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Unsere beliebtesten Zitate
St. Denis ist, wie männiglich weiß, der Schutzpatron der Könige von Frankreich, bekanntlich ein Heiliger, der mit seinem eigenen Kopfe in der Hand dargestellt wird. (Heinrich Heine)
Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand. (Erasmus von Rotterdam)
Was aber ist denn dies mein Selbst? Wollte ich von einem ersten Augenblick sprechen, einem ersten Ausdruck dafür, so ist meine Antwort: es ist das Abstrakteste von allem, das doch in sich zugleich das Konkreteste von allem ist - es ist die Freiheit. (Søren Kierkegaard)
Wir wandeln alle in Geheimnissen. (Johann Peter Eckermann)
Sind wir ganz von einem Gefühl durchdrungen, so handeln wir am stärksten und konsequentesten, wenn wir ohne Reflexion diesem folgen. (Ludwig Tieck)
Welch ein Leben führen wir im Haß? Wir haben keine Sonne, die uns leuchtet, kein Feuer, der uns erwärmt; wir verlieren in einer todten Einsamkeit unsern eigenen Werth. (Ludwig Tieck)
Sei immer redlich, wenn du auch betrogen wirst; denn das ist der Probestein des Wackeren, dass er selten auf redliche Menschen trifft und doch sich selber gleich bleibt. (Ludwig Tieck)
Wir empfinden mehr Schmerz über einen Verrat, der uns um das Ergebnis unseres Talents bringt, als über einen unmittelbar drohenden Tod. (Honoré de Balzac)
Wunderbar! Wunderbar, dieser Tod! (William Etty)
Wie garstig kamen mir die Deutschen vor, nachdem ich die Italiener kennen gelernt hatte, die Deutschen mit all ihrer kleinlichen Redlichkeit und ihrem Egoismus. (Nikolai Wassiljewitsch Gogol)
Wer nicht im und durchs Leben die Bedeutung der Schule [...] gefunden hat, dem wird nie die Schule ins Leben übergehen, zum Leben werden. Denn wohl ist die Schule das Höchste, aber nur dann wenn sie Leben ist. (Friedrich Fröbel)
Wer nicht den Neid ertragen kann, muss auch den Ruhm nicht wollen. (Ernst Raupach)
Soll einst die Nachwelt dich mit Segen nennen, // Musst du den Fluch der Mitwelt tragen können. (Ernst Raupach)
Was Menschen zu guten Christen macht, macht sie auch zu guten Staatsbürgern. (Daniel Webster)
Alles hastet einem Ziel entgegen, alles trottet dem Reichtum nach. (Honoré de Balzac)
Auch der Geist hat seine Hygiene, er bedarf, wie der Körper, einer Gymnastik. (Honoré de Balzac)
Wer sich verachtet, kann nicht allein sein. (Honoré de Balzac)
Alle Frauen, selbst die einfältigsten, wissen eine List zu gebrauchen, um zu ihren Zweck zu gelangen. (Honoré de Balzac)
Alle Verfehlungen und vielleicht gar alle Verbrechen haben als Grundlage eine falsche Überlegung oder eine ausschweifende Selbstsucht. (Honoré de Balzac)
Acht Tage Fieber! Ich hätte noch Zeit gehabt ein Buch zu schreiben. Ah ja!… ich weiß. Ich bräuchte Bianchon… Bianchon würde mich retten! (Honoré de Balzac)
Was bringt uns dazu, eine Seele anzunehmen? Warum nennen wir ein Tier beseelt, die Pflanze nicht? (Henrich Steffens)
So scherzte er (Goethe) einmal, als von den Engländern und ihrer undeutlichen, sylbenverschluckenden Aussprache die Rede war: sie schienen so hungrig und schwer zu sättigen, daß sie zu den Speisen auch noch Sylben verschlingen müßten, wie die Vögel noch Sand und Steinchen, um der Verdauung nachzuhelfen. (Friedrich Wilhelm Riemer)
Wer eine Zeit lang Skandal erregt, // Glaube nicht, daß er die Welt bewegt. (Friedrich von Sallet)
Wir erleben es nicht, aber sie werden sehen, dass ich Recht habe: In 50 Jahren sind wir alle Türken. (Ernst Elias Niebergall)
Wie stehst du doch so dürr und kahl, // Die trocknen Adern leer, // O Feigenbaum! // Ein Totenkranz von Blättern fahl // Hängt rasselnd um dich her // Wie Wellenschaum. (Annette von Droste-Hülshoff)
Wenn die Kinder klein sind, treten sie uns in den Schoß, und wenn sie groß sind, ins Herz! (Annette von Droste-Hülshoff)
Was Leben hat, das kennt die Zeit der Gnade, // Der Liebe Pforten sind ihm aufgetan. // Zum Himmel führen tausend lichte Pfade, // Ein jeder Stand hat sein eigne Bahn. (Annette von Droste-Hülshoff)
Wär' ich ein Mann doch mindestens nur, so würde der Himmel mir raten. (Annette von Droste-Hülshoff)
Seit ich lebe und handle, hat mir das Schicksal fortwährend die Lösung fremder Dramen übertragen, als könnte ohne mich keiner sterben, keiner in Verzweiflung geraten. Ich war eine unerlässliche Figur des fünften Aktes; ohne es zu wollen spielte ich die erbärmliche Rolle des Henkers oder Verräters. (Michail Jurjewitsch Lermontow)
Alle wahrhafte Verbindung intelligenter Wesen oder alle Societät hat ihre Legitimität nur in der wechselseitigen Befreiung der in den Bund Getretenen zu erweisen. (Franz von Baader)
Wie schade, Messieur, dass ein so großer Mann so schlecht erzogen ist. (Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord)
Was ist selbst der glücklichste Mensch ohne Glauben? Eine schöne Blume in einem Glase Wasser, ohne Wurzel und ohne Dauer. (Ludwig Börne)
Woyzeck, es schaudert mich, wenn ich denke, daß sich die Welt in einem Tag herumdreht. Was 'n Zeitverschwendung! Wo soll das hinaus? Woyzeck, ich kann kein Mühlrad mehr sehen, oder ich werd melancholisch. (Georg Büchner)
Was der Zeit unterworfen ist, das brauche; was ewig ist, danach strebe. (Thomas von Kempen)
Wenn Regierungen krank sind, müssen die Völker das Bett hüten. (Ludwig Börne)
Sinnliche Ausschweifung ist viel öfter die Folge als die Ursache einer zerrütteten Gesundheit. (Ludwig Börne)
Seit ich fühle, habe ich Goethe gehaßt, seit ich denke, weiß ich warum. (Ludwig Börne)
Wenn man kalt ist, so friert man nicht mehr. (Georg Büchner)
Wenn einer die Illusion bekämpft, so ist das das sicherste Zeichen seines unvollkommenden und unzureichenden Wissen - eben ein Zeichen dafür, dass er einer Illusion zum Opfer gefallen ist. (Giacomo Leopardi)
Alle Widersprüche im Leben und im Menschen sind nur scheinbar, und könnten wir wie ein Gott auf alle heruntersehen und sie alle verstehen, so würden wir unsere Augen von keinem mit Widerwillen wenden. (Sophie Tieck)
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