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Unsere beliebtesten Zitate
Weinen kann ich nicht, aber mein Herz blutet. (William Shakespeare)
Fahre fort, übe nicht allein die Kunst, sondern dringe auch in ihr Inneres; sie verdient es. Denn nur die Kunst und die Wissenschaft erhöhen den Menschen bis zur Gottheit. [...] Der wahre Künstler hat keinen Stolz; leider sieht er, daß die Kunst keine Gränzen hat, er fühlt dunkel, wie weit er vom Ziele entfernt ist und indeß er vielleicht von Andern bewundert wird, trauert er, noch nicht dahin gekommen zu sein, wohin ihm der bessere Genius nur wie eine ferne Sonne vorleuchtet. (Ludwig van Beetho...
Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier! (William Shakespeare)
Willst du glücklich sein? Dann lerne erst leiden. (Iwan Sergejewitsch Turgenew)
Ohne jene, an sich zwar eben nicht liebenswürdige, Eigenschaft der Ungeselligkeit, woraus der Widerstand entspringt, den jeder bei seinen selbstsüchtigen Anmaßungen notwendig antreffen muß, würde in einem arkadischen Schäferleben, bei vollkommener Eintracht, Genügsamkeit und Wechselliebe, alle Talente auf ewig in ihren Keimen verborgen bleiben: die Menschen gutartig wie Schafe die sie weiden, würden in ihrem Dasein kaum einen größeren Wert verschaffen, als dieses ihr Haustier hat; sie würden das...
Die Achtung, die uns die Mitmenschen einflössen, lässt sich an der Art unserer Vertraulichkeit ermessen. (Sully Prudhomme)
Immerhin hat das den Staat zur Hölle gemacht, daß ihn der Mensch zu seinem Himmel machen wollte. (Friedrich Hölderlin)
Die Edelsten leiden den meisten Schmerz. Auch der Schmerz wählt den besten Boden. (Friedrich Hebbel)
Es ist bekannt, dass wir Männer bei unseren Ehefrauen nicht die Eigenschaften suchen, die wir bei Geliebten anbeten und verachten. (Italo Svevo)
Ein Staat, der jegliche freie Meinungsäußerung unterbindet und jede, aber auch jede sittlich berechtigte Kritik, jeden Verbesserungsvorschlag als 'Vorbereitung zum Hochverrat' unter die furchtbarsten Strafen stellt, bricht ein ungeschriebenes deutsches, germanisches Recht, das ‘im gesunden Volksempfinden’ noch immer lebendig war und lebendig bleiben muß. (Kurt Huber)
An jedem Punkt öffnet das Verstehen eine Welt. (Wilhelm Dilthey)
Auf lange Sicht sind wir alle tot. Die Volkswirtschaft macht es sich zu leicht und macht ihre Aufgabe zu wertlos, wenn sie in stürmischen Zeiten uns nur sagen kann, daß, nachdem der Sturm lang vorüber ist, der Ozean wieder ruhig sein wird. (John Maynard Keynes)
Ungöttlich ist Haß, // und göttlich nur die Liebe! (Friedrich von Bodenstedt)
Was die Kirche nicht verhindern kann, das pflegt sie wenigstens zu segnen. (Kurt Tucholsky)
Wie das Zwielicht unheimlicher ist als die Nacht, so ist die halbe Bildung verderblicher als die Unwissenheit. (Karl Emil Franzos)
Alles, was wir treiben und tun, ist ein Abmüden; wohl dem, der nicht müde wird! (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Unentbehrlichkeit eines Individuums ist gewiß immer nur eingebildet und chimerisch; aber auch so ist sie gut. (Friedrich Buchholz)
Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile. (Rudolf Steiner)
Ich lebe von guter Suppe und nicht von schöner Rede. (Molière)
Das gesellschaftliche Recht ist ganz und gar kein sittliches Recht, sondern eine bloße Modifikation des tierischen. (Johann Heinrich Pestalozzi)
Vom Übersinnlichen ist, was das spekulative Vermögen der Vernunft betrifft, keine Erkenntnis möglich. (Immanuel Kant)
Was man aus Vernunft begehrt, begehrt man nie heiß. (François de La Rochefoucauld)
Wenn in der ganzen Ideologie die Menschen und ihre Verhältnisse wie in einer Camera obscura auf den Kopf gestellt erscheinen, so geht dies Phänomen ebensosehr aus ihrem historischen Lebensprozeß hervor, wie die Umdrehung der Gegenstände auf der Netzhaut aus ihrem unmittelbar physischen. (Karl Marx)
Wir stimmen den anderen nur zu, wenn wir eine Gemeinsamkeit zwischen ihnen und uns empfinden. (Jean de La Bruyère)
Man soll nicht in Kirchen gehn, wenn man reine Luft atmen will. (Friedrich Nietzsche)
Wenn Licht und Finsternis ihr im ganzen verschiedene Stimmungen geben, so werden schwarze und weiße Bilder, die zu gleicher Zeit ins Auge fallen, diejenigen Zustände nebeneinander bewirken, welche durch Licht und Finsternis in einer Folge hervorgebracht wurden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ich sitze jetzt im Rohre und kann vor Pfeifenschneiden nicht zum Pfeifen kommen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Atheismus, [letzte] Stufe des Theismus, der negativen Anerkennung Gottes (Karl Marx)
Die wahre Freiheit ist nichts anderes als Gerechtigkeit. (Johann Gottfried Seume)
Über die Heide hallet mein Schritt; dumpf aus der Erde wandert es mit. (Theodor Storm)
Auf der einen Seite wächst die Freude am Wohlstand, auf der anderen bemächtigt sich die Regierung mehr und mehr aller Quellen des Wohlstandes. (Alexis de Tocqueville)
Das höchste Glück des Menschen ist die Befreiung von der Furcht, also vom Zweck. (Walther Rathenau)
Eifersucht, die Begleiterin der Liebe, hat dagegen brennende Eile, alles zu glauben, was nicht erfreut. Nicht durch Tatsachen allein, schon durch Schatten und Träume läßt sie sich schrecken. (Francesco Petrarca)
Das Übermaß der Freiheit wird Sklaverei, denn wenn es keine Autorität mehr gibt, so ist der Starke unumschränkt, und der Schwache verfällt dem Rechte der Faust. Die Überspannung der Freiheit führt nicht allein zur Knechtschaft, sondern ist selbst schon Knechtschaft. (Heinrich von Treitschke)
Und so ist der Ausschlag einer durch Philosophie versuchten ältesten Menschheitsgeschichte: Zufriedenheit mit der Vorsehung und dem Gange menschlicher Dinge im ganzen, der nicht vom Guten anhebend zum Bösen fortgeht, sondern sich vom Schlechten zum Besseren allmählich entwickelt; zu welchem Fortschritte denn ein jeder an seinem Teile, so viel in seinen Kräften steht, beizutragen durch die Natur selbst berufen ist. (Immanuel Kant)
Ich soll Überlieferungen überliefern, aber nicht alles und jedes glauben." (Herodot)
Die Natur […] allein ist unendlich reich und sie allein bildet den großen Künstler. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ich bin durch meine Laster Sklave und frei durch meine Gewissensbisse." – (Jean-Jacques Rousseau)
Das Misstrauen gegen den Geist ist Misstrauen gegen den Menschen selbst, ist Mangel an Selbstvertrauen. (Heinrich Mann)
der Mehrwert] […] ist […] ein während des Produktionsprozesses vom Arbeiter neugeschaffner Wert - festgeronnene Arbeit. Nur kostet er dem [!] Eigner des ganzen Produkts, dem Kapitalisten, nichts. (Karl Marx)
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