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Lieb und Demut, Lord, ziemt frommen Hirten mehr als Sucht der Ehre. bedeutung
Zufällige Sprüche
Dass es nie wiederkehrt, macht das Leben so süß. (Emily Dickinson)
Dreist sollte man eigentlich dräust schreiben, denn es kommt von dräuen, drohen her. (Immanuel Kant)
Zwei ganz verschiedene Dinge behagen uns gleichermaßen: die Gewohnheit und das Neue. (Jean de La Bruyère)
Besser ein freier Teufel als ein gebundener Engel. (Peter Hille)
Widerspruch und Schmeichelei machen beide ein schlechtes Gespräch. (Johann Wolfgang von Goethe)
In einer Despotie ist es gleich gefährlich, wenn jemand gut oder schlecht denkt; es genügt, daß er denkt, um den Führer der Regierung zu beunruhigen. (Charles de Montesquieu)
Was immer in Hast erstellt, ist vergebene Müh. (Saadi)
Auf Flügeln des Gesanges, // Herzliebchen, trag' ich dich fort. (Heinrich Heine)
die drei Grazien... (Hesiod)
Was Menschen zu guten Christen macht, macht sie auch zu guten Staatsbürgern. (Daniel Webster)
Es gibt Leute, die können alles glauben, was sie wollen; das sind glückliche Geschöpfe. (Georg Christoph Lichtenberg)
Geistige Nahrung ist wie jede andere; es ist angenehmer und zuträglicher, sie mit einem Löffel als mit einer Schaufel zu nehmen. (Mark Twain)
Jeder Mensch hat wohl etwas Absonderliches, das ihn vorwärts treibt, und wird eventuell durch das Verlangen, diese Absonderlichkeit zu begreifen, vorwärts getrieben. (Frank Wedekind)
Aus dem Single-Charts-Horror halte ich mich raus. Ich konkurriere nicht mit Klingeltönen, tut mir leid. (Thomas Dürr)
Selbst in der Bibel gebricht es nicht an Wörtern, die bei der feinen Gesellschaft verpönt sind. (Karl Friedrich Wilhelm Wander)
Es ist meiner Seele zuwider, das zu tun, was so oft geschieht, nämlich nicht menschlich von dem Großen zu reden, als wären einige Jahrtausende ein ungeheurer Abstand; ich rede am liebsten menschlich davon, als wäre es gestern, und lasse nur die Größe selbst den Abstand sein. (Søren Kierkegaard)
Einen Prozess führen zu müssen, heißt schon auf dieser Welt verdammt sein; und schon der bloße Gedanke daran ist geeignet, mich bis nach Indien ausreißen zu lassen. (Molière)
So wahr die Kühe wiederkäuen, // so wahr uns im Frühling die Blüten erfreuen, // wenn der Wind anders weht als er es immer tut, // so macht auch ein übles Los den Menschen nicht gut." (Original engl.: "Yet true it is, as cow chews cud // And trees at spring do yield forth bud, // Except wind stands as never it stood, // It is an ill wind turns none to good. (Thomas Tusser)
Wie eine Kriegsgöttin, schön zugleich/ Und schrecklich anzusehen (Friedrich Schiller)
So ernst, mein Freund? Ich kenne dich nicht mehr. (Friedrich Schiller)
Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande (Augustinus von Hippo)
Das Königstum ist die nach dem Bilde Gottes gemachte Regierung. (Alphonse de Lamartine)
Die Gleichgültigkeit so vieler Menschen beruht auf ihrem Mangel an Phantasie. (Kurt Tucholsky)
Handle, so gut du kannst und so schlecht du mußt, und bleibe dir dabei der Fehlergrenzen deines Handelns bewußt! (Robert Musil)
Zum Abschiednehmen just das rechte Wetter, // Grau wie der Himmel steht vor mir die Welt. (Joseph Victor von Scheffel)
Nach Kraft ringen. Das klingt alles so dramatisch. Man tut eben, was man kann und legt sich dann schlafen. Und auf diese Weise geschieht es, dass man eines Tages etwas geleistet hat. (Paula Modersohn-Becker)
Tanzt die Orange. Wer kann sie vergessen, // wie sie, ertrinkend in sich, sich wehrt // wider ihr Süßsein. Ihr habt sie besessen. // Sie hat sich köstlich zu euch bekehrt. (Rainer Maria Rilke)
Was du wirst erwachend sehn, // Wähl es dir zum Liebchen schön, // Seinetwegen schmacht und stöhn, // Sei es Brummbär, Kater, Luchs, // Borst'ger Eber oder Fuchs, // Was sich zeigt an diesem Platz, // Wenn du aufwachst, wird dein Schatz; // Sähst du gleich die ärgste Fratz'!" (William Shakespeare)
Menschsein heißt, ein Minderwertigkeitsgefühl zu besitzen, das ständig nach seiner Überwindung drängt. (Alfred Adler)
Mut zur Unzeit haben heißt Wasser in einem Korbe tragen. (Honoré de Balzac)
Man lernt das am gründlichsten, und behält das am besten, was man gleichsam aus sich selbst lernet. Nur wenige Menschen indessen sind das im Stande. Man nennt sie Autodidakten. (Immanuel Kant)
Wenn man für jeden Donner und Blitz, den ihr losbrennt mit eurer Zungenspitz, die Glocken müsst läuten im Land umher, es wär bald kein Mesner zu finden mehr. (Friedrich Schiller)
Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, bleibt ein Narr sein Leben lang. (Martin Luther)
Wer nichts weiß, muss alles glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Die Zentralisation der Produktionsmittel und die Vergesellschaftung der Arbeit erreichen einen Punkt, wo sie unverträglich werden mit ihrer kapitalistischen Hülle. Sie wird gesprengt. Die Stunde des kapitalistischen Privateigentums schlägt. Die Expropriateure werden expropriiert. (Karl Marx)
Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. (Albert Einstein)
Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken. (Galileo Galilei)
Nicht alles, was wahr ist, müssen wir sagen, aber alles, was wir sagen, muß wahr sein. (Peter Rosegger)
Wenn man manchen großen Taten und Gedanken bis zu ihrer Quelle nachspüren könnte, so würde man finden, dass sie öfters gar nicht in der Welt sein würden, wenn die Bouteille verkorkt geblieben wäre, aus der sie geholt wurden. Man glaubt nicht, wie viel aus jener Öffnung hervorkommt. Manche Köpfe tragen keine Früchte, wenn sie nicht wie Hyazinthenzwiebeln über Bouteillenhälsen stehen. Der Feige holt da seinen Mut, der Schüchterne Vertrauen auf eigne Kraft und der Elende Trost hervor. (Georg Christ...
Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in dieser Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind. (François de La Rochefoucauld)
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