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Oft gesucht
Oh Stern und Blume, Geist und Kleid,
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lach, spiele, bete für mich
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unrecht zu leiden ist besser alsunrecht zu tun erklärung
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die pfosten sind die bretter aufgeschlagen
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goethe knechte gegen knechte
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berühmtes zitat theodor fontane
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menschen soll man nicht widerlegen wollen. widerspruch ist immer ein zeichen von
Zufällige Sprüche
Achte jedes Mannes Vaterland, doch das deinige liebe! (Gottfried Keller)
Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere ein Schwert aufheben und werden hinfort nicht mehr kriegen lernen. (Jesaja)
Bei leerem Magen // Sind alle Uebel doppelt schwer. (Christoph Martin Wieland)
O Stern und Blume, Geist und Kleid, // Lieb', Leid und Zeit und Ewigkeit! (Clemens Brentano)
Die Leute befinden sich ganz wohl dabei. Sie haben Unglück; kann man mehr verlangen um gerührt, edel, tugendhaft oder witzig zu sein, oder um überhaupt keine Langeweile zu haben? - Ob sie nun an der Guillotine oder am Fieber oder am Alter sterben! Es ist noch vorzuziehen, sie treten mit gelenken Gliedern hinter die Kulissen und können im Abgehen noch hübsch gestikulieren und die Zuschauer klatschen hören. (Georg Büchner)
Süß ist der Krieg nur dem Unerfahrenen, der Erfahrene aber fürchtet im Herzen sein Nahen. (Pindar)
Je mehr man liebt, um so tätiger wird man sein. (Vincent van Gogh)
Das Ausgedehnte bildet gleichsam die unsichtbare Leinwand, auf die das Weltpanaorama, das jeden von uns umgibt, gemalt ist, indem es den die Farben tragenden Lokalzeichen Haltung und Form verleiht, Einen anderen Standpunkt gegeüber dem Weltpanorama als den unseres Subjektes gib es nicht, weil das Subjekt als Beschauer zugleich der Erbauer seiner Welt ist. Ein objektives Weltbild, das allen Subjekten gerecht werden soll, muss notwendig ein Phantom bleiben. (Jakob Johann von Uexküll)
Weil, so schließt er messerscharf, // nicht sein kann, was nicht sein darf. (Christian Morgenstern)
Eilen hilft nichts; zur rechten Zeit fortgehen, das ist's. (Jean de La Fontaine)
Volksfeste freuen mich besonders. Sie sprechen den Nationalcharakter aus, der sich auf Kinder und Kindeskinder vererbt. (Ludwig I. von Bayern)
Dagegen wenn wir mit all unserer Schwachheit und Mühseligkeit nur gerade fortarbeiten, so finden wir gar oft, dass wir mit unserem Schlendern und Lavieren es weiter bringen, als andere mit ihrem Segeln und Rudern – und – das ist doch ein wahres Gefühl seiner selbst, wenn man anderen gleich oder gar vorläuft. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ich leb und waiß nit, wie lang, // ich stirb und waiß nit wann, // ich far und waiß nit wahin, // mich wundert, das ich frölich bin. (Martinus von Biberach)
Gott sieht nicht so sehr darauf, was geschieht, sondern auf die Art, wie es geschieht. (Franz von Sales)
Verrückt ist wer seinem Herrn widersprechen will auch wenn er sagen sollte, den Tag voller Sterne gesehen zu haben und um Mitternacht die Sonne. (Ludovico Ariosto)
Ein Zensor ist ein menschgewordener Bleistift oder ein bleistiftgewordener Mensch, ein fleischgewordener Strich über die Erzeugnisse des Geistes, ein Krokodil, das an den Ufern des Ideenstromes lagert und den darin schwimmenden Literaten die Köpf' abbeißt. [...] Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition. Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, daß sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können. (Johann Nepomu...
Ich singe wie der Vogel singt, der in der Zweigen wohnet. (Johann Wolfgang von Goethe)
Unterscheidung: Handwerker, Kopfwerker, Bauchwerker. (Emil Gött)
In Wahrheit, es können nur ein Narr, ein Bösewicht und ein Priester heirathen. Der letzte ist gewohnt, an Pflichten gebunden zu seyn, der Bösewicht wünscht, daß seine Frau untreu wäre und der Narr glaubt, daß sie treu ist. (Theodor Gottlieb von Hippel)
Es ist weit besser, Krankheiten verhüten, als Krankheiten heilen, denn das letzere ist immer mit mehr Kraftverlust und folglich Lebensverkürzung verbunden. (Christoph Wilhelm Hufeland)
Er hatte viele Gegner, dennoch kaum einen persönlichen Feind. (Friedrich Engels)
Viele verlieren den Verstand deshalb nicht, weil sie keinen haben. (Baltasar Gracián y Morales)
Die hohen Tannen atmen heiser im Winterschnee, und bauschiger schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser. Die weissen Wege werden leiser, die trauten Stuben lauschiger. Da singt die Uhr, die Kinder zittern: Im grünen Ofen kracht ein Scheit und stürzt in lichten Lohgewittern, – und draussen wächst im Flockenflittern der weisse Tag zur Ewigkeit. (Rainer Maria Rilke)
Wer nicht den tiefsten Sinn des Lebens // Im Herzen sucht, der forscht vergebens. (Friedrich von Bodenstedt)
Ein Ganzes von Substanzen ist demnach ein Ganzes von Zufälligem, und die Welt besteht, ihrem Wesen nach, aus lauter Zufälligem. (Immanuel Kant)
Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl.“ M. Husson in (Voltaire)
Die Wissenschaft ist ein Kirchhof abgestorbener Ideen, wenn sie auch Leben spendet. (Miguel de Unamuno)
Ein jeder, dem gut und bieder das Herz ist, liebt sein Weib und pflegt es mit Zärtlichkeit. (Homer)
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein, // Hör's näher und näher brausen; (Theodor Körner)
Lass sich doch keine Seele vom Glauben an Gott in ihrer Lebens-Geschichte etwa dadurch abneigen, daß sie zu klein dafür sei in der Menge der Geister und Sonnen. (Jean Paul)
Ich setze Mich nicht voraus, weil Ich Mich jeden Augenblick überhaupt erst setze oder schaffe, und nur dadurch Ich bin, dass Ich nicht vorausgesetzt, sondern gesetzt bin, und wiederum nur in dem Moment gesetzt, wo ich mich setze, d.h. Ich bin Schöpfer un Geschöpf in Einem. (Max Stirner)
Ein wahrer Mensch ist, wer bis in den Mittelpunkt der Menschheit gekommen ist. (Friedrich Schlegel)
Alles im Leben giebt kund, daß das irdische Glück bestimmt ist, vereitelt oder als eine Illusion erkannt zu werden. (Arthur Schopenhauer)
Man bildet sich zwar insgemein ein, daß Experimente bei der Erziehung nicht nötig wären, und daß man schon aus der Vernunft urteilen könne, ob etwas gut, oder nicht gut sein werde. Man irret aber hierin aber sehr, und die Erfahrung lehrt, daß sich oft bei unseren Versuchen ganz entgegengesetzte Würkung sich zeigen von denen, die man erwartete. (Immanuel Kant)
Frühe Hochzeiten, lange Liebe. (Novalis)
Mary II erkrankte an den für sie tödlichen Pocken (möglicherweise in Kombination mit Masern) um den 19. Dezember 1694 und verstarb am 28. Dezember. (Maria II. von England)
Die Entdeckung von Amerika war schon sehr wunderbar, aber noch viel wunderbarer wäre es gewesen, wenn man es nicht entdeckt hätte. (Mark Twain)
Mein liebstes Weibchen, du must dich beÿ meiner Rückunft schon mehr auf mich freuen, als auf das gelde. […] – 2:ts hat Lichnowsky mich [...] früh verlassen, und ich folglich | in dem theuern orte Potsdam | selbst zehren müssen; […] den 1:t Juny werde ich in Prag schlafen, und den 4:t – den 4:t? – beÿ meinem liebsten weiberl; – (Wolfgang Amadeus Mozart)
Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch, wir weben hinein den dreyfachen Fluch, wir weben, wir weben. (Heinrich Heine)
Ich verzeihe den Leuten, wenn sie nicht meiner Meinung sind, aber ich verzeihe ihnen nicht, wenn sie keine eigene Meinung haben. (Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord)
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