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der unermeßlich reichen, stets sich erneuernden natur gegenüber wird der mensch, soweit er auch in der wissenschaftlichen erkenntnis fortgeschritten sein mag, immer das sich wundernde kind bleiben und muß sich stets auf neue überraschungen gefaßt machen.
Unsere beliebtesten Zitate
Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, // Die Menschen machen selbst die Höll' einander heiß. (Friedrich Rückert)
Der Übersetzung Kunst, die höchste, dahin geht, // Zu übersetzen recht, was man nicht recht versteht. (Friedrich Rückert)
Die Demut ehre du, und zu der Demut Ehren sei gegen Stolze stolz, um Demut sie zu lehren. (Friedrich Rückert)
Mit Andacht lies, und dich wird jedes Buch erbauen; Mit Andacht schau, und du wirst lauter Wunder schauen; Mit Andacht sprich nur, und man hört dir zu andächtig; Mit Andacht bist du stark, und ohn' Andacht ohnmächtig. (Friedrich Rückert)
Das Lernen vieler Dinge lehrt nicht Verständnis. (Heraklit)
Der Charakter des Menschen ist sein Schicksal. (Heraklit)
Trifft dich des Schicksals Schlag, so mach' es wie der Ball: // Je stärker man ihn schlägt, je höher fliegt er all. (Friedrich Rückert)
Vom Übermaß der Lust wird Leid hervorgebracht; das Auge selber weint, sobald man heftig lacht. (Friedrich Rückert)
[...] das ist der deutschen Sprache eigen, daß sie die verbotenen Speisen des Geistes, die lüsternen Früchte des Genusses und der Gier des wilden, wollüstigen Treibes nimmer in so üppigen und zaubrischen Halblichten und magischen zwischen Himmel und Hölle [...] hinspielenden Farben zeigen kann als die welschen [5.178]. (Ernst Moritz Arndt)
Schlecht ist das Schlechte nicht, denn das verkennt man selten; das Mittelmäß'ge ist's, das leicht für gut kann gelten. (Friedrich Rückert)
Das Königstum ist die nach dem Bilde Gottes gemachte Regierung. (Alphonse de Lamartine)
Das Weib erträgt den Himmel nicht! (Adalbert Stifter)
Der Krieg ist aller Dinge Vater. (Heraklit)
Die Natur liebt es, sich zu verbergen. (Heraklit)
Kinder erleben nichts so scharf und bitter wie Ungerechtigkeit. (Charles Dickens)
Es gibt Menschen, die nur leben, was Andre ihnen vom Leben übrig lassen. (Richard Rothe)
Ohne den Tod wäre das Leben nichts Rechtes. (Richard Rothe)
Ich habe Gott überall erblickt aber niemals begriffen. (Alphonse de Lamartine)
Dichtung ist Erinnerung und Ahnen von Dingen; was sie besingt, ist nicht gestorben, was sie berührt, lebt schon. (Alphonse de Lamartine)
In der Politik heißt drohen, ohne zu treffen, so viel wie sich eine Blöße geben. (Alphonse de Lamartine)
Er [Struve] wies darauf hin, wie die Unterdrücker des deutschen Volkes nicht blos von seinem Schweiße schwelgten, sondern auch durch das Lasterleben, welches sie führten, das Volk herabwürdigten und erniedrigten. (Gustav Struve)
Die Utopien sind oft nur vorzeitige Wahrheiten. (Alphonse de Lamartine)
Der Notar ist der weltliche Beichtvater. Er ist Puritaner von Profession, und »Ehrlichkeit«, sagt Shakespeare, »ist kein Puritaner«. Er ist zugleich der Kuppler für alle möglichen Zwecke, der Lenker der bürgerlichen Intrigen und Kabalen. (Karl Marx)
Was ist unser Leben als eine Reihe von Präludien zu jenem unbekannten Lied, dessen erste feierliche Note der Tod anschlägt? (Alphonse de Lamartine)
Ich glaube, dass die Beobachtungsgabe vieler sehr junger Kinder wegen ihrer Nähe und Genauigkeit etwas sehr Wunderbares ist. Wahrhaftig denke ich, dass man von den meisten Erwachsenen, die in dieser Hinsicht bemerkenswert sind, weniger sagen kann, dass sie diese Fähigkeit erworben, als vielmehr, dass sie sie nicht verloren haben. (Charles Dickens)
Heiraten zwischen gebildeten Männern und Dienstmädchen oder Haushälterinnen nehmen selten ein gutes Ende. (Bogumil Goltz)
Ungelogenne Begeisterung ist die tiefste Lebenspoesie, die unmittelbarste, reellste Glückseligkeit, die es gibt. (Bogumil Goltz)
Es ist nur gut, dass der Krieg so schrecklich ist – wir würden sonst vielleicht Gefallen daran finden. (Robert Edward Lee)
Nichts sein und nichts lieben, ist identisch. (Ludwig Feuerbach)
Das Recht auf Antwort nur gibt Recht zur Frage. (Franz Grillparzer)
D'rum ist der Oesterreicher froh und frank, // Trägt seinen Fehl, trägt offen seine Freuden, // Beneidet nicht, läßt lieber sich beneiden! // Und was er thut, ist frohen Muths gethan. // 'S ist möglich, daß in Sachsen und beim Rhein // Es Leute gibt, die mehr in Büchern lasen; // Allein, was Noth thut und was Gott gefällt, // Der klare Blick, der offne, richt'ge Sinn, // Da tritt der Oesterreicher hin vor Jeden, // Denkt sich sein Theil, und läßt die Andern reden! (Franz Grillparzer)
Die Lust hat ihren Tag, so wie die Sonne, doch auch wie jene einen Abend: Reue. (Franz Grillparzer)
Kunst ist das Höchste und Edelste im Leben, denn es ist Schaffen zum Nutzen der Menschheit. (Hermann von Pückler-Muskau)
Für das Geliebte leiden ist so süß. (Franz Grillparzer)
Und dieses ist ja das einzige, das allgemeine Streben aller Naturen, All zu werden, und hierdurch Organ der ewigen Ursache alles Seyns, ihrer innigern Gemeinschaft fähig. (Gotthilf Heinrich von Schubert)
Ich begreife nicht, wie eine reine Hand eine Zeitung berühren kann, ohne Krämpfe von Ekel zu bekommen. (Charles Baudelaire)
Wir müssen unseren Feinden vergeben. Ich kann wirklich sagen, dass nicht ein Tag vergangen ist seit der Krieg begann, an dem ich nicht für sie gebetet habe. (Robert Edward Lee)
Auf die Masse soll und muss jeder Dichter wirken, mit der Masse nicht. (Franz Grillparzer)
Man hat als einen Einwurf gegen den Grundsatz der Gleichheit angeführt: die Natur selbst, indem sie die Menschen mit verschiedenen Gaben ausstattet, sei die erste Quelle der Ungleichheit. Gewiß! Aber eben weil es die Natur schon von selbst thut, laßt die Natur nur machen und spart eure Gesetze! (Franz Grillparzer)
Jedes Mysterium erscheint absurd, und doch ist nichts Tieferes, weder Leben noch Kunst noch Staat, ohne Mysterium. (David Friedrich Strauß)
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