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Zufällige Sprüche
Ich bin zwar hier geboren, aber trotzdem bin und fühle ich mich als Türke. Sonst könnte ich auch nicht für die türkische Nationalmannschaft spielen. (Hamit Altintop)
Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus, // Da bleibe wer Lust hat mit Sorgen zu Haus. (Emanuel Geibel)
Keine große Wahrheit, einmal entdeckt, ist wieder verloren gegangen. (Henry Thomas Buckle)
Niemand kann sich also herausreden. Die ganze Menschheit ist vor Gott schuldig! (Paulus von Tarsus)
Ich setze Mich nicht voraus, weil Ich Mich jeden Augenblick überhaupt erst setze oder schaffe, und nur dadurch Ich bin, daß Ich nicht vorausgesetzt, sondern gesetzt bin, und wiederum nur in dem Moment gesetzt, wo Ich Mich setzt, d. h. Ich bin Schöpfer und Geschöpf in Einem. (Max Stirner)
Religion besteht nur zwischen dir und deinem Gott; keine dritte Person darf zwischen euch kommen. (Swami Vivekananda)
Bei an Weib Glück hab’n, das kann jeder Bua, aber mit an Weib glücklich sein, da g’hört viel dazua. (Peter Rosegger)
Nichts ist alberner als albernes Lachen. (Catull)
Brave, herrliche junge Leute! Ihr seid nicht umsonst gestorben, sollt nicht vergessen sein (Thomas Mann)
Es gab Augenblicke, da sah er im Böse nichts als eine Möglichkeit, seinen Begriff vom Schönen zu verwirklichen. (Oscar Wilde)
Ein gutes Gedicht ist das eindringendste Mittel der Belebung des Gemüts. (Immanuel Kant)
Es braucht zu Allem ein Entschließen, // Selbst zum Genießen. (Eduard von Bauernfeld)
Wie über die Menschen, so auch über die Denkmäler lässt sich die Zeit ihr Recht nicht nehmen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Tochter des Neides ist die Verleumdung. (Giacomo Casanova)
Spiel und Scherz darf man genießen, aber gleichsam wie den Schlaf und die übrigen Erholungen dann, wenn wir bedeutende und ernste Dinge genug getan haben. (Cicero)
Diejenigen, welche heutzutage Dinge benutzen wie Telephon, Grammophon, Eisenbahn, Fahrrad, Motorrad, Ozeandampfer, Luftschiff, Flugzeug, Kinematograph und große Tageszeitungen, denken nicht daran, dass diese verschiedenen Kommunikations-, Verkehrs- und Informationsformen auch entscheidenden Einfluss auf ihre Psyche ausüben. (Filippo Tommaso Marinetti)
Wo die Nächstenliebe nur darin besteht, nichts Böses zu tun, ist sie von der Faulheit kaum zu unterscheiden. (Emil Gött)
Psyche's Aetherflügel sind gebunden; // Doch voll Mutes, wenn sie leise stöhnt, // Weiss sie: Nur in schwülen Prüfungsstunden // Sprosst die Palme die den Sieger krönt. (Johann Gaudenz von Salis-Seewis)
An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist. (Karl Marx)
Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit als wie die Dummheit. (Ödön von Horváth)
Mein Herz im Traume Wunder sieht, was nie geschah und nie geschieht. (Freidank)
Liebe ist um den Ausdruck nicht verlegen, sie hat tausend Sprachen, Symbole, Offenbarungen. (Nicolai Hartmann)
Wer dem unausweichlichen Schicksal sich in rechter Weise fügt, der gilt als weise uns und kennt der Götter Walten. (Epiktet)
Das wird kein ganzer Kerl, der nie ein Rüpel war. (Otto Julius Bierbaum)
Hinter den großen Höhen folgt auch der tiefe, der donnernde Fall. (Friedrich Schiller)
Die Natur macht keine Sprünge. (Gottfried Wilhelm Leibniz)
Die Basis des Charakters ist die Willenskraft. (Oscar Wilde)
Man hätte gerne eine Sammlung der letzten Worte berühmter Menschen. (François-René de Chateaubriand)
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute ohne Laster auch sehr wenige Tugenden haben. (Abraham Lincoln)
Briefeschreiben ist wie Wetterleuchten; da verblitzt sich alles, und das Gewitter zieht nicht herauf. (Theodor Fontane)
[...] wir haben über Irrtum und Wahrheit schlechthin nicht zu urteilen. Es erhebt sich uns Gestalt um Gestalt, Leben um Leben, Wirkung und Gegenwirkung. Unsere Aufgabe ist, sie bis auf den Grund ihrer Existenz zu durchdringen und mit völliger Objektivität darzustellen. (Leopold von Ranke)
Alle Widersprüche im Leben und im Menschen sind nur scheinbar, und könnten wir wie ein Gott auf alle heruntersehen und sie alle verstehen, so würden wir unsere Augen von keinem mit Widerwillen wenden. (Sophie Tieck)
Die tödliche Krankheit des Menschen ist seine Meinung, er wisse. (Michel de Montaigne)
Mögen auch die Gesetze diese oder jene Ausschweifungen untersagen, das Glücksspiel, die Lotterie, die Straßenmädchen, alles was ihr wollt, die Leidenschaften werden sie niemals ausrotten. (Honoré de Balzac)
Der Feigen waren mehr, denn der Streitbaren, der Dummen mehr, denn der Klugen - Mehrheit setzte durch. (Friedrich Schiller)
Was liegt alles in den wenigen Worten: Sein eigener Herr sein! (Wilhelm Raabe)
Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr. (Epikur)
Aber während die Menschen nur in bestimmten Ordnungen leben können, tendieren sie als Masse dazu, gerade die funktionsfähigen Ordnungen zu zerstören. (Walter Eucken)
Der Lohn der Tugenden liegt in ihnen selbst." (Seneca d.J.)
Es giebt Leute, denen man, wenn sie den einen Stiefel schon anhaben, nicht unbedingt zutrauen darf, daß sie auch den zweiten anziehen werden. (Friedrich Hebbel)
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