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Unsere beliebtesten Zitate
Copien. — Nicht selten begegnet man Copien bedeutender Menschen; und den Meisten gefallen, wie bei Gemälden, so auch hier, die Copien besser als die Originale. (Friedrich Nietzsche)
Die Scham existiert überall, wo es ein »Mysterium« gibt. (Friedrich Nietzsche)
Euer Landsmann ist ein Eigensinn und ein Besserwisser, der sich dem neuen Lande, drin er nun lebt, nicht anbequemen und alles nach der Weise seiner alten Heimat anordnen und regeln will. Er gehorcht wohl, weil er im Gehorsam erzogen ist, aber es ist ein toter Gehorsam, und ein toter Gehorsam ist unfruchtbar. (Theodor Fontane)
»Dumm wie ein Mann« sagen die Frauen: »feige wie ein Weib« sagen die Männer. Die Dummheit ist am Weibe das Unweibliche. (Friedrich Nietzsche)
Ein Chemiker, der kein Physiker ist, ist überhaupt gar nichts. (Robert Wilhelm Bunsen)
Realismus ist die künstlerische Wiedergabe (nicht das bloße Abschreiben) des Lebens. (Theodor Fontane)
Exstirpation des deutschen Geistes zugunsten des »deutschen Reiches«. (Friedrich Nietzsche)
Die Erfüllung eines Lieblingswunsches, sei der Wunsch selber, was er wolle, berührt uns wie eine Weihnachtsfreude. (Theodor Fontane)
Wieviel Muscheln am Strand, soviel Schmerzen bietet die Liebe. (Ovid)
Der ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du. (Theodor Fontane)
Das Poetische hat immer recht, es wächst weit über das Historische hinaus. (Theodor Fontane)
Nichts ist so aufreizend wie Gelassenheit. (Oscar Wilde)
Man muss sich untereinander helfen, das ist eigentlich das Beste. Sich helfen und unterstützen und vor allem nachsichtig sein und sich in das Recht des andern einleben. Denn was ist Recht? Es schwankt eigentlich immer. Aber Nachgiebigkeit einem guten Menschen gegenüber ist immer recht. (Theodor Fontane)
Jeder ist der Richtige. Natürlich muß er von Adel sein und eine Stellung haben und gut aussehen. (Theodor Fontane)
Ein weites Feld. (Theodor Fontane)
Laß uns einen Rundgang machen, Leser, erst durch das Schiff der Kirche, wo der Kriegsruhm seine Lieblinge gebettet, oder einen Gedenkstein zur Erinnerung an die weitab Gefallenen errichtet hat. (Theodor Fontane)
Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache. (Theodor Fontane)
Zwischen Hochmut und Demut steht ein drittes, dem das Leben gehört, und das ist der Mut. (Theodor Fontane)
Das Herz bleibt ein Kind. (Theodor Fontane)
Die Liebe [...] lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten, und wer sich eines Frauenherzens dauernd versichern will, der muß immer neu darum werben, der muß die Reihe der Aufmerksamkeiten allstündlich wie einen Rosenkranz abbeten. Und ist er fertig damit, so muß er von neuem anfangen. Immer dasein, immer sich betätigen, darauf kommt es an. (Theodor Fontane)
Briefeschreiben ist wie Wetterleuchten; da verblitzt sich alles, und das Gewitter zieht nicht herauf. (Theodor Fontane)
Auch das Schlimmste, was ich muss leiden, ist ein schöner Tod. (Sophokles)
Moral ist gut, Erbschaft ist besser. (Theodor Fontane)
es kommt immer nur drauf an, daß, wie und wo man auch marschirt, man allerorten die Musik des Lebens hört. Die meisten hören nur die Dissonanzen. (Theodor Fontane)
Fatal waren die Juden; ihre frechen, unschönen Gaunergesichter (denn in Gaunerei liegt ihre ganze Größe) drängen sich einem überall auf. Wer in Rawicz oder Meseritz ein Jahr lang Menschen betrogen oder wenn nicht betrogen, eklige Geschäfte besorgt hat, hat keinen Anspruch darauf, sich in Norderney unter Prinzessinnen und Comtessen mit herumzuzieren. (Theodor Fontane)
Je älter ich werde, je mehr sehe ich ein: laufen lassen, wo nicht Amtspflicht das Gegenteil fordert, ist das allein Richtige. (Theodor Fontane)
Auch darin hat es herrlich der Tyrann: Frei darf er tun und sagen, was er will. (Sophokles)
Ein Beruf macht gedankenlos; darin liegt sein größter Segen. Denn er ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art Einen anfallen, erlaubtermaßen zurückziehen kann. (Friedrich Nietzsche)
Ich hasse nicht die Könige, sondern den Druck, den sie mit sich führen. (Theodor Fontane)
Ich beschwöre euch, meine Brüder, bleibt der Erde treu und glaubt Denen nicht, welche euch von überirdischen Hoffnungen reden! Giftmischer sind es, ob sie es wissen oder nicht. Verächter des Lebens sind es, Absterbende und selber Vergiftete, deren die Erde müde ist: so mögen sie dahinfahren! (Friedrich Nietzsche)
Politik ist die Kunst des Möglichen. (Otto von Bismarck)
Was wagt der freche Amor nicht! (Ovid)
Süß ist's, die Zeit auf die Bearbeitung der Äcker zu verwenden. (Ovid)
Wird die Macht als die Basis des Rechts angenommen, wie es Hobbes etc. tun, so sind Recht, Gesetz pp. nur Symptom, Ausdruck anderer Verhältnisse, auf denen die Staatsmacht beruht. (Karl Marx)
Kurz, hier wie überall, Vorsicht mit überflüssigen teleologischen Principien! (Friedrich Nietzsche)
Was der Fürst über das Arbeiterversicherungsgesetz sagte, wird dem Sozialhistoriker wertvoll sein. Mein Gedanke war, die arbeitenden Klassen zu gewinnen, oder soll ich sagen zu bestechen, den Staat als soziale Einrichtung anzusehen, die ihretwegen besteht und für ihr Wohl sorgen möchte. (Otto von Bismarck)
Für die Sicherheit und Fortbildung des Staates ist das Übergewicht derer, die den Besitz vertreten, das nützlichere. (Otto von Bismarck)
Solange Du glücklich bist, wirst Du viele Freunde haben. Wenn die Zeiten bewölkt sein werden, wirst Du allein sein. (Ovid)
So viele Sterne der Himmel, so viele Mädchen hat dein Rom. (Ovid)
Aufgeregte Gemüter zittern vor Hoffnung und Furcht. (Ovid)
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