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Oft gesucht
zwar weiß ich viel doch möcht ich
,
ich suche menschen diogenes
,
Mutter ist das Wort für Gott
,
goethe, gefuehl ist alles; name ist schall und rauch
,
öl und arbeit vergeudet bedeutung
,
goethe die welle beugt sich jedem
,
freiheit ist sklaverei orwell
Zufällige Sprüche
Ein Schwert in eurer Hand ist das Gedicht (Georg Herwegh)
Das Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepaßt werden. (Immanuel Kant)
Jeder ist unwissend, jedoch auf verschiedenen Gebieten. (Will Rogers)
Es ist nicht unsere Sache, die Minister des Zaren zu stürzen, sondern den Zarismus durch die Revolution zu stürzen. (Leo Trotzki)
Ich bin ein Deutschnationaler und fordere bedingungslosen Gehorsam. (Franz-Josef Strauß)
Doppelt plagt euch, mengt und mischt! Kessel brodelt, Feuer zischt." [FS] (William Shakespeare)
Den Saamen legen wir in ihre Hände, // ob Glück, ob Unglück aufgeht, lehrt das Ende. (Friedrich Schiller)
In diesem Sinne mach ich aufmerksam auf einen Mann, der die große Epoche reinerer Menschenkenntnis, edler Duldung, zarter Liebe in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zuerst angeregt und verbreitet hat. An diesen Mann, dem ich so viel verdanke, werd ich oft erinnert, auch fällt er mir ein, wenn von (Johann Wolfgang von Goethe)
Alle Kunst ist Entwicklung von Vorstellungen, sowie alles Denken Entwicklung von Begriffen ist. (Konrad Fiedler)
Ich habe es zu früh erkannt, daß der Schlachteneifer nichts Übermenschliches, sondern – Untermenschliches ist; keine mystische Offenbarung aus dem Reiche Luzifers, sondern eine Reminiscenz aus dem Reiche der Tierheit - ein Wiedererwachen der Bestialität. (Bertha von Suttner)
Der Vers ist als eine Gedächtnishilfe erfunden worden. Später hat man ihn beibehalten aus gesteigertem Vergnügen an der Überwindung von Schwierigkeiten. In der dramatischen Kunst heute noch an ihm festzuhalten, ist ein Überrest von Barbarei. Ein Beispiel: die Dienstordnung für Kavallerie, in Verse gesetzt von De Bonnay. (Stendhal)
Und hast doch Großes erlost: Gehst unter, gerühmt wie ein Gott schon lebend und künftig im Tod. (Sophokles)
Keine Gewalteinwirkung schwächt grausamen Geiz. (Claudian)
Wir hatten niemand um uns als einen vertrockneten Haushofmeister und eine zu Eis gefrorene Gouvernante. (Frank Wedekind)
Wolkenkuckucksheim132123 (Aristophanes)
Provinz bleibt Provinz, sie macht sich lächerlich, wenn sie Paris nachäffen möchte. (Honoré de Balzac)
Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir, und das moralische Gesetz in mir. (Immanuel Kant)
[...] je bekannter man mit einem Übel sei, je erträglicher sei es, [...] (Titus Livius)
Solange das Schicksal es erlaubt, lebt froh! (Seneca d.J.)
[...] die Seele fühlt in Betrachtung der Landschaft ein sanftes Getragenwerden, eine Bewegung, wie von einem unsichtbaren Geiste, durch die das Verweilen bei den anmuthigen Einzelnheiten erst seinen Reiz erhält. (Adam Müller von Nitterdorf)
Je weiter ich lebe, desto nötiger scheint es mir, auszuhalten, das ganze Diktat des Daseins bis zum Schluss nachzuschreiben; denn es möchte sein, dass erst der letzte Satz jenes kleine, vielleicht unscheinbare Wort enthält, durch welches alles mühsam Erlernte und Unbegriffene sich gegen einen herrlichen Sinn hinüberkehrt. (Rainer Maria Rilke)
In Wahrheit, es können nur ein Narr, ein Bösewicht und ein Priester heirathen. Der letzte ist gewohnt, an Pflichten gebunden zu seyn, der Bösewicht wünscht, daß seine Frau untreu wäre und der Narr glaubt, daß sie treu ist. (Theodor Gottlieb von Hippel)
Die Romantiker ermangeln des Instinktes: die Kunstwahngebilde reizen sie nicht zur That, sie verharren im Reizungszustande. (Friedrich Nietzsche)
Die gewöhnliche Kunst der Sophisten besteht darin, eine Menge Argumente anzuhäufen, um deren Schwäche zu verbergen. (Jean-Jacques Rousseau)
Die Zahl der Kinder zu beschränken oder eines der nachgeborenen Kinder zu töten, ist eine Schandtat. Und mehr vermögen dort gute Sitten als anderswo Gesetze. (Tacitus)
Recht kann man nur in bedrohten Lagen erkennen; wenn es da nicht gilt, taugt es nichts. Im Alltag, wo nichts vor sich geht, kann jeder ein Rechtsbewahrer sein. (Kurt Tucholsky)
Sie wundern sich, dass die Moscheen sich so schnell leeren, obwohl sie niemand schließt? Der Türke war von Hause aus kein Muslim, die Hirten kennen nur die Sonne, Wolken und Sterne; das verstehen die Bauern auf der ganzen Erde gleich, denn die Ernte hängt vom Wetter ab. Der Türke verehrt nichts als die Natur. […] Ich lasse jetzt auch den Koran zum ersten Mal auf Türkisch erscheinen, ferner ein Leben Muhammads übersetzen. Das Volk soll wissen, dass überall ziemlich das Gleiche steht und dass es d...
Die Reihenfolge, in die wir die Begebenheiten des Bewußtseins ordnen, duldet keinerlei Willkür; sie ist uns vorgeschrieben und wir können nichts daran ändern. (Henri Poincaré)
Der Philosophie steht nicht das Vorrecht zu, sich anmaßend zu erheben, sondern sie hat wie eine Magd ihrer Herrin, der kirchlichen Lehre, zu dienen. (Petrus Damiani)
Es war ihm unmöglich, die Wörter nicht in dem Besitz ihrer Bedeutung zu stören. (Georg Christoph Lichtenberg)
Ohne Achtung [...] giebt es keine wahre Liebe. (Immanuel Kant)
Nicht hoffe, wer des Drachen Zähne Sä't, // Erfreuliches zu ärnten. Jede Unthat // trägt ihren Rache-Engel schon, // die böse Hoffnung, unter ihren Herzen. (Friedrich Schiller)
Wer dichten will, der täte gut, // er macht' es so, wie Goethe tut! (Erich Mühsam)
Wahrheit wird niemals durch Gewalt widerlegt. (Erich Fromm)
Es gibt keine anderen Welten mehr zu erobern! (Alexander der Große)
Denn ein äußerlich Zerstreuen, // Das sich in sich selbst zerschellt, // Fordert inneres Erneuen, // Das den Sinn zusammenhält. (Johann Wolfgang von Goethe)
Die Wahrheit (ist) eine Tochter der Zeit. (Mit der Zeit kommt die Wahrheit ans Licht) (Aulus Gellius)
Die Romane sind die sokratischen Dialoge unserer Zeit. In diese liberale Form hat sich die Lebensweisheit vor der Schulweisheit geflüchtet. (Friedrich Schlegel)
Aufgabe eines guten Hirten ist es, seine Herde zu scheren, nicht aber zu schinden. (Sueton)
Das Lächeln wird nicht gelehrt, es trägt in sich einen gemeinverständlichen Sinn. (Sully Prudhomme)
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