Dem Bedürfnis nach Einsamkeit genügt es nicht, daß man an einem Tisch allein sitzt. Es müssen auch leere Sessel herumstehen. Wenn mir der Kellner so einen Sessel wegzieht, auf dem kein Mensch sitzt, verspüre ich eine Leere und es erwacht meine gesellige Natur. Ich kann ohne freie Sessel nicht leben. (Karl Kraus)

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Der Freund sehnte sich nach Einsamkeit. Um allein zu sein, suchte er die
Der Freund sehnte sich nach Einsamkeit. Um allein zu sein, suchte er die Gesellschaft seines Geliebten. Mit ihm ist er allein inmitten der Leute. (Ramon Llull)
Wenn wir alle Fremdwörter auch die eingewurzelten [...] wegließen so bli
Wenn wir alle Fremdwörter auch die eingewurzelten [...] wegließen so bliebe vieles leere ungesagt (Stefan George)
Wenn einer bei uns einen guten politischen Witz macht, dann sitzt halb D
Wenn einer bei uns einen guten politischen Witz macht, dann sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel. (Kurt Tucholsky)
Die Idee sitzt gleichsam als Brille auf unsrer Nase, und was wir ansehen
Die Idee sitzt gleichsam als Brille auf unsrer Nase, und was wir ansehen, sehen wir durch sie. Wir kommen gar nicht auf den Gedanken, sie abzunehmen. (Ludwig Wittgenstein)
In jedes Menschen Charakter sitzt etwas, das sich nicht brechen lässt -
In jedes Menschen Charakter sitzt etwas, das sich nicht brechen lässt - das Knochengebäude des Charakters, und dieses ändern zu wollen, heißt immer, ein Schaf das Apportieren lehren. (Georg Christoph Lichtenberg)
Um nirgends eine gähnende Leere zu lassen, wollen wir uns vorstellen, da
Um nirgends eine gähnende Leere zu lassen, wollen wir uns vorstellen, daß aller Orten und zu jeder Zeit etwas Wahrnehmbares vorhanden ist. Um nicht Materie oder Elektrizität zu sagen, will ich für dieses Etwas das Wort Substanz brauchen. (Hermann Minkowski)
Denn wer was Rechtes weiß, der senkt den Kopf, wie die vollen Ähren, und
Denn wer was Rechtes weiß, der senkt den Kopf, wie die vollen Ähren, und nur der leere Strohhalm hebt ihn lustig auf. (Emil Frommel)
Ich habe einen Traum, dass meine vier Kinder eines Tages in einer Nation
Ich habe einen Traum, dass meine vier Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird. (Martin Luther King)