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Zufällige Sprüche
Mit dem Alter werden die meisten Menschen nicht nur alt, sondern auch närrisch. (Benvenuto Cellini)
Ein poetisches Kunstwerk kann sehr schön sein in seinen Zeitverhältnissen, aber wehe dem Dichter, wenn seine Zeit so armselig und verschroben wär', dass sie nach kurzer Zeit abgeschmackt erscheine! (Sophie Mereau)
Einen traurigen Mann erduld' ich, aber kein trauriges Kind. (Jean Paul)
Unsere Erkenntniß ist gegen die eines Engels lauter Unsinn. (Immanuel Kant)
Ich bin demnach, und vielleicht ein Theil meiner Leser mit mir überzeugt, ich bin zugleich erfreut, mich als einen Bürger in einer Welt zu sehen, die nicht besser möglich war. (Immanuel Kant)
Alle schönen Dinge gehören demselben Zeitalter an. (Oscar Wilde)
Der Arbeitslohn wird also durch dieselben Gesetze bestimmt, die den Preis jeder andern Ware bestimmen. (Karl Marx)
Ohne Klassenbewusstsein und ohne Organisiertheit der Massen, ohne ihre Schulung und Erziehung durch den offenen Klassenkampf gegen die gesamte Bourgeoisie kann von der sozialistischen Revolution keine Rede sein. (Lenin)
Wenn der Mensch fühlt, dass er nicht mehr hinten hoch kann, wird er fromm und weise, er verzichtet auf die sauren Trauben der Welt. Dieses nennt man innere Einkehr. (Kurt Tucholsky)
Erst wenn Weihnachten im Herzen ist, liegt Weihnachten auch in der Luft. (William Turner Ellis)
Was man Zuneigung nennt, ist in Wirklichkeit nichts andres als Sympathie der Gewohnheit. (Adam Smith)
Was vergangen ist, ist vergangen, und du weißt nicht, was die Zukunft dir bringen mag. Aber das Hier und Jetzt, das gehört dir. (Antoine de Saint-Exupéry)
Das Wort ist nur der Körper von unsern innern Empfindungen. (Philipp Otto Runge)
Petrus soll sogar Franklin, der ihm offen beichtete, daß er keine andere Religion habe als das Naturgesetz und die Menschenliebe, zugeflüstert haben: 'Komm herein und nimm Platz, wo du willst! (Karl Julius Weber)
Ein gutes Buch werde gleich zusammen mit seinem Titel geboren. (Thomas Mann)
Getretner Quark // Wird breit, nicht stark. (Johann Wolfgang von Goethe)
Das wird selten oder nimmer gut, was man ohn' Rat und Muße tut. (Georg Rollenhagen)
In Miami, Detroit, East St. Louis, Oakland. Überall das gleiche Bild: schlechte Schulen, keine Krankenversicherung, keine Jobs, hohe Kriminalität. Ein Teufelskreis. Irgendwann bricht eine Revolte aus. (Martin Luther King III.)
Die wahre Liebe hat kaum eine Methode. (Franz von Sales)
Wen Gott lieb hat, den lässt er fallen in dieses Land (Ludwig Ganghofer)
Es lebe, wer sich tapfer hält! (Johann Wolfgang von Goethe)
Erst zweifeln, dann untersuchen, dann entdecken. (Henry Thomas Buckle)
Herr, dein Wort, die edle Gabe / dieses Gold erhalte mir; / denn ich zieh es aller Habe / und dem größten Reichtum für. (Nikolaus Ludwig von Zinzendorf)
Die Geschichte der Völker gibt uns Kunde von den ohnmächtigen Bemühungen der politischen und kirchlichen Gewalten, um Erhaltung des körperlichen und geistigen Sklaventhums der Menschen; die künftige Geschichte wird die Siege der Freiheit beschreiben, welche die Menschen durch die Erforschung des Grundes der Dinge und der Wahrheit errangen; Siege mit Waffen, an denen kein Blut klebt, und in einem Kampf, in welchem Moral und Religion sich nur als schwache Bundesgenossen betheiligten. (Justus von L...
Der Leib hat so wie der Geist seine Bedürfnisse. (Jean-Jacques Rousseau)
Die Entdeckung von Amerika war schon sehr wunderbar, aber noch viel wunderbarer wäre es gewesen, wenn man es nicht entdeckt hätte. (Mark Twain)
Wir müssen die europäische Kultur mit der türkischen impfen. (Tayyip Erdoğan)
Freiheit ohne Gesetz und Gewalt ist der Stand der Wilden. (Immanuel Kant)
Was wäre die Erfüllung der Pflicht, wenn sie kein Opfer kostete? (Berthold Auerbach)
Und da war nun die Jugend wirklich allein. (Theodor Fontane)
Den leeren Schlauch bläßt der Wind auf; // Den leeren Kopf der Dünkel. (Matthias Claudius)
»Es gibt für die Seele eine Befriedigung höherer Art,« sagte er eines Tages, »dazu habe ich das Materielle eigentlich gar nicht nöthig. Ob ich die Mathematik auf ein Paar Dreckklumpen anwende, die wir Planeten nennen, oder auf rein arithmetische Probleme, es bleibt sich gleich, die letztern haben nur noch einen höhern Reiz für mich. (Carl Friedrich Gauß)
Erst seit ich liebe, ist das Leben schön, // Erst seit ich liebe, weiß ich, daß ich lebe. (Theodor Körner)
Der Mensch und die Natur bekämpfen einander nicht, sie geben einander recht, sie treten nicht in Wettbewerb, laufen nicht um die Wette irgendeinem Vorurteil nach, sie gehen Hand in Hand. (Knut Hamsun)
So wie das Vermögen, zum Allgemeinen (der Regel) das Besondere auszufinden, Urteilskraft, so ist dasjenige: zum Besonderen das Allgemeine auszudenken, der Witz (ingenium). (Immanuel Kant)
Wer Freude genießen will, muss sie teilen. Das Glück wurde als Zwilling geboren. (George Gordon Byron)
Die Göttin hat mir Thee gekocht // Und Rum hineingegossen; // Sie selber aber hat den Rum // Ganz ohne Thee genossen. (Heinrich Heine)
Wir sehen jedoch täglich, dass dasjenige, was uns am meisten Vergnügen macht, wenn wir es in gar zu großem Übermaße genießen, uns oft am ersten Überdruss verursacht. (Giovanni Boccaccio)
Die höchste Schönheit, die der Mensch erreichen kann, ist, dass er alle Leidenschaften in sich zu einem Kunstwerk verarbeitet, dass er wie ein Gott über allen steht und sie regiert, so dass sie nur immer von der Kraft der Seele zeigen, aber nie in widrige Verzerrung ausarten. (Sophie Tieck)
Die »Idee« blamierte sich immer, soweit sie von dem »Interesse« unterschieden war. (Karl Marx)
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