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...eine Prinzessin, der man sagte, dass die Bauern kein Brot hätten, woraufhin sie antwortete, dann sollten sie doch Brioche essen. (Jean-Jacques Rousseau)
Ist Erkennen wirklich Können? Ist die Wissenschaft das Leben, ist sie das ganze Leben? Kann sie dem Verderben und der Auflösung Einhalt gebieten? (Francesco de Sanctis)
Aber, im Ganzen genommen, liegt, wie längst gesagt ist, die Welt im Argen: die Wilden fressen einander und die Zahmen betrügen einander, und Das nennet man den Lauf der Welt. (Arthur Schopenhauer)
Maßhalten ist das Beste. (Ausonius)
Gib dich zufrieden und sei stille. (Paul Gerhardt)
Die Bibliotheken füllen sich an mit Büchern, die Geister werden aber immer ärmer an Bildung. Man schreibt nicht mehr, man schreibt ab. (Gerolamo Cardano)
Klein ist der Mensch, der Vergängliches sucht, groß aber, wer das Ewige im Sinn hat. (Antonius von Padua)
So ist der Wucher hassenswert, weil er aus dem Geld selbst den Erwerb zieht und nicht aus dem, wofür das Geld da ist. Denn das Geld ist um des Tausches willen erfunden worden, durch den Zins vermehrt es sich dagegen durch sich selbst. […] Diese Art des Gelderwerbs ist also am meisten gegen die Natur. (Aristoteles)
Denn an sich ist nichts weder gut noch schlimm; das Denken macht es erst dazu. (William Shakespeare)
Das sind gefährliche Katzen, die vorne lecken und hinten kratzen. (Georg Rollenhagen)
Die Hoffnung ist eine große Verfälscherin der Wahrheit: Die Klugheit weise sie zurecht und sorge dafür, dass der Genuss die Erwartung übertreffe. (Baltasar Gracián y Morales)
Man veredelt die Pflanzen durch die Zucht und die Menschen durch Erziehung. (Jean-Jacques Rousseau)
Das vornehmliche Streben der Frauen gilt dem Erwecken der Liebe. (Molière)
Was gibt es Törichteres, als von seinen eigenen guten Eigenschaften bezaubert, von seinen Verdiensten entzückt zu sein? (Erasmus von Rotterdam)
Ungestraft zu tun, was beliebt, heißt König sein. (Sallust)
Das Rauchen macht dumm; es macht unfähig zum Denken und Dichten. Es ist auch nur für Müßiggänger, für Menschen die Langeweile haben [..] Zum Rauchen gehört auch das Biertrinken, damit der erhitzte Gaumen wieder abgekühlt werde. [..] Wenn es so fortgehen sollte, wie es den Anschein hat, so wird man nach zwei oder drei Menschen-Alter schon sehen, was diese Bierbäuche und Schmauchlümmel aus Teutschland gemacht haben. [..] Aber es liegt auch im Rauchen eine arge Unhöflichkeit, eine impertinente Unge...
Die Schlange sticht nicht ungereizt. (Friedrich Schiller)
Alles, was wir mit Wärme und Enthusiasmus ergreifen, ist eine Art der Liebe. (Wilhelm von Humboldt)
Perlen bedeuten Tränen. (Gotthold Ephraim Lessing)
Einen Dummkopf betrügen heißt, den Verstand rächen. (Giacomo Casanova)
Ein Gefühl, das wir nicht erlebt haben, können wir in einem anderen nicht wiederfinden. (Wilhelm Dilthey)
Man muss gestehen: daß die größten Übel, welche gesittete Völker drücken, uns vom Kriege, und zwar nicht so sehr von dem, der wirklich oder gewesen ist, als von der nie nachzulassenden und so gar unaufhörlich vermehrten Zurüstung zum künftigen, zugezogen werden. (Immanuel Kant)
Ich hab' hier bloß ein Amt und keine Meinung. (Friedrich Schiller)
Das Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepaßt werden. (Immanuel Kant)
Und Hochmut ists, wodurch die Engel fielen, / Woran der Höllengeist die Menschen fasst. (Friedrich Schiller)
Der Mensch erfährt, er sei auch, wer er mag, // ein letztes Glück und einen letzten Tag. (Johann Wolfgang von Goethe)
Übers Niederträchtige niemand sich beklage; denn es ist das Mächtige, was man dir auch sage. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ich kenne die Weise, ich kenne den Text // Ich kenn auch die Herren Verfasser // Ich weiß, sie tranken heimlich Wein // Und predigten öffentlich Wasser. (Heinrich Heine)
Ich habe Gott überall erblickt aber niemals begriffen. (Alphonse de Lamartine)
Trauernde sind üb'rall sich verwandt. (Franz Grillparzer)
Männlichkeit zieht die Weiber an! (Friedrich Ludwig Jahn)
Wenn du dich diesem Baum näherst, so wird es dir ergehen, wie du mir getan hast. (Annette von Droste-Hülshoff)
Für das Leben der Menschen und ihr Glück zu sorgen, und nicht es zu zerstören, ist das erste und einzig legitime Ziel einer guten Regierung. (Thomas Jefferson)
Was wird geschehen? Was wird die Zukunft bringen? Ich weiß nicht; ich ahne nichts. Wenn eine Spinne sich von einem festen Punkte aus in ihre Konsequenzen hinabstürzt, da sieht sie vor sich beständig einen leeren Raum, in welchem sie nirgends Fuß findet, wie sehr sie auch zappeln mag. Geradeso geht es mir. Vorn immer ein leerer Raum; was mich vorwärts treibt, ist eine Konsequenz, deren erster Anstoß hinter mir liegt. Dieses Leben ist ein verkehrtes und schreckliches, nicht zum Aushalten. (Søren K...
Aus derselben Ackerkrume // Wächst das Unkraut wie die Blume // Und das Unkraut macht sich breit. (Friedrich von Bodenstedt)
Wenn man sich recht herzlich freut, dass jemand Glück hatte, so ist damit noch nicht gesagt, dass man ihm auch einräumen will, das Glück verdient zu haben. (Karl Gutzkow)
Macht mir kein Getümmel, O Ihr Männer von Athen. (Sokrates)
Der größte Feind des Rechtes ist das Vorrecht. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. (Kurt Tucholsky)
Ich lache darüber, wie schlecht ich immer gelaunt bin. (Karl Lagerfeld)
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