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Zufällige Sprüche
Die sorgenfreie Erinnerung an vergangenen Schmerz bringt nämlich Freude. (Cicero)
Die Herren, die die Kunstwelt lenken // Und in der Zeitung für uns denken, // Und die mit hohem Selbstvertrauen // Uns täglich deutsche Kunst versauen, // Wie fanden sie Geschmack // An dem Schlawinerpack! // An Burschen, die den Kniff verstanden, // Bald die, bald jene Richtung fanden, // In der man ohne Kunst und Fleiß // sich als Genie zu geben weiß! // [...] Die Wunde schwärt. Da hilft kein Pflaster, // Die Kunst ist krank // Und siecht nun dank // Dem gottverdammten Kritikaster. (Ludwig Th...
Und ich erwart' es, daß der Rache Stahl // Auch schon für meine Brust geschliffen ist. (Friedrich Schiller)
Mir fehlt der Arm, wenn mir die Waffe fehlt. (Friedrich Schiller)
Denn welcher Kluge fänd im Vatikan // Nicht seinen Meister? (Johann Wolfgang von Goethe)
Das Verhalten der Menschen, so lange ihre Natur, wie sie jetzt ist, bliebe, würde also in einem bloßen Mechanismus verwandelt werden, wo, wie im Marionettenspiel, alles gut gestikuliert, aber in den Figuren doch kein Leben anzutreffen sein würde. (Immanuel Kant)
Von Weisheit kündet ein berühmtes Wort: Wem Gott verführt das Herz zum Unheil, der meint das Gute und gerät in Schuld, nur eine Spanne treib er's frei von Unheil. (Sophokles)
Liebe kann man erbetteln, erkaufen, geschenkt bekommen, auf der Gasse finden, aber rauben kann man sie nicht. (Hermann Hesse)
Der Zorn ist eine kurze Raserei. (Horaz)
Keines Menschen Gedächtnis ist so gut, dass er ständig erfolgreich lügen könnte. (Abraham Lincoln)
Sinnliche Ausschweifung ist viel öfter die Folge als die Ursache einer zerrütteten Gesundheit. (Ludwig Börne)
Kaum ein paar kurze Wochen // Sind die Felder glühend zu sehen; // Gleich muß die Sense dann pochen, // Und Stoppeln bleiben kalt stehen. (Max Dauthendey)
Um der bloßen Hoffnung der Wollust willen eine solche Menge von wirklicher Unlust zu erleiden, deucht mich lächerlich und unsinnig. (Lukian von Samosata)
Auf Tugend, nicht auf Blut muss man sich stützen. (Claudian)
Der Bericht über meinen Tod war eine Übertreibung. (Mark Twain)
Ein erlaubter Kuss ist niemals soviel wert wie ein gestohlener. (Guy de Maupassant)
In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister, // Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Alle Frauen, selbst die einfältigsten, wissen eine List zu gebrauchen, um zu ihren Zweck zu gelangen. (Honoré de Balzac)
Sufismus ist Freude finden im Herzen, wenn die Zeit des Kummers kommt. (Dschalal ad-Din al-Rumi)
Ein Volk, das diese wirtschaftlichen Leistungen vollbracht hat, hat ein Recht darauf, von Auschwitz nichts mehr hören zu wollen. (Franz-Josef Strauß)
Ich bin von je der Ordnung Freund gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Was aber Wunder überhaupt betrifft, so findet sich, daß vernünftige Menschen den Glauben an dieselbe, dem sie gleichwohl nicht zu entsagen gemeint sind, doch niemals wollen praktische aufkommen lassen; welches so viel sagen will, als: sie glauben zwar, was die Theorie betrifft, daß es dergleichen gebe, in Geschäften aber statuieren sie keine. (Immanuel Kant)
Wer bei Tisch nur Liebe findet, // Wird nach Tische hungrig sein. (Georg Friedrich Treitschke)
Wär' ich ein Mann doch mindestens nur, so würde der Himmel mir raten. (Annette von Droste-Hülshoff)
Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ich habe zuviel Haß gesehen, als daß ich selber hassen möchte. (Martin Luther King)
In unserer Zeit wird der Rassenbegriff […] verschwinden, da wird aller von früher her gebliebene Unterschied nach und nach verwischt… Wir können noch von Rassen sprechen, aber nur in einem solchen Sinne, dass der eigentliche Rassenbegriff seine Bedeutung verliert. (Rudolf Steiner)
In Prüfungen fragen Narren, worauf Weise keine Antwort haben. (Oscar Wilde)
Aus Eigennutz entspringt die Dankbarkeit der Meisten // Für einen Dienst, den wir geleistet oder leisten. (Friedrich Rückert)
Wir müssen unseren Feinden vergeben. Ich kann wirklich sagen, dass nicht ein Tag vergangen ist seit der Krieg begann, an dem ich nicht für sie gebetet habe. (Robert Edward Lee)
Ein politischer Mann ist widerlich, ein politisches Weib aber grauenhaft [...] (Richard Wagner)
Das Buch, das in der Welt am ersten verboten zu werden verdiente, wäre ein Katalogus von verbotenen Büchern. (Georg Christoph Lichtenberg)
Am Ende ist ein Mensch alles müde, nur des Herzens Verlangen und der Seele Wanderung nicht. (Dschalal ad-Din al-Rumi)
Denn wenn Gott zum Menschen wirklich spräche, so kann dieser doch niemals wissen, daß es Gott sei, der zu ihm spricht. (Immanuel Kant)
Überall herrscht Gleichgültigkeit. Niemanden interessiert es, ob das Gepredigte wahr oder falsch ist. Eine Predigt ist eine Predigt, einerlei von was sie handelt; nur, je kürzer um so besser. (Charles Haddon Spurgeon)
Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie. (Kurt Lewin)
Alles geschieht in der Welt der Poesie wegen, die Geschichte ist der allgemeinste Ausdruck dafür, das Schicksal führt das große Schauspiel auf. (Achim von Arnim)
Wenn denn nun gefragt wird: Leben wir jetzt in einem aufgeklärten Zeitalter? so ist die Antwort: Nein, aber wohl in einem Zeitalter der Aufklärung. (Immanuel Kant)
Glaube ist eine lebendige, verwegene Zuversicht auf Gottes Gnade. Und solche Zuversicht macht fröhlich, mutig und voll Lust zu Gott und allen Geschöpfen. (Martin Luther)
Die schönen Tage in Aranjuez // Sind nun zu Ende. (Friedrich Schiller)
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