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Es gibt drei Arten von Wissen: Das Wissen an sich, das Wissen um die Lebensart und das Wissen, wie man etwas tut; die beiden letzteren machen im allgemeinen das erste überflüssig. (Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord)
Nicht nachgeben bedeutet manchmal getötet werden, aber nachgeben bedeutet geschwächt werden. (Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord)
Frauen - Mögt ihr euch zu ihren Füssen, zu ihren Knien begeben... niemals jedoch verfangt euch in ihren Händen. (Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord)
Man hat doch nur zu dem Lust, was uns frei sein hilft, und man hasst nur als Last jeden, welcher uns an unserem freien Sein hindert. (Franz von Baader)
Ich nenne das Weib darum die Bewahrerin der Liebe, weil bekanntlich beim Manne nicht die Liebe, sondern die Lust die Initiative hat, welcher Lust die Liebe nur folgt. (Franz von Baader)
Die Phantasie ward auserkohren, // Zu öfnen uns die reiche Wunderwelt. (Christoph August Tiedge)
Jede neue und ohne unser Zuthun oder Verdienst uns entstandene Liebe (die religiöse nicht ausgenommen) ist wie ein neugeborenes Kind, zart, aber gebrechlich und der sorgfältigen Pflege bedürftig. (Franz von Baader)
Die Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe. (Christoph August Tiedge)
Leichter ist es, groß, als recht zu handeln. (Christoph August Tiedge)
Nicht der Besitz, nur das Enthüllen, // Das leise Finden nur ist süß. (Christoph August Tiedge)
Die Öffentliche Meinung ist eine gefährliche Sache in einem Land, das eine Verfassung hat. (Stendhal)
Jeder für sich in dieser Wüste des Egoismus, die man Leben nennt. (Stendhal)
Nur was der Geist (Kopf) bewundert, das verehrt, liebt, und betet das Herz an. (Franz von Baader)
Ohne Mitleiden ist kein Mitfreuen. (Franz von Baader)
Ueberall nemlich sehen wir das Leben aus der Tiefe emporsteigen, ein Niedrigeres, dem Ansehen nach Schlechteres, weil selbst Unscheinbares dem Höhern, Edleren aus ihm Hervorkommenden vorgehen. (Franz von Baader)
Die wohlaprobirte Gouvernante hatte die verkindete Hochzeitsgesellschaft von Gockelsruh nach der Eierburg bei Gelnhausen geführt und dort aus ihnen eine Kleinkinderbewahranstalt gebildet. (Clemens Brentano)
Prüderie ist eine Art von Geiz, die schlimmste von allen. (Stendhal)
Der Vers ist als eine Gedächtnishilfe erfunden worden. Später hat man ihn beibehalten aus gesteigertem Vergnügen an der Überwindung von Schwierigkeiten. In der dramatischen Kunst heute noch an ihm festzuhalten, ist ein Überrest von Barbarei. Ein Beispiel: die Dienstordnung für Kavallerie, in Verse gesetzt von De Bonnay. (Stendhal)
Ich singe gerne, trinke gerne, // Und liebe wohl, geliebt zu seyn. (Adelbert von Chamisso)
Man muss einen prosaischen Ehemann haben und sich einen romantischen Liebhaber zulegen. (Stendhal)
Bezahlen, wenn man Geld hat, das ist keine Kunst: Aber bezahlen, wenn man keines hat, das ist eine Kunst, lieber Mann, die ich erst noch lernen muss. (Ernst Elias Niebergall)
Ich weiß nicht, ich habe heute schon den ganzen Tag so einen versteckten Durst. (Ernst Elias Niebergall)
Da habe ich nun in meinem Leben viele Verse gemacht, darunter sind ein paar gute und viele mittelmäßige, da macht der Eyck ein solches Bild, das mehr wert ist als alles, was ich gemacht habe. (Johann Wolfgang von Goethe)
Er war von je ein Bösewicht! // Ihn traf des Himmels Strafgericht! (Johann Friedrich Kind)
Ein Volk ohne Gesetze gleicht einem Menschen ohne Grundsätze. (Karl Salomo Zachariae)
Auch eine schädliche Wahrheit ist nützlich, weil sie nur Augenblicke schädlich sein kann und alsdann zu andern Wahrheiten führt, die immer nützlich und sehr nützlich werden müssen, und umgekehrt ist ein nützlicher Irrtum schädlich, weil er es nur augenblicklich sein kann und in andre Irrtümer verleitet, die immer schädlicher werden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Kraft besteht nicht ohne Güte. (Honoré de Balzac)
Deinen Eltern zu schmeicheln zögere nicht. (Thales von Milet)
Aus dem alten Testament springe ich manchmal ins Neue, und auch hier überschauert mich die Allmacht des großen Buches. Welchen heiligen Boden betritt hier dein Fuß! Bei dieser Lektüre sollte man die Schuhe ausziehen wie in der Nähe von Heiligtümern. (Heinrich Heine)
Sei nicht reich durch Unrecht. (Thales von Milet)
Was du den Eltern Gutes tust, das erwarte selbst im Alter von deinen Kindern. (Thales von Milet)
Liebe Seele, trachte nicht nach dem ewigen Leben, sondern schöpfe das Mögliche aus. (Pindar)
Dieses alles, was dem Erzählenden und der Erzählung angehört, habe ich hier unter dem Worte: Dichtung begriffen, um mich des Wahren, dessen ich mir bewusst war, zu meinem Zweck bedienen zu können. (Johann Wolfgang von Goethe)
Nimm dir Zeit zum Nachdenken, aber wenn die Zeit zum Handeln kommt, hör auf mit Denken und geh los. (Andrew Jackson)
Auf Grabschriften stehen auch die größten Lügen. (Karl Julius Weber)
Die Götterbilder wanken. (François-René de Chateaubriand)
Wir müssen einsehen lernen, daß wir dasjenige, was wir im Einfachsten geschaut und erkannt, im Zusammengesetzten supponiren und glauben müssen: denn das Einfache verbirgt sich im Mannigfaltigen, und da ists, wo bei mir der Glaube eintritt, der nicht der Anfang, sondern das Ende alles Wissens ist. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wohl erinnerte ich mich bey dieser Gelegenheit an den guten Organisten von Berka; denn dort war mir zuerst, bey vollkommener Gemüthsruhe und ohne äußere Zerstreuung, ein Begriff von Eurem Großmeister [ Johann Sebastian Bach ] geworden. Ich sprach mir's aus: als wenn die ewige Harmonie sich mit sich selbst unterhielte, wie sich's etwa in Gottes Busen, kurz vor der Weltschöpfung, möchte zugetragen haben, so bewegte sich's auch in meinem Innern, und es war mir, als wenn ich weder Ohren, am wenigste...
In sich geschlossen und mit sich einig ist das göttliche Gemüt, in sich geschlossen und mit sich einig ist die göttliche Natur. (Henrich Steffens)
Man hätte gerne eine Sammlung der letzten Worte berühmter Menschen. (François-René de Chateaubriand)
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