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Zufällige Sprüche
Anstaunen ist auch eine Kunst. Es gehört etwas dazu, Großes als groß zu begreifen. (Theodor Fontane)
Es ist eine alte Geschichte, // Doch bleibt sie immer neu; // Und wem sie just passiret, // Dem bricht das Herz entzwei. (Heinrich Heine)
Jemand mit einer neuen Idee gilt so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. (Mark Twain)
Irrend lernt man. (Johann Wolfgang von Goethe)
Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war. Sagte ich: Mord? Natürlich Mord. Soldaten sind Mörder. (Kurt Tucholsky)
Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch. (Albert Einstein)
Der kluge Mann baut vor. (Friedrich Schiller)
Wissen Sie, als Atheist bin ich in das Konzentrationslager gekommen, und nach dem, was ich dort erlebt habe, verließ ich es als gläubiger Christ. Es ist mir klar geworden, daß ein Volk ohne metaphysische Bindung, ohne Bindung an Gott, weder regiert werden noch blühen kann auf die Dauer. (Carlo Mierendorff)
Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht. (Albert Einstein)
Die Komödie ist erfunden worden, um Fehler zu verbessern und schlechte Sitten lächerlich zu machen. (Carlo Goldoni)
Fluch solchem Dasein! Bei dem Träumer nicht, // Nicht bei dem Schwächling wird die Muse rasten, // Doch immer gern sie dem die Kränze flicht, // Der muthig trug des Lebens Müh' und Lasten. (Emil Rittershaus)
Es ist meiner Seele zuwider, das zu tun, was so oft geschieht, nämlich (Søren Kierkegaard)
Das Schaudern ist der Menschheit bestes Teil. (Johann Wolfgang von Goethe)
Der Feigen waren mehr, denn der Streitbaren, der Dummen mehr, denn der Klugen - Mehrheit setzte durch. (Friedrich Schiller)
Vielleicht kommt einmal der Tag, da die übrigen Geschöpfe die Rechte erwerben werden, die ihnen nie, wenn nicht durch die Hand der Tyrannei, hätten vorenthalten bleiben können. Die Franzosen haben bereits entdeckt, dass schwarze Haut kein Grund ist, ein menschliches Wesen hilflos der Laune eines Peinigers auszuliefern. Ebenso mag eines Tages erkannt werden, dass auch die Zahl der Beine, Behaarung oder ein Schwanz ein unzureichender Grund dafür sind, ein empfindendes Wesen solchem Schicksal zu üb...
Der Glaube an die Zwangsläufigkeit der Entwicklung ist heute zu einer Doktrin geworden, welche in dem meisten Ländern die Wirtschaftspolitik beherrscht. Umso wichtiger ist es, zu fragen, ob eine solche Zwangsläufigkeit überhaupt besteht. (Walter Eucken)
Du hast mir ja schon manchmal hier auf Deinem Schemel die Unmöglichkeiten vorerzählt, denn wenn Du, mit Ehren zu melden, ins Erfinden gerätst, dann hält Dich kein Gebiß und kein Zaum! (Katharina Elisabeth Goethe)
Das Weib ist eine Nuß, die man aufknacken muß, dem Manne Gott genad‘, der keine Zähn‘ mehr hat. (Peter Rosegger)
Liebe, nicht deutsche Philosophie, ist die wahre Auslegung dieser Welt, was immer auch die Auslegung der nächsten sein wird. (Oscar Wilde)
Suche immer zu nützen! Suche nie, dich unentbehrlich zu machen. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Wir machen die Calender/ aber Gott machet das Wetter. (Julius Wilhelm Zincgref)
Die Kunst des Ausdrucks besitzen: Sie besteht nicht nur in der Deutlichkeit, sondern auch in der Lebendigkeit des Vortrags. (Baltasar Gracián y Morales)
Die Freiheit wird einem nicht angeboren, sie wird nicht geschenkt, sie will erarbeitet sein, sie ist eine Folge des geistig durchgebildeten Charakters. (Adolph Diesterweg)
Erkenne dich selbst, bevor du Kinder zu erkennen trachtest. [..] Unter ihnen allen bist du selbst ein Kind, das du zunächst einmal erkennen, erziehen und ausbilden musst. (Janusz Korczak)
Die Kunst ist alt und hat eine lange Geschichte. (Konrad Fiedler)
Die Blume ist das Lächeln der Pflanze. (Peter Hille)
Die freie Rede [ist das Schönste am Menschen]. (Diogenes von Sinope)
Wer jedermans Freund sein will, ist der meine nicht. (Molière)
Der Süden! Der arme Süden! Nur Gott weiß, was aus ihm wird. (John C. Calhoun)
Aber die Sprache um ein Wort ärmer machen heißt das Denken der Nation um einen Begriff ärmer machen. (Arthur Schopenhauer)
Es ist interessant, dass die meisten österreichischen Dichter früher Beamte waren - ja, Müßiggang ist aller Laster Anfang! (Daniel Spitzer)
Jesus Christus empfehle ich meine Seele. Herr Jesus empfange meine Seele. Oh Gott, hab Erbarmen mit meiner Seele. (Anne Boleyn)
Die naturwissenschaftliche Frage ist die logische Hypothese, welche von einem bekannten Gesetz durch Analogie und Induction weiterschreitet; die Antwort darauf giebt das Experiment, welches in der Frage selbst vorgeschrieben liegt. (Rudolf Virchow)
Spiele aber immer, als hörte dir ein Meister zu. (Robert Schumann)
Nicht das Sterben, das Überleben ist hart. (Peter Rosegger)
Vor einigen Wochen regte er [Eric Schmidt] vermeintlich an, Jugendliche, die sich ihren Ruf durch pubertäre Web-Veröffentlichungen versaut hätten, müssten dann einfach irgendwann ihren Namen wechseln. (Eric Schmidt)
Denn auch das Wissen selbst ist eine Macht. (Francis Bacon)
Die erste Tugend eines Bildes ist es, ein Fest für das Auge zu sein. (Eugène Delacroix)
Wo ein Begeisterter steht, ist der Gipfel der Welt, [...] (Joseph von Eichendorff)
Dem Wagemutigen hilft das Glück! (Vergil)
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