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Zufällige Sprüche
Denn das ist Humor: durch die Dinge durchsehen, wie wenn sie aus Glas wären. (Kurt Tucholsky)
Die Manier will immer fertig sein und hat keinen Genuß an der Arbeit. Das echte, wahrhaft große Talent aber findet sein höchstes Glück in der Ausführung. (Johann Peter Eckermann)
Daher Zorn und Tränen. (Juvenal)
Der wahre Künstler stellt sich die Frage gar nicht, ob sein Werk verstanden werden wird oder nicht. (Adalbert Stifter)
Malerei verwandelt den Raum in Zeit, Musik die Zeit in Raum. (Hugo von Hofmannsthal)
Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder, und der Herbst beginnt. Rote Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind. (Johann Gaudenz von Salis-Seewis)
Wir würden viel weniger Streit in der Welt haben, nähme man die Worte für das, was sie sind - lediglich die Zeichen unserer Ideen und nicht die Dinge selbst. (John Locke)
Das Kunstwerk hat keine Idee, sondern es ist selbst eine Idee. // Der Unterschied zwischen Idealismus und Realismus in der Kunst ist ganz müßig; die Kunst ist ihrem Wesen nach ideal, sonst hört sie auf, Kunst zu sein. (Konrad Fiedler)
Der Witz ist das Epigramm auf den Tod eines Gefühls. (Friedrich Nietzsche)
Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupt fliegen, kannst du nicht ändern. Aber dass sie Nester in deinem Haar bauen, das kannst du verhindern. (Martin Luther)
Die wahre Aufmerksamkeit entsteht durch die Liebe. (Friedrich Heinrich Jacobi)
Die Grausamkeit der meisten Menschen ist Phantasielosigkeit und ihre Brutalität Ignoranz. (Kurt Tucholsky)
Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei. (Gustav Mahler)
Wir wissen nicht, wie groß wir sind, bis sie uns zum Aufstehen zwingen. Und wenn wir es dann wirklich tun, wird unser Kopf durch die Wolken dringen. (Emily Dickinson)
Der Fortgang der wissenschaftlichen Entwicklung ist im Endeffekt eine ständige Flucht vor dem Staunen. (Albert Einstein)
Weiber sind zum Zürnen hurtig, und ihr Zorn ist nicht zu sagen, // Wenn der Mann auß ihrer Küche Feuer wil in fremde tragen. (Friedrich von Logau)
Schlägt dir die Hoffnung fehl, nie fehle dir das Hoffen! // Ein Thor ist zugethan, doch tausend sind noch offen. (Friedrich Rückert)
Nichts ist mächtiger als Gold. (Ovid)
So lenkt ein Irrwisch unsre Schritte, // Und erst in unsers Lebens Mitte // Steckt die Vernunft ihr Lämpchen an. (Gottlieb Konrad Pfeffel)
Närrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist! // Wenn Islam »Gott ergeben« heißt, // In Islam leben und sterben wir alle. (Johann Wolfgang von Goethe)
Lebt wohl und erinnert euch an meine Lehren. (Epikur)
Was Hände bauten, können Hände stürzen. (Friedrich Schiller)
Hinter den großen Höhen folgt auch der tiefe, der donnernde Fall. (Friedrich Schiller)
Die zentrale Tatsache der Bibel ist die Überlegenheit der geistigen Kraft über die physische. (Mary Baker Eddy)
Aller Glaube ist unwillkürliche Hingebung des Geistes an eine Vorstellung von Wahrheit. (Friedrich Heinrich Jacobi)
Was beweist die Geschichte der Ideen anders, als daß die geistige Produktion sich mit der materiellen umgestaltet? Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse. (Karl Marx)
Die Gesammtheit aber des in der Erfahrung Gegebenen, bez. dessen, was in einer Erfahrung überhaupt gegeben werden kann, nennen wir die Welt: mithin fassen wir Philosophie als Denken der Welt gemäss dem Princip des kleinsten Kraftmasses. (Richard Avenarius)
Man geht aus Nacht in Sonne, // Man geht aus Graus in Wonne, // Aus Tod in Leben ein. (Friedrich de la Motte Fouqué)
Was die Erfahrung aber und die Geschichte lehren, ist dieses, daß Völker und Regierungen niemals etwas aus der Geschichte gelernt und nach Lehren, die aus derselben zu ziehen gewesen wären, gehandelt haben. (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)
Es stirbt der Glücklichste wünschend. (Ewald Christian von Kleist)
O selig, o selig, ein Kind noch zu sein! (Albert Lortzing)
Man ist noch lange kein Verbrecher, wenn man die seltsamen Neigungen beschreibt, zu denen die Natur verleitet. (Donatien Alphonse François de Sade)
Die heutige Jugend ist grässlich. Sie hat nicht den geringsten Respekt vor gefärbten Haaren. (Oscar Wilde)
Der Mensch muß die kurze Spanne seines Lebens aufrichtig und gerecht durchschreiten. (Baha'ullah)
Den Männern kommt das Regiment zu, und ein jeder Ehemann ist Justitiarius in seinem Haus. (Theodor Gottlieb von Hippel)
Das Christentum braucht nur ein Jahrtausend in seiner Geschichte zurückzublättern: im Anfang war es wohl die Güte, die diese Religion hat gebären helfen - zur Macht gebracht hat sie die Gewalt. (Kurt Tucholsky)
Wir dürfen nie vergessen, dass wir nicht auf der Erde, sondern in der Hölle leben, und an der Aufgabe zu arbeiten haben, aus den Teufeln Menschen zu machen!". (Karl May)
Mystik ist die Urmutter der Religion, die Urmutter der Kultur. (Othmar Spann)
Was gut genug getan wurde, ist auch schnell genug getan. (Augustus)
Oaner is a Mensch, mehra sein’s Leut, viel sein’s scho Viecher. (Peter Rosegger)
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