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Ja, es sei herausgesagt: so eng auch Freundschaft, Liebe und Ehe Menschen verbinden; ganz ehrlich meint jeder es am Ende doch nur mit sich selbst und höchstens noch mit seinem Kinde. - Je weniger einer, in Folge objektiver oder subjektiver Bedingungen, nötig hat, mit den Menschen in Berührung zu kommen, desto besser ist er daran. (Arthur Schopenhauer)
Haschen nach Wohlwollen (Boëthius)
Die Straße, auf der die Feinde fliehen, muss man bahnen. (Vegetius)
Für eines Mannes Handeln ist das eigene Ich ein dürftiger Ausgangspunkt. (Francis Bacon)
Handle recht, nichts fürchte; Dein Ziel sei immer Ziel auch deines Landes, Wie deines Gottes und der Wahrheit. (William Shakespeare)
Eine Folgerung aus dem Bisherigen ist, daß jedes Geschöpf als solches vollkommen ist, wenn es auch im Verhältnis zu einem andern weniger vollkommen zu sein scheint; denn der gütige Gott teilt das Sein allen in der Weise mit, in der er aufgefaßt werden kann. (Nikolaus von Kues)
Wer Christus hat, hat alles und kann alles. (Philipp Melanchthon)
Ein Kaiser muss stehend sterben. (Vespasian)
Politik ist ein weites Feld für Zank und Streit. (Michel de Montaigne)
Überlege oft, was du über jemanden sagst und wem du es sagst. (Horaz)
Keine Gewalteinwirkung schwächt grausamen Geiz. (Claudian)
Mit dem Verstand können die Klugen, das Angeschwollensein vom Fettsein unterscheiden. (Nasser Chosrau)
Der Boden des Vaterlandes sei allen teuer. (Cicero)
Heute gibt es viele, die das Gute für schlecht, das Minderwertige hingegen für gut halten. Diese Leute helfen nicht, sie hindern vielmehr. (Gottfried von Straßburg)
Du verehrst die Heiligen, du freust dich, ihre Reliquien zu berühren. Doch du verachtest das Beste, was sie überliefert haben: das Beispiel des reinen Lebens. (Erasmus von Rotterdam)
Man lacht nicht, daß ihr alt, glaubt mir, man lacht allein Daß ihr, die ihr doch alt, durchaus nicht alt wollt sein. (Andreas Gryphius)
Einige Heilmittel sind gefährlicher als das Übel. (Seneca d.Ä.)
Der Menge gefallen heißt den Weisen missfallen. (Plutarch)
Durch Weiber kann nur Unheil geschen. Hörst du zu Ende diesen Bericht, Besser ist es, du freiest nicht. Nur einer sittsamen strebe nach, Ein unartiges Weib bringt Schmach. Weib und Drache sind besser tot, Besser die Welt frei von beider Not. (Abū l-Qāsem-e Ferdousī)
Die Rückwärtsglaubenden sehen heut noch auf Erden Zustände, wie sie vor Jahrhunderten waren. (Hedwig Dohm)
Uns etwas verbieten heißt uns danach lüstern machen. (Michel de Montaigne)
Daher Zorn und Tränen. (Juvenal)
Ihr hättet (Wolfram von Eschenbach)
Die erste und wichtigste Schlußfolge aus den bis jetzt aufgestellten Grundsätzen ist die, dass der allgemeine Wille allein die Kräfte des Staates dem Zwecke seiner Einrichtung gemäß, der in dem Gemeinwohl besteht, leiten kann; denn wenn der Gegensatz der Privatinteressen die Errichtung der Gesellschaften nötig gemacht hat, so hat sie doch erst die Übereinstimmung der gleichen Interessen ermöglicht. Das Gemeinsame in diesen verschiedenen Interessen bildet das gesellschaftliche Band; und gäbe es n...
Nirgendwo ist der, der überall ist. (Seneca d.J.)
Und ergreift auf einmal uns das Heimweh ganz, Dann gehen wir wie die Gefährten auch eine andere Straße, Den Weg, der uns führen kann zurück ins eigene Land. (Otfrid von Weißenburg)
Und deshalb hat es mir gefallen, ein Weib zu nehmen, das nicht errötet, wenn es mich den Pinsel zur Hand nehmen sieht. (Peter Paul Rubens)
Blickt auf die Weite, die Festigkeit, die Raschheit des Himmels und hört einmal auf, Wertloses zu bewundern! (Boëthius)
Nichts im Übermaß! (Terenz)
Der Zweck der Aufstände aber ist Gewinn und Ehre oder ihr Gegenteil. (Aristoteles)
Großen herrn und schönen frauen Soll man gern dienen, wenig trauen. (Georg Rollenhagen)
Alle Dichter sind verrückt. (Robert Burton)
Eine Definition soll Streit ausschließen. (Horaz)
Die Trunckenheit verwirret / verführet / und verblendet dem Menschen sein ohne deme inficirtes Gehirn... ()
Sich das Rauchen abzugewöhnen ist ganz leicht. Ich selbst habe es schon mindestens ein Dutzend Mal gemacht. (Mark Twain)
Es ras’t der See und will sein Opfer haben. (Friedrich Schiller)
Wer kalt ist, den friert nicht mehr! (Georg Büchner)
Wer hortet, was vergänglich ist // gräbt seine Seel in Dreck und Mist. (Sebastian Brant)
Heiterkeit kann kein Übermaß haben, sondern ist immer gut; Melancholie dagegen ist immer schlecht. (Baruch de Spinoza)
Bürgerliches Benehmen verliert sich manchmal im Heer, aber niemals am Hof. (François de La Rochefoucauld)
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