte glücklich sein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wenn Euer Gewissen rein ist, so seid Ihr frei. (Johann Wolfgang von Goethe)
Seit sechzig Jahren seh ich gröblich irren // Und irre so derb mit drein, // Da Labyrinthe nun das Labyrinth verwirren, // Wo soll euch Ariadne sein? (Johann Wolfgang von Goethe)
Amerika, du hast es besser // Als unser Continent, das alte, // Hast keine verfallene Schlösser // Und keine Basalte. (Johann Wolfgang von Goethe)
Allerlieblichste Trochäen // Aus der Zeile zu vertreiben // Und schwerfälligste Spondeen // An die Stelle zu verleiben, // Bis zuletzt ein Vers entsteht, // Wird mich immerfort verdrießen. // Laß die Reime lieblich fließen, // Laß mich des Gesangs genießen // Und des Blicks, der mich versteht! (Johann Wolfgang von Goethe)
Wir sind nie entfernter von unsern Wünschen, als wenn wir uns einbilden, das Gewünschte zu besitzen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Sagt es niemand, nur den Weisen // Weil die Menge gleich verhöhnet. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Gott und was in Gott ist, hat nicht ein Ziel, sondern ist das Ziel. (Thomas von Aquin)
Aber er war aus der Stille, der Dämmerung, der Dunkelheit, welche ganz allein die reinen Produktionen begünstigen kann. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wer schweigt, hat wenig zu sorgen; // Der Mensch bleibt unter der Zunge verborgen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wer nicht von dreitausend Jahren // Sich weiß Rechenschaft zu geben, // Bleib im Dunkeln unerfahren, // Mag von Tag zu Tage leben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wer das Geld bringt, kann die Ware nach seinem Sinne verlangen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das Sittliche setzt das Natürliche voraus. (Thomas von Aquin)
Sei nicht ungeduldig, wenn man deine Argumente nicht gelten lässt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Aus vielen Skizzen endlich ein Ganzes hervorzubringen, gelingt selbst den Besten nicht immer. (Johann Wolfgang von Goethe)
Aus aller Ordnung entsteht zuletzt Pedanterie; um diese los zu werden, zerstört man jene, und es geht eine Zeit hin, bis man gewahr wird, daß man wieder Ordnung machen müsse. (Johann Wolfgang von Goethe)
Aufrichtig zu sein, kann ich versprechen, unparteiisch zu sein, aber nicht. (Johann Wolfgang von Goethe)
Anstatt meinen Worten zu widersprechen, sollten sie nach meinem Sinne handeln. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wie hässlich neben Schönheit zeigt sich Hässlichkeit. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wer immer strebend sich bemüht, // Den können wir erlösen. (Johann Wolfgang von Goethe)
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