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Kein Operationsplan reicht mit einiger Sicherheit über das erste Zusammentreffen mit der feindlichen Hauptmacht hinaus.
Zufällige Sprüche
Die Arbeit in weißer Haut kann sich nicht dort emanzipieren, wo sie in schwarzer Haut gebrandmarkt wird. (Karl Marx)
Gehts ohne Hoffnung oder sonst zu übel, so bleibt mir B[itter] M[andel] W[asser] und Op[ium]. (Novalis)
Nicht die Kinder bloß speist man mit Märchen ab. (Gotthold Ephraim Lessing)
Der Tod: Der Lust folgt Unlust, Abscheu dem Begehren. // Das ist des Lebens Lauf und Ende. Willst du // Vor Klugheit gackern, lerne das begreifen. (Johannes von Tepl)
Es wird eine Zeit kommen, da unsere Nachkommen sich wundern werden, dass wir so offenbare Dinge nicht gewusst haben. (Seneca d.J.)
Nur zwischen Glaube und Vertraun ist Friede. (Friedrich Schiller)
Wann wir lesen, denkt ein Anderer für uns: wir wiederholen bloß seinen mentalen Proceß. […] Daher kommt es, daß wer sehr viel und fast den ganzen Tag liest, dazwischen aber sich in gedankenlosem Zeitvertreibe erholt, die Fähigkeit, selbst zu denken, allmälig verliert, - wie Einer der immer reitet, zuletzt das Gehen verlernt. Solches aber ist der Fall sehr vieler Gelehrten: sie haben sich dumm gelesen. (Arthur Schopenhauer)
Ich kann diese vergriechte Stadt nicht ertragen, Quiriten. (Juvenal)
Wissen und Erkennen sind die Freude und die Berechtigung der Menschheit; (Alexander von Humboldt)
Im gegenwärtigen Augenblick erwarten die Menschen mehr als sonst eine grundlegender Diagnose […] Von dieser zeitgenössischen Stimmung abgesehen, sind aber die Gedanken der Ökonomen und Staatsphilosophen, sowohl wenn sie im Recht, als wenn sie im Unrecht sind, einflussreicher, als gemeinhin angenommen wird. Die Welt wird in der Tat durch nicht viel anderes beherrscht. (John Maynard Keynes)
Alles, was man denkt, ist entweder Zuneigung oder Abneigung! (Robert Musil)
Wer über gewisse Dinge seinen Verstand nicht verlieret, der hat keinen zu verlieren! (Gotthold Ephraim Lessing)
Wo die Nothwehr aufhört, fängt der Mord an; ich sehe keinen Grund, der uns länger zum Tödten zwänge. (Georg Büchner)
Wahrheit an sich ist kostbar, kostbarer aber noch die Fertigkeit, sie zu finden. (Alexander von Humboldt)
Kein Geheimdienst der Welt kriegt so viel spitz wie ein Weib, das in der Nachbarschaft sitzt. (Démjan Bedny)
Die Liebe wertet ihr Objekt, der Hass entwertet es. Liebe ist Ausströmung inneren Wertens, Hass Ausströmung innerer Wertlosigkeit. Die Liebe beseelt, der Hass entseelt. (Ferdinand Ebner)
Wenn man ein Seher ist, braucht man kein Beobachter zu sein. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Es ist leichter das erste Verlangen zu unterdrücken, als alle folgenden zu befriedigen. (Benjamin Franklin)
Versuchungen sollte man nachgeben! Wer weiß, ob sie wiederkommen. (Oscar Wilde)
Sie können den Leib töten, aber nicht die Seele. (Ulrich Zwingli)
Ohne Enthusiasmus, der die Seele mit einer gesunden Wärme erfüllt, wird nie etwas Großes zu Stande gebracht werden. (Adolph Freiherr Knigge)
Nachahmen und Nacheifern ist zweierlei. (August Julius Langbehn)
Ich las das langweilige Buch, schlief darüber ein, im Schlafe träumte ich, weiter zu lesen, erwachte vor Langeweile, und das dreimal. (Heinrich Heine)
Ringe, Deutscher, nach römischer Kraft, nach griechischer Schönheit, // Beides gelang dir, doch nie glückte der gallische Sprung. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es ist sehr gut denkbar, daß die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereitliegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft. (Franz Kafka)
Die Studenten brauchen Jahre, nicht nur um nachzuholen, was ihnen eine Schule nicht mehr mitgibt, deren Prinzip ist multa, non multum, sondern um denken und arbeiten zu lernen, was die alte enge Lateinschule ihnen mitgab. (Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff)
Der Tod, das muss ein Wiener sein. (Georg Kreisler)
eine Gesellschaft, in welcher alle Mitglieder ein und dasselbe Geschäft verrichteten, würde aufhören, eine Gesellschaft zu seyn; [...] Denken wir uns eine Stadt, die von lauter Beckern bewohnt wäre; was würde dies für eine Stadt seyn? Das bloße Denken einer solchen Stadt reicht hin, ihre Unmöglichkeit darzuthun. (Friedrich Buchholz)
Der Boden des Vaterlandes sei allen teuer. (Cicero)
Aber ich klage die ganze sich »zivilisiert« nennende Menschheit an, daß sie trotz aller Religionen und trotz einer achttausendjährigen Weltgeschichte noch heutigen Tages nicht wissen will, daß dieses »Zivilisieren« nichts anderes als ein »Terrorisieren« ist! (Karl May)
Die Sünden, die ich begangen, // Wird mir der Himmel verzeih’n, // Doch die ich versäumt zu begehen, // Die werden mich ewig gereu’n.“ – Letzte Strophe des Gedichts (Robert Hamerling)
Wer gern tanzt, dem ist leicht gegeigt. (Peter Rosegger)
Denken ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Erlebnis. (Oscar Wilde)
Ehe das Proletariat seine Siege auf Barrikaden und in Schlachtlinien erficht, kündet es die Ankunft seiner Herrschaft durch eine Reihe intellektueller Siege an. (Karl Marx)
Man wird nie für das Schaffen selbst Regeln aufstellen können (Ernst Ludwig Kirchner)
Sieglos sein ist mehr als Tod. (Gottfried Kinkel)
Schenke mit Geist ohne List. // Sei eingedenk, // Daß dein Geschenk // Du selber bist. (Joachim Ringelnatz)
Den meisten modernen Porträtmalern steht bevor, vollkommen vergessen zu werden. Sie malen nicht, was sie sehen; sie malen, was das Publikum sieht, und das Publikum sieht nie etwas. (Oscar Wilde)
Den jetzigen Antisemitismus kann man nur an vereinzelten Orten für die alte religiöse Intoleranz halten. Zumeist ist er bei den Kulturvölkern eine Bewegung, mit der sie ein Gespenst ihrer eigenen Vergangenheit abwehren möchten. (Theodor Herzl)
Verliebe dich so oft wie möglich. Verlobe dich häufig. Heirate nie. (Falco)
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