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Oft gesucht
Wenn man klat ist, so friert man nicht mehr. Georg Büchner
,
nehmen sie zwei Mann und schließen sie denn Reichstag
,
Die Jugend ist nich ein wissen, sondern ein wollen
,
in der mitte wirst du am sichersten gehen
,
„Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.“
,
Das Geheimnis zu langweilen besteht darin, alles zu sagen
,
nie ein größerer malerer gewesenals in diesen augenblicken
Zufällige Sprüche
Eine Regierung ist nicht der Ausdruck des Volkswillens, sondern der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt. (Kurt Tucholsky)
Genieße was du hast als ob du heute // noch sterben solltest, aber spar' es auch // als ob du ewig lebtest. Der allein ist weise, // der beydes eingedenk im Sparen zu // genießen, im Genuß zu sparen weiß. (Lukian von Samosata)
Jeder Mensch trägt stets einen Keim in sich, der seine Originalität ausmacht, jedes Individuum hat seine Geschichte. (August Strindberg)
Man soll wissen, dass es Pöbel überall gibt, selbst im schönen Korinth, in der auserlesensten Familie: Jeder macht ja die Erfahrung in seinem eigenen Hause. (Baltasar Gracián y Morales)
Der Mensch hat wohl täglich Gelegenheit, in Emmendingen und Gundelfingen, so gut als in Amsterdam Betrachtungen über den Unbestand aller irdischen Dinge anzustellen, wenn er will, und zufrieden zu werden mit seinem Schicksal, wenn auch nicht viel gebratene Tauben für ihn in der Luft herum fliegen. (Johann Peter Hebel)
Liebe ist die einzige Kraft, die einen Feind in einen Freund verwandelt. (Martin Luther King)
Nicht das Bewußtsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewußtsein. (Karl Marx)
Dieser junge Dandy versuchte etwas zu sein, statt etwas zu machen. Er erkannte, daß das Leben selbst eine Kunst ist. (Oscar Wilde)
In der Satire wird die Wirklichkeit als Mangel dem Ideal als der höchsten Realität gegenüber gestellt. (Friedrich Schiller)
Kein Ding schwächt die Vernunft mehr als Unlauterkeit. (Albrecht Dürer)
Könnte ich leben, ohne zu arbeiten, ich wäre das glücklichste Wesen unter der Sonne. (Franziska zu Reventlow)
Unser Leben kann nicht immer voller Freude, aber immer voller Liebe sein. (Thomas von Aquin)
Gott sage ich und meine den Geist, der die Natur durchströmt, dessen auch ich ein winziges Teilchen bin, den ich im großen Sturme fühle. (Paula Modersohn-Becker)
Wenn der weiße Mann zum Tyrannen wird, zerstört er seine eigene Freiheit (George Orwell)
Versuchs, und übertreib einmal, gleich ist die Welt von dir entzückt. Das Grenzenlose heißt genial, wär's auch nur grenzenlos verrückt (Paul Heyse)
Es gibt mehr Menschen, die kapitulieren als scheitern. (Henry Ford)
Ein politischer Mann ist widerlich, ein politisches Weib aber grauenhaft. (Richard Wagner)
Wer nicht ein wenig Leid zu ertragen weiß, muss damit rechnen, viel zu leiden." – (Jean-Jacques Rousseau)
Betrachtet einmal das Volk, das von ergebenen Patrioten geschützt wird. Die Patrioten fallen im blutigen Kampfe oder im Kampfe mit Hunger und Not; was fragt das Volk darnach? Das Volk wird durch den Dünger ihrer Leichen ein »blühendes Volk«! Die Individuen sind »für die große Sache des Volkes« gestorben, und das Volk schickt ihnen einige Worte des Dankes nach und - hat den Profit davon. Das nenn' Ich Mir einen einträglichen Egoismus. (Max Stirner)
Der Zufall führt unsere Federn. (Marie de Sévigné)
In Wahrheit heißt etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können; darüber kann uns allein der Erfolg oder Misserfolg belehren. (Friedrich Nietzsche)
Lerne auch mit dem Zarten umzugehen. (Heinrich von Kleist)
In der Jugend ist ihm ein froher Gefährte der Leichtsinn, // Der die Gefahr ihm verbirgt und heilsam geschwinde die Spuren // Tilget des schmerzlichen Übels, sobald es nur irgend vorbeizog. (Johann Wolfgang von Goethe)
Du klagest, dass die Welt so unvollkommen ist, und fragst warum? Weil du so unvollkommen bist! (Friedrich Rückert)
Mir gefällt die Welt nicht so gut: Ihre Annehmlichkeit ist große Mühsal, ihre größte Freude ist Herzeleid, ihr süßer Lohn eine bittere Not, ihr langes Leben ein plötzlicher Tod. (Hartmann von Aue)
Ein Talent hat jeder Mensch, nur gehört zumeist das Licht der Bildung dazu, um es aufzufinden. (Peter Rosegger)
Wissen ist Macht (Francis Bacon)
Das Weib // Sieht tief, der Mann sieht weit. Euch ist die Welt // Das Herz, uns ist das Herz die Welt. (Christian Dietrich Grabbe)
Anfangs lieben Kinder ihre Eltern; wenn sie älter werden, halten sie Gericht über sie; selten, wenn überhaupt, verzeihen sie ihnen. (Oscar Wilde)
Frauen sind oft nur anständig aus Liebe zu ihrem Ruf und ihrer Ruhe. (François de La Rochefoucauld)
Mit ihm verglichen, war mir selbst Beethoven ein halbbarbarisches Wesen, dessen große Seele schlecht erzogen wurde, so dass sie das Erhabene vom Abenteuerlichen, das Schlichte vom Geringen und Abgeschmackten nie recht zu unterscheiden gelernt hat. (Friedrich Nietzsche)
Einem wissenschaftlichen Schriftsteller kann kaum etwas Unerwünschteres begegnen, als dass ihm nach Vollendung einer Arbeit eine der Grundlagen seines Baues erschüttert wird. In diese Lage wurde ich durch einen Brief des Herrn Bertrand Russell versetzt, als der Druck dieses Bandes sich seinem Ende näherte. (Gottlob Frege)
Unter allen Bemühungen des Forstwirths ist wohl keine wichtiger und verdienstlicher, als die Nachzucht des Holzes, oder die Erziehung junger Wälder, weil dadurch die jährliche Holzabgabe wieder ersezt, und dem Wald eine ewige Dauer verschaft werden muss. (Georg Ludwig Hartig)
Ich wäre lieber ein kleiner Niemand, als ein böser Jemand zu sein. (Abraham Lincoln)
Soll nicht die dichterische Leier tönen // Dem König der den Frieden liebt // An Kriegesschall nicht kann sein mildes Ohr gewöhnen // Und sich bei Mord betrübt. (Novalis)
Was in der Natur liegt, gilt nicht als Verdienst. (Erasmus von Rotterdam)
In der bürgerlichen Gesellschaft ist die lebendige Arbeit nur ein Mittel, die aufgehäufte Arbeit zu vermehren. In der kommunistischen Gesellschaft ist die aufgehäufte Arbeit nur ein Mittel, um den Lebensprozeß der Arbeiter zu erweitern, zu bereichern, zu befördern. (Karl Marx)
Ach, heutzutage sind wir alle so verarmt, dass das einzige, was wir geben können, Komplimente sind. (Oscar Wilde)
Erotik ist Überwindung von Hindernissen. Das verlockendste und populärste Hindernis ist die Moral. (Karl Kraus)
Wie ein heulender Nordwind, fährt die Gegenwart über die Blüthen unsers Geistes und versengt sie im Entstehen. (Friedrich Hölderlin)
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