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Die neuesten Zitate
Schaamhafte Demuth ist der Reize Krone, [...]. (Friedrich Schiller)
Die Schulen sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren und nie gewesen sind. (Will Rogers)
Die Freiheit wird einem nicht angeboren, sie wird nicht geschenkt, sie will erarbeitet sein, sie ist eine Folge des geistig durchgebildeten Charakters. (Adolph Diesterweg)
Gegen Hitler und seine Leute ist jedes Mittel gut genug. Wer so schonungslos mit andern umgeht, hat keinen Anspruch auf Schonung - immer gib ihm! (Kurt Tucholsky)
Der Mensch ist noch hundertmal boshafter als die Köter, die sich wegen eines Knochens auf der Straße herumbeißen. Ein Hund vergißt doch seinen Haß, wenn er sich gerächt hat, aber Voltaire vergißt und verzeiht niemals. Ein seltsames, niederträchtiges Geschöpf! Es ist gefährlich ihn zu reizen, und manchmal beißt er auch ohne gereizt zu sein.“ zu de Catt während des Winterquartiers in Freiberg 1760, (Friedrich II. (Preußen))
Die Frauen sind die Holzwolle in der Glaskiste des Lebens. (Kurt Tucholsky)
Auch wir Forstwirthe wollen unserem höheren Berufe getreu, neben der ergiebigsten Holzzucht die natürliche Bestimmung der Wälder nicht aus dem Blicke verlieren. [...] Wo Wälder und Bäume verschwinden, tritt Dürre und Oede an ihre Stelle. [...] Der Fall des ersten Baumes war bekanntlich der Anfang, aber der Fall des letzten ist ebenso gewiss auch das Ende der Zivilisation. Zwischen diesen zwei Grenzpunkten des Völkerlebens bewegen wir uns. Die Zeit des letzteren liegt in unserer Hand! (Gottlob Kö...
Gestalten muss man machen, nicht Worte. (Adalbert Stifter)
Das Reich der Dichtung ist das Reich der Wahrheit, // Schließt auf das Heiligthum, es werde Licht! (Adelbert von Chamisso)
dan wie ein kranker eines arzts darf, so dörfen die ding eins philosophen und ein christ seines erlösers, also auch ein ieglich werk seines meisters. (Paracelsus)
[...] ein Gedanke, der richtig ist, kann auf die Dauer nicht niedergelogen werden, [...]. (Otto von Bismarck)
Zweifelsohne ist die Sklaverei das größte aller Uebel, welche jemals die Menschheit betroffen, [...] (Alexander von Humboldt)
[...] weil ich die Ueberzeugung habe, es handelt sich hier um einen großen Kulturkampf. (Rudolf Virchow)
Nichts ist schwer, sind wir nur leicht. (Richard Dehmel)
Alle Politik ist Kunst, Ausführung, Einbilden der Idee in den spröden Stoff. (Heinrich von Treitschke)
Versuche es aber doch nur einer und bringe mit menschlichem Wollen und menschlichen Kräften etwas hervor, das den Schöpfungen, die den Namen Mozart, Rafael oder Shakespeare tragen, sich an die Seite setzen lasse. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wenn das, was im Paradies zerstört worden sein soll, zerstörbar war, dann war es nicht entscheidend; war es aber unzerstörbar, dann leben wir in einem falschen Glauben. (Franz Kafka)
Im Moment, da man nach Sinn und Wert des Lebens fragt, ist man krank, denn beides gibt es ja in objektiver Weise nicht; man hat nur eingestanden, daß man einen Vorrat von unbefriedigender Libido hat, und irgend etwas anderes muß damit vorgefallen sein, eine Art Gärung, die zur Trauer und Depression führt. (Sigmund Freud)
Lass dir von keinem Fachmann imponieren, der dir erzählt: 'Lieber Freund, das mache ich schon seit zwanzig Jahren so!' - Man kann eine Sache auch zwanzig Jahre lang falsch machen. (Kurt Tucholsky)
Sich etwas, auch nur das Geringste, gefallen lassen, ist immer eine riesige Dummheit! Denn „innerlich“ läßt man es sich ja doch nicht gefallen. Und das allein setzt sich dann doch irgendwie allmählich durch! (Peter Altenberg)
Eine vernünftige Staatsverfassung muss das Recht des Einzelnen auf eine gesundheitsgemässe Existenz unzweifelhaft feststellen. (Rudolf Virchow)
es ist merkwürdig, wie ein Paar bunte Farben,; ein Paar Tressen, alle Weiber bestechen, derselbe Mensch in Uniform ist ihnen nicht mehr derselbe. (Achim von Arnim)
Aufrichtigkeit ist die Quelle aller Genialität, und die Menschen wären geistreicher, wenn sie sittlicher wären. (Ludwig Börne)
Der Siege göttlichster ist das Vergeben! (Friedrich Schiller)
[...] du aber, liebe Jugend, sollst wachen und schaffen und dir ein Haus bauen aus Rosen und es mit Lilien decken, so lange dir Rosen und Lilien blühen. (Achim von Arnim)
ich kan in einem Tag tausent Adeln unnd zu Rittern machen: Aber so mächtig bin ich nicht, daß ich in tausent Jahren einen Gelehrten machen könte. (Julius Wilhelm Zincgref)
Die einzige Rettung für die Besiegten [ist] keine Rettung zu erhoffen. (Vergil)
Reichthum allein thut's nicht auf Erden, // Das ist nun einmal weltbekannt; (Albert Lortzing)
Wer berufen ist, hat Angst, wenn seine Stunde schlägt, denn er weiß, welches Opfer sie von ihm verlangt: das Opfer seiner Person um seiner Sache willen. (Hermann Bahr)
Die Mathematik hielt Gauss um seine eigenen Worte zu gebrauchen, für die Königin der Wissenschaften und die Arithmetik für die Königin der Mathematik. (Carl Friedrich Gauß)
Hundert wirkliche Taler enthalten nicht das mindeste mehr als hundert mögliche. (Immanuel Kant)
[...] welche berechtigten allgemeinen Forderungen an die Lösung eines mathematischen Problems zu stellen sind: ich meine vor Allem die, daß es gelingt, die Richtigkeit der Antwort durch eine endliche Anzahl von Schlüssen darzuthun und zwar auf Grund einer endlichen Anzahl von Voraussetzungen, welche in der Problemstellung liegen und die jedesmal genau zu formuliren sind. Diese Forderung der logischen Deduktion mittelst einer endlichen Anzahl von Schlüssen ist nichts anderes als die Forderung der...
Des Lebens Mai blüht einmal und nicht wieder, // Mir hat er abgeblüht. (Friedrich Schiller)
Wenn ich nun sogar unter den gemäßigsten [sic!] Ansichten auf Argumente stoße, die nachzuweisen suchen, wie eng die Ähnlichkeit zwischen uns und den Tieren sei, in welchem Ausmaß sie unsere größten Vorzüge teilten und wie berechtigt der Vergleich daher scheine, gebe ich wahrhaftig nicht mehr viel auf unsre Einbildung und entsage bereitwillig der Königsherrschaft, die man uns fälschlicherweise über die andern Geschöpfe zuschreibt. (Michel de Montaigne)
Luft und Licht heilen und Ruhe heilt, aber den besten Balsam spendet doch ein gütiges Herz. (Theodor Fontane)
An deinen Busen sink ich hin, // Und glaube, daß ich selig bin; (Heinrich Heine)
Wer recht uns peitscht, den lernen wir verehren; (Adelbert von Chamisso)
Die Gegenwart, in der der Mensch lebt, wird nicht für ihn genußreich durch ruhigen Besitz des Erworbenen, sondern durch Streben nach höheren Zielen. (Adolph Diesterweg)
Wenn es also wahr ist, daß sanftmütigstes rücksichtsvollstes Benehmen Frauen auf die Dauer langweilig und reizlos wird, dann – – – wollen wir ihnen lieber fade und reizlos werden. (Peter Altenberg)
Wir nennen etwas gut, wenn die darauf bezügliche Liebe richtig ist. Das mit richtiger Liebe zu Liebende, das Liebenswerte, ist das Gute im weitesten Sinne des Wortes. (Franz Brentano)
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