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Unsere beliebtesten Zitate
Die Charakterschwachen machen Front gegen die Frauenbewegung – aus Furcht. Sie haben immer Angst, von der Frau – besonders von ihrer eigenen – unterdrückt zu werden. Weil sie sich heimlich ihrer Schwäche bewußt sind, betonen sie bei jeder Gelegenheit ihre Oberhoheit. (Hedwig Dohm)
Mein Herz ist wie das Meer // Hat Sturm und Ebb und Fluth // Auch Perlen findest du tief // Nur tief in mein Gemuth. (Vincent van Gogh)
Das Glück begreifen, daß der Boden, auf dem Du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße ihn bedecken. (Franz Kafka)
Wenn die Auswanderer [...] alles verlieren, die Liebe zu ihrem Vaterlande, selbst den geläufigen Ausdruck ihrer Muttersprache - die Melodien der Heimat leben unter ihnen länger als alles andere. (Gustav Freytag)
Die Früchte vom Baume der Erkenntnis sind es immer Wert, daß man um ihretwillen das Paradies verliert! Also nur immer fortgefahren und mit äußerster Konsequenz in die letzte Pforte der Erkenntnis vorgedrungen. (Ernst Haeckel)
Es ist doch merkwürdig, daß gerade diejenigen Professoren am meisten gegen die Abstammung vom Affen protestieren, die sich bezüglich ihrer Gehirnentwicklung am wenigsten von ihm entfernt haben. (Ernst Haeckel)
Wo das Leid ist, da kommt leicht auch die Liebe und der Glaube. (Peter Rosegger)
Nur der Einsame findet den Wald; wo ihn mehrere suchen, da flieht er, und nur die Bäume bleiben zurück. (Peter Rosegger)
Kranke sind Egoisten, aber solche, die nicht mehr wissen, was sie wollen. (Peter Rosegger)
Die Welt ist ein Transparent Gottes. (Peter Rosegger)
Menschen, Menschen alle, streckt die Hände // Ueber Meere, Wälder in die Welt zur Einigkeit! // Daß sich Herz zu Herzen sende: // Neue Zeit! (Gerrit Engelke)
Unter [...] Umständen ist es für manches Kind am besten, wenn es - gar nicht »erzogen« wird. (Peter Rosegger)
Für den absoluten Bewegungscharakter der Welt nun gibt es sicher kein deutlicheres Symbol als das Geld. (Georg Simmel)
Nutze den Tag, dem Später traue auf's wenigste! (Horaz)
Und nun ist Krieg, großer Krieg. Unser Deutschland hat so furchtbar viel Feinde, die müssen wir nun alle totschießen; und Vater und Onkel Joachim wollen auch mithelfen. Eigentlich sollte man das doch nicht tun. Eigentlich lernt man doch immer: liebet eure Feinde! Aber ich habe das gewiß wieder nicht richtig verstanden; manchmal wird man sie wohl nicht lieben dürfen. (Paula Dehmel)
Die blaue Kornblum wohnt versteckt, // So hab ich meinen Schatz entdeckt. // Sie kann nicht meinen Händen wehren, // Wiegt sie wie's Sommerfeld die Ähren. // Die Ähren sind jetzt körnerschwer, // Als läg schon Brot mannshoch umher, // […] Mein Schatz die Ähren streicheln tut. // »Nach Leben riechen sie so gut.« (Max Dauthendey)
Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft. (Ludwig Anzengruber)
Was die Wahrnehmung zeigt, das glaubt der Geist. (Seneca d.J.)
Mit dem Besten, was in mir steckte, hatte ich versucht, ein bißchen mehr Glück in diese Welt hineinzuschreiben. (Frances Hodgson Burnett)
Das Paradies der Erde // liegt auf dem Rücken der Pferde, // in der Gesundheit des Leibes // und am Herzen des Weibes. (Friedrich von Bodenstedt)
So kommt es, daß du weniger vom morgigen Tag abhängig bist, wenn du den heutigen in die Hand nimmst. (Seneca d.J.)
Ich hab' meine Tante geschlachtet. (Frank Wedekind)
Es kreisen die Dohlen, es kriecht das Gewürm, // Die Menschen hassen und lieben; // Ich bin wie ein alter Regenschirm // In Gedanken stehengeblieben. (Frank Wedekind)
Übung ist doch schließlich die Hauptsache, wenigstens wenn man wirklich etwas zu geben hat. (Frank Wedekind)
Dieses ewige Beinahe, das ist das Verhängnis, das Charakteristische meiner Natur. Ich war beinah verheiratet, wäre beinahe Schauspieler geworden, bin beinahe ein geschätzter Schriftsteller und verdiene beinahe eine Unmenge Geld. Mit diesem Beinahe hat man aber nicht viel Glück, am wenigsten bei Frauen, die in ihrem berechtigten Realismus wenig Empfänglichkeit für das Beinahe haben. (Frank Wedekind)
Mit dem Alter steigt man nicht im Werte. (Frank Wedekind)
Im Streit zwischen Mann und Frau erscheint der Mann immer roh, die Frau immer gemein. (Frank Wedekind)
Ein gesunder Mensch wird immer rot, wenn er ein Gedicht gemacht hat. (Frank Wedekind)
Ein früherer Klassenkamerad schreibt mir aus Afrika, wenn man sich in Afrika unglücklich fühle, dann fühle man sich noch zehnmal glücklicher, als wenn man sich in München glücklich fühle. (Frank Wedekind)
Das glänzendste Geschäft auf dieser Welt ist die Moral. (Frank Wedekind)
Der Hund stößt zuweilen ein heiseres, asthmatisches Heulen aus. Hunde müssen ihre Gedanken aussprechen. (Eduard von Keyserling)
Humor ist ein Luxusgefühl. (Frank Wedekind)
Berlin ist eben keine Stadt, sondern ein trauriger Notbehelf, Berlin ist ein Conglomerat von Kalamitäten. (Frank Wedekind)
Die Kritik hatte mir vielfach den Vorwurf gemacht, daß sich meine Dramen mit meiner eigenen Person beschäftigen. Ich wollte dartun, daß es sich der Mühe lohnt, meine Person auf die Bühne zu bringen. (Frank Wedekind)
Sünde ist eine mythologische Bezeichnung für schlechte Geschäfte. (Frank Wedekind)
Nur wer beherzt und bescheiden die ganze Not und Armseligkeit der Vielen, ihre Freuden und Gefahren mitträgt, Hunger und Durst, Frost und Schlaflosigkeit, Schmutz und Ungeziefer, Gefahr und Krankheit leidet, nur dem erschließt das Volk seine heimlichen Kammern, seine Rumpelkammern und seine Schatzkammern. (Walter Flex)
Im Gebete sollen wir nicht mit Gott, Gott soll mit uns kämpfen. (Walter Flex)
Forscht und sehnt euch nicht nach letzten Worten! Wer mit Gott spricht, redet nicht mehr zu Menschen. (Walter Flex)
Das Sinnliche ist unschuldig, wo es nicht mit Pflichten in Konflikt kommt. (Friedrich Theodor Vischer)
Die Liebe und das Leben ehren – // Das möchten wir Euch eben lehren. (Erich Mühsam)
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