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Oft gesucht
voltaire eine weitere ursache unserer armut sind unsere neuen bedürfnisse
,
der spötter witz
,
sinnreich bist du
,
das gehirn denkt wie der magen verdaut schopenhauer
,
was man nicht aufgibt hat man nie verloren
,
Lieben heißt: Jeamndem Gutes wollen
,
glücklich sind die menschen wenn sie haben was gut für sie ist
Zufällige Sprüche
Etwas als ein Merkmal mit einem Dinge vergleichen heißt urtheilen. Das Ding selber ist das Subject, das Merkmal das Prädicat. (Immanuel Kant)
Wir wissen vollkommen, dass die Geschichtsschreiber der Zukunft unfehlbar finden werden, dass unser Denken voller Einbildungen gewesen ist: weil sie eine vollendete Welt hinter sich sehen werden. (Georges Sorel)
Ich begreife nicht, wie eine reine Hand eine Zeitung berühren kann, ohne Krämpfe von Ekel zu bekommen. (Charles Baudelaire)
Ein Augenblick ist wenig - ein Blick ist viel. (Hugo von Hofmannsthal)
Die Kritik hatte mir vielfach den Vorwurf gemacht, daß sich meine Dramen mit meiner eigenen Person beschäftigen. Ich wollte dartun, daß es sich der Mühe lohnt, meine Person auf die Bühne zu bringen. (Frank Wedekind)
Was ist ein Dichter? Ein unglücklicher Mensch, der heiße Schmerzen in seinem Herzen trägt, dessen Lippen aber so geartet sind, daß, während Seufzer und Geschrei ihnen entströmen, diese dem fremden Ohr wie schöne Musik ertönen.. (Søren Kierkegaard)
Maßhalten ist das Beste. (Ausonius)
Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht. (Edith Stein)
Eine jede Handlung ist recht, die oder nach deren Maxime die Freiheit der Willkür eines jeden mit jedermanns Freiheit nach einem allgemeinen Gesetze zusammen bestehen kann. (Immanuel Kant)
Wie eilig ordnet sich Geschehnes ein. (Arthur Schnitzler)
Ich bin's gewohnt, den Kopf recht hoch zu tragen, // Mein Sinn ist auch ein bischen starr und zähe; // Wenn selbst der König mir ins Antlitz sähe, // Ich würde nicht die Augen niederschlagen. (Heinrich Heine)
Liebe und Trompetenblasen // Nützen zu viel guten Dingen. (Joseph Victor von Scheffel)
Der Wille Gottes, Zufluchtsort der Unwissenheit (Baruch de Spinoza)
Der fortwährende Einfluß des Buddhismus […] ergab eine Gesellschaft des Friedens und der Harmonie. Wir genossen Freiheit und Zufriedenheit. (Tendzin Gyatsho)
Alle göttlichen Gesandten müssen Mathematiker sein. (Novalis)
Durch Gefahren setzt ein großes Herz sich durch. (Jean Racine)
Ich glaube, dass der Künstler nicht bloß charmanter Gesellschafter oder Lebensphilosoph, sondern Priester des Ewigen sei. (Zacharias Werner)
Das Denken giebt uns ein so reines und so lebhaftes Vergnügen, daß, wer es nur einmal in seinem Leben gekostet hat, es nie wieder entbehren kann. (Johann Jakob Engel)
Gewissensbisse erziehn zum Beißen. (Friedrich Nietzsche)
Ich fürchte, grad unter Menschen möchtest du, ein Mensch zu sein verlernen. (Gotthold Ephraim Lessing)
Ob du wenig thust oder viel, // Drauf kommt's nicht an! // Ich seh nur auf das Ziel - // Die Richtung macht den Mann. (Eduard von Bauernfeld)
Spiele fleißig Fugen guter Meister, vor Allen von Joh. Seb. Bach. Das „wohltemperirte Clavier“ sei dein täglich Brod. Dann wirst du gewiß ein tüchtiger Musiker. (Robert Schumann)
Denn, ich wiederhole es, alle Tugend, die irgendwie eines Lohnes wegen geübt wird, beruht auf klugen, methodischen, weitsehenden Egoismus. (Arthur Schopenhauer)
Mein Museum ist wie eine Sammlung von Volksliedern. Hören Sie, es singt und klingt. (Oskar Seyffert)
Der Skizzist spricht aber unmittelbar zum Geiste, besticht und entzückt dadurch jeden Unerfahrnen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Kommt einen Schritt näher, Jungs. Das wird es leichter machen. (Robert Erskine Childers)
Alle Philosophie ist wahr, wenn sie zum Heiligen aufstrebt. (Justinus Kerner)
Man müsste die Geistesblitze aus den Irrenhäusern sammeln, man fände viele. (Charles de Montesquieu)
Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel braucht. (Peter Rosegger)
Das Leben ahmt die Kunst weit mehr nach als die Kunst das Leben. (Oscar Wilde)
Weh denen, die des Morgens früh auf sind, des Saufens sich zu fleißigen, und sitzen bis in die Nacht, dass sie der Wein erhitzt, und haben Harfen, Psalter, Pauken, Pfeifen und Wein in ihrem Wohlleben und sehen nicht auf das Werk des Herrn und schauen nicht auf das Geschäft seiner Hände! (Jesaja)
Der längste Umweg ist der kürzeste nach Hause. (James Joyce)
Mit zwanzig Jahren herrscht der Wille vor, mit dreißig das Genie, mit vierzig das Urteil. (Baltasar Gracián y Morales)
Die Sanftmut macht uns empfänglich für den göttlichen Geist. (Erasmus von Rotterdam)
Schlechte Beispiele schaden mehr als Sünden. (Cicero)
Der Humor ist der Modelleur der Welt. (Peter Hille)
Sobald man sich seiner Bescheidenheit bewusst ist, verliert man sie. (Sully Prudhomme)
Der Traum ist der beste Beweis dafür, daß wir nicht so fest in unsere Haut eingeschlossen sind, als es scheint. (Friedrich Hebbel)
Von hundert gebildeten und feinfühlenden Menschen würden schon heute wahrscheinlich neunzig nie mehr Fleisch essen, wenn sie selber das Tier erschlagen oder erstechen müssten, das sie verzehren. (Bertha von Suttner)
Es ist kein Mensch auf Erden, der es ganz sagen könnte, wie viele Wunder geschahen bei der Geburt des Herrn. (Otfrid von Weißenburg)
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