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Unsere beliebtesten Zitate
O selig, o selig, ein Kind noch zu sein! (Albert Lortzing)
Oh, ich bin klug und weise, und mich betrügt man nicht. (Albert Lortzing)
Es ist aber eine magische Operation und ist gleich der Wissenschaft von der kabbalistischen Kabbalah, nämlich daß das nicht aus Geistern noch aus der Zauberei entspringt, sondern aus dem natürlichen Lauf der subtilen Natur. (Paracelsus)
Wir armen, armen Mädchen, sind gar so übel dran. (Albert Lortzing)
Wie oft verglimmen die gewaltigsten Kräfte, weil kein Wind sie anbläst! (Jeremias Gotthelf)
Aus einfältigen, nicht so gar neugierigen Seelen und nicht so gar gelehrten Seelen werden gute Christen, die aus Ehrfurcht und Gehorsam einfältig glauben, und den Gesetzen folgen. (Michel de Montaigne)
Die Mathematik ist die Königin der Wissenschaften, und die Arithmetik ist die Königin der Mathematik. (Carl Friedrich Gauß)
Aus fixen Ideen entstehen die Verbrechen. (Max Stirner)
Und meine Seele spannte // Weit ihre Flügel aus, // Flog durch die stillen Lande, // Als flöge sie nach Haus. (Joseph von Eichendorff)
Wem Gott will rechte Gunst erweisen, // Den schickt er in die weite Welt, // Dem will er seine Wunder weisen // In Feld und Wald und Strom und Feld. (Joseph von Eichendorff)
Der gelbe Kern der Erde, das Gold, hat alle Macht, // Daß alles sonst für ihme wie Schalen wird geacht. (Friedrich von Logau)
Die Freundschafft, die der Wein gemacht, // Würckt wie der Wein, nur eine Nacht. (Friedrich von Logau)
Dem, der kennt der Menschen Leid und Not, // Ist Sterben ja der Übel größtes nicht. (Antoinette Deshoulières)
Juristen sind wie Schuster, die zerren mit den Zähnen // Das Leder, sie die Rechte, daß sie sich müssen dehnen. (Friedrich von Logau)
Landgraf werde hart! (Wilhelm Gerhard)
Unter allen europäischen Regierungen war die von Dänemark die erste und lange die einzige, die den Sklavenhandel abgeschafft hat, und dennoch waren die ersten Sklaven, die wir aufgestellt sahen, auf einem dänischen Sklavenschiff gekommen. Der gemeine Eigennutz, der mit den Pflichten der Menschlichkeit, Nationalehre und den Gesetzen des Vaterlandes im Streite liegt, läßt sich durch nichts in seinen Spekulationen stören. (Alexander von Humboldt)
Komm, leb mit mir und liebe mich; // ich will die Wonne lehren dich, // die Wiesen, Berge, Wald gewähren, // die Schönheit der Natur dich lehren. (Christopher Marlowe)
Rechter Dank // Wird nicht krank, // Pflegt im Danken // Nie zu wanken. (Friedrich von Logau)
Die Regierung, welche durch eine Revolution vernichtet wird, ist fast stets besser als ihre unmittelbare Vorgängerin. Die Erfahrung lehrt, dass der gefährlichste Augenblick für eine schlechte Regierung gewöhnlich derjenige ist, in dem sie sich zu reformieren beginnt. (Alexis de Tocqueville)
Es gibt nur eine Art, sich mit Sicherheit seinen Charakter zu bewahren: niemals Geld nötig zu haben. Ergo schließe ich, wenn man sein Einkommen nicht erhöhen kann, muss man seine Ausgaben einschränken (Alexis de Tocqueville)
Alles wirkliche Dichten und Denken nämlich ist gewissermaaßen ein Versuch, den kleinen Leuten einen großen Kopf aufzusetzen: kein Wunder, daß er nicht gleich gelingt. (Arthur Schopenhauer)
Ach, es ist doch ein saures Stück Brod, das Philosophieprofessorenbrod! (Arthur Schopenhauer)
Jede menschliche Vollkommenheit ist einem Fehler verwandt, in welchen überzugehen sie droht; jedoch auch umgekehrt, jeder Fehler, einer Vollkommenheit. (Arthur Schopenhauer)
Was du wirst erwachend sehn, // Wähl es dir zum Liebchen schön, // Seinetwegen schmacht und stöhn, // Sei es Brummbär, Kater, Luchs, // Borst'ger Eber oder Fuchs, // Was sich zeigt an diesem Platz, // Wenn du aufwachst, wird dein Schatz; // Sähst du gleich die ärgste Fratz'! (William Shakespeare)
Denn bei mir findet, in England, der rothe Rock mehr Glauben, als der schwarze, und Alles, was daselbst zu Gunsten der Kirche, dieser so reichen und bequemen Versorgungsanstalt der mittellosen jüngern Söhne der gesammten Aristokratie, gesagt wird, ist mir eo ipso verdächtig. (Arthur Schopenhauer)
Ein eigenthümlicher Fehler der Deutschen ist, daß sie, was vor ihren Füßen liegt, in den Wolken suchen. (Arthur Schopenhauer)
Wird nämlich das Unrecht von Einer Seite herausgeworfen, so schleicht es sich von der andern wieder herein; weil eben die Unrechtlichkeit tief im menschlichen Wesen liegt. (Arthur Schopenhauer)
Aber so ein Gott Jehova, der animi causa und de gaieté de coeur diese Welt der Noth und des Jammers hervorbringt und dann noch gar sich selber Beifall klatscht, mit πάντα καλά λίαν, - Das ist nicht zu ertragen. (Arthur Schopenhauer)
Lesen heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken. (Arthur Schopenhauer)
Wann wir lesen, denkt ein Anderer für uns: wir wiederholen bloß seinen mentalen Proceß. […] Daher kommt es, daß wer sehr viel und fast den ganzen Tag liest, dazwischen aber sich in gedankenlosem Zeitvertreibe erholt, die Fähigkeit, selbst zu denken, allmälig verliert, - wie Einer der immer reitet, zuletzt das Gehen verlernt. Solches aber ist der Fall sehr vieler Gelehrten: sie haben sich dumm gelesen. (Arthur Schopenhauer)
Ein jeder Tag bricht dir was ab // Von deiner Schönheit bis ins Grab. (Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen)
Die Konsonanten sind das Skelett und die Vokale das Fleisch der Wörter. (Arthur Schopenhauer)
Hoffnung ist die Verwechselung des Wunsches einer Begebenheit mit ihrer Wahrscheinlichkeit. (Arthur Schopenhauer)
Aller Eigensinn beruht darauf, daß der Wille sich an die Stelle der Erkenntniß gedrängt hat. (Arthur Schopenhauer)
Alle Körper sind entweder in Bewegung oder in Ruhe. (Baruch de Spinoza)
Demut ist keine Tugend, das heißt, sie entspringt nicht der Vernunft. (Baruch de Spinoza)
Gott oder auch die Natur (Baruch de Spinoza)
Heiterkeit kann kein Übermaß haben, sondern ist immer gut; Melancholie dagegen ist immer schlecht. (Baruch de Spinoza)
Geduld ist eine Tugend an einem Indianer und kann einem christlichen Weißen nicht zur Schande gereichen. (James Fenimore Cooper)
Arbeit schändet nicht, die Trägheit aber entehrt uns. (Hesiod)
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