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jeder lernt nur was er lernen kann
Unsere beliebtesten Zitate
Das Arbeiten ist meinem Gefühl nach dem Menschen so gut ein Bedürfnis wie Essen und Schlafen. (Wilhelm von Humboldt)
Die schöne und reine Weiblichkeit sollte nur durch die schönste und reinste Männlichkeit angezogen werden. (Wilhelm von Humboldt)
Es ist unglaublich, wie viel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag. (Wilhelm von Humboldt)
Mir gefällt die Welt nicht so gut: // Ihre Annehmlichkeit ist große Mühsal, // ihre größte Freude ist Herzeleid, // ihr süßer Lohn eine bittere Not, // ihr langes Leben ein plötzlicher Tod. (Hartmann von Aue)
... gewiß ist es fast noch wichtiger, wie der Mensch das Schicksal nimmt, als wie sein Schicksal ist. (Wilhelm von Humboldt)
Alles, was wir mit Wärme und Enthusiasmus ergreifen, ist eine Art der Liebe. (Wilhelm von Humboldt)
Weibern und dem Spiel zuliebe wurde mancher Mann zum Diebe. (Freidank)
Der Mann hat freien Mut, // Der gerne tut, was er tut. (Thomasîn von Zerclaere)
Auch fordert jede Wirkung eine gleich starke Gegenwirkung, jedes Zeugen ein gleich tätiges Empfangen. Die Gegenwart muss daher schon auf die Zukunft vorbereitet sein. (Wilhelm von Humboldt)
Ich habe lange genug an der offenen Tür des Todes gestanden; es wird Zeit hinauszutreten und sie hinter mir zuzumachen. (Wilhelm von Humboldt)
Sie wollen frei sein, und verstehen nicht, gerecht zu sein. (Emmanuel Joseph Sieyès)
Auf der Welt ist kein Bestand, // Wir müssen Alle sterben, das ist uns wohlbekannt. // Heissassa! Hopssassa! (Georg Büchner)
Es muß was Schönes sein um die Tugend, Herr Hauptmann, aber ich bin ein armer Kerl. (Georg Büchner)
Es wird mir ganz angst um die Welt, wenn ich an die Ewigkeit denke. (Georg Büchner)
[...] ich ärgere mich nicht, ärgern ist ungesund, ist unwissenschaftlich! (Georg Büchner)
Der Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt Einem, wenn man hinunterschaut [...] (Georg Büchner)
Moral, das ist, wenn man moralisch ist […] (Georg Büchner)
Seh’n Sie, Herr Doctor, manchmal hat man so ’nen Charakter, so ’ne Struktur. — Aber mit der Natur ist’s was ander’s, sehen Sie, mit der Natur (er kracht mit den Fingern), das ist so was, wie soll ich doch sagen — zum Beispiel — (Georg Büchner)
Wer kalt ist, den friert nicht mehr! (Georg Büchner)
Wozzeck, es schaudert mich, wenn ich denke, daß sich die Welt in einem Tage herumdreht. Was für eine Zeitverschwendung! - wo soll das hinaus? So geschwind geht Alles! - Wozzeck, ich kann kein Mühlrad mehr sehen, oder ich werd’ melancholisch! (Georg Büchner)
Ach nur in dem Abgrund des Todes ist Ruh. (Clemens Brentano)
Adam und Eva haben's Lieben erdacht, ich und mein Schätzle haben's auch so gemacht. (Clemens Brentano)
Der Mensch ist auf Erden sich zu bilden und dann wieder die Welt. (Clemens Brentano)
Damit den Heiligen die Seligkeit besser gefalle und sie Gott noch mehr dafür danken, dürfen sie die Strafen der Gottlosen vollkommen schauen. (Thomas von Aquin)
Der Sinn des Menschen strebet immer nach dem Unbegreiflichen, als sei dort das Ziel der Laufbahn und der Schlüssel des Himmels; denn bewundern kann der Mensch allein, und alles Bewunderung Erregende ist ein Bote Gottes, [...] (Clemens Brentano)
Die Töne sind ein wunderbarer lebender Atem der Dunkelheit. (Clemens Brentano)
Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, // Er mäht das Korn, wenn's Gott gebot; // Schon wetzt er die Sense, // Daß schneidend sie glänze, // Bald wird er dich schneiden, // Du mußt es nur leiden; // Mußt in den Erntekranz hinein, // Hüte dich, schönes Blümelein! (Clemens Brentano)
O Stern und Blume, Geist und Kleid, // Lieb', Leid und Zeit und Ewigkeit! (Clemens Brentano)
Vergangen sei vergangen // Und Zukunft ewig fern; // In Gegenwart gefangen // Verweilt die Liebe gern. (Clemens Brentano)
Zum Hassen oder Lieben // Ist alle Welt getrieben, // Es bleibet keine Wahl, // der Teufel ist neutral. (Clemens Brentano)
Wer hat die Eule nach Athen gebracht? (Aristophanes)
Man muss am Leben rütteln, sonst nagt es an uns. (Stendhal)
Der Tod: Der Lust folgt Unlust, Abscheu dem Begehren. // Das ist des Lebens Lauf und Ende. Willst du // Vor Klugheit gackern, lerne das begreifen. (Johannes von Tepl)
Wäre ich nicht so alt, würde ich Arabisch lernen, so beglückt bin ich, endlich etwas zu finden, das keine steife Kopie von schon Vorhandenem ist. (Stendhal)
Die angenehme Zeit fordert uns alle auf, traurige Gedanken und unnützen Kummer zu vergessen: // solange dieses kurze Leben dauert, // soll jeder froh sein, jeder sich verlieben. (Lorenzo de' Medici)
Ich befand mich in einer Art Ekstase bei dem Gedanken, in Florenz und den Gräbern so vieler Großen so nahe zu sein. Ich war in Bewunderung der erhabenen Schönheit versunken; ich sah sie aus nächster Nähe und berührte sie fast. Ich war auf dem Punkt der Begeisterung angelangt, wo sich die himmlischen Empfindungen, wie sie die Kunst bietet, mit leidenschaftlichen Gefühlen gatten. Als ich die Kirche verließ, klopfte mir das Herz; man nennt das in Berlin Nerven; mein Lebensquell war versiegt, und ic...
Der ist ein Narr, der dem verfällt: // wolln dienen Gott sowie der Welt; // denn wo zwei Herren hat ein Knecht, // kann dieser keinem dienen recht. (Sebastian Brant)
Nur wer sich für ein´n Narrn eracht´t // der ist zum Weisen bald gemacht(...) (Sebastian Brant)
Wer hortet, was vergänglich ist // gräbt seine Seel in Dreck und Mist. (Sebastian Brant)
Ich hab's gewagt mit Sinnen // und trag des noch kein Reu // Mag ich nicht dran gewinnen, // Dennoch muß man spüren Treu. (Ulrich von Hutten)
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