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Unsere besten Zitate
Die Muse der Tragödie ist zur Gassenhure geworden, denn jeder deutsche Schlingel notzüchtigt sie und zeugt mit ihr fünfbeinige Mondkälber, welche so abscheulich sind, daß ich den Hund bedauere, der sie anpißt. (Christian Dietrich Grabbe)
Der Richter wird verurteilt, wenn ein Schuldiger freigesprochen wird. (Publilius Syrus)
Eine heilige katholische und ebenso apostolische Kirche zu glauben und festzuhalten, werden wir auf Drängen des Glaubens gezwungen, und diese glauben wir fest und bekennen wir aufrichtig, außerhalb derer weder Heil noch Vergebung der Sünden ist. (Bonifatius VIII.)
Das Pech und die Natur halten unsere Rechnung immer im Gleichgewicht, nie erzeigt sie uns eine Wohltat, dass nicht gleich ein Übel käme. (Niccolò Machiavelli)
Heiliger Vater, so vergeht der Ruhm der Welt. (Augustinus Patricius)
Verbreitet ist die Bezeichnung Freund, doch selten ist die Treue. (Phaedrus)
Es missfiel deine Nase? (Juvenal)
Kaiser oder nichts. (Cesare Borgia)
Jedem Arzt geht es schlecht, wenn es niemandem schlecht geht. (Philemon)
Ecquantum restat. (Martin Opitz)
Ich habe immer eine Verehrung empfunden, nicht für wortreiche Weitschweifigkeit, sondern für heilige Einfachheit! (Hieronymus)
Also besitzen Selbstgenügen und Macht ein und dasselbe Wesen. (Boëthius)
Aber wer bewacht die Bewacher? (Juvenal)
Die Philosophie ist, und zwar auch bei gescheiten Leuten, nur ein leeres Wort, das keine Beziehung zur Wirklichkeit hat. (Michel de Montaigne)
Unsere Erkenntniß ist gegen die eines Engels lauter Unsinn. (Immanuel Kant)
[...] allzustraff gespannt zerspringt der Bogen. (Friedrich Schiller)
Man weiss nur zu wohl, dass unter euch noch etliche Dumme sind, die es nicht über sich bringen können, der Idee dieses infamen Gottes abzuschwören und die Religion zu verabscheuen [Rede des Herzogs]. (Donatien Alphonse François de Sade)
Wir armen, armen Mädchen, sind gar so übel dran. (Albert Lortzing)
Aus fixen Ideen entstehen die Verbrechen. (Max Stirner)
Es ist leichter, jener Ämter würdig zu erscheinen, die man nicht hat, als derer, die man ausübt. (François de La Rochefoucauld)
Die Natur macht keine Sprünge. (Gottfried Wilhelm Leibniz)
I. Die absolute, wahre und mathematische Zeit verfließt an sich und vermöge ihrer Natur gleichförmig und ohne Beziehung auf irgendeinen äußeren Gegenstand. [...] II. Der absolute Raum bleibt vermöge seiner Natur und ohne Beziehung auf einen äußeren Gegenstand stets gleich und unbeweglich. (Isaac Newton)
In einer Despotie ist es gleich gefährlich, wenn jemand gut oder schlecht denkt; es genügt, daß er denkt, um den Führer der Regierung zu beunruhigen. (Charles de Montesquieu)
Republiken enden durch Luxus, Monarchien durch Armut. (Charles de Montesquieu)
Universitäten sind nicht da, um ein Wissen zu lehren, welches erforderlich ist, um zu einer bestimmten Art des Broderwerbs zu befähigen. Ihre Aufgabe ist es nicht, geschickte Rechtsgelehrte oder Aerzte oder Ingenieure zu bilden, sondern tüchtige und veredelte menschliche Wesen. (John Stuart Mill)
Herr Durst ist ein gestrenger Mann, // Der läßt sich gar nicht foppen. (August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)
Die Tochter des Neides ist die Verleumdung. (Giacomo Casanova)
Es waren eigentlich nur zwei Personen auf der Welt, die er mit Wärme liebte, die eine war jedes Mal sein größter Schmeichler, und die andere war er selbst. (Georg Christoph Lichtenberg)
Die historische Nachforschung muß dem Volksmund recht geben, der ihr Resultat längst vorweggenommen hat: »Je länger das Haar, desto kürzer der Verstand«. (Otto Weininger)
Wer als reicher Mann stirbt, stirbt schändlich. (Andrew Carnegie)
Was für eine dunkle, sonderbare Vorstellung, daß die Liebe zur Erhaltung der menschlichen Gattung da sei, wie die Befriedigung des Hungers zur Erhaltung des Leibes. Die Erregung des Blutes ist wegen der Fortpflanzung da, aber nicht die Liebe, nicht die Liebe. (Hedwig Dohm)
Du nahmst mir meinen Himmel nur, um ihn // In König Philipps Armen zu vertilgen. (Friedrich Schiller)
Der Revolutionär von heute, der mit Hilfe der Psychologie des Unbewussten die Beziehungen der Geschlechter in einer freien und glückverheißenden Zukunft sieht, kämpft gegen Vergewaltigung in ursprünglichster Form, gegen den Vater und gegen das Vaterrecht. / Die kommende Revolution ist die Revolution fürs Mutterrecht. Es bleibt gleichgültig, unter welchen Erscheinungsformen und mit welchen Mitteln sie sich vollzieht. (Otto Gross)
Den Menschen macht sein Wille groß und klein, und weil ich meinem treu bin, muss er sterben. (Friedrich Schiller)
Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst. (Friedrich Schiller)
Was wolltest du mit dem Dolche, sprich! (Friedrich Schiller)
Ich gehe Euch jetzt einen Sprung voraus, um Euch einen herrlichen Empfang zu bereiten. (Christoph Probst)
Lass sich doch keine Seele vom Glauben an Gott in ihrer Lebens-Geschichte etwa dadurch abneigen, daß sie zu klein dafür sei in der Menge der Geister und Sonnen. (Jean Paul)
Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsre Freuden, sondern weil unsre Hoffnungen aufhören. (Jean Paul)
Die Geburtsstunde der menschlichen Freiheit ist die Stunde der Begegnung mit Gott. (Alfred Delp)
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